Hallo Rennschnecke, hallo Nayouk,
Danke für eure Nachrichten!
Nayouk ja die Kontrolle hatte ich da schon nicht mehr. Es gab immer wieder mal versuche zu reduzieren, weil ich mir schon bewusst war, dass es zu viel ist. Nach dem ersten Glas gab's aber kein Stopp mehr...daher auch mein Entschluss, dieses erste Glas nie wieder anzurühren! Ich hab mich auch in einigen Beschreibungen hier von anderen wiedergefunden: Alkohol versteckt, Flaschen heimlich getauscht, Streit provoziert um Ruhe zum trinken zu haben, fortschreitende Selbstisolation, Herzrasen am Morgen und Scham über die Sauferei... Was für mich auch ein Aha-Moment war, ist die sinngemäße Aussage (Weiß nicht mehr wo ichs gelesen hab): wenn Alkohol in der Beziehung zum Problem wird, ist es ein Problem. Das war bei mir auch klar der Fall.
Aufhören war dann aber in dem Moment klar machbar, als ich wusste, ich bin schwanger. Da wars kein Thema mehr, ich habs nicht mal wirklich groß vermisst und bin auch komplett ohne seitdem. Die erste Motivation war aber ganz klar, dem Kind auf keinen Fall zu schaden, mit der Idee, nach Grburt und Stillzeit natürlich auch wieder was zu trinken. Erst mit den Wochen und Monaten der Abstinenz und dem Lesen hier und reflektieren über Vergangenes (auch mit meinem Partner) wurde mir bewusst dass ich da auch für mich einen Schlussstrich ziehen will, und dass ich evtl grade noch so die Kurve gekriegt habe..?