Hey Kazik,
nee, bei mir ist das das Suchtgedächnis. Das weiss ja noch aus der Saufzeit, dass es immer eine Belohnung gab wenn alles erledigt war. Ich habe dann immer alles an einem Tag erledigt, um dann schön " Pause" für ein paar Tage machen können. So einen Antreiber kenne ich nur aus der Saufzeit. Früher gab's den überhaupt nicht. Da regelte ich alles ganz nebenbei. Da gab es auch keine besonderen Hochs oder Tiefs (vielleicht mal Liebeskummer), aber alles andere gehörte zum normalen Alltag. Da musste sich nicht wegen ein paar Telefonaten die geführt werden mussten besoffen weder oder weil der Nachbar mal zu laut war oder das Auto in die Werkstatt musste (ohhhjeh, wie oft musste das tagelang in der Werkstatt stehen, obwohl es längst repariert war, nur weil meine " Pause" noch anhielt). Vor der Saufzeit hatte ich nie einen Antreiber. Und auch wenn nichts anlag, dann lag eben nichts an. Da kam keine Stimme die dann sagte: Aber irgendwas m u s s t Du jetzt noch machen! Dann hatte ich Zeit für mich, hatte die freie Entscheidung wie ich die nutzte. Nichts trieb mich.
Und genau da will ich wieder hin. Quasi in diesen Automatismus des Lebens. Und mit jedem Tag Abstinenz komme ich dem ein Stück näher. Ich muss halt immer in mich hineinhorchen noch, ganz ganz wichtig um die Störquellen aufzudecken, und Abhilfe zu schaffen. Manchmal mache ich dabei Fehler, dann überlege ich mir etwas anderes. Es ist Arbeit, ja, aber anders geht es nicht wenn es gut werden soll.
Aber gut, dass Du Deinen Antreiber auch in den Griff bekommst. Der ist so unangenehm 😉
Liebe Grüße