Jetzt ist alles in großer Schrift, auch auf dem Handy!!! Danke, Alex 😃✋️
Beiträge von Mattie
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Ich bin jetzt vom Handy auf den Laptop gewechselt. Hier funktioniert der Wechsel im Setting von Großer Schrift auf Standard und umgekehrt.
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Bei mir funktioniert das mit den Settings nicht. Die Schrift bleibt gleich klein, egal ob Standard oder Große Schrift. Ich hab's auch in den Handy-Systemeinstellungen versucht, da kann ich die Schrift generell größer machen, und ich sehe das auch bei den Zeitungsabos und den Sozialen Medien, nur im Forum bleibt die Schrift trotzdem unverändert klein. Komisch.
Aber mach keinen Aufwand, Alex, du tust ja eh soviel. Scheint ja nicht für die meisten ein Problem zu sein.
Danke und liebe Grüße
Mattie
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Und wie mache ich das auf dem Handy?
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Danke, Alex!!
Ist die Schrift kleiner geworden oder bin ich noch zu müde zum Gucken? ☺️
Kann ich die Schriftgröße verändern?
Liebe Grüße
Mattie
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Hi Absti,
ich würde nicht so weit wie Tabsi gehen und den flügge gewordenen Kindern zum Auszug raten, aber was du über deine Familiensituation schreibst, finde ich schon bedenklich.
Jetzt distanziere ich mich noch von der hier wohnenden Stieftochter, jetzt 21 Jahre alt ...
Hier wohnt noch der 26 Jährige Sohn von meiner Frau, er hat mit mir und der Schwester keinen Kontakt. Praktisch hat meine Frau mit uns 3 Kontakt aber sonst keiner mit keinem. Täglich wird gestritten. Wollte immer schlichten und helfen, war dann selber im Fadenkreuz und im täglichen Stress und Streit involviert.
In einer solchen Konstellation seinen Alltag zu verbringen, in der der eine von dem anderen enttäuscht ist, in der die eine nicht mit dem anderen spricht, halte ich persönlich für hochriskant. In deinem Zuhause scheint ja überhaupt keine Erholung möglich, es scheint keinen Ruheraum, keine Burg zu geben, in der du Kraft und Zuversicht auftanken kannst. Ich fände es schwierig, unter solchen Bedingungen meine Abstinenz zu festigen. Ich wünsche dir, dass es euch gelingt, hier eine Veränderung zum Guten herbeizuführen, wie auch immer.
Liebe Grüße
Mattie
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Ach herrje, Absti, das tut mir leid zu lesen. Du schaffst es, da wieder herauszukommen. Du weisst, wie sehr es sich lohnt.
Alles Liebe
Mattie
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Glückwunsch - und wie wäre es mit einem Fadentitel ohne Alk?
Guter Hinweis! Der passt ja nun nicht mehr. Glückwunsch auch von mir, Boss
Immer weiter so. -
Ein halbes Jahr nüchtern …
… und es fühlt sich immer noch gut an und nach meiner besten Entscheidung. Aktuell wird mein Leben gerade auf diversen Ebenen ein bisschen durcheinandergewirbelt, aber das ertrage ich nüchtern so viel besser als unter Alk.
Ich feiere solche Etappenziele eigentlich nicht gerne, nutze den Tag aber für eine kurze Reflektion. Bei einer Weltumseglung würde ich auch nur nach vorn schauen und nicht darauf, was hinter mir liegt. Mein Ziel ist die lebenslange Abstinenz, und eigentlich könnte ich jeden Tag feiern, an dem mir nicht der Gedanke kam, ach, so schlimm war es nicht, du kannst jetzt wieder trinken. So war es früher, und das ist nun vorbei. Ich bin dankbar dafür.
Wie in meinem Eingangspost geschrieben, habe ich Zeiten der Abstinenz hinter mir, die längste davon elf Jahre. Deswegen wusste ich, wie es sich anfühlt, ohne Alkohol zu leben, aber diesmal ist das Mindset ein anderes: Es gibt die Option nicht, wieder anzufangen. Ich habe mich ein- für allemal entschieden, den Alkohol bis zum Ende aus meinem Leben zu verbannen. Weil jetzt die Zeit dafür ist. Weil es sich jetzt richtig anfühlt. Und weil ich den absoluten Tiefpunkt vor mir gesehen haben. Dahin würde ich rutschen, wenn ich wieder anfinge.
Manch einer, der wie ich ein paar Monate im Forum dabei ist, konstatiert, dass er anfangs zu empfindlich war und dass der Ton hier immer genau richtig ist. Ich habe in mich hineingehorcht, aber erkannt: ich gehöre nicht zu dieser Fraktion
Ich finde nach wie vor, dass man klare Kante zeigen kann, ohne verletzend, demotivierend und zynisch zu sein.Die Grundbausteine sind Gold wert, aber ich bin nicht der Meinung, dass eine individuelle Aneignung dieser Überzeugungen, statt ihnen willenlos und konform zu folgen, unweigerlich in die Gosse oder den Tod führen muss, wie es hier manchmal herausklingt. Unter uns Alkoholikern findet man die ganze Bandbreite der Bevölkerung. Wir bringen alle unterschiedliche Voraussetzungen mit, wenn wir unsere Krankheit erkennen und stoppen wollen. Ich habe mir aus den klugen Ansichten, die hier vertreten werden, das herausgepickt, was mir am meisten hilft. Es fühlt sich richtig an für mich und ich bin über den Punkt hinaus, an dem ich mich verunsichern lasse oder rechtfertige.
Was ich durchaus gemerkt habe: der Ton verändert sich. Am Anfang kämpft man gegen die Brandung an, wird zurückgeschleudert, versucht es erneut, und irgendwann, wenn man nicht aufgibt, erreicht man ruhigere Gewässer. (Ja, ich habe tatsächlich diese Szene aus Papillon vor Augen, weil ich gern in Bildern denke
).Heute ist das Forum für mich der wichtigste Anker auf meinem abstinenten Weg. Man findet hier wie im echten Leben Menschen mit den unterschiedlichsten Charakteren und kann sich diejenigen herauspicken, bei denen die Wellenlänge stimmt. Man muss hier mit gar keinem auf dicke Freundschaft machen. Aber ich zolle all jenen Anerkennung, die seit unzähligen Jahren immer wieder die sich ähnelnden Geschichten von AlkoholikerInnen aufgreifen, kommentieren, ihre Hilfe anbieten und Wege aufzeigen. Das ist wirklich nicht selbstverständlich, ein großer Gewinn für alle, die trocken werden wollen, und aus meiner Sicht im Netz einmalig.
Die tägliche Beschäftigung mit dem Thema Alkohol in diesem Forum gibt mir Halt und wird auch in Zukunft meine persönliche Versicherung sein.
Ich wünsche jedem, der hier neu aufschlägt, den festen Willen, abstinent zu bleiben, und die Überzeugung, dass man hier wertvolle Unterstützung findet und gut aufgehoben ist, auch wenn die Fetzen fliegen.
Liebe Grüße
Mattie
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Klasse gemacht! Herzlichen Glückwunsch und weiter so 🍀
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Herzlichen Glückwunsch, liebe Bibi! Wie du deine nüchterne Zeit beschreibst - das kann ich nur bestätigen. Du hast vollkommen recht: es lohnt sich!
Liebe Grüße
Mattie
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Das ist klasse!!! Herzliche Glückwünsche!
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Soapstar Ich mag deine anschauliche Ehrlichkeit ☺️ Dafür ein Like. Trotzdem wünsche ich dir, dass du deine persönliche Zufriedenheit mit der Nüchternheit findest.
Liebe Grüße
Mattie
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Herzlichen Glückwunsch zum ersten nüchternen Jahr! Klasse gemacht! Du kannst wirklich stolz auf dich sein. Auf ein Neues 😊
Alles Liebe für dich!
Mattie
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Lieber Abstinenzler,
für mich hört es sich an, als wandelst du in Sachen Alkohol auf einem Minenfeld. Überall lauern die 'Trigger'.
Glasige rote Augen
Dann noch Palettenweise!!! Weihnachtsalkoholflaschen beim völlig überfüllten Altglascontainer.
Es fällt mir schwer, mich hier einzufühlen. Du siehst abgewrackte Kumpel, überfüllte Container und den benebelten Obdachlosen am Supermarkt und denkst 'Ach, wie schön war die Zeit?' Für mich sind die genannten und ähnliche Vorkommnisse Grund für tiefe Seufzer 'Zum Glück vorbei' oder 'Gerade noch mal davongekommen'. Okay, klar, jeder tickt anders, aber vielleicht hilft dir ein Perspektivwechsel und diese vergangenen Dinge, Situationen, Menschen negativer zu besetzen? Das ist doch nichts, was man wiederhaben möchte!
Liebe Grüße
Mattie
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Hi Hera , nein, das war keine böse Absicht, aber gedankenlos. Es gibt generell so viele Menschen, die keinen Alkohol konsumieren dürfen, wollen oder sollten, die Gefahr ist einfach groß, dass man jemanden mit etwas beschenkt, das ihn oder sie in ein großes Dilemma oder sogar in Gefahr bringen kann. Alkoholika als Geschenk finde ich unpassend.
Ich will jetzt nicht die Erleuchtete geben
Ich habe früher auch Sekt und Whiskey verschenkt, und ich habe auf Festen Leute dazu animiert, die Gläser zu füllen. Das bereue ich heute und ich schäme mich auch für manche Situation. Aber das habe ich hinter mir gelassen.Liebe Grüße, schönes Wochenende
Mattie
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Hallo zusammen,
Weihnachten war stimmungsmäßig zweigeteilt für mich. Heiligabend und den ersten Feiertag haben wir mit lieben Menschen in unserem alkoholfreien Zuhause verbracht. Zu meiner großen Freude hat sich meine in der Vorweihnachtszeit als Antriebslosigkeit erlebte Stimmung zu einer tiefen Gelassenheit entwickelt. Tatsächlich habe ich diese Tage selten so tiefenentspannt erlebt wie dieses Jahr. Ich war sonst immer die Perfektionistin, die alles bis ins Kleinste geplant hat – von der richtigen Musik zur Bescherung bis zum extravaganten Dessert. Vermutlich habe ich damit andere genervt, die es lieber locker angegangen wären. Ich weiß noch, dass ich dabei auch leicht geschwitzt habe, was man mir angesehen hat. Jetzt war ich in mehrfacher Hinsicht ‚trocken‘, und es war mir ein Fest. Es gab keine Verzichtsgedanken, keinen Druck, aber einige Male den Gedanken: ‚Wie gut, dass ich nicht trinken muss.‘
Für leichte Irritation sorgten zwei Alk-Geschenke von entfernteren Bekannten/Geschäftsfreunden. Ich habe es nicht über Herz gebracht, das Zeug den Schenkenden postwendend zurückzugeben. Es ist noch nicht in weitere Kreise gedrungen, dass wir abstinent leben. Nächstes Jahr würde ich es sofort ablehnen, dann sollten nämlich alle Bescheid wissen, dass bei uns kein Alkohol getrunken wird. So habe ich die Flaschen diesmal schnellstmöglich weitergereicht an jemanden, der darauf ohnehin ein Auge geworfen hatte, und fühlte mich sehr erleichtert, als sie aus meinem Sichtfeld verschwunden sind. Ich habe gedacht, wie unpassend und empathielos es generell ist, Leuten Alk zu schenken, aber ich habe den Gedanken für mich behalten. Ich will nicht zu hart in meinem Urteil sein. Ich will lernen, über den Dingen zu stehen, nur meinen eigenen Weg verfolgen.
Am zweiten Feiertag stand eine ‚familiäre Traditionsveranstaltung‘ auf dem Programm, auf die ich hier nicht im Einzelnen eingehen kann und will. Nur so viel: Alkohol war in mehrfacher Hinsicht und aus diversen absurden Perspektiven ein Thema. Manches davon war so nicht abzusehen. Mein Mann und ich hatten allerdings vorher schon besprochen – und auch den anderen kommuniziert -, dass wir ggf. früher das Treffen verlassen würden, und so ist es dann auch gekommen. Wir haben den ‚Pflichtteil‘ mitgemacht und uns dann sofort verdrückt und draußen erst einmal ganz tief die klare reine Luft eingeatmet. Es gab hier kein Craving, kein ‚Ach, ich würd ja gern mal wieder trinken!‘, nur Widerwillen, Irritation und Fluchtgedanken. Ich bin so froh, dass mein Mann und ich uns mit einem einzigen Blick darüber verständigen können, dass wir das Gleiche denken.
Ich bin von dieser Veranstaltung mit einem Kopf voller Grübelgedanken heimgekehrt, und tatsächlich hat das auch dazu geführt, dass ich heute in den frühen Morgenstunden wach wurde und weiterdenken musste – ganz so, wie ich es aus den Trinkzeiten kenne, wo ich oft früh aufwachte mit depressiven Anwandlungen und kreisenden Gedanken. Nur die Scham fehlte diesmal, denn ich habe mir ja – zumindest aus meiner Sicht – nichts zuschulden kommen lassen und keine Peinlichkeiten verursacht. Meine Gedanken drehen sich um Folgendes: Wie soll ich künftig mit trinkenden und als ‚lustig‘ verkauften Saufgeschichten erzählenden Menschen umgehen, die definitiv nicht einfach Sauffreunde sind, sondern liebe Verwandte, mit denen mich grundsätzlich viel verbindet und von denen ich mich auch nicht entfremden will? Zum Trinken verleiten sie mich nicht mit ihrer gefährlich sorglosen Art, im Gegenteil: Sie bestärken mich in meiner Entscheidung. Ich bin froh, in diesem Sinne nicht mehr dazuzugehören. Ich habe die Hoffnung, dass ich im Lauf der Jahre ein dickeres Fell bekomme und über all dem dummen Geschwätz und Gehabe stehe.
Fazit also: Grundsätzlich schöne alkfreie Weihnachten mit einem ‚mentalen Ruckler‘, der mir nicht gefährlich ist, der mir aber noch zu denken gibt.
Ich hoffe, ihr hattet alle eine gute Zeit.
Liebe Grüße
Mattie
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"...Ich habe Sie in meinem Herzen wie meinen Sohn. ..."
Was für ein wunderschöner Satz. Ich kann mir gut vorstellen, dass davon die Augen feucht werden

Ich wünsche dir eine rundum erholsame Zeit!
Mattie
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Das hört sich klasse an, Abstinenzler! Weiterhin einen guten Weg für dich!
Mattie
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Danke Carl Friedrich , genau so mache ich es generell auch: Mich auf Situationen vorbereiten, wenn ich sie nicht vermeiden kann oder will. Das funktionierte in den letzten vier Monaten, und vieles ist bereits aus jetziger Sicht zuverlässig überschrieben. Die Weihnachtszeit ist neu, ich kann da nicht alles vorab analysieren. Es passiert aktuell, dass ich überrascht bin von meinen Gedanken. Aber ich nehme sie an, als gehörten sie nicht zu mir: 'Sieh mal an, da meldet sich die Erinnerung'. Ich gehe auf Distanz zu diesen Anwandlungen. Und ich etabliere neue Gewohnheiten. Kaminzaubertee duftet wunderbar, während ich mich um den Lichterkettensalat kümmere.
Liebe Grüße
Mattie