Liebe C.o.ma,
Das hört sich wirklich sehr traurig an. So ein großer Verlust ist sicher immer nur schwer zu verkraften. Vor allen Dingen so ein sinnloser Tod.
Ich kenne dich nicht persönlich, aber hast du mal überlegt eine Haushaltshilfe zu beantragen? Soweit ich weiß gibt es da verschieden Möglichkeiten, da gibt es auch Leute die mit einem einkaufen gehen oder auch nur Tee trinken und ein offenens Ohr haben. Mir persönlich fiel/fällt es auch schon immer schwer, Hilfe anzunehmen. Aber ich werde mir jetzt auch eine Haushaltshilfe beantragen (aus anderen Gründen). Vielleicht kann dein Hausarzt dich dafür beraten.
Den Schmerz über die verlorene Zeit kann dir keiner nehmen. Ich befürchte, du wirst ihn einfach annehmen müssen und lernen, damit zu leben. Das klingt hart, aber ich glaube nur wenn man das akzeptiert als Teil der eigenen Vergangenheit kommt man weiter, ohne komplett in Trauer und Verzweiflung zu versumpfen. Da kann dir aber sicher auch ein Psychologe noch besser weiter helfen als ich.
Und auch deine Angst vor dem Tod klingt für mich wie ein Schrei deiner Seele. Der ganze Schmerz, die Angst nichts mehr unter Kontrolle zu haben. Das einem alles entgleitet. Das eigene Leben. Ich kann natürlich nur vermuten.
Mir hilft das schreiben und lesen hier sehr. Auch wenn es oft traurig macht, genauso oft empfinde ich es als hilfreich und heilsam. Hier ist eigentlich immer jemand der ein offenes Ohr hat.
Zu guter Letzt soll 2025 das Jahr der Veränderung sein, um dem ganzen vielleicht einen neuen Aspekt geben.
Ich wünsche dir dass du es schaffst, neben deiner Traurigkeit (die ja da sein darf) auch wieder glücklich zu sein.
Liebe Grüße
Haferflocke