Emmi sowas würde ich auch gerne mal machen. Einfach mal 2-3 Wochen abtauschen und Zeit zu haben sich mit sich selbst zu beschäftigen und in sich zu gehen. Das hat dir sicherlich gut getan.
Beiträge von KaDett
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Bono ich finde es sehr toll, dass deine Frau die Flaschen weggemacht hat.
Erinnere dich doch mal an den letzten Tag an dem du noch getrunken hast. Kurz vor dem Entschluss nichts mehr zu trinken. Was waren da die Gründe? Wie ging es dir da. Oder erinnere dich an die ganzen negativen Seiten des Alk. Man stinkt, hat eine Fahne, was der Körper da gesundheitlich gelitten hat, der Kater, die fehlende Erinnerung, das Zittern, häßlicher dicker Bauch, die Gedanken nur auf die nächste Flasche fokussiert usw. Das hat bei mir Klick gemacht.
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Mir ist heute ein gravierender Punkt aufgefallen, den ich im Tahmen der Trockenheitsarbeit unbedingt angehen muss. Dieser Punkt wird jetzt vor alles andere gestellt. Ich kam vorhin beim lesen in einem anderen Tread drauf, dass es bei mir einen wunden Punkt gibt. In dem Tread ging’s ums Thema schämen, glaube war bei Heuel und dem bevorstehenden AA Besuch. Da ist mir etwas wie Schuppen von den Augen gefallen. Ich schäme mich, dass ich soviel getrunken habe. Möglicherweise nagt das auch am Selbstwertgefühl.
Jedenfalls spüre ich das ganz tief in mir, dass es Zeit wird, Frieden mit mir zu schließen. Mir selbst zu vergeben, zu verzeihen. Eben mit mir ins Reine zu kommen und diesen wunden Punkt abzuhaken und mich mit mir zu versöhnen. Nur wie macht man das? Keine Ahnung.
Nur sowas zu denken erzielt nicht, dass ich das auch so fühle. Wie habt ihr das denn gemacht? Habt ihr das überhaupt gemacht? Frieden mit sich selbst zu schließen. Das ist nicht so ohne, aber immens wichtig. Kriegt man das mit meditieren hin?
Mir ist klar, dass das in der Vergangenheit liegt, vorbei ist und ich nichts mehr dran ändern kann. Aber jetzt, hier und heute kann ich was tun. Ich möchte mich mit mir versöhnen. Unbedingt. Ich glaube, dann bin ich mit meiner Abstinenz einen großen Schritt weiter.
Wie habt ihr das gemacht?
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Ich war tatsächlich früh im Bett und das war wirklich gut. Mache ich heute wieder. Aber ehrlich, man merkt auch hier im Job, dass Vollmond ist. Heute sind hier einige zickig drauf, die Stimmung überträgt sich, deshalb blende ich das für mich so gut es geht aus. Versuche mir den Tag heute so schön wie möglich zu machen.
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Ah ok jetzt verstehe ich wie Kazik das gestern gemeint hat. Sehr fürsorglich, lieben Dank dafür.
Najouk das hört sich gut an. Aber ich für mich bin ja jetzt hier in der SHG und das genügt vorerst. -
Hi Kadett,
schön die Öhrchen oben behalten. Wir lesen Dich. Morgen ist ein neuer Tag und Deine jetziges Gefühl ist eine Momentaufnahme. Hast Du genug gegessen und getrunken?
Mir geht es heute besser, nachdem ich gestern einen sehr schlechten Tag hatte.
Liebe Grüße
Kazik
Habe eine große Tasse Seelentröster getrunken 😊 warmen Kakao mit viel Sahne oben drauf. Und ich habe es mir auf dem Sofa gemütlich und bequem gemacht. Pause wirkt Wunder, einfach mal die Seele baumeln lassen, und früh ab ins Bett. Das mummelige Einkuscheln auf dem Sofa mit Bergen von Kissen und mehreren Decken macht ein wohliges Gefühl und ich bin wieder entspannter und innerlich ruhig. Werde nachher noch meditieren und wirklich früh schlafen, dann ist die Welt morgen sicher wieder in Ordnung.
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Kazik warum sollte ich jetzt in eine Klinik oder Therapie? Der körperliche Entzug ist ja schon 8 Monate durch. An der Trockenarbeit bin ich dran.
Nur weil mal ein mieser Tag ist? Das kommt doch bei jedem mal vor. Der kurze Gedanke an Rotwein beachte ich nicht weiter, ist auch direkt wieder verschwunden gewesen. Kommt gar nicht in Frage, dass ich ein Glas trinken würde. Unter Depressionen leide ich zum Glück nicht. Deshalb gab / gibt es keinen Grund für eine Therapie in meinen Augen. Gestern Abend bin ich viel zu spät ins Bett, denke das ist der Hauptgrund weil ich heute nicht gut drauf bin, da unausgeschlafen. Oder der Vollmond wühlt auf. Jedenfalls gehe ich heute richtig früh schlafen, das steht fest. Hier in der SHG bin ich ja an das psychische Aufarbeiten drangegangen. Werde sicher auch noch Fragen stellen oder Tipps benötigen, einfach weil ich nicht weiß was in Therapien noch so an Hilfe geboten wird und was man dort lernt. Hier im Forum sind ja genug Leute die sich auskennen.Ich bleibe am Thema dran, aber ich möchte auch nicht, dass das Thema zu groß wird. Ich habe ja Zeit und nehme sie mir auch. Auch mal Entspannen und alles mit ner guten Portion Gelassehheit sehen tut auch gut. Das heißt nicht Leichtsinnig zu sein. Bin eh kein leichtsinniger Typ. Meine Schwäche ist eher mangelnde Geduld. Na ja wie dem auch sei, ich wüßte echt nicht warum ich eine Therapie machen sollte. 🤷♀️
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Ich habe es auch allein zuhause gemacht und kalt entzogen. Bin nach nur 4 Tagen wieder zum Job. Kam mir vor wie vom Panzer überrollt. Ich hätte viel länger Ruhe gebraucht. So ein kalter Entzug ist eben auch sehr anstrengend. Von einer anschließenden Reha ganz zu schweigen. Hatte ich gar nicht. Deshalb hinke ich wohl auch mit Geist und Seele dem Körper hinterher. Habe auch keine wirkliche Ahnung wie man sich psychisch stärkt und wappnet. Mache ich so wie ich meine. Ob das gut und richtig ist, weiß ich nicht. Meditieren finde ich aber eine tolle Sache.
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Hey ihr Lieben
Habe mich entschieden, ich gehe diese Woche noch in ein AA Meeting.
Habe aber sooooo einen bammel davor, doch ich werde es packen.
Da passiert dir nix. Trau dich einfach. Es tut dir ja niemand was.Wenn du ein paarmal dort gewesen bist, kannst du immer noch entscheiden ob es was für dich ist oder nicht.
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Ja hab grad richtig viel gegessen und Wasser getrunken. Nachher mache ich mir noch warmen Kakao mit Sahnehaube. Bin jetzt auch wieder ruhiger geworden. Fing direkt heute morgen schon an, da war ich noch im Bett. Alles war irgendwie anders als sonst. Obwohl ich früher aufstehe um noch meditieren zu können, habe ich es zeitlich nicht geschafft. Im Job war ich auch zu nichts zu gebrauchen. Hab mich so durchgeschleppt. Dann habe ich mich über jemand fremdes ganz arg geärgert.Jedenfalls bin ich heute abend ganz früh im Bett und Decke über den Kopf.
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Heute ist ein komischer Tag, liegt vielleicht am Vollmond. Bin gar nicht gut drauf, aggressiv, körperlich und psychisch unruhig, Gedanken an ein Glas kamen auch auf, müde und unzufrieden. Meditieren klappt auch nicht. Nicht jeder Tag läuft rund, ist ja nicht ungewöhnlich. Aber ich bin innerlich so hibbelig unruhig. Ich spüre diese Aggressionen und Wut. Keine Ahnung auf wen oder was. Mir ist kalt und schießt Rotwein durch den Kopf. Ich werde keine trinken. Ist vielleicht einfach nicht mein Tag heute, am Besten aber nicht überbewerten und heute Abend früh ins Bett gehen.
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Bono Herzlichen Glückwunsch zum Job auch von mir. Wünsche dir viel Erfolg.
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Mit den Süssigkeiten bin ich schon gut dabei, meint aufjedenfall die Waage

Die Waage ist doch jetzt völlig unwichtig. Abnehmen kannst du ja morgen. Kaue mal ein paar Pfefferkörner. Dann verabschiedet sich der Suchtdruck direkt. Dann noch eine Flasche Wasser. Ankämpfen gegen das Ungetüm Alkohol brauchst gar nicht erst versuchen, da hast du keine Chance. Sei klug, begrüße den Alkohol, nimm ihn zur Kenntnis und sag ihm: Du kannst mich mal. Dreh dich gedanklich um und geh einfach weg. Der Alk bleibt wie angewurzelt stehen und guckt blöd.
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Hallo Zusammen
Heute ist für mich gar kein guter Tag... Bin voll im "Saufdruck" gefangen. Hab schon alles mögliche ausprobiert, um mich abzulenken.
Ich hoffe, dass es bald nachlässt

Iss viele Süßigkeiten, oder wenn es ganz schlimm ist, dann kaue Pfefferkörner oder iss einen Teelöffel Senf. Das lenkt sofort ab. Auf jeden Fall auch das Glas heute stehen lassen.
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Whitewolf was für ein mega Beitrag. Da ist alles drin was wichtig ist. Der bringt mich wieder ein Stück voran. Vielen Dank 🙏
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Hallo Arnonym
Alkohol macht nichts besser. Und wenn was unschönes auf dich zukommt, kannst du mit klarem Kopf vielleicht besser mit umgehen und bedachter reagieren. Möglicherweise wird ja auch alles wieder gut. Hast du schon für Suchtdruck einen Notfallkoffer?
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Dirty Little Secrets · Staffel 1 · Warum wir immer weiter trinken
3 Folgen á 30 min
Werde ich mir auch mal ansehen.
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Hartmut, das ist genau meine Einstellung. Und wenn du das auch so siehst, freue ich mich. Ich habe hier im Forum soviel wichtige Punkte für mich erfahren und bin am Umsetzen. Bin dadurch auf dem wirklich richtigen Weg angekommen und laufe vorwärts. Ist mir echt Jacke wie Hose was es für Kategorien gibt. Und außerdem ist das Vergangenheit. Jetzt brauche ich mir darum sowieso keine Gedanken mehr zu machen. Ich bin hier erst zur Trockenarbeit gekommen. Das ist jetzt wichtig für mich.
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Ist es wirklich notwendig sich in Trinkertypen einzusortieren? Ich habe das bisher noch nicht gemacht und hab’s ehrlich gesagt auch nicht vor.
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Das muss man aber nicht notwendigerweise als Warnung nehmen. Es kommen bestimmt immer mal wieder Situationen, in denen man mit Alkohol konfrontiert wird, ohne vorher schon dran zu denken. Man muss dann nur die Kurve kriegen und den Abstand wahren. Ein kleiner Schluck (alkoholfrei!) beim Abendmahl darf dann halt nicht zu einem Trigger für mehr werden. Das habe ich mir zumindest klar gemacht. Der Rest des Sylvesterabends war dennoch komplett alkoholfrei.
Ist ja alles gut gegangen. Das ist die Hauptsache. Die Abstinenz ist ein Prozess und bedarf ständiger Aufmerksamkeit. Und es lohnt sich!