Beiträge von Anouk

    :)

    Die Sockenscheidungsrate ist hier auch sehr hoch. 😎 Bei der geheimen Sockenparty in den Tiefen der Waschmaschine wäre ich gerne dabei. :) Da trifft sich alles was Rang und Namen hat … Gekaufte Socken mit Logo, billig Socke vom Discounter, mit ganz viel Liebe gestrickte Socke ohne konkrete Fersenform in viel Farbe, die perfekt gestrickte Socke mit Passform und Farbwahl … 😅

    Vielleicht strickst Du was anderes? Socken sind immer gefragt. Meine bekommen ständig Löcher.

    :) darüber habe ich wirklich schon nachgedacht :-). Socken stricken sich auch toll im Sommer unterwegs (sind da oft mit Zelt, Kochgeschirr u Rad unterwegs … wenig Wolle und wenig Zeug was an der Nadel hängt … aber auch wenig Fortschritt schnell sichtbar, da dünnes Garn). Ist auch beruhigend.

    :) Bei Elternabenden mache ich das lieber nicht :-). Bin Elternvertreterin in den Klassen der Kids …

    Vielleicht sollte ich es am Abend wirklich mal wagen, allein mit dem Rad zu radeln. Dann muss ich aber Geld und Handy (Bezahlfunktion) u Smartwatch (Bezahlfunktion) daheim lassen.

    Mir fehlt das „Allein sein“, abends die Luft außerhalb der Kleinstadt zu riechen, Wie schön kühl es wird, wenn man außerhalb der Stadt ist. So alt sind meine Kids noch nicht, dass ich dies regelmäßig mit meinem Mann genießen kann.
    Für mich allein bin ich mir noch nicht sicher genug. Vermisse ich das oben Beschriebene oder misse ich das Trinken, was ich dabei immer getan hatte?
    Ich war bisher 2 mal abends mit Kolleg*innen oder Freund*innen weg. In der Gesellschaft mit ihnen war das Nichttrinken sehr leicht für mich. Schwerer war der Heimweg … dann nicht nochmal zur Tanke oder in den Supermarkt (der hier bis 23:00 Uhr offen hat) gehen.

    Hallo in die Runde,

    lange habe ich mich nicht mehr gemeldet.
    Heute ist der 39. Tag (also mehr als ein Monat trocken) ohne Alkohol für mich und mir geht es sehr sehr gut damit!
    Ich habe null Suchtgedanken zum Glück.
    Auch geht es mir körperlich sehr gut! Ich schlafe wieder besser. Zudem habe ich ohne irgendwas sonst zu ändern ca 2,5 Kilo abgenommen. Das kann wegen mir gerne so bleiben 😉. Und irgendwie sieht meine Haut im Gesicht besser aus, feinporiger irgendwie.
    Ich komme morgens besser aus dem Bett, auch wenn ich um 06:00 Uhr in der Früh noch immer keine gute Laune hab.
    Abends bin ich weniger gereizt. Auch wenn ich keinen Schnaps etc. getrunken hatte, war ich trotzdem „getriggert“ am Abend zu trinken. Wenn die Kids mal länger gebraucht hatten um ins Bett zu kommen, war ich genervt, hatte keine Geduld.
    Vielleicht war das bereits eine Art von Entzug.

    Kein Alkohol zu trinken, fällt mir erstaunlich leicht. Es ist für mich kein „Verzicht“, sondern eine Art von Befreiung. Ich gehe mit klarem Kopf ins Bett, wenn ich müde bin und nicht weil ich angetrunken bin. Das ist ein gutes Gefühl.
    Ich kann es nicht so toll in Worte fassen, aber es ist für mich klar, dass Alkohol nicht mehr zu meinem Leben gehört. Und mal ein Glas Wein geht für mich nicht. Für mich ist immer die Gefahr, dass ich dann mehr will und immer wieder.
    Einzig mit meiner Abendgestaltung hadere ich noch ab und an. Was kann ich stattdessen zur Entspannung machen. Der Pullover fürs Kind ist bereits fertig gestrickt. TV ist nicht so mein Ding. Spazieren gehen am Abend traue ich mich noch nicht, da ich dabei immer getrunken hatte. Einmal war ich abends mit meinem Mann mit dem Rad unterwegs auf ner kleinen Tour. Das war toll! Auch wenn es jetzt wieder länger hell ist, traue ich mir da noch nicht über den Weg (Rewe hat hier lange auf … Tanke … ).
    Naja, auch das wird irgendwann wieder.

    Dem Forum und euch hier bin ich sehr sehr dankbar. Hier habe ich viel gelesen, Denkanstöße erhalten, auch wenn ich selbst nicht so viel dazu beitrage.

    Liebe Grüße von Anouk

    P.S. Am Handy tippt es sich sehr mühsam. Bei Tippfehlern korrigiert es bitte selbst ;)

    Hallo zusammen,

    heute ist mein 14. Abend ohne Alkohol. Mir geht es gut damit.
    Gestern war der erste Moment, wo ich in einer Situation war u an Alk gedacht habe, ja ihn auch kurz vermisst hatte. Völlig skurril u absurd.

    Dem jüngeren Kind geht es seit gestern Mittag mies. Sorge um den Nachwuchs u ich dachte gestern Abend vorm ins Bett gehen an Alk, nicht viel, nur ein Schlückchen Wein um die Nerven zu beruhigen. Im Nachgang sage ich: zum Glück haben wir nix mit in der FeWo (jetzt weiß ich was ihr meintet).
    Am frühen Morgen um 4 Uhr hatten wir dann doch den Krankenwagen gerufen (Verdacht Blinddarm) u ich hatte das Kind ins KH begleitet.
    Dem Kind geht es wieder ok, Verdacht hat sich nicht bestätigt und wir konnten heute Nachmittag wieder in die FeWo.

    Ich bin so froh ohne Alk und völlig klar mein Kind begleitet zu haben (ohne Kaugummi im Mund) u auch jetzt nicht trinken zu wollen. Aber es ist was anderes dies bewusst klar zu erleben ohne „Weichzeichner“. Hat mir wieder gezeigt, wie weit ich war, auch ohne Abstürze oder harten Alk. Das will ich nicht mehr.

    Hallo zusammen

    der 12. Abend ohne Alk. Ich fühle mich gut dabei. Ich bin mit Mann u Kindern auf einem ganz ganz urigen Biobauernhof. Den kennen wir schon u waren da schon oft. Hier atme ich richtig auf. Endlich muss ich mich nicht wegschleichen zum Trinken. Ich habe ganz vorsichtig einen Hauch von Ahnung was ihr mit selbstbestimmt meint. Ich fühle mich gut u habe kein Verlangen nach Alk.

    Den gestrigen Abend habe ich mit Packen verbracht. Das war auch ne gute Ablenkung, wird aber nicht meins auf Dauer. 😉

    Ich denke immer, was ich schreibe interessiert glaub keinen. Kann es auch nicht so gut beschreiben.

    Ich habe keinen dieser Warnschüsse, kein Schlüsselerlebnis (Absturz) erlebt. Irgendjemand schrieb hier mal von „Gardinentrinker“. So eine war ich. Ich habe heimlich getrunken, nie mit Ausfällen, dafür aber täglich. Öffentlich nur ein Glas Wein und manchmal auch gar nicht. Heimlich war die Flasche dann immer am nächsten Morgen leer.
    So langsam entwickelt sich bei mir ein Gefühl dafür, dass ich morgens doch sehr oft leicht verkatert war, schlechte Laune hatte. Meine Familie hat darauf Rücksicht genommen, nach dem Motto: Morgenmuffel, braucht erstmal Kaffee. Stimmt nicht! Es war mein Alkkonsum am Abend.

    Ich fühle mich zumindest klarer im Kopf, aber auch auf eine Art orientierungslos. Kann es noch nicht beschreiben. Da ist auf einmal so viel Zeit. Was mache ich damit?
    Heute sind wir an nem Biergarten vorbei geradelt. Nur vorbeigeradelt … Heute hat es mich abgeschreckt. Und dann kam mir der Gedanke; krass wie „günstig“ ein Suchtmittel verkauft wird u wie akzeptiert es ist. Oder bin ich das Problem, da ich damit nicht umgehen kann?

    Da bin ich meinem Mann so dankbar.

    Wir hatten heute Nachmittag ein langes Gespräch, da er unsicher ist, wie er sich verhalten soll. Er hatte im Vorfeld nix von meiner Alkoholsucht mitbekommen.

    Heute sagte er mir: Anouk, ich kann Dir nicht versprechen, dass ich nichts trinken werde. Aber, ich werde nicht daheim vor dir ein Radler oder sonst was trinken. Und nachdem Du mich vorgestern gebeten hast die Roséflasche aus dem Keller zu entfernen, habe ich auch alles andere verräumt. Du brauchst nicht suchen. Es ist nicht da.
    Das hatte ich noch gar nicht registriert.

    Ich glaube ich habe ganz, ganz viel Glück

    Die Suchtstimme ist es gar nicht mal. Hatte mir im Vorfeld bereits überlegt wie das sein wird … Nikotinentzug … da hatte ich diese penetrante Stimme extrem. Die hatte sogar einen Namen von mir bekommen und ich habe sie mehrfach gedanklich k.o. gehauen/ hauen müssen.
    Das ist jetzt anders. Diese Stimme ist noch nicht da.
    Ich will und werde nüchtern bleiben. Anfang April war ich ein Wochenende allein unterwegs (Wellness). Was habe ich die anderen beneidet, die abends ganz entspannt beim Abendessen saßen und ewig lang ihren Tee schlürften. Das habe ich auch getan (nicht so lange), aber ich wusste, wenn ich auf mein Zimmer ging, stand da ne 0,5l Flasche Wein, die ich mir vorab im Supermarkt gekauft hatte.
    Natürlich kreisen meine Gedanken weiter um die Sucht an sich und den Alkohol. Dieser Druck (Suchtstimme) ist jedoch zum Glück bis jetzt nicht da.

    Ohne Alkohol sitze ich wieder im Driver Seat und nicht der Alkohol.
    Ich entscheide über meine abstinente Zukunft.
    Es lohnt sich so sehr.

    Da ist so wahr.

    Heute bin ich sehr dünnhäutig. Liegts am eher schlechten Schlaf, liegts an der Entgiftung … Ich weiß es nicht. Heute stört mich die Fliege an der Wand. Alles war mir irgendwie nicht recht. Im Job habe ich mich heute rausgezogen (flexible Arbeitszeit), denn ich war ungenießbar.
    Und die Krönung war dann der Anruf der Schwiegerleute. „Wir bringen euch jetzt was zu Essen vorbei“. Keine Frage ob es uns passt (ich war bereits am Kochen) und ob wir das wollen. Mein intervenieren wurde einfach überredet. Boah macht mich so was wütend! Hab dann das Telefon an meinen Mann gegeben, denn ich wäre unhöflich geworden. Sie wissen, dass wir keine Fans von ihren „Ess-Geschenken“ sind, es meist nicht unseren Geschmack trifft. Sie können es nicht lassen.
    Ggggrrrr! Egal, heute ist mein 7. Abend ohne Alkohol und das wird heute auch so bleiben. Ich möchte wieder vollständig die Steuerfrau über mein Leben sein.

    Kurze Meldung von mir. Der Tag war gut.

    Nach dem Abendessen und dem anschließendem Aufräumen, Kinder in den bettfertigen Zustand begleiten, kam bei mir der Gedanke an Alkohol, Nicht in dem Sinne ich will jetzt trinken, sondern eher wieder, was mache ich stattdessen? Heute war ich abends ne Runde mit dem Rad unterwegs.
    Am Ende saß ich weinend auf ner Bank. Wieso kam es dazu? Es war kein Suchtdruck in dem Sinne, wie ich es vom Nikotinentzug kenne (da hätte ich die Tapete mit Fingern abgekratzt), sondern eher so in Richtung: wieso bin ich da gelandet, wo ich gerade bin?

    Nun ja darauf habe ich heute noch keine Antwort. Aber ich bin stolz auf mich, dass ich nüchtern im Bett liege.
    Mal sehen wie die Nacht wird.

    Hallo Chewie,

    jetzt traue ich mich erstmals bei jemand anderem zu schreiben.
    Heute ist mein 6. Abend ohne Alkohol, und auch meine Gedanken kreisen um die Flasche, die ich nicht trinken werde und auch nicht will. Nicht einen Schluck will ich davon. Denn genau wie Du will ich mein Leben nüchtern gestalten.
    Also schnaufen wir tief durch und gehen weiter voran, ok? Ich werde jetzt noch ne Runde Rad fahren zur Ablenkung. Was machst Du?

    Viele Grüße von Anouk