Danke Hartmut. 🙏 Ich geh jetzt radeln 🚴🏿♀️
Fragen an einen Alkoholiker
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ch denke für den Co ist das nicht irrelevant.
Wenn ich hier im Forum aufschlage, dann ja genau mit der Erkenntnis, dass das, was ich zu Hause gemacht habe reden, kontrollieren, hoffen, beobachten, interpretieren nicht geholfen hat. Oder?
Solange ich mir einrede, dass es "relevant" ist, ob mein Verdacht stimmt, halte ich mich selbst im Kreis fest. Dann ist mein Fokus komplett auf den Alkoholiker gerichtet. Dann spiele ich auf Zeit. Oder habe ich es nicht verstanden, dass nicht der Alkoholiker hier im Forum mein eigentliches Problem ist, sondern ich selbst.
Muss ich mich nicht irgendwann fragen. Was mache ich hier eigentlich? Warum bin ich hier? Suche ich Bestätigung? Liegt mein Schwerpunkt als Co nur darin, Recht zu behalten? Oder suche ich endlich etwas, das mir wirklich hilft?
Das war ein kleiner Ausflug zu meinen Erkenntnissen. Jetzt noch ein paar Anmerkungen
Wir sind hier im Thread „Fragen an den Alkoholiker“.
Es geht nicht darum, wie ich als Co mein Problem löse, sondern um Fragen an die Betroffenen selbst. Wenn ihr euer Co-Thema vertiefen wollt, macht das gern in Euren eigenen Thread.
Dort gibt es genug erfahrene Co-Abhängige, die ihre Erfahrungen mit euch teilen können.

Notfalls komme ich auch mit ein, zwei Bemerkungen dazu , nicht immer schön, aber deswegen manchmal besser hinzuschauen.

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Hallo,
ich wusste nicht, dass ich mich hier nicht äußern darf.
Ich wollte nur kurz erklären, warum vielleicht Simsalabim diese Frage gestellt hat. Den Gedankengang konnte ich nachempfinden.
Und noch kurz zur Vervollständigung bevor ich mich in meinen Bereich zurückziehe:
Wenn ich hier im Forum aufschlage, dann ja genau mit der Erkenntnis, dass das, was ich zu Hause gemacht habe reden, kontrollieren, hoffen, beobachten, interpretieren nicht geholfen hat. Oder?
Mir war das damals nicht klar, als ich diese Seite hier gefunden habe. Ich wusste, dass etwas nicht passt, aber ich konnte es nicht einordnen. Ich hatte Vermutungen und Empfindungen. Deshalb war ich im Netz auf der Suche nach Informationen. Was ist normal beim Alkoholkonsum? Wann ist man Alkoholiker? Letztlich habe ich hier das erste Mal etwas von „Trinkpause“ und „Co-Abhängigkeit“ gelesen und konnte so das Verhalten meines Mannes besser deuten und verstehen lernen. Und erst dann habe ich meine Rolle bei dem Drama verstanden.
LG ☀️
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ich wusste nicht, dass ich mich hier nicht äußern darf.
War doch alles richtig. Und etwas anderes hat doch auch keiner gesagt.
@all. Bitte betrachtet nicht sofort alles mit einem negativen Hintergedanken oder einer negativen Interpretation. Ich gebe Hinweise , manchmal direkt, manchmal kantig , aber nicht mit dem Ziel, jemandem auf die Füße zu treten.
Ich habe einfach kein Händchen für Goldwägelchen und kann mich auch nicht in jede mögliche Emotion aller User hineinfühlen.
Und gerade beim Thema Sucht habe ich sehr schnell gelernt, dass Gefühle manchmal auch die perfekte Mauer sein können, um nicht handeln zu müssen. Deshalb bin ich meistens klar in meinen Aussagen. Nicht, um jemanden kleinzumachen, sondern damit das Thema greifbar bleibt.
Und hier ging es letztlich nur darum, das Thema , sobald es über den reinen Alkoholbereich hinausgeht , wieder in den passenden Bereich zurückzuverlagern.
Nicht mehr und nicht weniger
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Das Wesentliche wurde schon gesagt.
…ich wollte es einfach wissen.
Zu ambulant kann ich nichts sagen.
Ich war stationär in einer Reha-Klinik und dort gab es abends "Freigang" ab dem 10. Tag.
Wer zurückkam musste pusten. Obwohl das jedem klar war, gab es auch hier Schlauere.
Wer getrunken hatte musste den Koffer packen und gehen. -
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