Beiträge von Nina.D.

    Hallo , irgendwie komme ich nicht weiter.
    Da mein Partner nur abends so viel trinkt wie er für richtig hält.. hängt er dann am morgen durch bzw ist äußerst schlecht gelaunt. Er steht auch immer erst 10.30 Uhr auf.
    wenn wir früh aufstehen müssen und zur Arbeit gehen.. dann funktioniert das. Aber bei spätdienst oder an freien Tagen funktioniert das eben nicht.
    Immer wieder versuche ich zu fragen was er von den anliegenden Aufgaben gerne erledigen will . Es gibt da keine Antwort . Und wenn .. dann macht we doch das Gegenteil von dem was er sagt.
    Er schreit und wird gewalttätig. Ich halte das nicht mehr aus. Aber … er möchte im Haus wohnen bleiben. In meinem Haus.
    Ich hab ihm vor 10 Jahren schriftlich gegeben das er bei mir mietfrei wohnen kann.
    Also ich weiß nicht wie ich den jetzt wieder raus bekomme.
    Es ist einfach unzumutbar. Täglich dieses anschreien.. täglich.. Du machst nichts richtig… der reinste Psycho Terror.
    Es geht einfach nicht mehr.
    Das er alkolabhängig ist das sieht er nicht ein. Eine Therapie oder ähnliches unmöglich.
    Manchmal hab ich mir schon gedacht einfach eine Wohnung zu suchen. Soll er doch machen. Und dann muss er halt alles alleine bezahlen, erhalten und auch machen.
    Ich kann einfach nicht mehr. Von mir bleibt nichts mehr übrig. Es gibt mich nicht mehr. Ich hab versucht mich ihm völlig anzupassen. Das zu tun was er will… Aber er wechselt schneller seine Ziele als man sprechen kann. Und dann wird man halt angebrüllt. Unglaublich unvorstellbar. Auch dem Hausarzt, meinem rentenberater.. ist das aufgefallen. Einer hatte mal den Mut zu sagen.. wie gehen sie denn mit ihrer Partnerin um.
    Ich erzähle also nicht irgendwelchen Unsinn sondern es ist so.
    Am liebsten würde ich eine Anzeige machen . So kann man mit Menschen doch nicht umgehen.
    Nach außen wenn wir Besuch bekommen ist er total anders. Wenn wir alleine sind dann geht es zur Sache und ich hab niemanden dabei der das miterlebt.
    Wie komme ich da raus . Wer hat da Erfahrungen?
    Dankeschön

    Ich hatte mit meinem jetzigen Partner wieder zurück ins Leben gefunden, nachdem mein Mann gestorben ist. Und die ganze Familie zerfallen ist .
    Ich wusste weder aus noch ein. Selbst arbeiten konnte ich nur noch eingeschränkt.
    Er hatte durch den Tod seine Lebenspartnerschaft verloren mit der er 16 Jahre zusammen war. Wir haben uns beide aus dem Loch gezogen. Aber irgendwie.. ist es dann nach 5 Jahren eben doch zur oberen Trennung gekommen.
    Wir haben das offenbar beide nicht verarbeitet.

    Ja stimmt alles.
    Wir haben uns vor 5 Jahren schon einmal getrennt.
    Das hat genau 4 Monate angehalten.. er hatte dann nach 6 Wochen eine andere Partnerin , ist damit aber überhaupt nicht zurechtgekommen.
    Ich hab ihn auch unendlich vermisst.
    Wir konnten bei nicht alleine sein. Irgendwie war die gemeinsame Zeit im Nachhinein in uns ?
    Ich weiß es nicht. Ich kann nur über mich sagen das ich unendlich gelitten habe . Und er irgendwie auch auf ein Abstiegs Gleis gekommen war. Liegt vielleicht auch daran das es Herbst und Winter war.
    Und irgendwie will das nicht aus meinem Kopf verschwinden.
    Ja ihr habt alle recht! Ichbin hier das Problem.

    Hallo,

    Ja Psycho- Terror genau das ist es.
    Das macht etwas mit uns!!!

    Und richtig es gibt keine Schuld im Leben. !

    Wir haben nur dieses eine Leben und es macht etwas mit uns wenn wir Menschen um uns haben die uns offensichtlich nicht gut tun.

    Vielleicht kannst du deinen Freund ja nochmals motivieren dich professionell Hilfe zu holen. Ihm zu erklären was Sucht ist … was das mit ihm gemacht hat… und wie schön das Leben doch sein kann .

    Was wäre die Alternative? Ich als co abhängige sehe das jeden Tag. Gehe jeden Abend bzw nach Mitternacht mit einem Menschen ins Bett der eine Fahne hat. Früh ist diese Fahne noch immer vorhanden.
    Dann kommt das morgen tief. Bitte nicht ansprechen und wenn du nichts sagst.. dann kommt … Du bist heute komisch! Und wenn du über irgendwas redest dann wirst du angeschrien. Also diesen Streit nicht eskalieren lassen. Bzw er steht erst gegen 11.00 Uhr auf!!
    Arztbesuche , immer mehr Erkrankungen, taube Füße, Kur.. ( super weil dort weiter saufen ohne schlechtes Gewissen, weil kein Partner dabei ist ) . Überall fordernd auftreten, andere missachten. ….
    Leider kann ich nichts anderes schreiben. Alkohol ist nicht nur eine Krankheit sondern eine Sucht!! Und offensichtlich ist eine Therapie auch alles andere als einfach!
    Du machst alles richtig! Und dein Hund…. Der spürt das sicher auch! Diese non-verbale -Kommunikation mit dem Hund.
    Alles Gute für dich

    Mir geht’s unendlich schlecht. Schwiegermutter und Schwiegervater im Heim . Wohnung muss aufgelöst werden. Ich mag nicht mehr ins Heim gehen.
    Meine Kinder wollen damit nichts zu tun haben und wenden sich von mir ab.
    Ich bekomme das gar nicht hin.
    Und mein Partner meint ich sei an allem selber schuld. Ich solle stark werden. Ich solle mich behandeln lassen… Ich sei psychisch krank.
    Und jeden Tag wieder der Alkohol für ihn Bier und Wein oder eben ne Flasche Sekt.
    Ich schaffe es nicht alleine zu sein. Ich schaffe es nicht mehr loszugehen und mir Hilfe zu suchen.
    Ich versuche seine Wünsche zu erfüllen aber die ändern sich schneller als man das ausführt.
    Ich bin für niemanden mehr gut.
    Und ich bin an einem Punkt angekommen wo ich selber ganz unten bin.
    Ich weiß ich kann meinen Partner nicht helfen. Der marschiert selbstbewusst durch den Tag. Nach dem Motto ich tut was mir gut tut.
    Mich gibt es einfach nicht.

    Ja leider ist das so . Ich hab es auch bei Beratungsstellen und bei Ärzten versucht. Es hilft nichts . Solange der Betroffene sich nicht selber meldet. Nicht selber dazu bereit ist… es gibt da beim Arzt nicht mal den geringsten Hinweis. Obwohl der genau weiß was läuft.
    Ja jeder Mensch wüsste das Alkohol ungesund ist… aber die süchtigen???
    Trotzdem man kann da niemand retten. Nur sich selbst.

    Ich bin einfach kein Mensch mehr an seiner Seite. Es gibt mich einfach nicht mehr. Es gibt keine Kompromisse. Ich hab in den letzten 2 Jahren keine eigenen Wünsche mehr durchbekommen. Heute stand ich in der Küche, wollte aufwaschen.. er kam rein um sich etwas zu holen und hat dann das Licht ausgeschaltet… Ich bin einfach nicht da.
    Bei essen besorge ich den Tisch komme aber als letztes zum sitzen.. er isst da einfach los.
    Es gibt mich einfach nicht mehr.

    Früher bin ich da einfach weggefahren. Oder habe woanders übernachtet. Ihn hat das überhaupt nicht gestört . Er fragt nicht wo ich bin oder war.
    Jetzt laufe ich nicht mehr weg. Versuch nach der paar Therapie die Dinge anzusprechen. Zu sagen wie ich mich fühle. Aber das kommt nicht an.
    Es gibt da gar kein Verständnis. Noch nicht einmal zugehört wird es wird weiter die Tätigkeit verrichtet die gerade begonnen wurde.
    Ok dachte ich vielleicht nicht der richtige Moment das gleich anzusprechen. Also mal abwarten.. und später drüber sprechen. Aber das bringt auch nichts . „ Du suchst wohl Streit. Das ist ne alte Kamelle „

    Ich komme nicht weiter. Immer nur schweigen… Du bist aber heute komisch.. was soll das?? Ja da kommt die Provokation.
    Und ich glaube es will auch keiner mit einem Partner zusammen leben der nichts sagt und keine Meinung hat.
    Irgendwie stecke ich fest.

    Ich habe festgestellt das mein Partner auch ein eka ist. Gewalt zu Hause und seine Mutter hat sich als er 2 Jahre war vom Vater getrennt. So krass war das.

    Und jetzt wird nur noch getrunken und fast nichts mehr gegessen! Und es fehlt jegliche Empathie. Keine Kompromisse mehr möglich. Nichts wird geändert am Leben.

    Und ich hab eine schlechte med. Diagnose bekommen. Das würde unser Leben schon verändern. Aber es ist eben nur meine Diagnose und jeder ist für sich selber verantwortlich. Will heißen die Meinung meines Partners ist jeder ist für sein Glück selber zuständig.

    Irgendwie weiß ich nicht ob das normal ist. .. und das Leben würde immer weiter gehen. Unabhängig von mir! Das ist richtig aber fühlt sich für mich grade nicht so gut an! Ich glaube ich bin zu sensibel und nicht mehr objektiv.
    Ich kann einfach nicht mehr. Irgendwie bin ich total erschöpft. Im Moment habe ich halt ne Pechsträhne.

    Und einmal hatte ich den Absprung von ihm ja geschafft! Siehe euren Notfall Koffer. Der ist toll.
    Aber dann.. sind wir beide so am Boden gewesen, das könnt ihr euch nicht vorstellen… da sind wir wieder zusammen gerückt. Das ist das blöde . Offenbar können wir ohne einander nicht? Oder wie seht Ihr das? Zudem schaffe ich es irgendwie nicht jemanden sitzen zu lassen dem es schlecht geht oder der krank ist.

    Ich habe ihn… klingt lächerlich.. aber lieb. Und es gab vor genau 5 Jahren schon mal so ne Krise. Da hat er aber dann den Alkohol Konsum umgestellt. Reduziert, und war auch anders… nun wohnen wir auch zusammen. Und seit dem Einzug ist es irgendwie anders geworden.
    Und er trinkt mindestens genauso so viel und sammelt immer mehr Krankheiten dazu…. Außerdem macht er ja was , er arbeitet.. er sitzt nicht rum.. er jammert nicht.. er funktioniert weiter auch mit den Handicaps. Ist ja auch richtig so. ! Und vielleicht trinkt er genau deshalb weiter? Und vielleicht hat er auch deshalb ( denn er gesteht es sich nicht ein.. mir geht’s schlecht) keinen freien Kapazitäten mehr für einen anderen Menschen? Ablenkung?
    Ich weiß es nicht.
    Und wenn da wieder so was kommt ist es so akut ( Thrombose.. ) das wir im Notdienst landen. Das war nun schon 3 mal so. So jemanden kann ich doch nicht einfach rausschmeißen. Ich hab da extreme Probleme.

    Da ist so viel Egoismus so viel Überheblichkeit auch gegenüber anderen. Manche machen das mit .. wollen ihre Ruhe haben und erfüllen all seine Forderungen. Andere aber kehren ihm eindeutig den Rücken oder zeigen genauso stark wie er ihre Position auf.
    Und dann entscheidet er sich .. anpassen oder gehen. Und so haben wir Freunde verloren.
    Ich kann doch nicht jedesmal kommandieren und Anweisungen durchdrücken. Dafür hab ich keine Kraft mehr.
    und so kann ich ihm auch keine Hilfe sein, sondern bleibe zu Hause total untätig. Ich kann einfach überhaupt nicht mehr. Ich weiß nicht mehr weiter

    Ja ich versuche mich seit 5 Jahren anzupassen. Die Psychologin meint das schafft man nicht, man kann sich dem nicht anpassen. Zumal wenn Empathie von der anderen Seite nicht vorhanden ist.
    Und jeder ist für sein Glück selber verantwortlich.
    Das habe ich aber nicht verstanden. Dann macht doch jeder seines. Da braucht man gar keine Beziehung wenn jeder seines macht.
    Jedenfalls hab ich den Absprung noch nicht geschafft. Medikamente und psychologische Behandlung haben überhaupt das Problem nicht gelöst.
    ggf bin ich selber das Problem. Denn ich müsste für mein Wohlbefinden selber sorgen. Und mich mehr vom Partner distanzieren. Denn was ich auch immer mit oder für ihn tute es ist falsch.
    Grundlegend falsch… Ich würde ja nur Fehler machen. Und niemand ist dabei wenn man so behandelt wird. Niemand sagt mal dem anderen… was machst du denn hier? Der merkt es einfach nicht , was er mit mir macht. Und das will mir nicht in den Kopf.
    Ich muss mich doch fragen.. warum geht es meinem Partner jetzt schlecht? Es kann doch nicht nur jeder an sich selber denken. Und je länger dieser Alkohol Konsum andauert umso schlimmer wird diese Verhaltens Änderung.
    Alkohol… hab ich inzwischen begriffen.. Ich kann es nicht ändern.

    Verhalten? Das muss doch irgendwie mal wieder klappen?

    Ich weiß nicht mehr weiter … schreibt Frankenstein… mir geht es im Moment genauso.
    Und was du liebe Aurora über dich geschrieben hast… das ist traurig .
    Inzwischen hab ich auch eine Verlustangststörung.
    Und leider … wir können das trinkverhalten nicht kontrollieren. Und auch nicht beeinflussen. Ich persönlich habe den Eindruck das durch Vernunft ..mehrmaliges diskutieren… Beispiele … einfach nichts erreicht wird. Im Gegenteil das verschärft Konflikte, schafft Konflikte.. die so weit gehen… du beschuldigst mich ein Alkoholiker zu sein… arbeite an dir und deinem Selbstbewusstsein… lasse dich mit deinen Ängsten behandeln!
    Und langsam habe ich auch den Eindruck… das es gar keine Empathie mehr gibt. Irgendwie ist irgendwann genug .. aber leider merkt das der Betroffene nicht!!
    Im Moment bin ich total verzweifelt.. ich arbeite an meiner Angststörung … komme aber nicht vorwärts.