Beiträge von Lebenskuenstler
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Ich bin davon ausgegangen, dass das Aufhören genau so schwer ist, wie ich glaube.
Ich denke manchmal über die Risikominimierung nach, weil ich davon beim Aufhören noch nie was gehört hatte und einfach so aufgehört hatte. Im ersten Jahr war ich bis auf wenige Stunden Einzelgespräche in der Suchtberatung auch alleine unterwegs.
Ich bin überall hingegangen, wo ich eben hingehen wollte, und der Entschluss dass ich da nicht trinke, stand einfach.
Mir war aber von Anfang an klar, dass ich mir sämtliche Optionen, zu trinken, ausschließen muss, weil ich sonst zwangsläufig rückfällig werden würde. Und das scheint gewirkt zu haben, denn mein Hirn hat mir Saufen nicht mehr als Möglichkeit angeboten. Das war bei meinem Tiefpunkt bis auf zwei kurze Momente in den ersten Wochen restlos vorbei. Und das eine Mal war in einem Schnapsladen, wo ich ein Geburtstagsgeschenk für jemanden gekauft habe. Beim nächsten Mal hab ich damit gerechnet und dann kam nichts mehr.
Bis jetzt kann ich mir nur schwer vorstellen, wie Saufdruck zu Stande kommen kann, wenn der Entschluss mal wirklich feststeht. Das lese ich zwar schon bei Anderen, aber das bleibt mir ein Rätsel.
Hast Du wirklich bedingungslos aufgehört oder lässt Du Dir doch noch Hintertüren offen und wartest halb unbewusst drauf, dass es mal schwer genug ist, dass Du es Dir erlauben kannst?
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Ich schätze, bis Du kamst, hatte er sich mit seiner Sauferei einfach eingerichtet. Wie das sehr viele tun.
Für mich sind das unvereinbare Interessen. Einer will trinken, die Andere will einen nüchternen Partner.
Wenn der Krankheitsaspekt und das Stigma nicht wären, wäre das ein ganz normaler Trennungsgrund. Es passt schlicht nicht zusammen.
Passiert doch überall auf der Welt, dass Paare sich trennen.
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Vielleicht hilft Dir ein anderer Punkt.
Mein Vater war auch Alkoholiker, aber nicht mit dem selben Leidensdruck wie ich. Ist mit seinem Spiegel über den Tag gekommen, war aber nie so total betrunken.
Er sagte, ja, er ist Alkoholiker. Aber Aufhören, glaubt er, ist anstrengend. Und er glaubt nicht, dass er für die Anstrengung einen Lohn bekommt, der diese Anstrengung rechtfertigt.
Ja, und anstrengend ist das Aufhören für die Meisten. Dafür braucht man schon gute Gründe, denke ich. Ob eine Beziehung, für die man sich gleich am Anfang schon ändern muss, zu diesen Gründen gehört, bezweifle ich.
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Das Gegenteil von gut ist bekanntlich nicht schlecht, sondern gut gemeint. Fest steht, dass ich mich viel zu lange damit beschäftigt habe, mir von ihr nichts sagen zu lassen und zu beweisen, dass ich es unter Kontrolle habe, nd oft sogar rein aus Trotz - ich lass mirnichts vorschreiben - noch mehr gesoffen habe.
Erst als sie mich schon fast verlassen hatte, habe ich den Fokus darauf gelegt, wie es mir selbst mit meiner Sauferei ging. Und ich hab auch noch ein paar gewaltige Abstürze gebraucht, bis ich selbst gesehen habe, dass ich ein Problem hatte.
So lange das mit ihr war, hab ich ja wenigstens versucht, zu reduzieren, und dadurch konnte das Problem gar nicht so groß werden, dass ich aufhören musste.
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Bei mir wars ja so, Einen drauf machen war das Synonym für sichs gut gehen lassen. So kannte ich das, und so wars überall um mich herum.
Und was ich sicher nicht wollte, war eine Partnerin, die mir Vorschriften macht, wie ich zu leben habe. Oder die sich einbildet, dass sie besser wüsste, was gut für mich ist, als ich das selbst wusste. Ich hab das als arrogant und überheblich empfunden, mir in meine Gewohnheiten und Entscheidungen reinzureden. Das war oft der Streitpunkt.
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Zuallererst dachte ich, meine Frau gehört in dieKlapse. Wie kann ein erwachsener Mensch auf die Idee kommen, einen ganzen Tag lang keinen Alkohol zu trinken ? Nur Kranke bleiben doch nüchtern, weil sie nicht wissen, wie schön Saufen ist.
Das ist keine Übertreibung, das dachte ich wirklich.
Später hab ich schon gesehen, wie sie leidet. Es war auch unübersehbar, und wir hatten einige Dramen.
Für mich war aber irgendwie auch klar, damit bin ich nicht der passende Partner für sie, wenn sie jemanden will, der nicht trinkt. Und ich habe sie weder gezwungen noch überreden wollen, bei mir zu bleiben. Meine Einstellung war und ist, wenn es nicht passt, trennt man sich. Ans Aufhören habe ich deswegen nicht gedacht.
Liebe war für mich überhaupt kein Argument, denn Liebeskummer geht vorbei. Die Erfahrung hab ich ja selbst schon gemacht und sie hatte sich von meinem Vorgänger auch getrennt. Das erschien mir gegenüber dem Saufen als der viel kleinere Verzicht.
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Ich meine, ich habe lange gebraucht und sehr viel Geld dafür ausgegeben, bis ich süchtig war. Insofern bin ich schon selber schuldig dran.
Ich kann ja nicht für Andere reden, aber warum ich das so lange abgestritten habe?
Ich fühlte mich nicht süchtig, und ich schätze, lange war ich es auch nicht. Nach mein Empfinden war es ein bestimmter Job mit enormen Anforderungen, bei dem es zwanghaft wurde.
Am Ende war es so, wie ich es bei Vielen, aber nicht allem Neuankömmlinge hier lese:
Es ging nicht mehr mit Alkohol, und wie es ohne gehen sollte, wusste ich auch nicht. In meiner Umgebung gab es Niemanden, der trocken war, und Lebensfreude ohne zu trinken erschien mir als Ding der Unmöglichkeit. Die Vorstellung, aufzuhören, war absolut unattraktiv und überhaupt nicht erstrebenswert für mich.
Deswegen hab ich das Aufhören vermieden, bis es gar nicht mehr anders ging. Am liebsten hätte ich nen Weg gefunden, so weit zu reduzieren, dass ich mir weiterhin ab und an nen Rausch geben konnte. Das hab ich halt nicht geschafft.
Erst praktisch aus dieser Not heraus hab ich mir überlegt, wie es auch trocken auszuhalten wäre. Das habe ich früher nicht für möglich gehalten, ohne dauerhaft drunter zu leiden.
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Bei uns ging die Argumentation in zwei Richtungen. Einerseits helfen und andererseits, dass es ihr Leben beeinträchtigt.
Helfen wollte ich mir nicht lassen. Ich hab lange argumentiert, das wir uns dann eben trennen müssen. Da habe ich mich leichter drauf eingelassen als aufs Aufhören.
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Zu den Zeiten hab ich meine Sauferei nicht wirklich als Problem gesehen. Bzw. hab ich es so gesehen , lieber ein paar Jahre früher sterben und Spaß gehabt, als mich zu Tode langweilen und das auch noch nüchtern.
Mit Frauen hatte ich damals nur Stress, der Alkohol nervte mich nicht.
Anfangs bin ich auch mit meiner heutigen Frau nur zusammengegangen, weil wir oft gemeinsam in unserer Studentenkneipe waren und ich dachte, sie akzeptiert das.
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Für mich war es lange beschlossene Sache, dass eine Beziehung nur dann in Frage kommt, wenn ich an meinem Konsumverhalten, ausser Alk auch andere Drogen, nichts ändern muss.
Ich bin deswegen Beziehungen schon nicht eingegangen und bin lieber Singe geblieben.
Saufen war für mich unkomplizierter als Beziehungen.
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Kann es sein, dass Du diese ganzen Philosophien brauchst, weil Du zu früh mit dem Trinken aufgehört hast, tottie68 ?
Mir reichen nach mehr als 25 Jahren Trockenheit immer noch, dass ich da nie wieder hinwill und dass dieses Leiden ein Ende hatte.
Der Rest ist ein wenig das Bewusstsein darüber aufrecht erhalten. Und irgendwo meine Erfahrungen weitergeben.
LG LK
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Mütter sind Löwen, die lassen nix auf ihr Kind kommen….
als generelle Aussage stimmt das definitiv nicht. Meine Mutter hat sich immer mit meinem Vater zusammengetan und ihm sogar gesagt, dass er mir mal wieder ein paar verbraten soll. Meine Mutter hat mich nie vor Anderen geschützt, sondern immer mir die Schuld gegeben, wenn was war.
Erst als der Scheidungskrieg lief, wollte mich jede(r) auf seine Seite ziehen.
Und es gibt genügend Beispiele, das Mütter auch weggucken und sogar dabei helfen, wenn das Kind missbraucht wird. Die Hintergründe können hinterfragt werden, für dass Kind läuft es auf das Gleiche raus. Es gibt auch Beispiele, dass Mütter ihre Kinder gar nicht lieben.
Kommt immer drauf an, was die Mutter selbst will und wer ihr mehr Schwierigkeiten bereiten kann. Aus meiner Sicht kann es genauso gut sein, dass Deine, Abstinenzler , Partnerin auch noch ein paar Rechnungen mit Dir offen hat und es ihr ganz recht ist, wenn ihre Tochter Dich angreift.
Und ich kann auch nicht jede Situation ändern, die mir nicht gut tut. Mit manchen Sitationen muss ich einfach irgendwie umgehen und sie auch aushalten. Das läuft dann vielleicht auch unter "ich muss mich ändern"
Wenn ich meine Trockenheit davon abhängig mache, dass ich alles in meinem Sinn hinbügeln kann, dann ist das ein Schwachpunkt meiner Trockenheit.. -
Hast Du schon mal drüber nachgedacht, ob Du eine besonders gute Tochter sein willst, gebaucht (und geliebt) werden willst und Du auch damit kämpfst, dass er Dich als solche ablehnt?
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Hi Absti,
natürlich gut, dass Du das nüchtern hinter Dich gebracht hast. Und wahrscheinlich geht es Dir im Nachhinein besser, wenn Du Dir selbst nicht auch noch Vorwürfe wegen Rückfall machen musst. Damit würdest Du die Vorwürfe Deiner Stieftochter ja auch noch bestätigen und Dich selbst zusätzlich fertig machen.Nüchtern hat mehrere Bedeutungen.
Nicht nur kein Alkohol im Blut.
Sondern auch nüchtern überlegen. Sachlich. Was ist möglich und realisierbar, und was davon willst Du und bist Du selbst bereit zu tun.
Mit nüchtern überlege meine ich, die Emotionen raus, was in dem Moment kaum möglich ist und eventuell etwas dauern kann und auch nicht ganz einfach ist.
Aber dann nüchtern im Sinne von sachlich würde ich an Deiner Stelle mal auch im ganz ruhigen Moment drüber nachdenken, wie das für mich selbst (wenn ich Deine Perspektive einnehme) weitergehen wird.
Die Tochter und Deine Frau wirst Du kaum ändern können. Da ist ja auf jeden Fall damit zu rechnen, dass Ähnliches wieder passieren wird. Pubertierende Jugendliche sind glaub sowieso eine Herausforderung.
Hast Du Möglichkeiten, für Dich was zu ändern? Oder schaffst Du es, dir ein dickes Fell zuzulegen?
Das ist eine Situation, die ist emotional wohl so aufgeladen, wie wenn meine Frau und ich uns gestritten haben, über Stunden kein Ende fanden, weder sie noch ich es schafften, recht zu kriegen, ein Vorwurf nach dem Anderen kam, keine Chance, aus der Situation rauszukommen, bis ich auch mal einen kurzen Impuls hatte, da kann ich ja auch saufen gehen, bringt eh alles nichts, und wenn ich saufe, ärgert sie sich wenigstens richtig.
Dann bin ich aber nie gegangen, weil ich genau wusste, dass ich am nächsten Tag selbst der Verlierer wäre, mit Selbstvorwürfen, nichts erreicht außer mich selbst fertig gemacht, und dann auch noch mit dem Problemchen, wie höre ich wieder auf. Diese Gedankengänge waren aber viel kürzer, zehntel Sekunden vielleicht.
Ich habs dann irgendwann gelernt, mich runterzufahren. Raus aus der Situation war auf jeden Fall richtig. Und dann überlegt, was ich wirklich brauche, eben nüchtern. Und natürlich, ebenso nüchtern, was ich davon auch verwirklichen kann, denn Wünsche sind ja erst mal noch Wünsche und ich glaube nicht an die Wirkung von Wünschen, wenn sie nicht realisierbar sind.
Und irgendwann natürlich auch sachlich ansprechen, was das werden soll. Deutlich machen, was sich unbedingt ändern muss, und die wollen Dich auch nüchtern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dich wieder besoffen haben wollen. Wenn sie das wollen, sollen sie aufhören, Dich fertig zu machen, und das kannst Du ruhig ansprechen und verlangen. Und wenn sie das trotzdem wollen, dass Du wieder säufst, weil sie Dich los haben wollen, kannst Du genauso gut mit erhobenem Kopf und nüchtern die Trennung vollziehen.
Was könntest Du konkret tun?
LG LK -
Gar nicht gegenübertreten. Du merkst ja, dass er das gar nicht will. Du machst Dir völlig unnötig einen Kopf und rotierst nur selbst. Außer, dass Du davon schlechte Nerven kriegst, änderst Du damit gar nichts.
Du hast es ihm gesagt, nicht nur einmal, sondern mehrmals, das musst Du nicht laufend wiederholen, davon wird es nicht besser.
Ich hab den Kontakt über Jahre fast ganz abgebrochen. Da waren natürlich auch noch andere Sachen. Aber einmal im Jahr zum Geburtstag gratulieren, Anruf 30 Sekunden, reicht erst mal.
Später bin ich genau deswegen überhaupt wieder an ihn rangekommen, weil ich an seiner Sauferei und an seinen Lebensumständen nichts ändern wollte. Sonst wäre ich nämlich auch einfach wieder rausgeflogen.
Und ich habe selbst die Bedingung gestellt, dass er niemals wieder betrunken ist, wenn er mir gegenübertritt, sonst breche nämlich ich den Kontakt auch wieder ab. Anrufe nur noch morgens. -
Da kann ich jetzt nicht mehr mitreden, solche Familienverhältnisse wären mit viel zu eng. Da wäre ich schon lange draus ausgebrochen bzw. das bin ich auch.
Ich kann Dir nur noch raten, hier Angehörigengeschichten zu lesen, damit Du siehst, dass es Anderen genau so geht und was die machen. -
Es ist sogar relativ wahrscheinlich, dass er Dich als seine Feindin betrachten wird, wenn Du ihm die Hilfe aufdrängst. Hilfe bringt nur dann was, wenn sie von Gegenüber gewünscht wird. Alles andere ist auch übergriffig.
Hier im Forum und auch anderswo gibt es richtiggehende Kriege, wenn jemand einen Angehörigen gegen seinen Willen vom Trinken wegbringen will. Eine altbekannte Erfahrung ist, es bringt überhaupt nichts außer Ärger und verschwendete Lebenszeit, wenn das nicht aus demjenigen selbst kommt.
Und viele Angehörige probieren wirklich alles, was denkbar ist.
Das geht nicht um Schuld. Alkohol ist eine Droge, und bei manchen wirkt sie so, dass sie zum Wichtigsten im Leben wird. So das Du Dir gleich die Kugel geben könntest, wenn Du aufhörst. Da spielen Angehörige keine Rolle mehr. Man würde die berühmte Großmutter dafür verkaufen.
Was genau spielt es für Dich persönlich für eine Rolle, dass er so ist? Geht es da um den Ruf der Familie oder brauchst Du ihn für irgendwas? Irgendwann stirbt er doch sowieso vor Dir, auch wenn er jetzt nicht trinken würde, mal hart gesagt.
Du kannst natürlich auch noch Jahre Deines Lebens da dran hängen, das wäre dann Deine Art, Dein Leben zu gestalten. Gut wirds Dir damit vermutlich nicht gehen. Das ist so Deine Entscheidung wie seine Entscheidung seine ist. Willst Du das? -
Mein Vater fragte bei solchen Gelegenheiten nur "willst Du mich kontrollieren" und gab den Leuten Hausverbot, damit ihm niemand reinredete. Er verweigerte Hilfe auch total. Ich hab ihn eines Tages gefragt, ob er in seiner Verwahrlosung leben will, da hat er ja gesagt und ich habe das akzeptiert. Da hat er halt so gelebt.
Es gibt übrigens ein Gerichtsurteil, dass man so leben darf und dass das kein Grund ist, einzugreifen. Da steht das Recht zur Selbstbestimmung drüber.
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich Dir sagen, dass mich mehrere Menschen bearbeitet haben und meine Frau hat sich ca. 13 Jahre lang wegen meinem Alkoholkonsum mit mir gestritten und das änderte gar nichts. Ich hab zwar versucht, irgendwie was zu machen und zu reduzieren, aber wenn die Gier kam, kam eben die gier und dann war ich wieder betrunken. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, aufzuhören, lieber wäre ich gestorben und das tatsächlich. Erst als ich das hatte, was man einen Tiefpunkt nennt, habe ich aufgehört. Und damit gehöre ich trotzdem noch zu den wenigen Prozent, die dauerhaft aufgehört haben. Die meisten kommen erst unten an, wenn anderthalb Meter Erde auf ihrem Sarg liegen.
Das sage ich Dir von wegen dem früher. Erst habe ich selbst überhaupt kein Problem gesehen, dann fand ich das unverschämt, mir was zu unterstellen, und außerdem erlebt man das in dem Stadium nicht als Hilfe, sondern dass einem jemand das Liebste wegnehmen will. Und fast jeder glaubt, er könnte sowieso aufhören, wenn er wollte, die Anderen haben einen an der Waffel.
Das ist die Situation. Und mit der musst Du irgendwie umgehen. -
Da kannst Du nicht viel machen.
ich lasse mir auch nicht in mein Leben reinreden, deswegen verstehe ich solche Haltungen wie seine. Und das muss auch niemand verstehen, was ich mache, nur akzeptieren.
Es ist ja schon schwer genug sich selbst zu ändern, bei einem Anderen klappt das nie. Und auch wenn er Dein Vater ist, hat er eben sein eigenes Leben.
In welche Richtung könntest Du Dich denn ändern, damit es Dir damit besser geht? Lebst Du in seiner Nähe? Kannst du mehr Abstand zu ihm halten? So wie Deine Mutter das vielleicht jetzt auch tut?