Beiträge von Hope12

    Hallo EllaDrei , ich hoffe es geht dir heute besser so das du keine Depression mehr hast? Ach, einen Hund wünsche ich mir schon seit Jahren aber der Vermieter erlaubt es nicht. Das wäre so schön, genau wie du schreibst man bei seinen Hunderunden viele gleichgesinnte trifft. Ich habe vor zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Diese ist jeweils am ersten & dritten Dienstags. Leider hat der Juli sehr viele Dienstage… somit muss ich bis August warten. Aber ich werde hingehen. Darüber hinaus glaube ich auch langsam das mir auch psychologische Therapie sehr gut tun würde.
    Meine Gedanken sind genauso wie du schreibst. Es sind nur Treffen wo er hin geht und es wird immer präsent in einer Beziehung sein. Bist du noch mit deinem xy zusammen. Durch dein geschriebenes glaube ich, dass du schon viel weiter bist.
    Du verschönerst Nix siehst es, schreibst es so klar & deutlich.
    Grüße

    Hallo Hope 12,

    Ich konnte bei uns auch lange nicht Fuss fassen auch nicht über meine Kinder, war 50% beschäftigt ( auch lange nachts ) habe aber immer wieder solange es mir möglich war beim Sportverein an Gymnastik teilgenommen. Freundschaften sind so nicht entstanden aber gute Bekanntschaft.

    Vielen Dank, für deine lieben Zeilen. Im Sportverein habe ich leider auch niemanden kennengelernt. Aber mit der Volkshochschule das ist ein sehr guter Tip. 🙏

    Liebe Hope12,

    abwarten und vergangenen Freundschaften nachtrauern bringt wenig. Corona ist ja jetzt schon ein paar Jahre vorbei. Werde aktiv, folge Deinen Interessen oder entwickele neue. Eine tiefe Freundschaft kann man nicht gleich erwarten, aber neue Kontakte über Hobbies oder Interessen knüpfen, sich in einem Ehrenamt engagieren, was auch immer, da lässt sich viel finden, wenn man offen dafür ist. Ich finde das wichtig, um einen neuen Fokus zu bekommen - weg vom trinkenden Partner hin zu sich selbst. Du hast ein eigenes Leben.

    Danke EllaDrei für deine klaren Worte 🙏

    Hallo _Eternal_ , wir sind beruflich bedingt durch meinen Mann Ende 2019 in den Norden gezogen. Leider haben sich bereits in den Jahre vor unserem Umzug sämtliche 5 befreundete Familien jeweils von ihren Partner getrennt. Am Anfang hatte man den Kontakt noch aufrechterhalten aber zwei meine Freundinnen öffneten schon 15:00 zum Play Date mit den Kids mit vollem Weinglas die Tür um den Alltag zu bewältigen. Ein Beziehungsende hinterlässt halt Spuren war die Antwort. Ich fande es sehr traurig schon mit anzusehen wie Menschen sich dadurch verändern und gehen/ entgleisen lassen. Dadurch viel uns der Umzug auch sehr einfach. Tja & frisch umgezogen Ende 2019 kam dann im März 2020 Corona. Dies erschwerte natürlich neue soziale Kontakte zu finden. Wir wohnen ehr Dorf ähnlich, eine ehr überschaubar Einwohnerzahl. Meine Tochter hat sehr viele Kontakte und ist ständig unterwegs mit ihren Teengirls, dass freut mich sehr für sie. Sie liebt ihren Papa sehr. Die beiden haben eine sehr enge Bindung da er das komplette Babyjahr mit ihr verbracht hat. Er konnte dies damals beruflich so einrichten.

    Liebe Grüße

    Natürlich denke ich über Trennung nach. Leider habe ich keinerlei Unterstützung. Wir wohnen 400 km von der Verwandtschaft weg. Meine Eltern unterstützen uns seit Jahren mit wirklich nichts im Leben. Damals wohnten wir nur zwei Straßen auseinander. Ihn den Augen meiner Eltern macht man alles Falsch. Die Eltern von meinem Mann geben mir die Schuld das ihr Sohn trinkt & wirklich interessieren für ihn tun sie sich nicht. Ich bin also allein auf mich gestellt. Sogar finanziell abhängig von ihm. Durch den Umzug 2019 habe ich leider keine sozialen Kontakte.

    Zitat von EllaDrei
    Aber vor allem geht es ja um Dich. Was Dein Mann genau braucht, muss er für sich wissen und entscheiden, er ist erwachsen. Finde ich gut, dass Du Dich zusätzlich noch in SHG vor Ort angemeldet hast. Gerade wenn man sich mit dem Problem eines trinkenden Partners so allein fühlt, kann auch der persönliche Austausch nochmal hilfreich sein, mir zumindest ging es vor Jahren so. Wie erlebt Eure Tochter die Situation? Hast Du Unterstützung durch Familie? Wie lange lebt Ihr schon in dieser Situation und hast Du mal über räumlichen Abstand oder sogar Trennung nachgedacht?

    erst einmal vielen Dank _Eternal_ für deine lieben Worte. Sehr schön das es dir blendend geht und du das Leben wieder genießen kannst. Er weiß das er ein Problem hat. Ich habe mir heute auch einen Termin für eine Selbsthilfegruppe besorgt. Bin gespannt was ich davon mitnehmen werde.
    Grüße

    EllaDrei genau er hat erst mit dem Gruppen/Einzelgespräche angefangen. Eine ambulante Therapie macht er nicht. Ist das nicht in dem Einzelgespräch mit beinhaltet? Mir ist schon klar, dass wenn man nicht gleich handelt und es extrem ist dann eine stationäre Therapie Zielführender ist. Reicht es also nicht nur diese Angebote für Suchtkranke war zunehmen man benötigt eine ambulante Therapie? Hoppys habe ich natürlich aber in der heutigen Zeit neue Freundschaften zu schließen ist sehr schwer. Ich habe sogar schon Freundschaftsanzeigen aufgegeben.

    Liebe Grüße

    Hallo _Eternal_ . Danke der Nachfrage. Mein Mann war gestern bei einem Gruppengespräch und morgen hat er eine Einzelsitzung.
    Ich bin mir bloß nicht ganz sicher bzw. stelle mir die Frage was ist mit mir? Wenn es ihm was bringt werde ich doch in Zukunft das immer bei mir haben. Diese Gedanken jede Sekunde könnte dadurch mein Leben dadurch auch wieder komplett so beeinflusst werden. Wer denkt an die Angehörigen oder Kinder die alles naturell ohne Rausch erlebt haben. Diese Gedanken sind grade so präsent.
    Wie geht es dir?

    Hallo. Ich bin neu hier. Ich bin 46 & Mutter einer Tochter. Mein Mann trinkt immer wieder wenn wir nachts schlafen. Manchmal ist er dann noch so im Rausch das er früh morgens nicht geregelt bekommt. Er trink am Wochenenden und wenn er frei oder Urlaub hat. In der Woche geht er seinen Job nach. Es ist so kräftezehrend seinen Partner den man liebt so zu sehen & man versteht nicht das alles nicht.
    Ich bin durch Umzug bedingt ganz allein, habe solch Ängste vor der Zukunft und Einsamkeit. :(