Bin das geistig durchgegangen.
Ich meditiere, ich fühle, was ich fühle.
Ich habe wegen meiner Vorstellung hier, der Beerdigung, und weil ich hier mehreren Menschen, die daran interessiert waren, wie ich ticke und warum ich vielleicht so ticke, wie ich ticke (wobei das immer unvollständige Erklärungsversuche sind, und um das zu verifizieren, müsste ich einen zweiten Versuch unter den gleichen Bedingungen machen, aber das geht natürlich nicht. Denn dazu müsste ich mein Leben noch mal von vorn beginnen und abwarten, wie es mir dann in meinem heutigen Alter ging...funktioniert natürlich nicht.) in meinem Leben gegraben und viel Vergangenes erzählt.
Vor allem wenn jemand stirbt, den ich lange kannte, zieht die Vergangenheit an mir vorbei. Primär die gemeinsame Vergangenheit, und eventuell ein paar Nebenschauplätze.
Einwurf: Sprache ist immer unvollständig, habe ich geschrieben. Ich kann nicht so schnell schreiben, wie ich spreche, und ich kann nicht so schnell sprechen, wie Gedanken in meinem Gehirn auftauchen und wieder vergehen. Und es fehlen Gesichtsausdruck und Körpersprache hier.
Ich kann bestenfalls Bilder von mir zeichnen, die in meinem Gegenüber auch ein Bild erzeugen. Eine Fantasie, wie ich in Wirklichkeit bin.
ich komme beim Schreiben auch in den Film, die Trance, den Flow, den Kazik beschrieben hat. Ich bin dann da.
Aber ich bin auch hier, jetzt, in meinem HEUTIGEN Leben.
Mein Vater ging in Frieden und mit meinem Segen. Der Weg dahin war lang und zu viel, um es hier zu beschreiben. Möge auch er in Frieden ruhen.
Was hat er jetzt wieder für einen Scheiss geschrieben
Der scheinheilige Heiligenschein gehört mir.
War ein kleines Update, mir geht es gut.