Hmmm, jetzt ist das irgendwie alles im Zitat gelandet. Ihr müsst also auf alles anzeigen klicken um Euch meine Antwort an zu sehen. Grübel, was habe ich da wohl falsch gemacht?
Liebe Grüße
Kazik
Hmmm, jetzt ist das irgendwie alles im Zitat gelandet. Ihr müsst also auf alles anzeigen klicken um Euch meine Antwort an zu sehen. Grübel, was habe ich da wohl falsch gemacht?
Liebe Grüße
Kazik
Du hast im zitierten Textfeld weitergeschrieben, Kazik.
Ich werde das gleich mal hübsch machen! ![]()
-Erledigt!
Danke Elly! Ich habe es jetzt nochmal viel hüberscher gemacht.
Ich muss öfters auf zwei Seiten arbeiten, die eine ähnliche Struktur haben wie diese und habe dort auch so meine Schwierigkeiten. Vieleicht sollten wir mal über einen neuen Job reden Elly?
Liebe Grüße
Kazik
Danke für den Hinweis. Und es kann sehr gut sein das dies auch der Grund war warum meine Beraterin ein wenig mit den Hufen scharrte. Aber leider ist mein Alkoholsucht nicht meine erste psychische Erkrankung und somit betrachte ich die Suchtberatung auch als Marathon. Meine Zeit um mir über die oben genannten Punkte klar zu werden und mich beraten zu lassen,
Und zur Euphorie. Ich bin froh das meine Entzugssymptome nahezu ganz abgeklungen sind und es mir gut geht. Und ich bin froh das ich bei Saufdruck hier schreiben kann und wertvolle Hinweise bekomme wie ich damit umgehen kann. So zu sagen in Echtzeit. Außerdem bekomme ich und lese ich viele wertvolle Hinweise um meine Abstinenz ab zu sichern und meinen Weg zu einer zufriedenen Abstinenz zu finden. Einiges konnte ich schon umsetzen. Einiges musste ich schon umsetzen oder bin dabei es um zu setzen. Und anderes steht noch nicht an oder braucht noch seine Zeit, weil ich aus meiner Erfahrung weiß das ich mich nicht von jetzt auf gleich komplett umkrempeln kann. Das ist nicht realistisch. Ich habe mir nach der Entgiftung an zwei stellen professionelle Hilfe gesucht. Bei meiner Hausärztin und der Suchtberatung. Das ist für mich keine Überforderung und Euphorie sieht für mich anders aus.
Tatsächlich bekomme ich aktuell ganze konkrete Hilfe zur Selbsthilfe hier. Und da ist noch einiges für mich praktisch zu tun und am Bewusstsein zu verändern. So dass ich das Loch gerade nicht einmal erahnen kann. Aber ich werde mich hier melden falls es doch in Sichtweite kommt. Und dann bekomme ich hier bestimmt Hinweise wie ich es füllen kann. Und ich weiss das ich gerade erst am Start meines Marathons bin. Und ich habe so eine Ahnung das mir hier auch noch einiges aus dem Kopf geschlagen wird. Aber das schafft dann ja auch Platz.
Liebe Grüße
Kazik
Wenn ich deine Zeilen lese, stelle ich fest, das mein Weg hier auch so ähnlich angefangen hat, wie deiner.Habe meinen Faden nochmal quer gelesen
und festgestellt, das da eine richtig gute Entwicklung zu erkennen ist. Ohne das Forum, wär ich noch nicht so weit, wie jetzt.
Liebe AnnaBlume,
Ich weiß dass das ein Tippfehler ist, aber ich hatte so einen Apfelbis am Kopf vor Augen 😂
Sehr witzig.
Und nein es ist kein Tippfehler. Abgefressen ist tatsächlich ein Teil meines Wortschatzes. Und heißt in diesem Fall das Sie etwas Jobmüde wirkte.![]()
Hast du das so wahrgenommen oder deine Gedanken auf sie übertragen?
Habe ich so wahrgenommen.
So ein Termin ist auch echt viel! So was ist anstrengender als ein ‚normaler Job‘. Gute Schritte sind das!
Ja so ist das wohl so.(Leider finde ich gerade keinen erschöpft Smiley. Also denk ihn Dir) Und danke.
Liebe Grüße
Kazik
Abgefressen ist tatsächlich ein Teil meines Wortschatzes.
Da hab ich wieder was gelernt. Merke ich mir als Beleidigung. Erst fiese Vorwürfe und am Ende als Kirsche auf der Torte … und außerdem sehen Sie total abgefressen aus!
Bam!
Liebe Grüße zurück!
Hallo Ihr,
ich habe gerade zum ersten Mal die Grundbausteine gelesen. Ich möchte mich zuerst bei den Verfasser*innen bedanken. Die Grundbausteine sind sehr fokussiert und gehen doch auf auf alle Aspekte zur Absicherung meiner Abstinenz ein. Und geben auch Hinweise wie ich meinen Weg zur zufriedenen Abstinenz finde. Und das sehr kompakt ohne das, aus meiner Sicht irgendetwas fehlt. Aber was weiß den ich Newbie schon.
Danke!
Ich war überascht wie kurz der Text war. Ich hatte ehrlich gesagt ein seitenlanges Werk erwartet. Und das war dann auch der auch der Grund warum ich bis jetzt gewartet habe um Ihn zu lesen.
Mir ist natürlich klar das meine Aufgaben und Arbeit nicht proportional zur Kürze des Textes ist. Aber es hat meinen Blick auf diese Aufgaben und Arbeit vereinfacht und geklärt. Danke!
Liebe Grüße
Kazik
Ah, noch eine kurze Ergänzung, ich bin manchmal ein Sprachnerd. In dem Text steht Alkoholsucht bekämpfen. In meinem Wortverständnis impliziert das Wort bekämpfen das Wort besiegen. Und ich habe mich gefragt ob stoppen ein besseres Wort wäre?
Liebe Grüße
Kazik
meinem Wortverständnis impliziert das Wort bekämpfen das Wort besiegen. Und ich habe mich gefragt ob stoppen ein besseres Wort wäre?
Ja, für mich ist ,stoppen‘ im Zusammenhang mit der Alkoholsucht das bessere Wort.
Weil ich so lange die Sucht bekämpft habe und erst hier begriffen habe, dass es ein sinnloser, ein kräftezehrender Kampf war, den ich nur verlieren konnte.
Die Alkoholsucht ist nicht heilbar. Niemals und bei niemandem. Aber sie geht zum Stillstand zu bringen….zu stoppen. Mit Anstinzenz. Mehr geht nicht.
Noch eine wenig hilfreiche Anmerkung. Ich habe gerade den Artikel über Trinkertypen gelesen den ich mit dem Bezug auf Selbsthilfe sehr gut finde.
Aber mir ist bei dem Teil
Die Typologie nach Schuckit
augefallen das durch hinzufügen eines Buchstaben aus dem Namen Schuckit, Schluckit wird.![]()
Liebe Grüße
Kazik
Hallo Ihr!
Ich habe am 10.12.2024 meine Abstinenz begonnen, dann wäre nach meiner Rechnung morgen mein 30 Tag abstinent. Yeah.
Falls sich nicht noch jemand aus meiner dieser SHG meldet und mich auf einen Rechenfehler hinweist, werde ich mental schon mal auf einen kleinen Freudentanz morgen einstimmen.
Liebe Grüße
Kazik
Hallo nochmal.
Gestern Nachmittag bekam ich irgendwie den Blues und unkonkreten Saufdruck. Unkonkret weil ich keine eiskalte Bierflasche vor meinem inneren Auge hatte sondern mein Suchgedächtnis mir den Gedanken aufdrängen wollte das mein Bewusstsein nicht in der Lage wäre bei einer Gelegenheit Alkohol zu trinken Nein zu sagen. Ein ziemlich beunruhigender Gedanke.
Ich habe mich zu zwei Sachen entschlossen. Erstens das ich nicht mit meinem Suchtgedächtnis diskutiere. Und zweitens das ich an Gedanken die mir mein Suchtgedächtnis aufdrängt nicht festhalte sondern sie einfach in meinen Bewusstsein kreisen lasse bis sie von alleine verschwinden.
Der Grund warum ich mit meinem Suchtgedächtnis nicht diskutiere ist das das wirklich einzige Ziel meines Suchtgedächtnis ist das es Alkohol will. Den will ich nicht und darüber gibt es keine Diskussion!
Ich weiss das mir mein Suchtgedächtnis wirklich alle denkbaren und undenkbaren Gedanken aufdrängen wird um sein einziges Ziel zu erreichen. Gedanken die ich schon kenne. Gedanken die ich mir vorstellen kann wenn ich darüber nachdenken würde. Und Gedanken die ich nicht erkenne. Die ich hier erst teile und bei denen mir hier auf die Sprünge geholfen wird.
Ich habe den Nachmittag und Abend dann überstanden ohne in meinen Notfallkoffer greifen zu müssen. Das kann aber auch daran liegen das in meinem Notfallkoffer (aka Hosentasche) seit neuestem extrascharfe Fischermens Friends liegen. Und ich weiß wie scharf die sind. Insofern reichte der blose Gedanke an die Dinger um mich aus meinen Gedanken zu reissen. Hauptsache es wirkt.
Während ich das hier schreibe muss ich daran denken das Alex in einem anderen Faden schrieb das er ein Glas Sardellen komplett gegessen hatte. Er hatte keinen Saufdruck aber dachte sich sicher ist sicher.
Ich hab mich kringelig gelacht.
Liebe Grüße
Kazik
Noch eine kleine Ergänzung zu meinem morgigen dreißigsten abstinenten Tag. Ich habe mal gehört das nach dreißig Tagen das schlimmste vorüber ist. Ich weiß nicht ob das stimmt oder ob es sich überhaupt auf Alkoholismus bezog. Aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge und die Hoffnung stirbt zuletzt. Und falls es wieder Erwarten doch nicht zutreffen sollte, behalte ich mir vor noch einmal in meinem Gedächtnissieb zu kramen ob es wirklich dreissig Tage waren. Und falls ich dort nichts finden sollte, was nicht unwahrscheinlich ist, kann ich dann ja eine beliebige andere Zahl einsetzen. Kommt ja auch nicht so drauf an.
Ich werde berichten.
Liebe Grüße
Kazik
Bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich, Kazik!
Vielen Dank!
Noch eine kleine Ergänzung zu meinem morgigen dreißigsten abstinenten Tag. Ich habe mal gehört das nach dreißig Tagen das schlimmste vorüber ist.
Das mag vielleicht auf den einen oder anderen zutreffen, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das erste Jahr das schwerste ist. Nach einem Jahr war ich aus dem Gröbsten raus, das heißt nicht, dass ich danach keinen Suchtdruck mehr hatte und alles ein Kinderspiel war.
Übrigens: Den schwersten Druck hatte ich nach rund 3 Monaten, da hatte es mich an einem schönen Sommernachmittag heftigst über mehrere Stunden durchgeschüttelt. Ähnlich schweren Druck hatte ich nach ca. 5 1/2 Jahren noch mal, aber nicht so intensiv und lange.
Von einer 30 Tage Regel habe ich noch nie gehört. Ich bin seit mehr als 9 1/2 jahren clean.
Mir gab mal ein erfahrener User damals mit auf den Weg: "Jede Triggerabwehr macht dich für die Zukunft stärker."
Das stimmt. Der Erfolg bestätigt, dass so ein Druck letztlich auszuhalten ist und nicht ewig andauert.
Weiterhin viel Erfolg.
Verstanden und habe ich schon erwartet das diese Ermahnung kommt, Elly. Ich werde mich den Rest der Zeit daran halten.
Liebe Grüße
Kazik
Von einer 30 Tage Regel habe ich noch nie gehört. Ich bin seit mehr als 9 1/2 jahren clean.
Das habe ich schon befürchtet. Aber ich bin da ja wie geschrieben flexibel. Deshalb setze ich die Zahl mal auf 3000 Tage. Und wenn ich diese Tage dann erreicht habe dann schaue ich mal weiter. Aber auf meinen Freudentanz bereite ich mich trotzdem weiter mental vor.
Liebe Grüße
Kazik
Deshalb setze ich die Zahl mal auf 3000 Tage
Mach einfach, wie es mir oft begegnet ist, eine 365 daraus![]()
Der Grund warum ich mit meinem Suchtgedächtnis nicht diskutiere ist das das wirklich einzige Ziel meines Suchtgedächtnis ist das es Alkohol will. Den will ich nicht und darüber gibt es keine Diskussion!
Genau so sehe ich das auch. Und das hat mir das abstinente Leben, die letzten drei Jahre, sicher viel einfacher gemacht. Zumal das für mich in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ich überlege ja auch nicht, ob ich jetzt gerade mal aus dem Fenster springe.
"Jede Triggerabwehr macht dich für die Zukunft stärker."
Ich hatte nach ca. 1 1/2 Jahren einen sehr überraschenden Angriff meines Suchthirn. Ich lag in der Sauna und auf einmal fing es doch an mir logisch erklären zu wollen, wieso es jetzt total die gute Idee wäre, sich ein Weizen zu genehmigen. Gleich noch mit "Argumenten" usw.
Natürlich keine "richtige" Argumenten. Aber sowas wie, Du hast noch drei Stunden Zeit, bis dahin riecht keiner mehr etwas, usw.
Habe es nicht ausgesessen, sondern bin aktiv geworden. Aufgestanden, Bauch mit Sprudel vollgeschlagen. In einen Aufguss rein. Nach nicht mal 10 Minuten war es vorbei.
Ach ja. Und ich habe mir die ganze Zeit schon überlegt, wie ich das hier im Forum schreibe. Das hat mir geholfen, meine Gedanken und Emotionen von "außen" zu betrachten. Und nicht diese zu "sein".
Jedenfalls hatte ich danach echt Angst, dass das jetzt öfters vorkommen. Und da habe ich genau diesen Satz, den ich von CF zitiert habe, zu lesen bekommen. Das hat mich etwas beruhigt. Und heute kann ich sagen, es stimmt.
Die Stimme hat es nicht mehr so vehemente probiert und ich weiß, dass selbst wenn es nochmal passiert, trinken niemals eine Option sein wird.
So. Ach ja. Natürlich wird nach 30 Tagen alles einfacher.
Fest dran glauben und zur Sicherheit die Keule, für die Suchtstimme, immer schön hinterm Rücken verstecken.
Auf der einen Seite ist das ein Spaß. Aber mit wahrem Kern. Denn es ist ziemlich sicher so schwer, wie Du es für Dich erwartest.
Ich habe bei mir keinen Kampf erwartet. Und da war auch nie einer. Der war vorbei, als mir klar wurde, dass es sowieso nur den nüchternen Weg für mich gibt.
Und das tolle ist. Es ist auch noch der gesündeste Weg. Denn das "Mittel" Abstinenz, hat keine schlechten, körperlichen Nebenwirkungen. Im Gegenteil.
Mach einfach, wie es mir oft begegnet ist, eine 365 daraus
Das ist ja schon bald. Nee, ich bleib bei meinen 3000 Tagen und lass mich bis dahin überaschen.![]()
Liebe Grüße
Kazik
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