Beiträge von Simsalabim

    Als Alkoholikerin gebe ich dir beim ersten Satz recht, beim Zweiten aber nicht. Ich habe den Alkohol nicht der Liebe oder meiner Familie vorgezogen, ich war suchtkrank. Der Alkohol stand nicht an erster Stelle, weil ich es so wollte, sondern weil ich abhängig war.

    …einfach so krass … Danke Hera, für deine Erläuterungen…

    Das Wesentliche wurde schon gesagt.

    Zu ambulant kann ich nichts sagen.
    Ich war stationär in einer Reha-Klinik und dort gab es abends "Freigang" ab dem 10. Tag.
    Wer zurückkam musste pusten. Obwohl das jedem klar war, gab es auch hier Schlauere.
    Wer getrunken hatte musste den Koffer packen und gehen.

    …Danke nochmal für deine Antwort, war es eine 12Schritte Klinik…?!? Oder sind anfängliche Ausgangssperren in Suchtkliniken üblich… ?!?

    …mir hat diese „Spielregel“ auch als Co geholfen, dass alkoholfrei trinken, in diesem Zusammenhang wie hier beschrieben, nicht trocken ist… seither bin ich innerlich ruhiger und dieses „CoGezappel“ ists, ist’s nicht, ist’s schlimm ist’s nicht schlimm, wenn er, mein Partner alkfrei trinkt… das hat sich in mir „erledigt“.. .

    …Nachklapp, obiger Beitrag liest sich evtl entspannt, was mir nach wie vor zu schaffen macht, dass mein Mann sich zu diesem Thema, weder freiwillig, noch auf Nachfragen sich nicht äußert, der Elefant steht im Raum, mal mehr mal weniger störend, aktuell ist er eher am Rand, das Schweigen über ein im eigentlichen uns beide betreffendes Thema, finde ich belastend, nervig einfach unschön…

    und ich schau, auf mich… und meine Haltung… die ist Rauch-/ u alkfrei, mühe mich achtsam einigermaßen mich gesund zu ernähren u bewegen und und bin froh, hier im Forum sein zu können…🙏

    …liebe jen1234,

    konkretes Ereignis habe ich jetzt auch nicht wirklich 1 zu 1 zu deinem Erlebnis/Erleben parat…

    Was mir immer und immer wieder hilft, bei mir bleiben, abgrenzen, gut für mich sorgen, mein Unkraut in meinem Garten jäten…

    Ich u mein Mann haben so „unseren Rhythmus“ gefunden… Ich schau das ich ganz viel umsetze tu, was mir wichtig ist, er hilft u unterstützt, wenn ich entsprechend darum bitte, macht sein Ding, u. a. eine ambulante Therapie…

    Oberste Regel: unabhängig von ihm, schau was dir gut tut… was dich nährt und setze dich Pö a pö dafür ein… auch kleine u kleinste Schritte zählen…

    Alles Gute für dich… Simsalabim…

    …liebe Releaseme, ich wünsche dir auch, dass du von irgendwoher auch immer, die Klarheit u Kraft findest, diesen Prozess durchzustehen.


    .., Sprüche kann ich, vielleicht hilfts, vielleicht hilft er ein bisschen:

    “das Herz ist der König und der Verstand sind die Ratsherren, wenn die Ratsherren mehr zu sagen haben als der König, das Herz, dann hat irgendwann mal ein Putsch stattgefunden“…

    Ich drück dir die Daumen… 👍👍

    Liebe Grüße , Simsalabim 🩷🧙‍♀️

    Liebe Jen1234,

    mmmh ob er es in welcher Form auch immer schaffen wird, das liegt alleine in seinen Händen und seinem Tun und NichtTun…

    Ich/wir als Angehörige haben die Aufgabe, unseren Fokus wieder auf uns selbst zu legen… und ganz konsequent bei mir/uns zu bleiben und dementsprechend mein Tun/unser Tun umsetzen… und dafür Sorge zu tragen, dass es MIR gut geht…

    Mir gelingt das auch mal mehr mal weniger gut…

    Liebe Grüße und schau gut auf dich und deine Kinder… dass es euch gut geht und ihr sicher seid 🙏🙏🌳🙏🙏, Simsalabim 🧙‍♀️

    Liebe Thess,

    ich/wir/du können keinen/niemanden trocken legen…

    Bei mir/uns ist es aktuell so, dass mein Mann eine ambulante Suchtreha macht… er schweigt sich, zu meinem großen Bedauern, über das Thema weiterhin aus.

    Ich schaue, dass ich GUT mit mir bin. Unternehme immer wieder, meist intuitiv, etwas für mich oder auch mal gemeinsam mit lieben Menschen. Ich bevorzuge 4 AugenTreffen 😉.

    Oder kümmer mich um die Enkelinnen/ das machen wir auch oft gemeinsam.

    Liebe Grüße, Simsalabim 🧙‍♀️