Jupp, deshalb versuche ich mich eher Richtung Obst und ggf Trockenobst zu halten.
Beiträge von undee
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Hallo Hartmut,
Suchtverlagerung
Ja, darüber mache ich mir auch Gedanken - auch in anderem Zusammenhang.
Ich bin ja viel am Gärtnern. Da habe ich letztes Jahr auch Cannabis angebaut einfach um die Pflanze kennenzulernen aus Gärtnersicht.
Ich hab noch nie irgendwas mit Cannabis oder anderen Drogen ausser Alkohol gehabt.Jetzt hab ich darüber nachgedacht das mal zu probieren - mich aber dagegen entschieden. Einfach weil ich mit Substitution/Suchtverlagerung kein Risiko eingehen will.
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Es verändert sich sehr viel bei mir - physisch und psychisch.
Sehr spannend, schön aber auch anstrengend.
Die letzen 10-15 Jahr habe ich z.B. kein Interesse an Obst und Süßem gehabt - nur salzig.
Jetzt hab ich (wieder) Lust auf Obst / Kekse usw.Mein Ruhepuls war im Dezember noch bei 65-70 jetzt bin ich bei 50-55.
Leider ist aktuell meine Motivation im Berufsleben nicht so hoch. Ich schlepp mich zum teil über den Tag.
Das kann ich mir nicht im Zusammenhang mit meiner Abstinenz erklären. Muss ja nichts damit zu tun haben, aber ich kann das grad nicht einordnen.Ansonsten fühle ich mich auch psychisch viel besser und aufgeräumter.
Nur Beispiele …
Mal sehen wann sich weniger Veränderungen zeigen. -
Guten Morgen,
Tag 23 - es geht mir gut - auch wenn ich letzen Samstag wieder eine Schwindesekunde hatte.
Meine Hausäztin sagt das Sie es für Wahrscheinlich hält das auch das durch meinen Alkoholkonsum verursacht wurde.
Blutbild - Abnahme heute.
Kommende Woche 24hEKG und dann Herzsono.
Schauen wir was dabei herauskommt - ich bin optimistisch.
Meine Suppe - löffle ich jetzt aus.Ich könnte/würde hier viel mehr schreiben. Mal sehen.
Meine Lebensumstände sind glücklicherweise so das diese mich auch gerade unterstützen.
z.B. haben wir 2 Hunde - ich gehe jeden Morgen eine knappe Stunden in den Wald - und das ist eine gute zeit mir Gedanken zu machen.
Da können die Gedanken einfach fließen, ich muss mich nicht auf irgendwas konzentrieren (ausser natürlich die Hunde, aber wir kennen uns jetzt auch lang genug
)
Früher habe ich da sehr viel über Themen nachgedacht die mich beruflich beschäftigen - mich sozusagen auf den Tag vorbereitet.
Jetzt denke ich dabei nicht über berufliches nach.Achtung - gleichzeitig is mir bewußt das meine Lebensumstände, die Tatsachen das ich keine körperliche Abhängigkeit habe und ich (bisher und hoffentlich weiterhin) keinen Trigger empfinde das Risiko bergen das ich das Thema auf die leichte Schulter nehme und Risiken eingehe oder Fehler in dem Zusammenhang mache. Mindestens diesen Gedanken hat Hartmut in meinem Kopf verursacht.
Ich erkenne viele Gedanken anderer wieder bei mir - z.B. R/no .
Aber ich muss zugeben nach meinen ersten Tagen hier konnte ich meine Emotionen beim Versuch zu verstehen was mir da ganz genau gesagt wurde recht gut zurückstellen und die Dinge von der Seite betrachten und einordnen.
Ja, wie alles andere im Leben ist auch das nur ein Anfang.Ich kann auch verstehen das Andere hier das weniger gut können und sich angegriffen fühlen.
Nur - was hilft und hier Fürsprechen und Verständnis zeigen - wir brauchen Gegenwind um erkennen zu können welche unserer Gedanken und Handlungen besser von uns in Frage gestellt werden sollten.
Ja, Gegenwinde sind unbequem und können weh tun - schaffe ich das von der Seite zu betrachten fange ich an mich zu hinterfragen.
Ich selbst meine für mich das ich genau aus diesem Grund hier bin, habs ja Jahrzehnte anders gemacht - muss also jetzt einiges ändern.Das heißt für mich nicht blind dem Gedankengut anderer zu folgen und die Dinge 1:1 gleich zu sehen und so zu handeln.
So, Roman genug - hoffentlich verständlich - gehen jetzt in den Wald
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Aus meinen Erfahrungen heraus hat es oft den Hintergrund, dass man sich weiterhin als 'starker' Partner zeigen möchte. Alles, was darunter fällt, wie Scham oder das Gefühl, dass man keinen Babysitter braucht, fällt ebenfalls in diese Kategorie."
Denn wer nicht süchtig ist, der braucht auch keinen Alkohol zu Hause. Zumindest rate ich in der ersten Zeit dazu.
Dass es da nun auch Zustimmung zu deinem Verhalten gibt, ist dir gewiss
Aber ich bin ein Egoist als Alkoholiker und nur für mich verantwortlich.Und das Argument 'war nie mein Getränk' ist auch ein echter Klassiker. Warum also greifen Alkoholiker immer wieder zu Rasierwasser und Mundspülung, wenn nichts anderes da ist? War das vielleicht das Getränk ihrer Wahl? Ich weiß nicht so recht

Schön, dass du dich hier aktiv austauschst..
Hallo Hartmut,
Da ich sehr genau hier lese konnte ich deine Worte (zumindest Sinngemäß) vorhersehen
=> Ja, Du hast recht, dessen bin ich mir bewußt, ein Schritt nach dem anderem.Ich schwanke noch bei „wie viel Egoismus möchte ich mir erlauben“.
Meiner Frau weiß Bescheid, auch das das Thema Abstinenz bei mir aktuell auf Priorität 1 steht.
Sie weis auch „das ich sie an *den* Abenden nicht leiden kann.“ und warum.
Wir alle wissen aber - hoffentlich - das niemand von außen zu einer eigenen Klarheit bewegt werden kann ob derjenige bezüglich Alkohol problematisch oder nicht ist.
Wie das bei meiner Frau ist - wird die Zeit zeigen. Da das Thema bei uns aktuell mehr oder weniger durchgehend präsent ist kommt sie nicht umhin selbst darüber nachzudenken.Und klar ist auch das Risikominimierung in dem Zusammenhang seine Grenzen hat.
Kein Film ohne Alkohol, keine Tankstelle/Supermarkt/Fest oder sonstiges.
Hier wohnt auch keiner 1,5h Fahrt entfernt von solchen Risiken.
Zuhause Risikominimierung - draußen Desensibilisierung
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Ich kann mir schon die vielen "ja aber, ja aber" vorstellen aber eine Sache will ich noch loswerden bevor ich mich erstmal auslogge und meinen Weg weiter gehe.
Warum der Whiskey griffbereit steht und warum ich auf der Party war:
Moin,
Dietrich04
Ich muss zugeben das ich viele sehr ähnliche Gedanken habe !
Mit dem einem Unterschied das ich mich rein aus Vorsicht und dem lesen der Erfahrung anderer hier entschieden habe das Risiko, wo ich es beeinflussen kann, zu reduzieren. Ich will keinen Alkohol trinken und ich muss keinen Gästen Alkohol anbieten.
Also weg damit.
Ausnahme ist Weißwein den meine Frau hin und wieder trinkt, den ich nicht mag.
Für die Entsorgung dessen wäre Vorraussetzung das sie selbst zu Hause keinen Alkohol mehr trinkt. Das kann, will und sollte ich nicht erzwingen. Ein Thema ist es natürlich.
Ob sie an diesen Punkt kommt oder nicht, wird die Zeit zeigen. -
Tag 18
Es geht mir gut.
Heute habe ich meine Hausärztin vollständig informiert und mir gleich einige Unteruschungstermine eingehandelt.
Blutbild - LangzeitEKG - Herz-Sonographie.Schauen wir was dabei rauskommt.
Ich schreibe (auch) hier nicht so viel da ich ein introvertierter Mensch bin // aber ich lese mit und nehme immer wieder Gedanken auf.
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Schwindel.
Ich hatte 2-3x die (jede) Woche kurze Schwindelgefühle. Nur Sekunden, aber beängstigend.
bis jetzt komplett Weg seit ich keinen Alkohol mehr trinke.Moin,
Leider hatte ich Gestern und vorgestern wieder je 1x eine Schwindelsekunde.
Donnerstag habe ich einen Arzttermin. -
Alles gut, das ich gestern Abend mit ihr gesprochen habe hat sich bis jetzt schon bezahlt gemacht. Ich hab ihr Kaffee ans Bett gebracht und unser kleiner ist zu ihr ins Bett zum kuscheln, jetzt ist sie wieder zum ersten Mal seit Tagen zum joggen gegangen und hat auch mal wieder gelächelt. Ich werde jetzt mal die Vergangenheit ruhen lassen und nach vorne schauen, ich hab ja auch viel Mist gebaut und kann nicht sagen ob die Henne oder das Ei zuerst da war. Wir haben beide Fehler gemacht und ich habe es in der Hand etwas zu verändern, vor 19 Tagen wäre es nicht so abgelaufen das hätte wieder einen lautstarken Streit und jede Menge Hass gegeben das ist jetzt anderst, ich bin schon um einiges ruhiger und ausgeglichener wie bisher.
Ich muss aber auch sagen das es mir gut getan hat das alles über ihr verhalten zu erzählen, das hat enorm Druck abgebaut und egal wie die Geschichte ausgeht werde ich nach vorne schauen.
Normalerweise hätte ich heute einen schweren Kater und wäre im selbstmitleid versunken, gut das es heute nicht so ist vielleicht war das ja schon die erste Prüfung.
Ich habe nächste Woche einen Termin beim Arzt um ein großes Blutbild zu machen, auf die Ergebnisse bin ich richtig gespannt, auf der Arbeit steht auch noch einiges an (Mobbing/Bossing) aber ich denke das damit klar komme und versuche die saufbrüder links liegen zu lassen.
Vielen Dank ans Forum!
Hej, klingt für mich jetzt weder Plan- noch Aussichtslos. Und das ist etwas wirklich positives.
Viel Glück Dir, auch beim Blutbild

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Moin,
Wahnsinn, schon jetzt was vergessen/verdrängt.
Muss ich gleich aufschreiben für die Erinnerung.
Arme einschlafen hat ich jede Nacht mindestens auf einer Seite - is jetz wech ! -
Hallo undee, genau das gleiche hatte ich auch, aber habe immer noch einen unsicheren Gang was aber auch schon deutlich besser geworden ist. Hattest du auch Gleichgewichts probleme oder probleme mit der Koordination der Beine?
Hej,
Nein, nur Schwindelsekunden.
Angefangen hat das im Oktober alle paar Woche. Hab mir nix bei gedacht.
Dann öfter und zum Schluss mehrfach die Woche. Da wurde mir auch klar das das was mit Alkohol zu tun haben könnte. -
Schwindel.
Ich hatte 2-3x die (jede) Woche kurze Schwindelgefühle. Nur Sekunden, aber beängstigend.
bis jetzt komplett Weg seit ich keinen Alkohol mehr trinke. -
Hi,
Ich hatte ca.5-6 Versuche. Zwischen 2 tagen und 2 Monaten.
In den letzten 3 Monaten habe ich es körperlich gespürt das es mir dadurch nicht gut geht bis hin zu hohem Ruhepuls und jeden Morgen mehrere Stunden in denen es so gar nicht rund lief.
Ich habe schon vor ca. 5 Jahren gesagt bekommen das ich schlechte Leberwerte habe. Selbst das hat nicht gereicht und ich habe mich weiter selbst belogen.
Heute fühle ich mich gut, gesund und stark. Das mit dem Gesund muss ich die kommenden Wochen noch checken lassen.
Es fühlt sich aber so an und in den letzten Monaten in 2024 fühlte es sich nicht gesund an.Krass.
Gestern habe ich begonnen Alkohol aus dem Haus zu entsorgen. Selbst der Geruch als ich den Wein/Bier ausgegossen habe hat ich nicht getiggert.
Ich denke (und hoffe das das bleibt) das ich aus der Sicht ganz schön Glück habe. Aber ich will mich für eventuell kommende andere Zeiten wappnen.
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Danke !
Für genau diese Art Rückmeldung bin ich hier
. Um meine Gedanken und Schlüsse zu reflektieren.Das hilft mir.
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Moin und Danke für den Hinweis mit der rosa Brille.
Da kann wohl gut was dran sein.
Für solche Hinweise/denkanstöße bin ich sehr dankbar. -
Hi,
Was bei mir anders ist kann ich schlecht sagen, ich bin ja nur ich
Was sich in meinem Fall zwischen heute und der Vergangenheit unterscheidet hatte ich schon geschrieben:
von „müssen“ zu „wollen“ und „Verzicht“ zu „Gewinn“
Das trifft es sehr gut.
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Tag 11.
Es geht mir gut.
Es fehlt mir nichts.
Es triggert mich nichts.Ich bin fast schon verwundert.
Gester war ich morgens genervt. Ich konnte das nicht zuordnen und habe darüber nachgedacht das Alkohol irgendwie die Ursache sein könnte.
Ich bin zu dem Schluss - normale Stimmungsschwankungen - gekommen. War gegen Mittag auch wieder weg.Es triggert mich nichts.
Ich kann an einem Kasten Bier vorbeilaufen - es triggert mich nichts.
Nur mein Gewohnheitsgedächtnis kommt mir immer mal kurz mit dem Thema.
Ich geh Abends in den Keller Heizung anwerfen (wir heizen mit Holz), da sagt mein Gewohnheitsgedächtnis - Bier.
Da zucke ich innerlich kurz zusammen, aber auch das triggert mich nicht im Sinne von „trinken wollen“.
Jetzt will ich auf keinen Fall jemand zu dem Gedanken verleiten - alles ist einfach und das geht schon irgendwie, leichte Schulte und ab.
Ich hab ja 25 Jahre mit 5-8 gescheiterten Versuchen hinter mir !!! -
Guten Morgen,
„Woran zweifelst du, undee? Am Online-Austausch? An diesem Forum?“
Keinesfalls, im Gegenteil. Ich freue mich über Erfahrungen und Empfehlungen. Das regt meine Reflektion an. Zu lange habe ich sehr fokussiert meine Gedanken auf berufliche Themen gerichtet und dieses Thema verdrängt. Seit 4 Wochen verdränge ich das nicht mehr.
Warum ich die Dinge für mich so hinterfrage ist meine DNA seit Jahrzehnten. Das hat nichts mit Misstrauen zu tun, sondern damit das ich die Dinge nach Möglichkeit bis auf den Grund verstehen möchte. Beruflich zeichnet mich das aus und beruflich suche ich auf die Art die möglichen Fehlerquellen und den bestmöglichen Weg. Ich bin nicht der Mensch der einen Konsens „so macht man das“ als gegeben ansieht.
Ich sehe ein, das Das (Hinterfragen) bei diesem Thema möglicherweise selbst ein Problem sein könnte. => Darüber denke ich nach.
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Hej Nayouk, darüber muss ich nachdenken. Ich bin nicht sicher ob das mein Weg ist.
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Irgendwie ist das für mich sehr ungewohnt mit Menschen ohne ihren Namen zu kommunizieren, aber klar, das macht hier halt schon sehr Sinn.