ich will nicht dauernd hungrig sein.
Hi Dulcinella,
das wollte ich auch nicht und bin in den ersten drei, vier Monaten oft abends um den Kühlschrank und den Vorratschrank herumgeschlichen, um zu schauen, was ich bloß noch essen könnte. Ich glaube heute, dass sich so mein Saufdruck getarnt hatte. Ich habe mir in Bezug auf Essen praktisch keine Schranken auferlegt, immer im Hinterkopf, alles besser als Alk und irgendwann wird sich das schon einpendeln, und so war es auch.
Musik zu machen - nicht nur im Winter - finde ich toll, und die Idee, sich ein neues Instrument zu kaufen - ob als Belohnung oder einfach so, weil es in jedem Fall eine Bereicherung ist - finde ich grandios. Mach das 
Ich habe am Anfang auch alles zum Ausstieg aus der Alkoholsucht gelesen, was ich in die Finger bekam. Das schafft eine gute Basis. Irgendwann kam der Punkt, wo ich das Gefühl hatte, darüber hinaus zu sein. In den Büchern wurde zu oft eine Welt beschrieben, die mir irgendwann fern lag. Und ja, ich war auch eine von den abendlichen Weintrinkerinnen.
Zigaretten bin ich schon vor mehr als zwanzig Jahren losgeworden. Mir haben am Anfang Nikotinkaugumis geholfen. Aber als Suchtmensch musste ich da gleich wieder aufpassen, dass sie nicht zur Dauerlösung wurden. Immer ist was
Generell wachsam sein und sich selbst beobachten hilft.
Liebe Grüße, schönes Wochenende!
Mattie