Beiträge von KaDett

    Bleib dran, da ist noch mehr zu entdecken, nur dabei nicht die Basics vernachlässigen ;)

    Ja ich bleibe dran. Nein ich werde zum Thema nicht nachlässig, dazu bin ich viel zu verantwortungsbewusst. Brauche mich nur daran zu erinnern wo ich nie wieder hin will. So eine Scheiße braucht echt kein Mensch. Und ich möchte keine Ehrenrunde drehen. Deshalb ist es auch gut, dass ich hier diese SHG gefunden habe.

    Na klar bleibt das so. Mir hat es extrem geholfen, dass ich angefangen habe zu meditieren. Und ich habe mir Kartendecks mit Sprüchen und kleinen Texten zu solchen „inneren“ Themen gekauft. Da ziehe ich mir morgens eine Karte und lasse mir das ein bisschen durch den Kopf gehen. Später nach Feierabend oder vorm Schlafen ziehe ich mir auch Karten. 2 oder 3. Da gehts um Gelassenheit, Achtsamkeit und so was. Ich habe ja auch meine Liste mit Notizen und Stichpunkten wo ich noch an mir arbeiten möchte. Das macht mir inzwischen richtig Spaß. Ich lerne Ruhe und Gelassenheit in mein Leben zu bringen. OK das gelingt nicht immer. Am Montag z.B. war ich krass aggressiv wegen einer läppischen Parksituation. Diese Woche war ich fast jeden Tag früh im Bett. Das war zwingend nötig. Hab das auch im Job gemerkt, dass ich ausgeschlafen war. War sehr viel konzentrierter und besser drauf. Ich merke richtig, dass diese Trockenheitsarbeit mir gut tut und auch wirklich wichtig für mich geworden ist. Ich merke dass ich ausgeglichener werde. Ja ich bin tatsächlich stolz auf mich und tanzen tue ich täglich. Das ist mein Hobby 😊

    Das Gefühl habe ich bei dir auch, vor allen Dingen in der kurzen Zeit.

    Bin ja schon 8 Monate trocken. Hier im Forum zwar erst ab 31.12.2024. Aber in der kurzen Zeit habe ich soviel hier erfahren, mir Notizen gemacht und die Reihenfolge überlegt wie ich was angehe. kLar die Basics behalte ich im Kopf. Ich weiß ja wo ich nie wieder landen möchte. Den letzten nasse Tag habe ich im Kopf.

    Mann Alex ich habe einen Kloß im Hals.

    Auch bei deinem Satz „Mir haben sie das Weinen z.B. gründlichst ausgetrieben, ich weiss überhaupt nicht mehr, wie das geht.“ Lebenskünstler. Da hat mir der Atem gestockt und ich wusste sofort was dieser Satzt heißt. Mein Mutterherz kann das nicht verstehen. Bin froh, dass meine Söhne niemals so etwas schreiben müssen wie ihr hier. Ihr alle seid erwachsene Männer geworden, ich bin auch nicht älter als ihr, aber ich würde gerne eure inneren Kinder umarmen und trösten. Mann das darf doch echt nicht wahr sein. Ich kann nur den Kopf schütteln, es gibt Menschen (Eltern) die kann ich nicht verstehen. Seid stolz auf euch, dass ihr einen Weg gefunden habt, das zu verdauen und euch nicht ganz zu verlieren. Krass in mir keimt Wut auf, nicht gegen euch, ist ja klar. Kazik ich wüßte an deiner Stelle nicht wie ich mit dieser Wut umgehen sollte. Ich kann deine Wut so gut verstehen. Viellhilft ein Boxsack. Ich muss paarmal durchatmen. Echt. 👿 😰

    Ich habe es hinbekommen mit mir ins Reine zu kommen. Ich habe einfach aufgehört zu bewerten. Ich habe es geschafft mich mit mir auszusöhnen. Weil es gar nichts gab, weshalb ich mich mit mir aussöhnen müsste. Ich habe einfach zu lange und zuviel getrunken, mehr nicht. Ich habe mir damit gesundheitlich geschadet. Das ist nun leider so. Durch den Stopp verbessert sich aber mein Gesundheitszustand und ich tue was möglich ist um meinen Körper dabei zu unterstützen.

    Ich weiß wie es dazu kam, dass ich überhaupt getrunken habe, weiß nun warum ich so lange getrunken habe und weiß nun auch warum es immer mehr wurde. Das habe ich vorher alles nicht gewusst. Ich habe entsprechend reagiert und das Trinken gestoppt. Diese Veränderung war anstrengend , aber lohnt sich. So. Es gibt keinen einzigen Grund wofür ich mich schämen müsste.

    Ich habe versucht, so zu mir selbst zu sein, wie ich zu meiner Freundin wäre. Habe meiner „inneren Freundin“ den Zuspruch gegeben, der nötig war. Bin sehr liebe- u. verständnisvoll zu mir selbst gewesen. Das Schmerzgefühl weg getröstet und mich selbst umarmt.

    Ich will jetzt nicht zu hoch greifen, aber ich hab das Gefühl, dass ich in meiner Trockenheitsarbeit einen riesen großen Schritt getan habe. Ich bin sogar tatsächlich geduldiger geworden. Ich habe es irgendwie begriffen, dass für manches einfach Ruhe und Geduld und auch Gelassenheit notwendig ist.

    Das hört sich nicht schön an. Ich weiß nichts tröstendes was ich dazu sagen könnte. Vielleicht hat es dir ja gut getan alles mal niederzuschreiben. Hoffentlich findest du einen Weg, alles zu verarbeiten und loszulassen. Jetzt in der Gegenwart hast du dein Leben in der Hand. Zuerst die Erkältung in Ruhe auskurieren und viel Tee trinken. Und egal was war, jetzt hast du dich entschieden ein nüchternes Leben zu führen.

    Oh mir fällt gerade was ein, denk dran dass manche Medikamente z.B. Tropfen Alk enthalten.
    Ist mir mal am Anfang passiert, habe da gar nicht dran gedacht. Mich aber dann gewundert warum es mir so blöd ging.

    Diese Gedanken hatte ich im ersten halben Jahr auch öfters. Werden aber immer seltener und jetzt sind sie weg. Mit klarem Kopf kann man alles viel besser machen, egal ob Hochs oder Tiefs.

    Heute bin ich richtig entspannt dank eurer Worte. Bin innerlich gelassen. Ich habe ja das Richtige getan, die Sache erkannt und geändert. Und es klappt wirklich gut. Bin positiv drauf , zufrieden und gut gelaunt. Werde einfach liebevoll und geduldig mit mir umgehen. Ich fange tatsächlich an auch stolz auf mich zu sein. Fühlt sich alles richtig und gut an so wie es ist. Bin auf nem guten Weg.

    Also heute bin ich euch sehr dankbar. Für mich hat sich beim Schreiben und Lesen bereits einiges zum positiven entwickelt. Habe mir jede Mengen Notizen gemacht und werde mich liebevoll mit Fürsorge und Güte mit mir auseinandersetzen. Glaube es braucht gar nicht soooo viel wie ich dachte um mich mit mir zu versöhnen. Sehe einiges jetzt ganz anders. Das wird richtig gut, das weiß ich genau. Fühle mich jetzt schon erleichtert und mit einer optimistischen, zuversichtlichen Stimmung.

    Thalia von der Seite habe ich das noch gar nicht gesehen. Das ist ja absolut interessant sich da mal genauer mit zu befassen. Ich hatte das nicht von Anfang an, dass ich mich mit dem eigenen Versöhnen auseinandersetze. Die ersten Wochen und Monate war ich mit meiner Gesundheit voll beschäftigt. Die rosa Wolke hatte ich auch, auch 2-3x massiven Suchtdruck. Habe aber alles geschafft und auf meinen ausgeprägten Willen gesetzt. Da hatte ich leider noch nichts von Notfallkoffer gehört. Aber jetzt bin ich mitten in der psychischen Trockenheitsarbeit. Da kommt wohl so manches zum Vorschein, wo ich am Anfang einfach keine Zeit hatte mich damit zu beschäftigen. Die allerersten Wochen und Monate meiner Abstinenz stand meine körperliche Gesundheit absolut im Vordergrund. Jetzt habe ich Zeit und Muse mich um mein Seelenleben zu kümmern und mir Gutes zu tun. Das darf auch in die Tiefe gehen. Auch Tränen sind willkommen, die reinigen und befreien. Ich nehme mir soviel Zeit wie ich brauche. Auch hier kreuz und quer lesen bringt Ideen und Anregungen. Ich notiere mir viel, damit mein Kopf frei bleibt und ich nichts vergesse was mir wichtig für mich erscheint. Ich sehe das als besondere Selbstfürsorge und gehe da mit einer positiven Einstellung dran.

    War bis gestern auch davon überzogen, dass das der richtige Weg ist für mich und jetzt mache ich mir gedanken darüber...

    Das weiß ich jetzt auch nicht. Vielleicht können da die Leute was zu sagen, die es schon jahrelang geschafft haben.

    Der Gedanke hat mich am Wochenende auch beschäftigt. Man muss ja auch mal loslassen können. Ist bei mir schnell passiert, dass ich mich in was reinsteigere. Du ja scheinbar auch. Wir können uns direkt mal die Hand geben 🤝

    Sue das mach zuversichtlich. Danke für deinen Beitrag.

    Es ist mir wichtig, mit mir selbst im Reinen zu sein, zu mir zu stehen. Jetzt habe ich viele gute Inspirationen und werde mich damit beschäftigen.

    Ich danke euch vielmals und glaube, dass ich ganz bald mich selbst umarme und mich annehme wie ich bin, da gehört dann die Vergangenheit auch dazu.

    Wenn ich damit durch bin, oder zum 1jährigen, werde ich mir etwas besonders schönes selbst schenken als Belohnung.