Beiträge von Wichtelmama

    Nein, ich habe mich noch nicht beraten lassen. Im Grundbuch stehen wir beide und ja, ich könnte es alleine ohne Probleme halten.

    Hallo Tiger,

    Das klingt super! Dann musst du dir zumindest keine Sorgen machen wegen dem Haus.

    Ich würde mich an deiner Stelle einfach mal beraten lassen. Es gibt ja die Möglichkeit der wohnungszuweisung etc. Wobei ich persönlich solche Schritte erst dann gehen würde, wenn alles andere nicht hilft.
    Vielleicht könnt ihr auch einen Mediator oder sowas mit ins Boot holen, einfach damit dein Mann einsieht, dass er besser ausziehen sollte. Wäre zumindest eine friedliche Lösung.

    Hallo Bergdohle,

    Ich antworte nur kurz zu den Leberwerten. Die Frage ist immer, welche Werte wurden überhaupt bestimmt. Es gibt ja mehrere Leberwerte. Die müssen auch nicht zwangsläufig erhöht sein oder ganz schlecht sein, nur weil man Alkoholiker ist(andersrum genauso: die Werte können katastrophal sein ohne dass derjenige je getrunken hat).

    Ich will sagen, Leberwerte allein sagen nicht alles aus. Es ist auch denkbar, dass gar nicht alle Marker bestimmt wurden, wenn dein Mann nicht ehrlich war beim Arzt. Dann kann das Blutbild sogar noch ganz gut aussehen. Auch eine Trinkpause vor der Blutabnahme kann das Blutbild schon deutlich verbessern.

    Und ob dein Mann dir die ganze Wahrheit gesagt hat, steht auch auf einem ganz anderen Blatt.

    Lass dich nicht verunsichern!
    LG Wichtelmama

    Hallo Topfmann,

    alles Gute für morgen.
    Wichtig ist nur, dass du dem Anästhesisten erzählst, dass du trockener Alkoholiker bist und seit wann du nicht mehr getrunken hast. Alles andere ist egal, bzw du wirst dann gefragt werden.
    Viel Glück für morgen

    Hallo Sam,

    Ich bin von der Co Seite. Ich habe lange überlegt, ob ich was bei dir schreiben soll.
    Aber dein geschriebenes Wort macht mich ehrlich gesagt wütend.
    Du hast jetzt eine kurze Zeit nichts gesoffen und erwartest, dass deine Frau ziemlich schnell eine Reaktion darauf zeigt (du hattest mal geschrieben, dass 1-2 Wochen Bedenkzeit in Ordnung sind, aber 4-5 Wochen viel zu lang).
    Ich kann verstehen, dass dieses in der Luft hängen echt Kacke ist. Keine Frage. Aber glaubst du deiner Frau geht es besser? Du musst dich erst beweisen, dass du es ernst meinst mit der Nüchternheit. Das ist nicht damit getan, dass man mal ein paar Tage nichts trinkt und den Alkohol verschenkt. Das muss man sich erarbeiten. Das Vertrauen muss erst aufgebaut werden. Das geht nicht so schnell!
    Eure Situation ist vielleicht eine ganz andere, das kann ich nicht beurteilen.
    Aber hier hat mein Mitbewohner eine trinkpause eingelgt. Ich war zwar erleichtert, aber immer auf der Hut. Ich hatte kein Vertrauen. Und die Probleme die vorher da waren, sind ja auch nicht über Nacht verschwunden.
    Der Mitbewohner hat dann wieder angefangen zu trinken. Mit der Begründung, dass sich zuhause ja eh nichts geändert hat, also kann er auch wieder saufen.
    So oder so ähnlich klingt es für mich in deinem Faden.
    Auch finde ich, dass du ihr nicht vorwerfen kannst, wenn sie lallend nach Hause kommt. Wie oft ist sie wegen Alkohol auffällig geworden und wie oft bist du deswegen auffällig gewesen? Das du ihr da einen Strick draus drehen willst, erinnert mich eher an das Verhalten eines bockigen Kleinkindes. Sorry für die Worte, aber so ist mein Empfinden. Mag bei euch ja alles ganz anders sein. Ich an Stelle deiner Frau wäre völlig ausgeflippt, hättest du mir das vorgeworfen. Ein unbeschwerter Abend gegen Jahre des Alkoholmissbrauchs. Etwas unfair…

    Jetzt werde ich weiter still mitlesen.

    Alles Gute euch…

    Alles, was nicht zu meiner Lebensweise oder Ansicht passte, wurde verbal angegriffen.

    Mit der Zeit, als der Kopf etwas klarer wurde, merkte ich erst, dass es in mir der eigene Frust ist und außen nur eine Projektion.

    Danke für deine Schilderung Hartmut. So oder so ähnlich passt es auch hier zum Mitbewohner. Er ist auch ein Macher. Vieles ähnelt sich.
    Jetzt schleiche ich mich wieder raus…

    Unbegkeitetes plötzliches Absetzen ist also auch da gefährlich.

    Da muss ich dir jetzt widersprechen. Das ist nicht allgemeingültig. Es kommt immer auf die Therapiedauer, die Dosierung und das Medikament an.
    Würde der Mitbewohner z.B. sein Medikament jetzt absetzen, sollten nur geringe Symptome auftreten, ggf. sogar gar keine. Die Therapiedauer ist kurz, die Dosierung ohnehin sehr gering.
    Grundsätzlich aber gebe ich dir recht, es gibt viele Medikamente die ausgeschlichen werden sollten und dies natürlich auch mit Absprache des behandelnden Arztes.

    Sare er nimmt keine Psychopharmaka Gott sei Dank. Er hat andere Probleme und soll ein Medikament aus der Gruppe der Antidepressiva nehmen, bzw er nimmt es, sollte die Dosis aber steigern. Und noch ein weiteres dazu. Das lehnt er ab. Die jetzige Dosis ist recht gering.
    Danke für deinen sehr sinnvollen und richtigen Beitrag! Psychopharmaka sollte man keinesfalls einfach eigenständig absetzen.

    Mein Handy ist jetzt alkfrei. Also hoffe ich. Ist möglich, dass ich noch das ein oder andere Foto übersehen habe, aber grundsätzlich habe ich keine Flaschenbilder mehr darauf. Das fühlt sich gut an, befreit. Es war mir ja schon immer peinlich, wenn ich in der Drogerie Fotos drucken wollte und dann plötzlich diese ganzen Flaschenbilder auf dem Bildschirm aufgetaucht sind.
    Der nächste Vorteil, ich habe wieder mehr Speicherplatz🤭

    Aber leider ist es so. Das haben mir zwei verschiedene Jugendämter und ein Anwalt bestätigt.

    Das tut mir echt leid für dich. Klingt ganz so, als hättet ihr schon einiges durch.
    das kostet sicher viel Kraft und Nerven😞.

    Danke für deine Erfahrung. Dann kann ich mich jedenfalls darauf einstellen, dass nicht immer alles so easy ist wie oft suggeriert. Das zeigt mal wieder ganz deutlich, dass jeder Fall dann doch ein Einzelfall ist.

    Auch ein Alkoholiker hat ein Recht auf seine Kinder. Voraussetzung ist, er kann sich während der Umgangszeiten benehmen.

    Ja, es ist ja wichtig, dass die Kinder trotz allem das andere Elternteil sehen können. Aber es ist einfach nur traurig, wenn der-oder diejenige dann im Prinzip machen kann was er/sie will. Ich weiß ja nicht was in eurem konkreten Fall dann während des Umgangs passiert, aber dass erst etwas passieren muss, bevor gehandelt wird finde ich auch unverständlich.

    Es gibt die Möglichkeit, auf einen begleitenden Umgang hinzuwirken.

    Die Rechtsberatung hat bei mir auch gesagt, dass ein begleiteter Umgang sehr sinnvoll wäre. Marliese ich hätte aber nicht gedacht, dass es so schwer ist. Irgendwie klang das in meinen Ohren alles so, als wäre es überhaupt alles ganz einfach zu regeln wenn der Partner Alkoholiker ist. Spätestens beim Familiengericht könnte man Haarproben analysieren lassen, die ja Rückschluss auf den Konsum geben.

    Das finde ich schon heftig, dass du da keine Handhabe hast!

    Guck mal, das ist mir aufgefallen:

    Und da sind wir wieder. Der Zweifel an der eigenen Wahrnehmung. Hast ja recht. Wobei ich zu den beiden Fällen sagen muss, ich habe schon das ein oder andere Mal auch ein Parfüm mit Alkohol verwechselt, also den Geruch so im Vorbeigehen. Auch bei anderen. Da muss man schon aufpassen mit Anschuldigungen. Der Mitbewohner hält mir ja vor, dass dies schon 1!!! Mal passiert ist in den letzten Jahren, also dass ich ihn zu Unrecht beschuldigt habe, dass er getrunken hat🤦‍♀️

    Aufgequollen ist er. Ich habe gestern nochmal genau darauf geachtet. Wenn man jemanden tagtäglich sieht, fällt einem vieles nicht mehr so auf, es sind Ja schleichende Prozesse. Wobei ich auch da vorsichtig bin. Der Grund kann vielfältig sein. Bedingt dadurch, dass er schlecht schläft und fast nur noch im Bett liegt, bedingt durch die Veränderung der Medikamnte, vielleicht durch den Alkohol. Keine Ahnung und es ist egal. Fakt ist, er schaut nicht gesund aus. Eigentlich schon lange nicht mehr, selbst dem großen Kind ist das schon aufgefallen vor einiger Zeit. Es stellt den Vater auf gemalten Familienbildern auch so dar. Der Vater mit lila Gesicht. Das spricht wohl Bände(falls er überhaupt auf den Familienbildern gemalt wird, oft fehlt er).

    Ich habe die letzten zwei Tage angefangen mein Handy aufzuräumen, besser gesagt die Fotos. Sämtliche fotografierten Flaschen werden gelöscht. Meine Güte, wie viele Fotos und Flaschen da die letzten Jahre zusammengekommen sind. Ein Wahnsinn! Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Liter Schnaps, Bier und Wein das wohl waren. Arme Leber.

    Andere Bilder möchte ich vorerst als Warnung behalten. So viele Situationen an die ich mich erinnere, nicht positiv. Einfach traurig und schlimm. Meine Kinder tun mir so leid. Ich hätte ihnen einen anderen Vater gewünscht, oder zumindest andere Zustände.

    Die Schuldgefühle nagen im Moment sowieso sehr an mir. Das große Kind muss die Schule wechseln. Das tut mir so leid. Gerade eingelebt und schon muss es wieder woanders hin. Ich hoffe die Schule ist so gut wie unsere jetzige. Ich mache mir da echt Sorgen, vor allem weil das Kind sich ja so schwer tut in der Schule😪

    Es muss einfach alles gut werden, es wird gut!