Beiträge von Lebenskuenstler

    Bin das geistig durchgegangen.
    Ich meditiere, ich fühle, was ich fühle.

    Ich habe wegen meiner Vorstellung hier, der Beerdigung, und weil ich hier mehreren Menschen, die daran interessiert waren, wie ich ticke und warum ich vielleicht so ticke, wie ich ticke (wobei das immer unvollständige Erklärungsversuche sind, und um das zu verifizieren, müsste ich einen zweiten Versuch unter den gleichen Bedingungen machen, aber das geht natürlich nicht. Denn dazu müsste ich mein Leben noch mal von vorn beginnen und abwarten, wie es mir dann in meinem heutigen Alter ging...funktioniert natürlich nicht.) in meinem Leben gegraben und viel Vergangenes erzählt.

    Vor allem wenn jemand stirbt, den ich lange kannte, zieht die Vergangenheit an mir vorbei. Primär die gemeinsame Vergangenheit, und eventuell ein paar Nebenschauplätze.

    Einwurf: Sprache ist immer unvollständig, habe ich geschrieben. Ich kann nicht so schnell schreiben, wie ich spreche, und ich kann nicht so schnell sprechen, wie Gedanken in meinem Gehirn auftauchen und wieder vergehen. Und es fehlen Gesichtsausdruck und Körpersprache hier.

    Ich kann bestenfalls Bilder von mir zeichnen, die in meinem Gegenüber auch ein Bild erzeugen. Eine Fantasie, wie ich in Wirklichkeit bin.

    ich komme beim Schreiben auch in den Film, die Trance, den Flow, den Kazik beschrieben hat. Ich bin dann da.

    Aber ich bin auch hier, jetzt, in meinem HEUTIGEN Leben.

    Mein Vater ging in Frieden und mit meinem Segen. Der Weg dahin war lang und zu viel, um es hier zu beschreiben. Möge auch er in Frieden ruhen.

    Was hat er jetzt wieder für einen Scheiss geschrieben:saint: Der scheinheilige Heiligenschein gehört mir.
    War ein kleines Update, mir geht es gut.

    :D Bei meinem Vater habe ich ja geschrieben, das er sofort gecheckt hatte das er keine Macht mehr über mich hatte.

    schalte ich erst mal einen Gang runter, bevor ich zur Pause einparke.

    Mein Vater hatte das eigentlich schon viel früher geckeckt, als ich ihn ausgelacht habe, während er zugeschlagen hat. Ich wars gewöhnt, das machte mir zwar schon Angst, aber ich hatte ihn durchschaut.
    Dann tickte er halt Jahre später mal aus, als er und ich uns mitten in der Nacht in der Küche besoffen über den Weg liefen. Davor und danach gingen wir uns oft aus dem Weg, wenn es möglich war. Und nach dem letzten Vorfall war auch mit ihm lange Funkstille, Es war etwa im gleichen Zeitraum wie die Selbstmordandrohung meiner Mutter.

    Mir ging es danach zwar nicht gut, aber besser als mit den beiden.

    Hallo Indianerhäuptling(Kazik)

    Danke der Nachfrage. Ja, mir geht es gut.

    Diese Woche war von dieser Trauerfeier geprägt, das hast Du sicher gelesen, aber grundsätzlich gut.
    Und das und die Unterhaltungen hier waren intensiv.
    Schön, dass ich Dir helfen konnte und wenn ich Zeit und Kraft habe, werde ich es wieder tun.

    Aber ich bin auch reif für eine Pause. Ich möchte meinem Nick ja alle Ehre machen.

    Alles Gute, LK.

    Gute Menschen, böse Menschen. Kein Zweifel.

    Ich habe auch mal Judo gemacht. Das Falltraining hilft mir bis heute (neurologische Erkrankung mit Sturzgefahr)
    Dann bin ich aber eher Freistilboxer geworden. Mein armer Alter, der mich verprügeln wollte, als ich mal größer wurde.

    Fishermans Frieds der schärfsten Sorte habe ich gelutscht, als ich das Rauchen aufgehört habe. Damit wenigstens irgendwas im Rachen brennt.

    Inzwischen bin ich fast Chili-süchtig. Es darf der Saft die Nase runtertropfen.

    Ich bin grade ein paar Seiten vorher in dem Faden.

    Der Grund warum ich mit meinem Suchtgedächtnis nicht diskutiere ist das das wirklich einzige Ziel meines Suchtgedächtnis ist das es Alkohol will.

    Hilft Dir vielleicht nichts, möchte ich dennoch sagen:

    Ich habe mit meinem Suchtgedächtnis (in Vermischung mit meinem inneren Kind, und damals kannte ich keinen dieser Begriffe, es war nur irgendwas, weswegen ich trinken wollte) eine innere Unterhaltung geführt, ein Selbstgespräch. Ein paar Wochen NACH meinem Ausstieg, zur Orienierung.

    Hin und her, Argumente für und wider, quengelquengel, aber aber. Gollum, Gollum (Herr der Ringe). Gib ihn mir roh und saftig, den Fisch. Mein Schaaatz...die Flasche.

    Fazit, was willst Du, Suchtler. Ich will saufen, weil ich will, dass es mir gut geht. Was Antworte ich, Aufhörer: und ich will aufhören, damit es mir gutgeht.

    Weil wir eins sind, geht es Dir und mir schlecht, Suchtler und Aufhörer, wenn wir saufen. Wir haben es viele Jahre probiert und jetzt sind wir hier..

    Ein gemeinsames Ziel, wir wollen, dass es uns gut geht. Das geht nur, wenn wir gemeinsam etwas Anderes machen.
    Seit dem nie wieder ein Problem damit. Ich habe es losgelassen. Selbst wenn ich dürfte und könnte, hätte es seitdem keinen Reiz.

    Das Kind des Forums. Ich musste an mich halten, nicht loszuprusten. Hätte mich dann auch geschüttelt.
    In meinem Studuim war viel Biologie. Ich kenne einige Arten, Kinder zu produzieren.
    Stelle ich mir mal bildlich vor, wie das Forum Kinder gekriegt hat.

    Kadett wollte uns an ihre Mutterbrust nehmen und edit wir sind der Einladung gefolgt.

    sie haben mir gegenüber zu Ihren Lebzeiten keine Reue gezeigt (eher im Gegenteil). Und ich wüsste nicht warum ich Ihnen nach Ihrem Tod verzeihen sollte.

    Das wüsste ich in dem Fall auch nicht.
    Neulich habe ich irgendwo einen Fachartikel gelesen, dass es in manchen Fällen besser ist, nicht zu verzeihen. Was würde es Dir bringen, wenn Du Dich selbst anlügst?

    Ich habe versucht, so zu mir selbst zu sein, wie ich zu meiner Freundin wäre. Habe meiner „inneren Freundin“ den Zuspruch gegeben, der nötig war. Bin sehr liebe- u. verständnisvoll zu mir selbst gewesen. Das Schmerzgefühl weg getröstet und mich selbst umarmt.

    Ich habe es hinbekommen mit mir ins Reine zu kommen. Ich habe einfach aufgehört zu bewerten. Ich habe es geschafft mich mit mir auszusöhnen. Weil es gar nichts gab, weshalb ich mich mit mir aussöhnen müsste. Ich habe einfach zu lange und zuviel getrunken, mehr nicht. Ich habe mir damit gesundheitlich geschadet. Das ist nun leider so. Durch den Stopp verbessert sich aber mein Gesundheitszustand und ich tue was möglich ist um meinen Körper dabei zu unterstützen.

    Solltest Du jemals wissen wollen, wie ich damit umgegangen bin, was bei Kazik steht:

    Das gehört dazu.

    Am Anfang habe ich mich durch die Trockenheit geprügelt wie mein Altvorderer. Reichte aber nicht, um zufrieden zu werden. Trocken schon, denn heulen gabs nicht. Und Fehler habe ich mir auch nicht zugestanden. Insofern hatte es sogar etwas Gutes, was mir wiederum dabei half, meinen Frieden damit zu schliessen. Plus das Begreifen, warum meine Altvorderen wohl auch Gefangene Ihrer selbst warem.
    Dann bin ich genau darauf gekommen, ich muss mir selbst die Liebe geben, wenn es sonst niemand tut.

    LG LK

    Ich weiss zwar nicht, was daran nicht zu verstehen ist, aber:

    Ich war ein weiches Kind, ein empfindsames Kind.

    Für meinen Vater war ich wehleidig, verwöhnt. Ausserdem hat er auch getrunken.
    Er wollte einen Mann aus mir machen und hat das Weinen aus mir herausgeprügelt.

    Meine Mutter spielte auch eine widersprüchliche rolle.

    Noch Fragen?

    Und als ich meiner Mutter sagte, dass ich ausziehen werde, war ihr allererster Satz: "Du kannst mich doch mit dem nicht alleine lassen."

    Als ich meiner Mutter sagte, dass ich nach dem Studium nicht mehr zu Hause einziehe, sagte sie:
    Mit Deinem Vater läuft es nicht mehr, und wenn Du nicht mehr kommst, bin ich ganz alleine und bringe mich um.
    Du bist doch meine Einziger und was habe ich alles für Dich getan undsoweiter. Du musst.

    Das Ende vom Lied (ein paar viele Tage später): wenn Du weiter machst, was Du willst, bist Du nicht mehr mein Sohn.
    Ich, auch sehr zuvorkommend geantwortet. Jahrelang nix mehr sie wollte dann wieder aber ich nicht. Gab ja eh nur Vorwürfe.

    Heute ist sie viele Jahre wiederverheiratet, alles ausgestanden.

    Die Geschichten sind nicht gleich, aber ich komme schon mit, bei dem, was Du schreibst. Und Du, Kazik.

    Wir trugen eine Frau zu Grabe, mit der mich einmal viel verband (keine Liebesbeziehung).

    Sie war sehr lebenslustig, ehrgeizig, und starb nach langer, schwerer Krankheit. Die Angehörigen, sehr gute Freunde von mir, am Boden zerstört. Sie hatte eigentlich auch noch viel vor. Und wir kannten uns lange, wenn es auch in den letzten 30 Jahren aufgrund unterschiedlicher Wohnorte und unterschiedlicher Lebensschwerpunkte nicht mehr so eng getaktet war. Deswegen haben sie auch nicht mitgekriegt, wie schlimm die Sauferei bei mir wurde.

    Als ich das Trinken aufgehört hatte, bestimmt 5 Jahre danach, schiss sie mich zusammen.
    Wie konntest Du nur so ein Idiot sein, dass Du soviel gesoffen hast, dass Du aufhören musstest, und jetzt kann ich nicht mal mehr mit Dir anstoßen?
    Temperamentvolle Südländerin.

    Gestern, ortodoxer Ritus, ich keine Ahnung wie das läuft.
    Da stand eine Flasche Wein und andere Dinge.
    Und ich überlegte bereits, wie ich das mache, mit ihr (Ihrem Bild am Sarg) anzustossen, ohne mir den Wein zu Gemüte zu führen. So wie beim evangelischen Gottesdienst, und kneifen kam für mich nicht in Frage, weil es der letzte gemeinsame Weg war.
    Ich hatte die Lösung, spielt keine Rolle wie (ich hätte das Glas geküsst, der Geruch triggert mich aus langer Erfahrung nicht), aber dazu kam es nicht, weil der Ritus ein Anderer war.

    Das Beileid gebührt nicht mir.