Beiträge von KaDett

    Ich bin jemand, der sich schnell andere mit deren Probleme auf die eigenen Schultern lädt. Ich fühle sehr mit anderen mit und am Ende belastet mich das dann. Deshalb ist Selbstschutz für mich wichtig und auch mich abzugrenzen. Darin habe ich nicht viel Übung und muss das erst noch lernen. Aktuell ist es aber notwendig mich zu schützen und meine Schultern leer zu bekommen und idealerweise dann leer zu lassen. Mir ist das sonst zu schwer und packe das nicht. Habe das sogar hier im Forum gespürt. Die vielen Schicksale lassen mich nicht kalt. Deshalb habe ich auch mal eine kleine Pause eingelegt und habe meine Schultern leer geschüttelt. Ich möchte mir das befreite Gefühl, dass ich durch die Nüchternheit erlebe, erhalten. Einfach unbeschwert und frei fühlen.

    Ich versuche Leichtigkeit und Entspannung in mein Leben zu bekommen. Vermeide die tägliche negative Nachrichtenflut, verlasse Situationen wo Leute nur meckern und mies über alles und jeden reden. Ich verwende Karten mit positiven Affirmationen und rede mir selbst gut zu. Also ich möchte das positive und schöne sehen.

    Aber dieses eine Video hat auch eine mega Wirkung bei mir erzielt. Mitgefühl sowieso, aber sogar auch Erleichterung, dass ich den Weg in die Nüchternheit gefunden habe. Ich werde mal abwägen ob das was für mich ist oder eher nicht.

    Habe mal Ausschnitte von ein paar Videos zum Thema angeschaut. Zum ersten Mal. Das bewegt richtig viel in mir. Weiß grad gar nicht ob positiv oder negativ. Jedenfalls sehr aufwühlend. Bisher habe ich nur 2 Bücher gelesen, nur Bruchteile von Podcasts und heute eben Videos. Ich weiß nicht ob ich nochmal welche schaue. Werde mal schauen und überlegen ob das gut für mich ist.

    Das Gefühl hatte ich vorhin auch. Reif für ne Pause zu sein. Glaube das ist auch wichtig um alles sacken zu lassen, zu verarbeiten aber auch mal vom Thema abzuschalten. Und was mache ich, lese hier fleißig kreuz und quer weiter 🤣

    Heute werde ich im Rahmen von Selbstfürsorge mal das Thema etwas ruhen lassen. Ich finde, dass ich mal ne Pause machen kann. Möchte dieses Wochenende auch mal meine Zeit in den sozialen Medien am Ipad und Handy etwas reduzieren. Habe noch bisschen was zu tun und Alkohol rücke ich einfach mal etwas nach hinten. Zuviel Präsenz soll das Thema in meinem Leben nicht mehr bekommen. Ich stelle mir das irgendwie so vor, das Alkohol verblasst. Das heißt nicht, dass ich leichtsinnig werde. Ich möchte mich aber auch etwas davon lösen.

    Bleib dran, da ist noch mehr zu entdecken, nur dabei nicht die Basics vernachlässigen ;)

    Ja ich bleibe dran. Nein ich werde zum Thema nicht nachlässig, dazu bin ich viel zu verantwortungsbewusst. Brauche mich nur daran zu erinnern wo ich nie wieder hin will. So eine Scheiße braucht echt kein Mensch. Und ich möchte keine Ehrenrunde drehen. Deshalb ist es auch gut, dass ich hier diese SHG gefunden habe.

    Na klar bleibt das so. Mir hat es extrem geholfen, dass ich angefangen habe zu meditieren. Und ich habe mir Kartendecks mit Sprüchen und kleinen Texten zu solchen „inneren“ Themen gekauft. Da ziehe ich mir morgens eine Karte und lasse mir das ein bisschen durch den Kopf gehen. Später nach Feierabend oder vorm Schlafen ziehe ich mir auch Karten. 2 oder 3. Da gehts um Gelassenheit, Achtsamkeit und so was. Ich habe ja auch meine Liste mit Notizen und Stichpunkten wo ich noch an mir arbeiten möchte. Das macht mir inzwischen richtig Spaß. Ich lerne Ruhe und Gelassenheit in mein Leben zu bringen. OK das gelingt nicht immer. Am Montag z.B. war ich krass aggressiv wegen einer läppischen Parksituation. Diese Woche war ich fast jeden Tag früh im Bett. Das war zwingend nötig. Hab das auch im Job gemerkt, dass ich ausgeschlafen war. War sehr viel konzentrierter und besser drauf. Ich merke richtig, dass diese Trockenheitsarbeit mir gut tut und auch wirklich wichtig für mich geworden ist. Ich merke dass ich ausgeglichener werde. Ja ich bin tatsächlich stolz auf mich und tanzen tue ich täglich. Das ist mein Hobby 😊

    Das Gefühl habe ich bei dir auch, vor allen Dingen in der kurzen Zeit.

    Bin ja schon 8 Monate trocken. Hier im Forum zwar erst ab 31.12.2024. Aber in der kurzen Zeit habe ich soviel hier erfahren, mir Notizen gemacht und die Reihenfolge überlegt wie ich was angehe. kLar die Basics behalte ich im Kopf. Ich weiß ja wo ich nie wieder landen möchte. Den letzten nasse Tag habe ich im Kopf.

    Mann Alex ich habe einen Kloß im Hals.

    Auch bei deinem Satz „Mir haben sie das Weinen z.B. gründlichst ausgetrieben, ich weiss überhaupt nicht mehr, wie das geht.“ Lebenskünstler. Da hat mir der Atem gestockt und ich wusste sofort was dieser Satzt heißt. Mein Mutterherz kann das nicht verstehen. Bin froh, dass meine Söhne niemals so etwas schreiben müssen wie ihr hier. Ihr alle seid erwachsene Männer geworden, ich bin auch nicht älter als ihr, aber ich würde gerne eure inneren Kinder umarmen und trösten. Mann das darf doch echt nicht wahr sein. Ich kann nur den Kopf schütteln, es gibt Menschen (Eltern) die kann ich nicht verstehen. Seid stolz auf euch, dass ihr einen Weg gefunden habt, das zu verdauen und euch nicht ganz zu verlieren. Krass in mir keimt Wut auf, nicht gegen euch, ist ja klar. Kazik ich wüßte an deiner Stelle nicht wie ich mit dieser Wut umgehen sollte. Ich kann deine Wut so gut verstehen. Viellhilft ein Boxsack. Ich muss paarmal durchatmen. Echt. 👿 😰

    Ich habe es hinbekommen mit mir ins Reine zu kommen. Ich habe einfach aufgehört zu bewerten. Ich habe es geschafft mich mit mir auszusöhnen. Weil es gar nichts gab, weshalb ich mich mit mir aussöhnen müsste. Ich habe einfach zu lange und zuviel getrunken, mehr nicht. Ich habe mir damit gesundheitlich geschadet. Das ist nun leider so. Durch den Stopp verbessert sich aber mein Gesundheitszustand und ich tue was möglich ist um meinen Körper dabei zu unterstützen.

    Ich weiß wie es dazu kam, dass ich überhaupt getrunken habe, weiß nun warum ich so lange getrunken habe und weiß nun auch warum es immer mehr wurde. Das habe ich vorher alles nicht gewusst. Ich habe entsprechend reagiert und das Trinken gestoppt. Diese Veränderung war anstrengend , aber lohnt sich. So. Es gibt keinen einzigen Grund wofür ich mich schämen müsste.

    Ich habe versucht, so zu mir selbst zu sein, wie ich zu meiner Freundin wäre. Habe meiner „inneren Freundin“ den Zuspruch gegeben, der nötig war. Bin sehr liebe- u. verständnisvoll zu mir selbst gewesen. Das Schmerzgefühl weg getröstet und mich selbst umarmt.

    Ich will jetzt nicht zu hoch greifen, aber ich hab das Gefühl, dass ich in meiner Trockenheitsarbeit einen riesen großen Schritt getan habe. Ich bin sogar tatsächlich geduldiger geworden. Ich habe es irgendwie begriffen, dass für manches einfach Ruhe und Geduld und auch Gelassenheit notwendig ist.

    Das hört sich nicht schön an. Ich weiß nichts tröstendes was ich dazu sagen könnte. Vielleicht hat es dir ja gut getan alles mal niederzuschreiben. Hoffentlich findest du einen Weg, alles zu verarbeiten und loszulassen. Jetzt in der Gegenwart hast du dein Leben in der Hand. Zuerst die Erkältung in Ruhe auskurieren und viel Tee trinken. Und egal was war, jetzt hast du dich entschieden ein nüchternes Leben zu führen.

    Oh mir fällt gerade was ein, denk dran dass manche Medikamente z.B. Tropfen Alk enthalten.
    Ist mir mal am Anfang passiert, habe da gar nicht dran gedacht. Mich aber dann gewundert warum es mir so blöd ging.

    Diese Gedanken hatte ich im ersten halben Jahr auch öfters. Werden aber immer seltener und jetzt sind sie weg. Mit klarem Kopf kann man alles viel besser machen, egal ob Hochs oder Tiefs.