Er hat mir gerade an den Kopf geworfen, dass ich ihn hätte zum Arzt bringen müssen.. Er versteht aber auch nicht, dass das alles nichts gebracht hätte, weil er ja nie ein Problem gesehen hat.
Beiträge von Tiger1991
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Du rettest Dein Leben und Deine Kinder. Ich bin auch EKA. Meine Mutter ist, bis zum Schluss geblieben. Und das war meine Kindheit.
Innen drin kann ich ihr das nie verzeihen.
Wenn er nüchtern wird, wird er es irgendwann verstehen und wenn nicht... dann ist eh alles egal.
Vielen Dank! Das hilft mir auch sehr beim schlechten Gewissen meinen Kindern gegenüber. Natürlich bekommt man jetzt oft zu hören „du machst die Familie kaputt, die Kinder brauchen auch einen Papa, etc“.
Ich bin aber fest davon überzeugt, dass Eis alkoholkranker Vater mehr kaputt macht, als eine alleinerziehende aber glückliche Mutter.
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Ich kann das so gut nachvollziehen, weil es bei mir ebenso war. Und zwar sehr viele Jahre.
Spannend. Und kannst du jetzt nüchtern betrachtet meine Entscheidung nachvollziehen? Ich hoffe so sehr, dass er irgendwann nüchtern wird und mir vergibt.
Mir vergibt, dass ich ihm sein Zuhause, seine Kinder und seine Ehe genommen habe. -
Da brauchst du gute Nerven, ich schick dir mal ein paar Päckchen davon.
Ich danke dir, die Päckchen nehme ich gern.
Ich bin einfach froh, dass ich ganz plötzlich die Stärke habe es durchzuziehen. -
Also ehrlich, ich zweifele an seinem Verstand. Heute Vormittag bettelt er per WhatsApp um ne Chance, wenn er nie wieder trinkt, die ich natürlich abgelehnt habe und jetzt sitzt er mit meinem Schwager im Garten und trinkt Bier. Da sieht man doch genau, dass er absolut nichts verstanden hat. Ich verstehe es nicht..
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Puh, was für Vorwürfe jetzt hier aus der Richtung meines Mannes kommen..
Er muss scheinbar bei jedem unserer Gespräche völlig vernebelt gewesen sein.
Ich hätte ihm ja nie geholfen vom Alkohol los zu kommen, wir hätten nie vernünftig darüber geredet und auch schön, seine Familie ist schuld weil er den Alkohol ja so vorgelebt bekommen hat..hab ich auch, aber ich bin auch kein Säufer geworden.
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Eure Worte tun so gut.
Ich wurde in den letzten 2 Wochen, also seit der Trennung schon mehrmals angesprochen.. willst du nicht mich mal darüber nachdenken, wie kann man so einfach 20 Jahre wegwerfen, warum denn so plötzlich..Ich bin die Böse in dieser Trennung, kaum einer aus seinem engeren Kreis wie es mir die letzten Jahre ging.
Aber dank euch weiß ich, dass ich hier nicht die böse bin. Er auch nicht, der Alkohol ist schuld und er hatte sicher nicht mit Vorsatz den Wunsch Alkoholiker zu werden, aber getrunken hat er ihm am Ende trotzdem allein.
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Heute ist bis jetzt ein guter Tag! Ich habe es bis jetzt geschafft ihn nicht zu kontrollieren, auch wenn es mir sehr sehr schwer fällt.
Aber uch muss tatsächlich versuchen diese scheiß Spirale zu durchbrechen sonst dreh ich durchHallo liebe Kaettl,
auch ich kenne diese Machtlosigkeit, dieses ständige kontrollieren, die Fotos, es macht einen kaputt.
Mich hat es kaputt gemacht. Ich habe meinen Mann schon viele Jahre gebeten endlich das Bier sein zu lassen, erfolglos. Im letzten Jahr eskalierte sein Konsum, zwar immer noch Bier, aber viele. Und es gibt kaum einen Tag, an dem er ohne Fahne vom Bau kommt. Es ist zermürbend. Wir haben 2 kleine Kinder. Deshalb habe ich mich jetzt entschieden den Kampf gegen den Alkohol aufzugeben, denn es ist nicht mein kampf.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe, du findest den richtigen Weg für dich ❤️ -
Hoffentlich schlägt er mit dem Bier jetzt nicht richtig zu, da ja eh alles egal ist.
Das war auch meine Angst. Er meinte er kann es nicht versprechen, dass es nicht so wird. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass auch das seine Entscheidung ist und ihm aber bewusst sein muss, dass er die Kinder dann nicht mehr zu sehen bekommt oder nur direkt nach der Arbeit mal zum spazieren, aber keinesfalls über Nacht etc.
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Hi zusammen,
hier mal ein Update.
Mein Mann sucht sich jetzt widerwillig eine Wohnung.
Die letzten Tage hat er mich und die Kinder gemieden und sich verkrochen, ok, er braucht Zeit.
Heute hatten wir ein Gespräch.
Das 1. Mal hat er gesagt „ok, vielleicht hab ich da ein Problem“. WOW! Das ich das mal noch höre. Aber leider kam der Nachsatz „aber wozu soll ich jetzt zum Arzt gehen, wenn du unsere Ehe eh abgehakt hast“.. da war sie, die Klatsche.
Ich dachte wirklich er hatte die letzten Tage einen Klickmoment.Dank euch, habe ich mich aber nicht einwickeln lassen. War ganz klar und hab ihm gesagt, dass ich absolut dafür bin, dass er sich Hilfe sucht aber nur, wenn er wirklich sein Problem erkennt.
Am Ende des Gesprächs hat er mir das 1. Mal ganz offen gesagt, dass er der Meinung ist, dass ich Schuld am Alkohol bin, weil ich ihm nicht genug Liebe geschenkt habe.
Bei einem anderen Gespräch hatte er ja schon einmal so etwas ähnliches gesagt, aber nicht so deutlich.Aber auch hier bin ich ganz ruhig geblieben, hab gesagt dass ich mir diesen Schuh definitiv nicht anziehe und andere Ehen auch Scheisse laufen, ohne dass sich einer Hilfe im Bier sucht.
Auf alle Fälle zieht er aus, ob er sich dann ändert kann er mir nicht versprechen, weil ich ihm nicht verspreche ihn zurück zu nehmen falls er es schafft.. Sinnlos!Egal, ich ziehe es durch. Plane mein Leben für mich und die Kinder und hoffe, dass er bald eine Wohnung findet damit wir zur Ruhe kommen.
Den Kindern haben wir noch nichts gesagt, ich möchte warten bis konkret ist wann er weg ist.
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Aktuell hat sich die Lage hier beruhigt. Seid unserem letzten Gespräch trinkt er scheinbar nicht mehr.
Er hatte mir angeboten sich endlich ärztliche Hilfe zu holen, als ich ihm aber den Wind aus den Segeln nahm, dass er das für mich nicht machen soll weil es kein Garant für unsere Ehe ist, war er erst zickig. Ich habe ihm noch mal erklärt, dass das alles keinen Sinn macht, wenn er sein Problem nicht sieht.
Er soll für sich heilen, für seine Kinder, aber auf keinen Fall für mich.Bis Ende des Monats wollen wir uns sortieren, ich fahre Ende April mit meinen Mädels allein in den Urlaub. Danach schauen wir weiter. Ich habe ihm angeboten, dass wir als Eltern-WG überbrücken können, bis wir genau wissen was aus allem wird.
Aktuell ist er wie ausgewechselt, was mich zutiefst verwirrt.
Mal sehen… -
Hast du dich schon rechtlich beraten lassen? Steht ihr beide im Grundbuch mit dem Haus? Kannst du allein das Haus halten? Fragen über Fragen…
Nein, ich habe mich noch nicht beraten lassen. Im Grundbuch stehen wir beide und ja, ich könnte es alleine ohne Probleme halten. Ihn auszuzahlen wäre evtl. Schwieriger, aber nicht unmöglich.
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Vielen lieben Dank für eure lieben Worte.
Leider gestaltet sich der Gedanke an eine räumliche Trennung aktuell schwierig. Mein Mann möchte gern im Haus wohnen bleiben, was er sich aber finanziell nicht leisten kann und dabei sind gerade im Umkreis so tolle Wohnungen frei.
Mal sehen ob die Bank ihn überzeugen kann.
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Hallo zusammen,
mal wieder ein Update von mir.
Freitag hat mich mein Mann gefragt, ob ich ihn noch eine Chance gebe, wenn er ab Montag nicht mehr trinkt.
Und ich habe Nein gesagt. Er hatte Chancen, viele, zu viele.
Wenn es ihm wirklich wichtig gewesen wäre, dann hätte er seit der Trennung letzten Montag schon mal Gelegenheit gehabt den Alkohol zu lassen oder es sich einzugestehen. Aber von diesem Punkt ist er Lichtjahre entfernt.Ich muss hart bleiben und es fühlt sich richtig an, auch wenn es unendlich schwer ist.
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Ich habe auch gestern keinen Plan vorher gemacht, mir keine Gedanken gemacht was aus ihm wird.
Ich konnte ihn am Nachmittag mit unseren Kindern beobachten und habe am Abend einfach die Konsequenz gezogen.
Alles wird kommen wie es muss, es war der richtige Zeitpunkt, ganz ohne Netz und doppelten Boden und ohne die Gewissheit dass es ihm danach gut geht. -
Wie ist da der Stand?
Ich habe niemanden involviert. Inzwischen sehe ich ein, dass es einzig und allein in seiner Verantwortung liegt. Niemanden sonst möchte ich die Last dafür aufbürden.
Er ist erwachsen, jedenfalls vom Alter, ob er geistig an dieser Situation wächst wird sich zeigen.
Ich kann ihm leider nicht verbieten zu trinken, aber gerade mit Blick auf mögliche Umgangsregeln wäre es schön, wenn er es irgendwann sein lässt. Jedenfalls für seine Kinder. Nach dem Gespräch gestern habe ich da aber große Zweifel und werde jetzt eine Familienberatung vorschlagen, damit die uns bei der räumlichen Trennung, Umgang etc. helfen. Dabei wird auch der Alkohol eine Rolle spielen.
Nach meiner letzter Nachricht hier, als ich wieder einmal einen Kasten fand, habe ich aufhört zu suchen, aufgehört zu zählen und zu überwachen. Ich freue mich jetzt wirklich auf die Zeit mit meinen Mädels, ganz alleine, nur wir 3. -
Hallo zusammen,
ich möchte euch nur kurz abholen.
Gestern war es so weit, der große Knall.
Gar nicht wegen dem Alkohol, eher weil unsere Ehe einfach kaputt ist und der Alkohol dabei eine große Rolle gespielt hat, was er natürlich nicht einsieht.Auf alle Fälle haben wir unsere Ehe für gescheitert erklärt und die Trennung ausgesprochen.
natürlich war ich schrecklich traurig und habe ganz viel geweint, aber ich bin so erleichtert, dass dieser Schritt nun gemacht ist. -
Sorry, aber das liest sich, als ob Du mit einem Kind, das noch zur Mami gehört, Kinder gekriegt hast.
Ja! genau das ist (unabhängig vom Alkohol) ein sehr großes Problem in unserer Beziehung. Als wir uns kennengelernt haben waren wir ja beide noch sehr jung. Ich bin in die Mutterrolle gerutscht. Mein Mann trifft keine Entscheidungen allein, weder bzgl der Kinder, noch im Haus. Er kennt keine Bankdaten, keine Versicherungen, nichts. Deshalb mache ich mir ja so schreckliche Sorgen darum, dass er ohne mich nicht klar kommt. Auch wenn das anmaßend und eigentlich sogar unfair ihm gegenüber ist.
Ich weiß, dass das falsch gelaufen ist, aber vermutlich kann ich ihn deshalb nicht als erwachsenen Menschen sehen. -
Warum überlegst Du das? Damit sie Dir Durchhaltetipps gibt oder damit er wieder zu ihr ziehen kann? Weiss sie nicht was mit ihrem Sohnemann los ist?
Ich denke sie ahnt es, aber weiß nicht wie weit fortgeschritten die Sucht ist. Ich würde ihr ihren Sohn gern wieder in ihre Verantwortung übergeben, also schon damit er für den Übergang zu ihr ziehen kann, bis er für sich eine Wohnung findet.
Meine Sorge ist, wenn er bei einem Freund unterkommt, dass er gänzlich ertrinkt. Bei seiner Mutter gibt es zumindest keinen Alkohol, da sie selbst keinen Schluck trinkt. -
Vielen Dank für eure lieben Nachrichten zu meinem letzten Post. Ich gehe die Tage noch mal auf einzelne Themen ein, jetzt wollte ich euch nur kurz updaten und sagen, dass ich am Ball bleibe und es so nicht akzeptieren kann. Mein Entschluss steht fest, ich muss ihn nur umsetzen.