Hallo. Ich bin neu hier. Ich bin 46 & Mutter einer Tochter. Mein Mann trinkt immer wieder wenn wir nachts schlafen. Manchmal ist er dann noch so im Rausch das er früh morgens nicht geregelt bekommt. Er trink am Wochenenden und wenn er frei oder Urlaub hat. In der Woche geht er seinen Job nach. Es ist so kräftezehrend seinen Partner den man liebt so zu sehen & man versteht nicht das alles nicht.
Ich bin durch Umzug bedingt ganz allein, habe solch Ängste vor der Zukunft und Einsamkeit. ![]()
Hope12 - Vorstellung
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Hallo Hope,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Es ist so kräftezehrend seinen Partner den man liebt so zu sehen & man versteht nicht das alles nicht.
das kann ich nur bestätigen, es kostet Kraft. Wie bist du bisher damit umgegangen? Wie geht es dir damit?.
Eines kann ich dir aber schon sagen, du hast keine Schuld, dass dein Mann trinkt, und du kannst es auch nicht ändern. Da muß er schon aktiv werden.
Magst du dich hier weiter austauschen, dann klicke unten auf den Link, und schreib einen kurzen Satz dazu, dann schalten wir dich frei.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
lg Morgenrot
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Hallo Hope,
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.
Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch, dein Thema verschiebe ich dorthin.
lg Morgenrot
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Morgenrot
13. Juli 2025 um 18:17 Hat den Titel des Themas von „Vorstellung“ zu „Hope12 - Vorstellung“ geändert. -
Morgenrot
13. Juli 2025 um 18:17 Hat das Thema aus dem Forum hier vorstellen! nach Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige verschoben. -
Hallo Morgenrot, herzlich Dank🙏
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hallo Hope12 und willkommen

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Hallo _Eternal_ .
Vielen Dank.
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Hallo Hope12
Wie gehts dir momentan?
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Hallo _Eternal_ . Danke der Nachfrage. Mein Mann war gestern bei einem Gruppengespräch und morgen hat er eine Einzelsitzung.
Ich bin mir bloß nicht ganz sicher bzw. stelle mir die Frage was ist mit mir? Wenn es ihm was bringt werde ich doch in Zukunft das immer bei mir haben. Diese Gedanken jede Sekunde könnte dadurch mein Leben dadurch auch wieder komplett so beeinflusst werden. Wer denkt an die Angehörigen oder Kinder die alles naturell ohne Rausch erlebt haben. Diese Gedanken sind grade so präsent.
Wie geht es dir? -
Liebe Hope12 ,
Wer denkt an die Angehörigen oder Kinder die alles naturell ohne Rausch erlebt haben. Diese Gedanken sind grade so präsent.
es gibt ja auch Angebote für Angehörige - bestes Beispiel ist dieses Forum hier - und die Leute, die hier schreiben, denken zum Beispiel an Dich, den Austausch kann man wirklich gut nutzen für sich. Außerdem könntest Du bei der nächsten Suchtberatung Gespräche führen oder Dich einer Selbsthilfegruppe vor Ort anschließen
Hat Dein Mann nun gerade erst mit Gruppen- und Einzelgesprächen angefangen? Macht er eine stationäre oder ambulante Therapie? Mein Rat wäre,, sich nicht zu schnell auf eine durchgreifende Verbesserung bei ihm zu verlassen.
Schau lieber darauf, was Du für Dich verändern und aufbauen kannst. Du schreibst, Du fühlst Dich allein - hast Du Hobbies? Darüber lassen sich ja Kontakte knüpfen.
Liebe Grüße
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EllaDrei genau er hat erst mit dem Gruppen/Einzelgespräche angefangen. Eine ambulante Therapie macht er nicht. Ist das nicht in dem Einzelgespräch mit beinhaltet? Mir ist schon klar, dass wenn man nicht gleich handelt und es extrem ist dann eine stationäre Therapie Zielführender ist. Reicht es also nicht nur diese Angebote für Suchtkranke war zunehmen man benötigt eine ambulante Therapie? Hoppys habe ich natürlich aber in der heutigen Zeit neue Freundschaften zu schließen ist sehr schwer. Ich habe sogar schon Freundschaftsanzeigen aufgegeben.
Liebe Grüße
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hallo Hope12
mir gehts blendend
danke der nachfrage.nun, ob die gruppen und einzelgespräche was bringen steht in den sternen. ich kenne deinen mann nicht genug, um darüber zu entscheiden ob er es schafft oder nicht. ich wünsche es ihm natürlich, dass er den absprung meistert und das ihr als familie wieder zusammen findet. mit ambulanten therapien kenn ich mich nicht aus, ich war in einer langzeit (3 monate), habe auch damalig mehrere anläufe gebraucht um dann festzustellen das ich allein, nur mit entgiftung, nicht weiterkomme.
hast du dieses thma mit ihm einmal besprochen? ich meine, ist er überhaup zugänglich für dieses thema? weiß er das er ein problem hat?
was dich angeht, kann ich mich nur EllaDrei anschliessen, dass du dir hilfe holst. hier im forum, im austausch mit anderen betroffenen, bei der örtlichen suchtberatung oder selbsthilfegruppen. du stehst mit dieser problematik nicht allein da, kopf hoch und denk an dich und deine tochter

grüsse eternal
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erst einmal vielen Dank _Eternal_ für deine lieben Worte. Sehr schön das es dir blendend geht und du das Leben wieder genießen kannst. Er weiß das er ein Problem hat. Ich habe mir heute auch einen Termin für eine Selbsthilfegruppe besorgt. Bin gespannt was ich davon mitnehmen werde.
Grüße -
Hallo Hope12 ,
Reicht es also nicht nur diese Angebote für Suchtkranke war zunehmen man benötigt eine ambulante Therapie? Hoppys habe ich natürlich aber in der heutigen
genau wie _Eternal_ es geschieben hat, was reicht und was nicht, hängt glaube von jedem Einzelnen ab, das kann man nicht verallgemeinern. Ich hatte nur nachgefragt, weil Du recht vage von diesen Gesprächen geschrieben hast und mir nicht klar war, ob er in einer Rehaklinik ist oder wo und mit wem gesprochen wird
Aber vor allem geht es ja um Dich. Was Dein Mann genau braucht, muss er für sich wissen und entscheiden, er ist erwachsen. Finde ich gut, dass Du Dich zusätzlich noch in SHG vor Ort angemeldet hast. Gerade wenn man sich mit dem Problem eines trinkenden Partners so allein fühlt, kann auch der persönliche Austausch nochmal hilfreich sein, mir zumindest ging es vor Jahren so. Wie erlebt Eure Tochter die Situation? Hast Du Unterstützung durch Familie? Wie lange lebt Ihr schon in dieser Situation und hast Du mal über räumlichen Abstand oder sogar Trennung nachgedacht?
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erst einmal vielen Dank _Eternal_ für deine lieben Worte. Sehr schön das es dir blendend geht und du das Leben wieder genießen kannst. Er weiß das er ein Problem hat. Ich habe mir heute auch einen Termin für eine Selbsthilfegruppe besorgt. Bin gespannt was ich davon mitnehmen werde.
Grüßehallo Hope12 , es freut mich das du so schnell einen termin bekommen hast für die shg. schaue dir das ganze in ruhe an und entscheide für dich was dir nutzt. vielleicht ergeben sich freundschaften , gerade weil du dich so allein fühlst ein guter ansatz
wenn du möchtest kannst du ja hier berichten über deine ersten eindrücke...ich wünsche dir weiterhin viel kraft und zuversicht
grüsse eternal
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Zitat von EllaDrei
Aber vor allem geht es ja um Dich. Was Dein Mann genau braucht, muss er für sich wissen und entscheiden, er ist erwachsen. Finde ich gut, dass Du Dich zusätzlich noch in SHG vor Ort angemeldet hast. Gerade wenn man sich mit dem Problem eines trinkenden Partners so allein fühlt, kann auch der persönliche Austausch nochmal hilfreich sein, mir zumindest ging es vor Jahren so. Wie erlebt Eure Tochter die Situation? Hast Du Unterstützung durch Familie? Wie lange lebt Ihr schon in dieser Situation und hast Du mal über räumlichen Abstand oder sogar Trennung nachgedacht? -
Natürlich denke ich über Trennung nach. Leider habe ich keinerlei Unterstützung. Wir wohnen 400 km von der Verwandtschaft weg. Meine Eltern unterstützen uns seit Jahren mit wirklich nichts im Leben. Damals wohnten wir nur zwei Straßen auseinander. Ihn den Augen meiner Eltern macht man alles Falsch. Die Eltern von meinem Mann geben mir die Schuld das ihr Sohn trinkt & wirklich interessieren für ihn tun sie sich nicht. Ich bin also allein auf mich gestellt. Sogar finanziell abhängig von ihm. Durch den Umzug 2019 habe ich leider keine sozialen Kontakte.
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Natürlich denke ich über Trennung nach. Leider habe ich keinerlei Unterstützung. Wir wohnen 400 km von der Verwandtschaft weg. Meine Eltern unterstützen uns seit Jahren mit wirklich nichts im Leben. Damals wohnten wir nur zwei Straßen auseinander. Ihn den Augen meiner Eltern macht man alles Falsch. Die Eltern von meinem Mann geben mir die Schuld das ihr Sohn trinkt & wirklich interessieren für ihn tun sie sich nicht. Ich bin also allein auf mich gestellt. Sogar finanziell abhängig von ihm. Durch den Umzug 2019 habe ich leider keine sozialen Kontakte.
hallo Hope12 , dass alles hört sich nicht gerade rosig an
das gerede von eltern und schwiegereltern, kannst du getrost ignorieren
es macht nichts besser für dich und zieht dich nur runter. ja du bist ziehmlich isoliert, deshalb wäre hilfe bei einer shg wichtig. schon um mit anderen in kontakt zu kommen...2019 umzug und abbruch aller kontakte? was kann man sich darunter vorstellen? vorallem, wie geht deine tochter damit um? hört sich alles sehr verzwickt an. kopf hoch
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Hallo _Eternal_ , wir sind beruflich bedingt durch meinen Mann Ende 2019 in den Norden gezogen. Leider haben sich bereits in den Jahre vor unserem Umzug sämtliche 5 befreundete Familien jeweils von ihren Partner getrennt. Am Anfang hatte man den Kontakt noch aufrechterhalten aber zwei meine Freundinnen öffneten schon 15:00 zum Play Date mit den Kids mit vollem Weinglas die Tür um den Alltag zu bewältigen. Ein Beziehungsende hinterlässt halt Spuren war die Antwort. Ich fande es sehr traurig schon mit anzusehen wie Menschen sich dadurch verändern und gehen/ entgleisen lassen. Dadurch viel uns der Umzug auch sehr einfach. Tja & frisch umgezogen Ende 2019 kam dann im März 2020 Corona. Dies erschwerte natürlich neue soziale Kontakte zu finden. Wir wohnen ehr Dorf ähnlich, eine ehr überschaubar Einwohnerzahl. Meine Tochter hat sehr viele Kontakte und ist ständig unterwegs mit ihren Teengirls, dass freut mich sehr für sie. Sie liebt ihren Papa sehr. Die beiden haben eine sehr enge Bindung da er das komplette Babyjahr mit ihr verbracht hat. Er konnte dies damals beruflich so einrichten.
Liebe Grüße
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Liebe Hope12,
abwarten und vergangenen Freundschaften nachtrauern bringt wenig. Corona ist ja jetzt schon ein paar Jahre vorbei. Werde aktiv, folge Deinen Interessen oder entwickele neue. Eine tiefe Freundschaft kann man nicht gleich erwarten, aber neue Kontakte über Hobbies oder Interessen knüpfen, sich in einem Ehrenamt engagieren, was auch immer, da lässt sich viel finden, wenn man offen dafür ist. Ich finde das wichtig, um einen neuen Fokus zu bekommen - weg vom trinkenden Partner hin zu sich selbst. Du hast ein eigenes Leben.
Liebe Grüße
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Sie liebt ihren Papa sehr. Die beiden haben eine sehr enge Bindung da er das komplette Babyjahr mit ihr verbracht hat. Er konnte dies damals beruflich so einrichten.
Das hört sich erstmal schön an. Aber denkst Du wirklich, dass sie das so relativ gut wegsteckt, dass ihr Vater trinkt? Gerade wenn sie eine enge Bindung haben, ist die jetzige Situation auch für sie eine Belastung. Macht Dein Mann irgendwelche Anstalten, sich Hilfe zu suchen? Falls nicht, wäre Abstand vermutlich für Dich und Deine Tochter das Beste.
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