Heuel - Bin sehr dankbar...

  • Hallo Zusammen

    Heute ist für mich gar kein guter Tag... Bin voll im "Saufdruck" gefangen. Hab schon alles mögliche ausprobiert, um mich abzulenken.

    Ich hoffe, dass es bald nachlässt =O

    Iss viele Süßigkeiten, oder wenn es ganz schlimm ist, dann kaue Pfefferkörner oder iss einen Teelöffel Senf. Das lenkt sofort ab. Auf jeden Fall auch das Glas heute stehen lassen.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

    Einmal editiert, zuletzt von KaDett (12. Januar 2025 um 16:51)

  • Viel, viel trinken. Schütte Dich so richtig mit Flüssigkeit voll, Heuel.

    Natürlich mit alkoholfreien Getränken!;)

    Und dann noch ein Bonbon oder sogar 2 nacheinander lutschen. Am besten welche mit viel Geschmack, eventuell mit Eukalyptus.

    Druck baut auch ein Spaziergang durch die Natur ab. Noch ist es hell draußen.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Mit den Süssigkeiten bin ich schon gut dabei, meint aufjedenfall die Waage 8)

    Die Waage ist doch jetzt völlig unwichtig. Abnehmen kannst du ja morgen. Kaue mal ein paar Pfefferkörner. Dann verabschiedet sich der Suchtdruck direkt. Dann noch eine Flasche Wasser. Ankämpfen gegen das Ungetüm Alkohol brauchst gar nicht erst versuchen, da hast du keine Chance. Sei klug, begrüße den Alkohol, nimm ihn zur Kenntnis und sag ihm: Du kannst mich mal. Dreh dich gedanklich um und geh einfach weg. Der Alk bleibt wie angewurzelt stehen und guckt blöd.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Gegen die Süssigkeiten ist nichts einzuwenden, aber man sollte es nicht übertreiben.
    Denn auch ein Zuckerflash kann hibbelig machen, kennt man von Kindern.
    Ausserdem wird Zucker bei manchen Menschen von der Darmflora zu Alkohol verstoffwechselt, gärt im Darm. Gabs schon mal einen extremen Fall.
    Dann hättest Du quasi immer noch Entzug.

    Bei manchen hilft Süßes, aber wenn es nicht mehr hilft, drüber nachdenken.
    Wenn ich zu viel Süßes esse, fühle ich mich unwohl.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Hey ihr Lieben

    Habe mich entschieden, ich gehe diese Woche noch in ein AA Meeting.

    Habe aber sooooo einen bammel davor, doch ich werde es packen.

    Das ist klar, das man da erstmal unsicher ist.Das kenn ich auch.Augen zu und durch! Keiner reißt dir den Kopf ab! Ganz im Gegenteil. LG Bono

  • Hey ihr Lieben

    Habe mich entschieden, ich gehe diese Woche noch in ein AA Meeting.

    Habe aber sooooo einen bammel davor, doch ich werde es packen.

    Da passiert dir nix. Trau dich einfach. Es tut dir ja niemand was.Wenn du ein paarmal dort gewesen bist, kannst du immer noch entscheiden ob es was für dich ist oder nicht.

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  • Den anderen geht es u.U. genauso. Alle sind dort, weil sie Alkoholiker sind, weil sie eine psychische Krankheit haben,
    für die eine SHG eine sehr gute Therapie ist, deshalb sind sie dort.
    In der Reha hat mir mein Therapeut folgendes erzählt:

    Manche nehmen 30km und mehr Wegstrecke auf sich, um eine SHG zu besuchen, nur damit sie niemanden treffen, den sie kennen. Und wenn treffen sie da?
    Die die sie nicht treffen wollten, denn die hatten alle die gleiche Idee.
    Also gehe vor Ort hin, denn die anderen sind 30km weg😉

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Habe mich entschieden, ich gehe diese Woche noch in ein AA Meeting.

    Habe aber sooooo einen bammel davor, doch ich werde es packen.

    Ich schäme mich so und hoffe, dass ich dort niemanden kenne

    Ooohhh, ich kann ˋs Dir so gut nachfühlen. Ich bin im Mai 2023 mit diesen Gefühlen, Scham, richtig beklemmender Angst und schweißnassen Händen bei den AA‘s eingelaufen und…..bin herzlichst auf- und angenommen worden. Der erste Satz war: Schön, dass Du da bist.:saint:.

    Nur Mut, Du bist dort herzlich willkommen.

    Dagmar

  • Habe mich entschieden, ich gehe diese Woche noch in ein AA Meeting.

    Habe aber sooooo einen bammel davor, doch ich werde es packen.

    Nun, bevor ich auf dieses Treffen gehe, würde ich mich zunächst fragen , was ich eigentlich davon erwarte: Wer oder wie kann es mir helfen? Brauche ich soziale Kontakte von Angesicht zu Angesicht, oder reicht mir eine digitale Selbsthilfegruppe?

    Wieso möchtest du dahin?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Wieso möchtest du dahin?

    Meine Ärztin hat mich darauf hingewiesen. Und da ich bis kürzlich alles mit mir alleine ausgemacht habe, möchte ich einfach mal einen anderen Weg einschlagen.

    Kann doch nicht sein, dass ich nach 5 Monate (nüchter sein) immer noch solch einen Saufdruck habe.

  • Meine Ärztin hat mich darauf hingewiesen. Und da ich bis kürzlich alles mit mir alleine ausgemacht habe, möchte ich einfach mal einen anderen Weg einschlagen.

    Ich möchte dich nicht aufhalten, wenn es hilft, ist alles in Ordnung.

    Kann doch nicht sein, dass ich nach 5 Monate (nüchter sein) immer noch solch einen Saufdruck habe

    Doch das kann sein, deswegen habe ich dir gestern Fragen gestellt.

    Und wenn der Saufdruck verflogen ist und du nicht nicht zur Flasche gegriffen hast, würde ich mich selbst genau hinterfragen, ob ich wirklich schon soweit bin, das Saufen sein zu lassen. Ob jeder einzelne Zweifel ausgeräumt ist, Alkoholiker zu sein, und ob es der einzige Weg ist, ein Leben lang trocken zu bleiben.

    Das würde ich machen. Und wenn dann ein JA rauskommt, alle, die um mich herum sind, in Kenntnis setzen und ein alkoholfreies Umfeld schaffen. Das entspannt so manche Situation.

    Hast du dir da schon mal Gedanken gemacht?

    Wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus, wer weiß Bescheid, wer unterstützt dich wo und wann kommt der Druck auf? Was passiert vorher? Sind es Sinnesreize, sind es Verzichtsgedanken oder Angst?

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Kann doch nicht sein, dass ich nach 5 Monate (nüchter sein) immer noch solch einen Saufdruck habe.

    Das hängt davon ab, was du für deine Abstinenz in den letzten 5 Monaten gemacht hast, außer nicht zu trinken.
    Siehe Hartmut‘s Fragen von gestern.

    Alles was ich brauchte, um mich auf den Weg zu machen, habe ich in den ersten 4 Wochen in der Reha und hier in diesem Forum gelernt. Ich habe mir immer offen gelassen, eine reale SHG aufzusuchen, falls ich merke, dass es hier für mich nicht reicht. Bis heute komme ich sehr gut klar.
    Wenn du in eine reale SHG gehst ist das auch ein guter Weg. In beiden, real oder online musst du dich mit den Fragen auseinandersetzen, dich mit dir beschäftigen, damit aus der Hilfe in der SHG deine Selbsthilfe werden kann.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

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