Nayouk diese Erkenntnis ist der Oberhammer und verändert alles für mich. Ich bin nun bald 8 Monate nüchtern, aber erst diese Woche entweder Dienstag oder Mittwoch ist wohl etwas geschehen in mir. Ich bekam die Tage hier 2 Beiträge, die für mich ultimativ waren. Einer vom Alex auf dem Weg und einer von Hartmut. Bei mir ist zum Thema echt der Groschen gefallen und es hat Klick gemacht in meinem ganzen Körper, Geist und Seele. Ich habe das auch gespürt, konnte es aber nicht zuordnen. Mir ging es besser, fröhlicher, leichter. Dachte kommt vom meditieren. Nein es kam vom Kapitulieren. Ich habe das wohl instinktiv oder keine Ahnung irgendwie unbewusst gemacht. Der Alk, ein großes schwarzes, dunkles, düsteres und riesiges Ungetüm steht mir gegenüber. Ich, eine zierliche Frau mit blonden langen Haaren, ich trage ein Kleid,hab blasse Haut, mir ist kalt. Ich habe das wirklich genauso visualisiert. Anspannung und Kampf liegt in der Luft wie Energiewellen, ich habe aber keine Angst, ich spüre jedoch, dass ich diesem riesigen Ungetüm nicht gewachsen bin und chancenlos gegenüber stehe. Ich brauche mich gar nicht mit ihm anzulegen, will nichts mit ihm zu tun haben, ich würde nur den Kürzeren ziehen. Ich drehe mich einfach um und gehe. Das Ungetüm Alk bleibt alleine stehen wie angewurzelt. Ich gehe weg, die Entferung wird weiter und weiter, der Alk ist nur noch ein kleiner schwarzer Punkt, lediglich die Erinnerung bleibt zurück.
Diese Szene, also Visualisierung werde ich nie mehr vergessen. Habe ich wie ein Bild vor Augen.
Bingo. Das war’s.
So ist es jetzt. Meine Liste ist direkt kürzer geworden. Verzichtsgedanken sind weg, die sind bei dem Ungetüm geblieben. Kann er gerne behalten. Habe ihm alles dort gelassen, auch „nasses“ Denken habe ich bei ihm dort gelassen.
Ich starte jetzt voller Energie durch. Meine Punkte heißen jetzt Gelassenheit, Freiheit, Selbstfürsorge, Wachsamkeit (dass sich das Ungetüm nicht wieder von hinten anschleicht) Lachen, Entspannung, Geduld, Dankbarkeit, Demut, Ausgeglichenheit usw. Glaube da fällt mir noch viel mehr ein.
Das ist nicht die Anfangseuphroie oder die rosa Wolke. Die hatte ich in den ersten Wochen. Nein, jetzt habe ich eine andere Erkenntnis und eine andere Einstellung. Richtig von innen heraus. Vielleicht braucht es eben einfach Zeit und Geduld. Sich fügen und loslassen. Ich fühle mich wie neu geboren. So erleichtert. Wieder im Reinen mit mir. Ich schäme mich nicht mehr, fühle mich nicht mehr armselig. Ich fühle mich gestärkt und zuversichtlich, schön und strahlend und sprühe vor Energie. Mit klarem Kopf nehme ich das Leben jetzt einfach wie es kommt. Ich werde nie wieder etwas mit dem Ungetüm Alk zu tun haben.