Thalia das stimmt genau, seit ich hier bin, tut sich bei mir was. Ich versuche, mich auch bewusst in Geduld und Gelassenheit zu üben. Mein Kopf läuft auf Hochtouren und alle Tipps nehme ich an und reflektiere mich. Deine Worte motivieren mich am Ball zu bleiben. Ich finde es spannend und anstrengend zugleich. Das hört sich super an, dass sich Verzichtsgedanken bei dir mit der Zeit von selbst verschwunden sind. Momentan bin ich dran „trockenes“ denken zu üben. Das macht mir sogar Spaß. „Nasses“ Denken in „trockenes“ Denken umzuwandeln. Aber nun jetzt ab ins Bett. Schlaf ist wichtig hat Alex auf dem Weg gesagt. Morgen früh klingelt der Wecker, gute Nacht und bis morgen.
Beiträge von KaDett
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Kazik ich drücke die Daumen für die Suchtberatung und auch für dich und deine Freundin, dass ihr einen guten Weg findet wo ihr euch beide gut und wohl fühlt.
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Hallo Kadett,
komische Traurigkeit ist natürlich eine etwas wage Beschreibung. Ich würde mich an Deiner Stelle weiter beobachten aber nicht reinsteigern. Nayouks Hinweise über Aktivitäten und neue Interessen sind auf jeden Fall sehr hilfreich.
Und wenn Du nach einer Zeit bemerkst das es garnicht besser wird oder gar immer schlimmer wird, dann solltest Du Dich an professionelle Hilfe (Hausarzt, Neurologe, etc.) wenden, Dich dort mitteilen und beraten lassen.
Liebe Grüße
Kazik
Kann es nicht viel besser beschreiben, eine betrübte Grundstimmung. Seit ich übe zu meditieren und positive Affirmationen nutze, versuche ich Leichtigkeit und Freude damit wieder zu erwecken.
Es kann aber auch sein, dass ich in den letzten Wochen vor Weihnachten ziemlich ausgepowert war. Hatte zwischen den Jahren Urlaub und habe mich da gut ausgeruht. Jedenfalls geht’s mir jetzt besser. Manchmal lächele ich einfach auch ohne Grund z.B. beim Autofahren. Habe mal gelesen, dass sich dann durch das Lächeln die Grundstimmung erhellt. Vielleicht ist es auch einfach nur Winterblues. Ja ich beobachte mal, notfalls gehe ich mal zu meinem Hausarzt.
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Ok klingt verständlich. Muss mich mal über Biochemie belesen. Danke
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Nayouk was für ein Beitrag von dir. Ich haben eine Kloß im Hals und kleine Tränen. Ich gratuliere dir von Herzen für dein Jahr. Ganz große Klasse und dein Post geht unter die Haut.
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Kennt jemand von euch auch so ne komische Traurigkeit? Ich hatte das einige Zeit vor den Feiertagen im letzten Jahr fast nur und auch mehrere Wochen. Ich war irgendwie niedergeschlagen und betrübt ohne besonderen Grund. Privat gibt es einige gesundheitliche Probleme bei mehreren Familienmitgliedern. Das belastet mich sehr. Aber ich glaube, dass das nicht der Grund war. Im Grunde ist das erst besser geworden seit ich hier in der SHG bin und seit ich angefangen habe meditieren zu üben. Ich vermute, dass das mit Verzichtsgedanken, oder „nassem“ denken zu tun haben könnte. Heute, auch im Job denke ich ständig über „nasse“ vs. „trockene“ Gedanken nach und visualisiere Unterschiede in simplen, alltäglichen Beispielen. Ich glaube, dass das aktuell ein sehr wichtiges Thema für mich ist. Mir geht’s auch gar nicht mehr aus dem Kopf. Da würde ich gerne mehr drüber erfahren.
Nachher um 16 h versuche ich an dem Chat teilzunehmen. Muss aber sehen ob ich es schaffe.
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Seit ca. 15 Jahren sehe ich mich als Alkoholikerin. Habe es immer und immer wieder mit dem kontrolliertem Trinken probiert, bis ich mir eingestehen musste, dass das NICHT funktioniert und auch immer daran gescheitert bin.
Das kenne ich auch, wenn mein schlechtes Gewissen mir gegenüber zu groß geworden ist, dann kamen sie die Vorsätze, nur 1-2 Gläser, nur 3x die Woche. Habe ich auch manchmal hinbekommen. Aber ich habe die Rechnung ohne meine Gedanken gemacht. Ich war nur noch auf das nächste Glas fixiert. Quatsch die nächsten 3 Gläser. Ich war dann nervös und zickig. Schlimm, solche Versuche habe ich oft probiert, ist ja im Grunde immer Entzug. Bin froh, dass ich das nicht mehr an der Backe habe. Kontrolliertes Trinken kann ich nicht. Werde unter allen Umständen vermeiden den nächsten Schluck nicht trinken. Ich erinnere mich an meinen letzten Tag mit Alk, genau da würde ich dann wieder landen und dann ginge es steil bergab.
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Hallo, was muss man tun um mit dabei zu sein?
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Ich verstehe deine Anregungen und danke dir dafür 😊
Alle in meiner Familie freuen sich, dass ich nichts mehr trinke und finden es gut.
Ich spreche aber generell nicht über das Thema. Ich habe nur gesagt, dass ich keinen Alkohol mehr trinke aus gesundheitlichen Gründen welche ich auch genannt habe. Hier tue ich das nicht, tut nichts zur Sache. Aber die gesundheitlichen Gründe sind dauerhaft und werden nie wieder gut. Also passt es, das ich das immer so sagen kann. Somit wissen sie nicht aus meinem Mund, dass ich Alkoholikerin bin und nun für immer abstinent lebe. Ich sehe meine Familienmitglieder auch nicht täglich. Meistens fahre ich zu Besuch hin. Wir alle wohnen etwas weiter auseinander. Ich habe hier im Forum gelesen, dass man die Wahrheit in seinem Umfeld sagen soll. Das habe ich noch gar nicht gemacht. Im Job werde ich das auch nicht machen, dazu gibt’s keine Veranlassung. Bei Freunden sage ich auch nichts. Wenn ich gefragt werde was ich trinken möchte sage ich einfach einen Tee. Oder Wasser. Ich wurde noch nie von jemandem gefragt warum ich keinen Alkohol trinke, deshalb sage ich darüber unaufgefordert auch nichts. Ich spreche mit niemandem über das Thema. Hier findet jetzt mein Austausch statt. Mir fällt es selbst schwer mit mir klar zu kommen dass ich Alkoholikerin bin. Das auszusprechen habe ich erst hier angefangen. Setze mich da mit mir selbst ständig auseinander. Ich schüttelte den Kopf und kann’s nicht verstehen. Ich dachte immer es sei Willensschwäche. Erst hier lese ich von Krankheit. Ich bin da mit mir noch überhaupt nicht im Reinen. Zu akzeptieren fällt mir schwer. Ich fange erst an alles aufzuarbeiten.
Irgendwie schäme ich mich wegen der Trinkerei, hadere mit mir selbst soviel Jahre meines Lebens vermasselt zu haben. Ich war auch noch nie in einer vor Ort Selbsthilfegruppe, wo man sich persönlich gegenüber sitzt. Habe auch noch nie irgendeine Therapie gemacht. Depressionen, Ängste oder so habe ich nicht.
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Hallo Zusammen
Bin relativ Neu hier im Forum und eine stille Mitleserin und seit knapp 5 Monaten nüchtern, diese Zeit war für mich die Hölle.
Der Alk. ist in meinem Kopf sehr präsent, ich denke gefühlte 24 Stunden nur an Alkohol.
Kein Wunder... 😳!!! Ich war auf Partys, Clubs, Herbstsonntage.... halt überall, wo viel Alk. konsumiert wurde, sogar für meinen Partner brachte ich Bier mit vom Einkauf 🙈
Das Forum hat mir die Augen geöffnet und mir Tips auf den Weg gegeben,die ich jetzt beherzige.
Vielen Dank, dass es euch gibt.
Ich hoffe, dass es mal besser wird.
LG Heuel
Hallo Heuel,
ich bin 7 Monate nüchtern. Also ähnlich wie du. Das habe ich nicht, dass ich dauernd an Alkohol denke. Ok ich gehe nicht auf Partys oder Clubs. Die ersten 3-4 Monate war ich außer Job fast nur zuhause um mich nicht Gefahren und Verlockungen zu konfrontieren. Habe mich nicht getraut, mich in der Öffentlichkeit z.B. auf Festen usw, Situationen mit Alkohol auszusetzen. Ich habe auch seit meinem Stopp nie wieder Alkohol gekauft. Habe sogar flüssige Medikament die Alkohol enthalten aussortiert und durch andere ersetzt. Ich beherzige auch die Tipps hier in der Selbsthilfegruppe.
Freue mich noch mehr von dir zu lesen und auf netten Austausch.
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Da war ich bei der Familie auf Besuch, ich war nur Gast. Es hat niemand etwas alkoholisches getrunken, aber in einer Ecke stand eine Flasche Wein. Vielleicht weil Weihnachten war. Das war ja nicht bei mir zuhause. Bei mir Zuhause gibt es schon seit Monaten keinen Alkohol. Generell wird in meiner Familie sehr gerne und viel Tee getrunken. Egal bei wem ich da zu Besuch bin. Ich habe Eltern und Geschwister und erwachsene Kinder mit Partnern, ebenso Schwiegereltern.
Verstehst du wie ich das meine Rennschnecke? Ich kann ja nicht woanders bestimmen ob dort Alkohol im Hause ist oder irgendwo eine Flasche Wein steht. Ich kann nur bei mir zuhause bestimmen welche Getränke es gibt und was da steht.
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Wow Hartmut Hut ab. 18 Jahre. Ich freue mich mit dir.
Du hast wirklich Recht. An Weihnachten war komplett alkoholfrei, niemand hatte was alkoholisches getrunken. Aber eine Flasche. Rotwein stand in der Ecke. Irgendwann habe ich sie gesehen und hatte voll Cravings. War ganz nah dran mir die Flasche zu nehmen und was einzuschenken. Habe dann viel Tee getrunken und nicht mehr hingeschaut. Weit und breit kein Alkohol, dann nur diese eine Flasche wäre mir fast zum Verhängnis geworden. Da habe ich gemerkt, dass ich noch nicht stabil bin. Und noch einiges an Arbeit zu tun ist.
Der Austausch hier und was und wie ihr schreibt hat mich in den paar Tagen schon weiter gebracht. Ich hatte mit innerer Arbeit bisher noch keinen Handschlag getan. Habe erst in diesem noch kurzen Jahr angefangen. Und meine Liste wird immer länger. Das ist wirklich lebenslange Arbeit. Danke dir sehr und echt 18 Jahre sind schon eine Bank. Ich habe am Anfang die Tage gezählt, dann die Wochen und Monate. im Frühling wird es ein Jahr. Also schon gut, aber nicht safe. Ich schreibe hier weiter und hoffe auf weiter Groschen die fallen und werde auch viel lesen. Gut im Alltag eben wenn ich Zeit habe. Bin ja berufstätig und andere Verpflichtungen. eInfach so wie es mir möglich ist.
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Nun ist alle Anfangseuphorie löblich, aber trocken zu werden ist ein langer Prozess. Ein Marathon, kein Sprint.
Nein, sie sind flexibel und passen sich an Emotionen und Situationen an.
Ja, haben sie, denn es wurde ja auch gesoffen wenn man sich gut gefühlt hat.
Was machst du, wenn jemand dich darauf anspricht und fragt, ob du Alkoholiker bist?
was heißt ziemlich?
Das denke ich auch, dass ein langer Prozess vor mir liegt, lebenslang. Da kommt nun Geduld ins Spiel, eben geduldig mit mir sein und mir Zeit zu nehmen.
Dann sind Verzichtsgedanken nah mit Suchtdruck verbunden und Wachsamkeit ist geboten. Immer.
Das stimmt, erst trank ich zur Entspannung vom Stress, aber dann egal wie ich mich gefühlt habe. Sucht.
Ziemlich trockenes Umfeld heißt, dass in meinem Zuhause gar kein Alkohol getrunken wird, auch Gäste bekommen keinen. Ist nicht im Haus und wird zu keiner Feier oder Besuchen gekauft. Wenn ich Familienmitglieder besuche, ist es so, dass kaum alkoholisches getrunken wird. Aber es kann vorkommen, dass mal ne Flasche Wein da steht. Oder jemand auch mal ein Glas trinkt. Das stört mich nicht, weil es auch selten ist. Mit Kollegen ist es nicht üblich sich nach Feierabend zu treffen. Im Job selbst wird nur Kaffee, Wasser, Cola und Tee getrunken. Im Freundeskreis ist niemand Alkoholiker, kann vorkommen, dass jemand mal ein Bier trinkt. Auf Partys gehe ich nicht und abends in Bars oder so gehe ich auch nicht. In Cafés trinke ich gerne Tee weil da oft ne tolle Auswahl ist. Also mit meinem Umfeld komme ich gut klar was Alkohol betrifft.
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Ich werde mich heute weiterhin mit „Verzichtsgedanken“ befassen. Dabei versuche ich mal „trocken“ zu denken. Gestern habe ich verstanden dass es einen gravierenden Unterschied macht „nass“ zu denken oder „trocken“ zu denken. Das war ziemlich Neuland für mich weil ich mich damit noch nie auseinandergesetzt gesetzt habe. Ich habe lediglich nur nicht getrunken. Jetzt will ich gerne so denken lernen wie ihr hier und versuche das zu üben und zu verinnerlichen.
Können Verzichtsgedanken durch Vermeidung von alkoholischen Situationen gar nicht erst aufkommen?
Und wenn man diese Erleichterung und Freiheit tief im Herzen spürt, haben dann Verzichtsgedanken überhaupt eine Chance?
Wie nah liegen Verzichtsgedanken und Suchtdruck oder Cravings zusammen?
Ich lebe in einem ziemlich „trockenen“ Umfeld. Das kommt mir Zugute weil ich da wenig getriggert werde. In meinem Familienkreis habe ich gesagt, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, dies aber auf die Gesundheit und Medikamente geschoben, was auch tatsächlich stimmt. Das ist mit ein großer Aspekt warum ich aufgehört habe. Aber mein wichtigster Grund dass ich aufgehört habe, war das Gegenüber im Spiegel, da habe ich gesehen wie es um mich steht und ich in dieser Abwärtsspirale stecke und wenn ich jetzt nicht aufhöre, es mein Untergang ist. Denn ich konnte nicht mehr aufhören zu trinken und es wurde eher mehr. Meine gesundheitlichen Probleme kommen vom Alkohol. In meiner Arztpraxis und auch bei Fachärzten habe ich offen gesagt wieviel ich getrunken habe und aufgehört habe. Zwischenzeitlich kam es zu gesundheitlichen Verbesserungen und das empfand ich als Belohnung.
Jedenfalls möchte ich mir nun „trockene“ Gedanken machen. Als Themen kommen nun noch Geduld und Gelassenheit dazu.
Gestern in einem anderen Tread habe ich verstanden wie ihr denkt und was ihr meint. Da hat mir ein Beispiel von Alex auf dem Weg geholfen, mit den Windeln. Das war perfekt für mich und es hat Klick gemacht. Ich bitte wieder um eure Hilfe. Könnt ihr dieses „trockene“ Denken und Handeln an Hand von solchen Beispielen aufzeigen. Bei mir war richtig der Groschen gefallen. Das werde ich mir dann auch für immer merken und daran denken, auch so zu denken. Ich vermute, dass das in Fleisch und Blut übergeht. Dazu muss aber bei mir unbedingt der Groschen fallen. Versteht ihr wie ich das meine? Wenn ich was verstehe, logisch finde, dann sitzt das dauerhaft.
Meine Themen Verzichtsgedanken, Geduld und Gelassenheit stehen auf meiner Liste und damit werde ich mich in nächster Zeit befassen. Ich habe mir zu Weihnachten 3 Karten-Sets gekauft. Je eins mit Impulsen für Gelassenheit, Achtsamkein und 1% Veränderung 100% Wirkung.
Ab und zu gehen wir in ein Restaurant, da habe ich mir überlegt, dass ich mich an Tische setze wo mein Blick zur Wand geht. Dann sehe ich andere Gäste nicht und was sie trinken. Ich schaue zu meinem Gegenüber, wir erzählen, ich genieße mein Wasser und freue mich auf mein Essen. Genau wie ich mir die Alkoholregale im Supermarkt nicht mehr ansehe, sehe ich mir auch nicht mehr die Weingläser anderer Gäste an.
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Hallo Carl Friedrich, ich kaufe doch kein alkoholfreies Bier. Es war nur als Idee um mal irgendwo etwas anderes zu trinken.
Wasser trinke ich am meisten gefolgt von Tee und morgens Kaffee. Das es Wassersommelier überhaupt gibt wusste ich nicht, sehr interessant. Ich finde auch, dass es da geschmacklich Unterschiede gibt. Ich trinke aber auch oft einfach Leitungswasser.
Habe ich auch schon gemacht mein Wasser mit Minze oder Zitrone oder Ingwer aufzupeppen. Ist echt lecker.
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- Nayouk dein Beitrag inspiriert mich und ich kann daraus einiges mitnehmen. Vielen Dank dafür. Und das stimmt genau, die letzten 7 Monate habe ich tatsächlich nur nicht getrunken. Und ich habe gemerkt, dass das nicht genügt. Was ja hier auch gesagt wird. Das genügt nicht. Da stimme ich absolut zu, habs ja selbst aus eigener Erfahrung gemerkt. Deshalb bin ich nun hier um an mir zu arbeiten und stabil zu werden. Es gibt viel zu tun und ich lerne hier jede Menge für mich Neues.
- Rennschnecke ich habe keine Bier im Haus weder alk-frei noch anderes, ich kaufe das auch nicht und trinke das auch nicht. Hatte nur gedacht es könnte eine Möglichkeit z.B. im Restaurant sein. Muss aber nicht sein, ich trinke da meistens einfach eine Flasche Wasser.
Wo finde ich denn den Tread über Alternativgetränke die weder koffeinhaltig noch süß sind. Da würde ich gerne stöbern und neue Ideen finden.
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Bei mir war es vor allem Erleichterung, dass ich nicht mehr trinken musste, KaDett!
Da hat bestimmt jeder von den trockenen Alkoholikern so einiges von sich in Erinnerung. Und das ist für mich selbst abschreckend genug.
Darüber werde ich mir Gedanken machen. Verzichtsgedanken durch Erleichterung ersetzen. Dabei die alten Erinnerungen an die negativen Seite von der Trinkerei hochholen. Das könnte Verzichtsgedanken vertreiben und Erleichterung herbeiführen. Das versuche ich mal so und auch dass ich das auf diese Weise ändere und neue positive Erleichterung festige.
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Warum solltest Du "alkoholfreies" Bier trinken/mögen, wenn dir die Variante mit Alk nie geschmeckt hat, KaDett?
Bier ist mir egal. Alkoholfrei ist es einfach ein Getränk. Sehe es höchstens als kleine Abwechslung zu Wasser und Tee. Selbst wenn ich früher mal keinen Wein hatte, habe ich nicht auf Bier zurückgegriffen um mein Level zu bekommen. Bier ist etwas was ich nicht haben muss, von daher ist das kein Thema für mich.
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Habe ja angefangen mehr Ruhe und Pausen in meinem Leben einzubauen. Das werde ich weiter vertiefen.
Weiterhin steht ein wichtiger Punkt für mich im Vordergrund, Verzichtsgedanken. Wie komme ich zu dem Punkt, der einen gravierenden Unterschied darstellt, nämlich:
- keinen Alkohol mehr trinken zu sollen, dürfen
- keinen Alkohol mehr trinken zu wollen, müssen.
Hin und wieder habe ich mit Verzichtsgedanken zu kämpfen. Es ist mir das aufgefallen, dass es einen wichtigen Unterschied gibt. Es ist die Einstellung wie man das sieht. Und daran möchte ich arbeiten. Glaube meine Einstellung hinkt auf dem richtigen Weg noch etwas hinterher. Da bitte ich um eure Hilfe und setze auf eure Erfahrungen.
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Im Rahmen meiner Trockenarbeit habe ich mir inzwischen eine Liste erstellt mit Stichpunkten. Ist ganz schön lang geworden.
Werde diese Punkte noch sortieren und angehen. Vielleicht schreibe ich auch alles auf, alle Ideen und Vorgehensweisen, was wie wirkt und welchen Erfolg was bringt. Auch wenn ich in einer Sackgasse stecke oder festgefahren bin. usw.
Habe mir auch nochmals Gedanken gemacht zu den alkoholfreien Varianten und mich entschlossen auch sie aus meinem Leben zu verbannen. Bei Bier weiß ich nicht genau, weil das sowieso nicht mein Ding ist. Vielleicht im Sommer mal ein Glas. Softgetränke mit Kohlensäure und Zucker sind ebenfalls nichts für mich. Werde mir lieber auch mal selbst leckere Limonaden zubereiten oder Wasser mit Gewürzen aufpeppen. Tee ist ja recht vielfältig und abwechslungsreich. Da habe ich auch bereits eine schöne Sammlung und tausche auch im Job mit Kollegen Tee gerne aus.
Ich weiß und spüre, dass vor mir noch ein steiler Weg in Bezug auf die Trockenarbeit liegt. Den körperlichen Entzug habe ich ja schon Monate hinter mir, aber mit dem seelischen Entzug fange ich gerade erst an. Im Grunde genommen seit ich mich am 31.12.2024 hier angemeldet habe. Vorher habe ich von Trockenarbeit noch nichts gehört. Auch die Grundbausteine aber ich schon 3x gelesen. Das ist alles irgendwie Neuland für mich. Ich kann lediglich von mir sagen, dass ich seit mehreren Monaten keinen Alkohol mehr trinke. Und ein Pluspunkt ist, dass ich das „schon“ mehr als 7 Monate alleine geschafft habe. Jetzt habe ich hier Hilfe gesucht und auch gefunden. Nun fängt die eigentliche Arbeit im Entzug erst richtig an. Der psychische, innere seelische Bereich. Da habe ich noch keinen richtigen Plan wie das geht und wie ich das am Besten und richtig mache. Dafür möchte ich mir auf jeden Fall Zeit nehmen. Und dann auch dauerhaft am Ball bleiben.