Beiträge von _Eternal_

    hallo InHope

    ich habe mir jetzt," nochmal", das ganze von vorne bis hinten durchgelesen. nach meiner lesart, ist es so, dass für dich die weichen eigentlich gestellt sind! du suchst/brauchst eigentlich nur noch den "schupps" in richtige richtung:idea: ansonsten wärst du ja auch nicht hier;)

    punkt eins: ich kann nicht erkennen das er etwas ändern möchte. alle impulse, die beziehung zu retten, gehen von dir aus! er nickt das nur ab und fertig. du gibst ihm die bedingungen vor und ihn interessiert nur der urlaub. ich sehe keinen ansatz wie er seinen "suff" beenden möchte, sprich arztbesuch, suchtberatung etc..., da kommt nur warme luft und vage versprechungen das irgentwann mal alles besser wird. natürlich nur wenn du dich auch änderst (versteht sich ja von selbst) das er aber schon jahre zeit hatte etwas anders zu machen kommt ihm irgentwie nicht in den sinn. wahrscheinlich ist er auch ein super mensch, solang nüchtern, aber dafür kenn ich ihn nicht das kannst nur du beurteilen. also überlege dir wem hier mehr daran liegt so weiter zu machen oder wirklich etwas ändern zu wollen. momentan seh ich da nur dich:idea:

    punkt zwei: du bist schon auf distanz gegangen körperlich als auch emotional, dank seines "victim blaming"(täter-opfer umkehr) und ja es gibt sogar eine bezeichnung dafür, leider...du meinst deine akkus reichen noch eine weile. wie lang wird das sein? ein jahr,zwei,drei, wann ist es genug? wo ziehst du deine grenze? wäge ab ob ihr eigentlich noch zusammen in die gleiche richtung fahrt, weil nach meiner auffassung bist du der einzige in der beziehung der noch weiß was er will:idea:

    punkt drei: spinnen wir doch mal den faden weiter. du bist jetzt 36, die biologische uhr tickt, vielleicht hast den gedanken an kinder, eine familie halt. frag dich selbst ob du das mit ihm möchtest. auch das er trocken wird kostet zeit und glaube mir das funktioniert nicht von heute auf morgen. es wird rückschläge geben. kannst du das aushalten,dann vielleicht sogar mit kind? ich kann dir sagen wer dann die verantwortung für zwei übernimmt (nur soviel, er ist es nicht).

    ich weiß und kann es gut nachvollziehen(wenn auch von der anderen seite des tisches) wie es dir geht. du sitzt zwischen baum und borke und versuchst alles unter einen hut zu bringen. glaube mir wenn ich dir sage, dass die zeit rennt und mit zunehmenden alter geht es gefühlt immer schneller;) du möchtest nicht irgentwann dastehen auf dein leben zurückblicken und sagen "das wars schon"(?).ich weiß auch das es wehtut, gerade weil ihr solang zusammen seit/wart. das entschuldigt aber nicht sein verhalten:idea:in keinster weise...sortiere dich und ordne deine gedanken rational auch wenn die emotionen noch sehr stark sind.

    grüsse eternal

    InHope seine meinung ist völlig irrelevant, er manipuliert dich für seine eigene agenda:idea: ich weiß wovon ich rede...schliesslich muss ja jemand den kopf dafür herhalten wenn etwas in seiner "blase" schief läuft und falls dich etwa schuld treffen sollte dann aber auch nur das du dass jahre mitgemacht hast. selbstzweifel sind hier unangebracht, denk allein an dich. das ist kein egoismus sondern schutz und du sagst es ja selber egal was du tust es ist falsch, in seinen augen. es liegt an dir diesen kreislauf zu durchbrechen. aus meiner erfahrung wird es nicht besser, ehr schlimmer. und mal ganz ehrlich, wie lang reichen deine akkus noch? tu dir das nicht an, dein leben hält mehr für dich bereit als das...

    hallo und willkommen

    aus sicht eines alkoholikers, trennung! was hast du noch zu erwarten? die einsicht,so wie ich es lese, ist bei ihm nicht vorhanden.dein selbstwertgefühl hat auch schon mächtig gelitten...gehe deinen eigenen weg, es gibt manchmal dinge die sich nicht mehr reparieren lassen. ein ertrinkender wird immer versuchen jemanden mit in die tiefe zu ziehen... schütze dich selbst.


    grüsse eternal

    Da stellt sich bei mir die Frage, wenn deine Abstinenz nach dieser langjährigen Nüchternheit in Fleisch und Blut übergegangen ist und du ein zufriedenes Leben ohne Alkohol führst, ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, daß dein Suchtgedächtnis es schafft, dich wieder in die Flasche zu ziehen? Hältst du das tatsächlich noch für möglich??

    ich glaube hier wird gerade einiges durcheinander gebracht.

    Kazik wir reden hier aneinander vorbei.ich denke das wir das mal via pn klären sonst kapern wir den thread von rene;)

    Ich persönlich lerne nicht mein Suchtgedächtnis zu zügeln. Das wäre ein völlig sinnloses Unterfangen und zum Scheitern verurteilt. Ich sorge dafür, dass ich mich körperlich und seelisch nicht auf Armlänge Alkohol nähere. Und ansonsten ignoriere ich mein Suchtgedächtnis.

    Liebe Grüße

    Kazik

    jeder geht anders damit um:idea: und jeder muss sein eigenen weg finden. wir geben ihm nur optionen, was er daraus macht liegt ganz allein bei ihm.

    hallo Rene72 ,

    jap die versuchungen lauern überall, dass was dich triggert ist dein suchtgedächtnis:idea: du wirst aber lernen es zu zügeln und irgentwann hat es keine handhabe mehr über dich wie jetzt in der anfangszeit. haushalte mit deiner energie, lerne auch mal nein zu sagen wenn es dir gerade nicht so geht. schalte auch mal einen gang runter, nicht alles muss sofort/umgehend/jetzt gemacht werden.es soll ja nicht zu eine überforderung kommen. herausforderungen wird es noch viele geben, doch kümmere dich nun erstmal um die die wirklich für dich, im hier und jetzt, relevant sind.


    grüsse eternal

    Nun sind es drei Wochen ohne Alkohol und ich bin glücklich und stolz drauf . Es ist fast wie eine neue Freiheit , da ich morgens getrunken habe , war der Tag ja dann so sehr eingeschränkt , man konnte nicht mehr fort nicht Autofahren .oft hab ich trotzdem noch früh den Gedanken mein Arbeitspensum daheim früh nicht ohne Alkohol zu schaffen , ich fühlte mich fleißiger und eigentlich war das doch Betrug denn nach genug Alkohol ging nichts mehr .ich habe nun schon Tage wo ich nicht früh ans trinken denke , manchmal ist es hart und ich hab dann Angst doch rückfällig zu werden oder doch nur einen Tag mal wieder zu trinken , ich denke dann daran das , das bisher geschaffte verloren wäre und ich versagt habe .Gibt es Strategien wie ich das verhindern kann doch mal zu trinken? Ich habe so Angst rückfällig zu werden .

    hallo erstmal und willkommen.

    3 wochen hört sich nach einem guten anfang an:thumbup:

    ängste, zweifel alles was dich jetzt bewegt ist normal, du musst nur lernen sie für dich neu und positiv zu besetzen. sprich, du musst die zeit die du mit saufen verbracht hast mit etwas sinnvollem füllen. zum anderen gilt es dem "saufdruck" nicht nachzugeben, dieser hält in der regel etwa 20-30 minuten an. ja das "suchtgedächtnis" ist ein tückisches biest:idea:, es hält dich fest in seinem griff und das wird, wenn du ein leben ohne alk wählst, zeit deines lebens auch aktiv sein. über die zeit wirst du aber lernen es zu beherrschen und denk daran wenn du es vergessen solltest,es wird dich garantiert nicht vergessen;) es gibt verschiedene arten dem zu begegnen dem saufdruck.

    1. wenn es soweit ist zum beispiel viel trinken und damit mein ich wasser, tee oder sonst was alkfreies(versteht sich)

    2. gedächtnisstraining z.b.: von 1000 in 3-4 schritten rückwärts zählen. das heißt aber auch sich darauf zu fokussieren:idea:

    das waren nur ein paar beispiele. was ich auch als sehr wichtig empfinde "selbstreflektion". ich habe mir angewöhnt am abend den tag nochmal durchzugehen, was ist gut gelaufen, was ehr weniger. sozusagen eine kleine "todo liste" abarbeiten, dir wird irgentwann klar wo deine stärken und wo deine schwächen liegen...und habe keine angst:idea: angst lässt uns menschen sachen tun die wir eigentlich nicht wollen. stelle dich ihr, du bist stärker als du denkst.

    du kannst jederzeit die hilfe hier im forum suchen, es ist immer jemand da auch wenn es brenzlig wird.

    ich wünsche dir weiterhin viel kraft, du schaffst das:idea:

    grüsse eternal

    Ich bin jetzt auch schon ein paar Tage trocken und habe von Anfang an durch das Forum Unterstützung gefunden, was ich als meine "Therapie" sehe. Hier gibt es Grundbausteine die von Langzeitrockenen zusammengestellt wurden, um einen risikominimierten Weg aus der Sucht aufzuzeigen.

    hallo gesagt:) ein "paar" tage ist gut^^ ich war kurz nach dem ich trocken war schonmal in einem forum, musste aber feststellen das ich noch nicht soweit war und habe eine reale gruppe vor ort gewählt (tannenhof). also auch was dann über die nachsorge hinaus ging. empfand ich damalig als zielführend , was auch die 16 jahre beweisen. wobei ich davon ausgehe das jeder trockene alki seine eigenen wege finden muss und auch sollte. der gemeinsam nenner ist trocken zu bleiben und vielleicht auch ein signal zu senden an die die erst am anfang stehen. das leben muss sich nach dem entzug auch erst neu sortieren, man wird mit sachen konfrontiert die man früher mit alk gelöst hat, wobei gelöst noch sehr wohlwollend ausgedrückt ist und so hangelt man sich anfangs von tag zu tag, von woche zu woche, von monat zu monat und irgentwann sind es jahre:) aber ganz ehrlich, es hört sich einfach an, ist es aber nicht:idea: ich ziehe den hut vor jedem der diesen kampf mit sich selbst beginnt und wenn es auch nur das eingeständnis ist ein alki zu sein und sein leben zu ändern weil er die kontrolle über das selbige verloren hat. denn fakt ist "alkehol" tötet und es tötet nicht nur einen selbst, auch alles was man liebt oder zu lieben glaubt. es tötet beziehungen, freundschaften...aber wem sag ich das.;)

    Nun, da ist schon mal die erste Frage: Es geht ja nur ohne Rückfall trocken, oder? Was meinst du mit "ohne Rückfall"?

    die kurzversion dazu. einige trockene alkis nehmen ihren ersten entzug als ausstieg. rückfälle betrachten sie als temporäres ereignis und ignorieren es. für mich keine option. denn jeder rückfall wäre für mich ein wieder von vorn anzufangen, also alles auf null.

    dehalb die "rückfall" bemerkung. soll heißen das ich lückenlos 16 jahre trocken bin:idea:

    Ich nicht nur mit der Sucht, sondern es wird mir nachgesagt, dass sich das auch direkt und unverblümt es auf den Austausch übertragen würde. .

    Also keine Sorge, wenn ich mal direkt zur Sache komme, denn Smalltalk ist nicht unbedingt mein Ding, vor allem nicht im öffentlichen Bereich des Suchtforums.

    willkommen im club:D damit macht man sich nicht immer freunde, bin da aber genauso wie du.das hängt bei mir aber auch mit anderen faktoren zusammen, zu denen ich mich später mal äussern werde, weil es den rahmen sprengen würde.

    deine direktheit ehrt dich, habe das auch schon bei einigen kommentaren mitbekommen;)

    Ich war nicht der Schlüssel, du hast selbst die richtigen Schlüsse gezogen. Das ist ganz allein dein Verdienst. Mach dir keine Sorgen über die Dauer deiner Abstinenz. Denn solange du die Tage akribisch noch zählst, bist du irgendwie noch in einem gefühlten Wettkampf mit der Sucht.

    Aber irgendwann wird der Moment kommen, in dem du zwischendurch vergisst, wie lange du schon trocken bist oder wann du angefangen hast. Zumindest wünsch ich dir das . Denn es ist ja normal, nichts zu saufen. Nicht wahr?

    vollkommen richtig. zuerst zählt man die tage, dann die monate und irgentwann die jahre:) aber alles schritt für schritt, jeder neue und nüchterne tag ist ein erfolg.

    Rene72 bleib am ball:thumbup:

    Herzlich willkommen

    Ich bin ca 3 Jahre hier und es tut mir gut.

    Zwar schon lange trocken aber der Austausch und die ständige Verfügbarkeit ist toll.

    Jetzt meine Gruppe.

    LG Bolle

    Hi,

    ich bin auch lange trocken.
    Mir gefällts hier.
    Ich vergesse das Thema nicht, auch wenn es mich normalerweise nicht sehr beschäftigt. Vielleicht gerade deswegen, weil ich es nicht ganz vergesse.

    LG LK

    danke euch beiden:Shabe mal meine signatur erweitert um das datum seit wann ich trocken bin und ja es hat sich in mein gedächtnis gebrannt. ich nehme das jedes jahr zum anlass es als meinen 2. geburtstag zu sehen...

    hallo,

    vorweg ich nutze nur kleinschreibeung und hoffe das sich daran keiner stört (später mehr).

    jetzt zu dem warum ich hier bin....ich bin seit über 16 jahren trocken(ohne rückfall). das thema hat mir aber über all die jahre keine ruhe gelassen, nicht weil ich rückfallgefährdet bin, sondern weil es mich viele jahre meines lebens gekostet hat. vielleicht ist es zeit etwas zurückzugeben, zu zeigen das es ein leben nach dem alk gibt für die die noch ganz am anfang stehen. zu mir ich bin anfang 50 seit einer gefühlten ewigkeit alleinerziehender vater einer 19 jährigen(behinderten) tochter (später mehr).

    mit meiner sucht gehe ich ganz offen um und halte meine meinung nicht hinter dem berg.das klingt für viele manchmal hart, geht aber manchmal nicht anders.ich hab hier schon eine weile mitgelesen und mich in vielem wiedererkannt...mal schauen wo das alles hinführt.

    für fragen bin ich natürlich offen und hoffe das man in austausch treten kann....


    grüsse eternal:)