Beiträge von Luffi

    Hallo, musste ganz schön suchen bis ich mich wieder gefunden hab. Lang ist es schon her. Ich wollte mich nochmal bei euch für die Tips und Unterstützung bedanken. Mein Mann ist jetzt seit 9 Monaten trocken. Auch wenn es zu spät war. Und wird es auch bleiben. Ja wirklich -er hats kapiert. Denn die Konsequenzen vom trinken sind heftig. Sind durch den Alkoholkonsum immer noch beim warten zur Listung zur Lebertransplation (ab 1. Termin 6 Monate, nicht ab Entzug) Und das ist alles wirklich kein Spaß.

    Ich bin froh bei ihm geblieben zu sein. Er ist wieder der Mann in den ich mich verlieb hab. Aber es gibt Momente da bin ich so stinksauer. Er ist jetzt ein Pflegefall. Und was das heißt? Keine private Minute mehr...Nur noch am organisieren, helfen und natürlich die Arbeit noch nebenbei...

    Das ist eine ( unsere) Variante wie sowas ausgehen kann...

    Hallo zusammen.. ich wollte mich mal wieder melden....

    Bei uns hat sich viel geändert. Mein Mann trinkt absolut 0,0 mehr seit dem Entzug. Ich seh, also wenn man wirklich will dann geht das auch. Ok. seine Prognose ist auch sehr schlecht. Leberzirrhose mit allem was dazu gehört + Transplantation (falls was gefunden wird- irgenwann). Wir sind auch wieder viel näher zusammen gerückt... das was ich mir immer erhofft hatte... Nur nicht so...Die Ärzte sagen klipp und klar er wird irgendwann daran sterben...wann- keine Ahnung. Aber gut sieht es nicht aus...Er ist auch so sehr schlapp und krank...und selbst wenn man auf der Transplantations Liste ist(noch 2 Monat - dann sind 6 Monate ohne Alk rum) ist es nicht sicher ob er eine bekommt. Bekannt.. Klar...

    Ich bin seit dem in einer permanenten Stress-Situation. Ich will ihn nicht verlieren- er ist (jetzt) wieder der Mann warum ich ihn geheiratet hab... und doch muss ich mit dem Thema Tod auseinandersetzen....und auch sonst- jeden Tag in hab acht Stellung...wegen Blutungen etc.

    Und ich habe Angst... was passieren könnte.... und das ich wenn ich Pech hab ganz allein zurück bleib. Meine Eltern sind auch nicht mehr die jüngsten...

    Tja so sieht aus...

    Luffi

    Vielen Dank. Dann wende ich mich mal an so eine Pflegestelle. Im Moment sind es ja nur die Medikamente, was noch kommt wird man sehen.

    Ja. Ich habe das ja auch gesagt wenn er weiter drinkt bin ich weg. Aber unsere Beziehung war nie von Gewalt oder Psychoterror oder so geprägt. Er wusste was ich für ihn tat. Es war bei mir nur das ich gesagt habe wenn er sich weiter kaputt macht will ich das nicht mehr.. nun ist leider der Punkt eingetreten- weiter kaputt geht nicht. Und ich hab viel gegrübelt im letzten halben Jahr( wo ich das noch nicht wusste...).ich werde ihn jetzt nicht allein lassen...

    Ausser ja... falls er tatsächlich nochmal zu alkohol greift.. Aber so wie ich es einschätze passiert das eher nicht ... das war glaub der heilsame Schock...zu spät zwar...

    Vielen Dank :*

    Ja ich bleibe bei ihm... ich bin mir auch ziemlich sicher er trinkt nicht weiter. Er will leben.. und das das nur ohne Alkohol möglich ist hat er glaube ich jetzt wirklich begriffen. Ich liebe ihn. Ja ich hatte mich emotional entfernt. Trennung überlegt. Aber jetzt, wenn ich nur dran denke das ich möglicherweise bald allein bin rollen schon die Tränen.

    Danke für den Tip mit der Pflegestufe. Das geht so einfach mit der Diagnose? Auch wenn, zumindest im Moment, noch nicht viel pflegerischen gemacht wird. Ausser Arztbesuche und Tabletten? Und ja Blutgerinnung etc. ist bei ihm miserabel.

    Und ja ich habe jetzt zum Glück Unterstützung. Unsere beiden Familien wissen jetzt alles.. und meine Eltern sind immer bereit unseren Hund zu betreuen..ohne fragen und erklären etc...und auch zum reden...

    Hallo zusammen... ich wollte mich nochmal melden.

    Mein Mann hat es mit seiner Alkoholkarriere geschafft das er jetzt eine Lebertransplation braucht ( wenn man das als Alkoholiker überhaupt bekommt). Und auch sonst ist alles kaputt was kaputt sein kann...es kann jederzeit etwas passieren.

    Also bitte bitte passt auf euch auf.. Alkohol ist pures Gift. Das vorher war schwer, das jetzt ist die Hölle. Obwohl ich bisher dachte es geht nimmer schlimmer - es geht...

    Luffi

    Ja. Das habe ich auch bemerkt inzwischen... es ging einfach zu lange.. ich will einfach nicht mehr... Ob Alkohol oder Krankheit. Ja man sollte einen kranken nicht im Stich lassen. Aber er ist selber schuld...ich habs ihm über 4 Jahre tausende mal gesagt. Und jetzt.... Ja er hat sich richtig in die sch**** geritten. Ich bin einfach nicht mehr bereit ihn noch länger mitzutragen... mein pulver ist mehr als aufgebraucht. Obwohl ich durch die Distanz die eine Woche eben auch gemerkt hab das er mir absolut nicht egal ist und ich ihn - eigentlich - in meinem leben will.. das ist die Liebe denke ich. Die ist nie eingeschlafen...Aber die Realität... oh du meine Güte... lauf Luffi lauf.

    ... und aufpassen mußte auch noch auf ihn... seine Ärztin verschreibt ihm ein Medikament mit 1,1 Vol =O .. ich dachte ich les nicht richtig...Die Antwort vom Arzt- hups- ja ähmmm...würde er morgen wieder an der Flasche hängen...

    Danke Aurora. Im Urlaub hab ich an ihn gedacht. Und sogar vermisst. Wir hatten schöne Telefonate... Aber in dem Moment wo ich zur Tür rein bin....alles wieder aus und vorbei... und auch keine Gefühle von ihm aus.. Am Telefon sagt sich halt vieles leicht... ich muss noch überlegen- aber ich denke wieder daran doch zu gehen..

    Hallo zusammen. So mein Mann ist seit 3 Wochen wieder daheim. Und bis jetzt trocken. Nur ist er sehr krank. Er hat sich alles kaputt gesoffen was man nur kann....

    Jetzt hab ich die gleiche Situation wie vorher- nur ohne Alkohol. Jammern, er is ja so schlimm dran etc. Ich war jetzt 1 Woche allein im Urlaub. Und ich war so glücklich da. Seit Freitag Nacht bin ich wieder da... und alles ist wie vorher.

    Ich weiß nicht... könnt ihr das verstehen? Ich komm von dem Gedanken nicht los.. Ja er ist krank und das es ihm nicht gut geht kann ich sehen und verstehen. Aber er hat sich die ganze Sache selber eingebrockt. Es ist kein 'Schicksalsschlag". .. er tut mir leid aber nur er selber kann was dafür...Und ich bin weiterhin die blöde auf der alles abgeladen wird... und ich sag mir bei allem, hör auf zu meckern- du bist selber schuld und ich kann- vorallem will ich nicht mehr die 'Mama" spielen. Er soll schauen wie er zurecht kommt. Letzte Woche gings ja auch... bin ich zu hart? Ich für mich finde das nicht...

    Ja. Langzeit Reha wurde ihm gesagt. Bzw. er denkt über ne Tagesklinik nach ( besser als nix). Aber das sag ich ja auch schon seit Jahren. Was er wirklich tut- Fragezeichen...

    Vielleicht wacht er ja jetzt auf... weil schlimmer kanns ja fast nimmer werden. Hat fast alles was man sich mit Alkohol so antun kann...

    Aber ich muss sagen, nach eine Nacht, ich finds fast besser wenn man weiß worauf man sich jetzt einstellen kann als immer nur rum zu rätseln und zu vermuten was nun eigentlich sache ist. Ich kenn das mit den Prognosen auch aus dem Verwandtenkreis. Da wars Krebs..Aber trotzdem... Klar es kann immer anders kommen...Ärzte sind ja keine Hellseher...

    Sagte wohl ein Arzt aus der Klinik. Weil ja Genau weiß ich es nicht...ich hab ja keinen Zugang zu den Ärzten. Er hat mir das halt so gesagt. Klar 2 Jahre. Es kann immer mehr oder weniger sein. Das ist mir auch klar. Selbst ein völlig gesunder kann morgen von nem Auto angefahren werden.

    Hat wohl auch einiges mitbekommen für die Zukunft was er darf und eben nicht darf...ist wohl vieles im argen...

    So... was soll ich sagen. Er hat nur noch ne Lebenserwartung von ca 2 Jahren ;(;(;( zu viel kaputtgesoffen

    So eine Sch*** der sch*** Alkohol...

    Was mach ich denn jetzt bloß?

    Gewollte Trennung wenns net besser wird mit trinken ja..... Aber gleich sowas? Da relativiert sich das alles.... nach ner Trennung stirbt man nicht...

    Bin richtig geschockt... weiß es schon seit heute vormittag und bin immer noch unter Schock...

    Danke. Es beruhigt das ihr das auch kennt.

    Ja dieses plötzlich sich nur noch um sich selber kümmern müssen. Plötzlich freie Zeit zu haben.... da merkt man erst mal wieviel Zeit und vorallem Nerven ich da hineingesteckt habe...

    Vielen viele Dank euch allen. Tut echt gut das alles zu lesen.

    Ja bin schon froh....

    Nur.. naja es kommt vielleicht noch das es mir damit auch gut geht. Hock seit heute morgen vorm Computer bei der Arbeit und bekomm nichts hin..

    Vielen Dank :)

    Es ging auch nicht mehr anders...

    Nur was die Familie jetzt daraus macht...müssen das auch erst mal verarbeiten.

    Ich weiß nur. Ich bin froh das ich nicht mehr lügen muss... Aber sonst... bin glaub noch ne Etage tiefer gefallen...

    Für Freitag hab ich mir nen Arzttermin geholt...

    Du hast recht Elly. Und Elladrei. Klar will ich als Mutter wissen was los ist. Ich rede ja auch mit ihr und beruhige sie.

    Aber ich bin wirklich der Meinung - es ist nicht meine Aufgabe. Warum soll ich mir diese Diskussion auch noch geben? Ich bin da nicht wirklich mutig. Ja wenn er es ihnen sagt, dann bekommen sie alle Infos die sie haben wollen. Leider sind mein Erfahrungen so, dass wenn ich die Wahrheit sage erst recht Gegenwind bekomme. Ist schon so oft passiert. Verständnis habe ich dadurch nie bekommen - eher Vorwürfe, Ärger, Isolation. Ich habe von Kindesbeinen an gelernt - verstell dich dann geht's dir besser. Ist leider tief in mir eingebrannt. Und ich merke es in meiner Familie bis heute. Fehler und Probleme dürfen nicht sein - nein man muss funktionieren und seine Sachen am besten mit sich selber ausmachen. Mit Problemen anderer kann nicht umgegangen werden. Meine Mutter hat immer gesagt wir sind eine Firma. Daraus folgt- mund halten und tun was verlangt ist.

    Nein hat sie nicht. Wie auch. Wir wohnen 300 km entfernt. Und wenn wir mal da sind wird eh getrunken. Sie trinken auch sehr gerne. Da hat ers auch her. Jeden Tag Alkohol zu trinken ist da ganz normal. Ja sie sind wohl auch Alkoholiker - Mit dem Unterschied sie habens im Griff.

    Ja ich seh das eigentlich auch so. Warum sollte ich sie anlügen. Bin aber wirklich der Meinung es ist seine Aufgabe... ich hab keine lust mir danach noch das Geschrei etc. zu geben. Und er sitz in der Klinik und muss mal wieder gar nichts tun. Da weiger ich mich ehrlich gesagt strikt. Werde aber wohl zu ihm sagen das ich das, was ich meinen Eltern sage auch seinen sagen werde...wenn er partout nicht mit ihnen reden will. Muss mich ja auch schützen.

    Nochmal ich... hatte gerade ein Gespräch mit meiner Schwiegermutter. Sie hat richtig Angst um ihn. Weiß aber nicht wirklich was ist. Bei meinen Eltern hab ich mir was zurecht gelegt was 3 Wochen Krankenhaus rechtfertigt. Klappt gut. Aber bei ihr? Ich will nicht lügen- muss es aber. Außerdem ich kann ja nicht mal wirklich was sagen. Ich weiß doch selber nix. Das hab ich ihr jetzt gesagt.

    Ich könnt ihn grad echt an die Wand klatschen das er mir das auch noch auferlegt. Bei seinen Eltern soll ich eigentlich gar nix sagen. Obwohl das was ich mir gedacht hab( nur knapp an der Wahrheit vorbei) bei denen genau so funktionieren würde wie bei meinen. Aber nö.... Er hat ihr gesagt das sie mich nicht anrufen soll weil mich das noch mehr belastet- aber klar ich verstehe wenn sies trotzdem macht... Hölle für mich...

    Und ich bin auch der Meinung er sollte mit seinen Eltern reden...und nicht mich immer dazwischen schieben..es ist nicht meine Aufgabe Ihnen zu sagen was wirklich los ist...

    Vielen Dank für eure Worte.

    Ja so fühlt es sich an. Wie ein tiefes Loch. Man könnte sagen ich kann kaum noch atmen ( nicht nur sprichwörtlich)

    Dazu kommt er sagt mir nix. Mit der Leber alles ok soweit. Haha das ich nicht lache. Ok vielleicht weiß er wegen Pfingsten wirklich noch nichts...Aber ich glaube eher er verschweigt mir was. Und ja es ist sein Leben.. Aber nach 13 Jahren Ehe finde ich das man seinem Partner da mit einbeziehen sollte. Er weiß ja das ich mir Sorgen mache. Das ist so schlimm für mich so in der Luft zu hängen. Gib mir ne Diagnose damit kann ich umgehen. Auch wenn sie schlimm ist. Schlimmer finde ich dieses Nichtssagen.

    Und beim Anwalt wars auch nicht so toll. Ich müsste ihm Unterhalt zahlen.. und zwar mehr als ich für mich behalten kann. Das finde ich etwas heftig.