Beiträge von Mattie

    Oh, neuer Name, dachte erst, werissndas? ... und auch noch hübsch renoviert, obwohl jetzt Herbst und kein Frühjahr... :thumbup:

    Ja, ich dachte, es wurde mal Zeit, den Account aufzuhübschen. Da fühle ich mich gleich heimischer hier :)

    die Liebe zum Tee ist geblieben

    Die ist bei mir auch sehr ausgeprägt und hat seit der Abstinenz zu festen Ritualen der Entspannung geführt.

    Nur aufpassen, dass sich nichts Neues als massive Tendenz (Suchtverlagerung) aufbaut. Dazu würde ich auch Sport zählen

    Die Gefahr droht, das sehe ich glasklar. Aber eher nicht beim Sport, und online unterwegs bin ich auch meist nur während meiner Kaffeepausen. Ich sehe, dass ich aktuell mehr esse als unter Alk, aber gut, ich habe dennoch drei Kilo abgenommen. Also kann es jetzt nicht sooo schlimm sein. Dennoch behalte ich das im Auge und würde mich natürlich freuen, wenn ich durch eingesparte Alkoholkalorien später ohne Süßkram weitere 3-5 Kilo verliere. Schöner Nebeneffekt.

    Meine wirklichen Freunde sind mir wichtig. Uns verbindet viel und Alk war ohne Zweifel bei manchen Verbindungen präsent aber selten bis nie dominierend. Da versuchte/versuche ich, neue Wege/Varianten für Aktivitäten zu finden, bei denen Alk "automatisch" wegfällt oder zumindest nebensächlich bleibt.

    Das geht mir ganz genau so. Meine allerbeste Freundin treffe ich nächste Woche. Sie reist von hundert Kilometer entfernt an, und wir haben diesmal beschlossen, eine ausgedehnte Wanderung (ohne Marschverpflegung) zu machen, statt uns wie üblich in ein Café zu setzen. Dort hätte ich zwar auch lediglich Kaffee oder Tee getrunken und einen Eisbecher gelöffelt, aber Bewegung ist allemal besser. Dabei kann man auch wunderbar reden.

    Liebe Grüße

    Mattie

    Post Akute Withdrawal Syndrome. PAWS beschreibt die Symptome nach dem akuten entzug.

    Hi Maxi,

    ich bin selbst noch am Anfang meiner Abstinenz, lese über Alkoholismus schon länger alles, was mir in die Finger fällt, aber PAWS ist mir bisher noch nicht begegnet. Ich habe es gleich in Chatgpt eingegeben und einige Aha-Erlebnisse gehabt. Vielen Dank für den Tipp und gutes Ankommen im Forum.

    Viele Grüße

    Mattie

    Alex_aufdemweg Nun ja, das betrifft die aktuelle Situation. Ich weiß natürlich, wie leicht sich der Wind drehen kann, und, wie gesagt, ich kenne auch andere Phasen, in denen ich aus dem Sumpf kaum herauskam.

    Zu der Mauer möchte ich noch sagen, dass ich mich möglicherweise missverständlich ausgedrückt habe. Es handelt sich lediglich um ein aktuelles Gefühl. Beispiel dafür: In manchen Momenten laufe ich herum und bekomme mich nicht satt. Ich überlege, was ich bloß noch essen könnte, obwohl ich längst genug gegessen habe. Ich ahne natürlich, dass sich hier das Suchtgedächtnis von hinten anpirscht, aber es gibt schlicht die Option nicht, zum Alkohol zu greifen. Die Flasche Wein ist im übertragenen Sinn völlig außerhalb meiner Sichtweite, dann lieber noch ein zehntes Lakritz und noch ein Stück Schoko. Eine Metapher wie Vorhang hätte als Ersatz nicht gepasst, denn den kann ich ja leicht wegschieben. Selbstverständlich weiß ich nicht, ob diese Mauer, die ich in diesen Tagen in meinem Inneren fühle, in einem Monat, einem Jahr oder zehn Jahren bröckelt oder mit Krawumm einstürzt. Mir ist überdeutlich bewusst, dass dies passieren kann, und ich achte auf die Zeichen.

    Diese Woche lädt eine aus dem weiter oben beschriebenen "lustigen Weißweintrüppchen" zum Feiern ein. Für meinen Mann und mich war klar, dass wir da freundlich absagen. Bisschen schade drum, die Leute sind wirklich nett, aber auf jeden Fall die sichere Variante und ein gut zu vermeidendes Risiko.

    In den nächsten Tagen sollten Einladungen zu Silvester eintrudeln. Da wird gern mal im weiteren Bekanntenkreis gefeiert. Wir werden bedauernd absagen, denn wir haben gestern vorgesorgt und uns Karten für ein Musical, Vorstellung am 31.12. abends, geholt, nur für uns beide und ganz ohne Party. Darauf freue ich mich jetzt schon.

    Viele Grüße

    Mattie

    Es klingt alles so easy bei Dir.

    Ja, das kann ich verstehen. Wobei mir allerdings auch bei anderen, die in etwa zur gleichen Zeit aufgehört haben und im Forum drangeblieben sind, auffällt, wie sehr sie das Nüchternsein genießen. Ich habe aktuell keine anderen Baustellen, von denen ich berichten könnte. Meine Lebensumstände sind relativ entspannt, und ich bin generell eher eine Frohnatur, vor allem, wenn ich mich schriftlich mitteile. Wobei mir düstere Episoden tatsächlich nicht fremd sind, aber das ist alles lange her und tut hier nichts zur Sache. Meiner Lebenseinstellung entspricht es, mich darüber zu freuen, dass ich seit nunmehr sieben Wochen abstinent bin. Tatsächlich ist das alles aber kein Spaziergang - ich berichtete ja über meine Stolpersteine und Fallstricke. Es gibt immer wieder diese Momente, an denen ich das Forum auch teilhaben lasse. Ansonsten freue ich mich, wenn es genau so weitergeht.

    Früher habe ich auch die Minibar leergeräumt. Um meine günstigeren Bierdosen, von der Tanke, reinzustellen. Morgens dann die leeren Dosen, in einer Plastiktüte, in den Koffer und die Bar wieder eingeräumt. Bei längeren Seminaren, jeden Abend das gleiche Spiel.

    Wie sich die Szenarien ähneln. Minibar leerräumen, Bierdosen rein, am Ende wieder alles richten - das war bei uns auch üblich, wenn ich mit meinem Mann verreist bin. Der Rotwein für mich (im 3-Liter-Schlauch in der Kiste aus dem Discounter mit Zapfhahn) ging besser ungekühlt. Wie gut, dass das hinter uns liegt.

    Gut, dass Du das gemacht hast.

    Es würde mich auch einfach stressen, wenn Alkohol im gleichen Zimmer ist. Stress kostet Kraft und außerdem wäre das für mich, wie ein offenes Stromkabel, dass da so herumliegt. Da blinkt die "Gefahr"-Lampe.

    Das ist eine sehr passende Metapher. Ja, das hätte ich genauso empfunden. Ich übernachte generell nur noch in Hotelzimmern mit entleerter Minibar. Da ist dann auch prima Platz, um Pfirsichsaft, Ayran und Käsewürfel zu lagern :)

    Oder bist Du wieder am Saufen?

    Ich finde diese Frage extrem verletzend. Ganz egal, wie krawallig sich jemand in jemandes Augen verhält, finde ich, dass Respekt das oberste Gebot sein sollte. Jedem, der sich in diesem Forum anmeldet, nehme ich ab, dass ihm sein Trockenwerden wichtiger ist als alles andere. Und dass dies gerade seine empfindlichste Seite betrifft.

    Viele Grüße

    Mattie

    Hört sich für mich auf einer Seite gut an auf der anderen beschäftigt dich der Alk. aber noch ganz schön

    Aber ja, das tut er Kater Stanislaus ! Allerdings generell im positiven Sinn. Ich freue mich, wenn jemand um halb sieben abends zum Baumarkt möchte und ich kann ihn fahren; ich freue mich, wenn mein Mann am Nachmittag spazieren möchte und ich schließe mich ihm an; ich freue mich, wenn auf den Hochzeitsfotos kaum Ausschuss ist, weil ich auf allen Fotos so aussehe, wie ich aussehen möchte. Ich freue mich, dass ich mich beim Aquagym auspowere, statt die Weinflasche zu leeren. Das sind die Momente, in denen ich glücklich bin, dass Alk keine Rolle mehr in meinem Leben spielt. Diese Achtsamkeit und Aufmerksamkeit ist zu meinem zweiten Ich geworden.

    Eine turbulente Woche geht zu Ende, ich habe sie sehr genossen. Eine Nacht im Hotelzimmer konnte ich nicht schlafen. Es ist sehr langweilig in einem Hotelzimmer, wenn man nicht schlafen kann. Zuhause falte ich dann die Wäsche oder räume die Spülmaschine aus oder nehme ein pflanzliches Mittel zum Einschlafen. Hatte ich nicht dabei. Ich war froh, dass ich zuvor vom Hotelpersonal die Minibar hatte leeren lassen, obwohl ich sonst auch nicht zugegriffen hätte - die Mauer zwischen mir und dem Alk ist einfach schon zu undurchdringlich geworden. Aber sicher ist sicher. Und irgendwann in den Morgenstunden sind mir dann auch die Augen zugefallen :)

    Ich hatte vorher schon geschrieben, dass mein Bekanntenkreis handverlesen ist. Ich habe keine Freizeitclique oder ähnliches. Aber inzwischen siebe ich weiter aus. Mit Narzissten zB und ähnlichen unangenehmen Zeitgenossen umgebe ich mich nicht mehr. Nicht, weil sie mir Saufdruck verursachen, sondern weil sie meine Zeit nicht wert sind und ich meine Gefühle wichtig nehme. Ich bin guter Dinge auf diesem Weg und klopfe mir innerlich (geht das? :)) mal auf die Schulter.

    Allen ein schönes Restwochenende und einen guten Start in die neue Woche!

    Mattie

    Ich konnte mich in der Hauptfigur gar nicht wiederfinden, völlig anderes Trinkverhalten. Aber ich fand den Film eindringlich und gut recherchiert. Und dass Katrin Sass sich selbst, spielt fand ich herausragend. Der Film ist vermutlich eine effektive Warnung für jüngere Frauen, die ihren Alkoholkonsum noch nicht ernst genug hinterfragen. Deswegen aus meiner Sicht empfehlenswert.

    Viele Grüße

    Mattie

    Bei der Hochzeit meiner Tochter hab ich mich vorbereitet.

    Danke Bolle , für deine Antwort. Ich sehe, unsere Situation war absolut vergleichbar. Auch ich habe mich mit Absprachen und mental mit mir allein vorbereitet.

    Bleib achtsam und konsequent und versuche nicht den Helden zu spielen wie ich damals.

    Ja, ich war achtsam. Keine Zeit für Heldinnen :)

    Letztlich kann Dir aber niemand sagen, was Du tun sollst oder nicht. Es ist schliesslich Dein selbstbestimmtes Leben.

    Ja, das ist so, Stromer . Meine Entscheidungen treffe ich allein, aber Austausch ist wichtig für mich. Mein Mann und ich hatten eine wirklich gute Zeit mit dem seit langer Zeit trockenen Bekannten an unserem Tisch. In keinem Moment habe ich Suchtdruck verspürt. Und mein Mann auch nicht. Es tut generell gut, zu zweit auf diesem Weg zu sein und abstinent zu leben.

    Jetzt denke nur an dich

    Danke, lieber Kater Stanislaus . Deine Sorge berührt und stärkt mich.

    Tatsächlich hatten wir eine wunderschöne Feier. Ich bin stolz und dankbar und auch ein bisschen demütig, weil ich sie mit allen Sinnen und bei klarem Verstand genossen habe. Und wie schön es ist, ohne Schwindelgefühle zu tanzen, hatte ich schon fast vergessen.

    Ich hatte vorher schon mal erwähnt, dass Geselligkeit nicht die größte Gefahr für mich ist - das bin ich selbst. Insofern hatte ich das Nachhausekommen für mein Suchtgedächtnis als gefährlicher eingestuft und hab genau in mich hineingehört. Das Reflektieren und Entspannen nach anstrengender Veranstaltung/stressiger Fahrt war für mich früher untrennbar mit Alkohol verbunden. Jetzt nicht mehr. Programm überschrieben. Mir einen Tee zu machen und mich in die Kuscheldecke einzukuscheln fühlte sich - nach den letzten Dutzend Malen während meiner Abstinenz - nun ganz selbstverständlich an.

    Und so geht das weiter, Tag für Tag, Schritt für Schritt.

    Viele Grüße

    Mattie

    PS. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist übrigens, dass ich hier im Forum von der Angelegenheit erzähle, obwohl mir klar war, dass es Warnungen hageln würde und ihr zur Vermeidung des Risikos raten würdet. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, stärkt mich der Austausch hier sehr und schafft mir ein sehr klares Bewusstsein.

    Danke und Grüße

    Mattie

    Falls du zur Feier gehst, bereite dich vor: Hab immer ein Glas Wasser in der Hand, damit dir keiner einen Sekt gibt, hab immer einen Ausweg, die Feier sofort verlassen zu können, überlege ob du früher gehen kannst. Und zum Schluss: so eine Veranstaltung kann im Nachhinein zu Suchtdruck führen. Dessen musst du dir bewusst sein.

    Vielen Dank für euer Mitdenken und eure Warnungen! Mir ist klar, dass solche Veranstaltungen generell eine Gefahr sind, aber auch, dass es zu den Risiken gehört, die ich nicht komplett ausschalten kann. Mehr kann ich dazu im offenen Bereich nicht sagen. Ich habe Vorsorge getroffen, wir sitzen an einem Tisch mit anderen, die Alkohol aus verschiedenen Gründen meiden, u.a. ein seit 20 Jahren trockener Alkoholiker, mit dem sehr gute Gespräche möglich sind. Wir werden früh fahren, da wir ältere Verwandtschaft nach Hause bringen. Und ich lasse mir generell nichts in die Hand drücken - das soll mal einer versuchen :) Das Brautpaar selbst hat darüber hinaus wenig mit Alkohol zu tun - keine Leute, die unentwegt zum Anstoßen animieren, Saufspielchen veranstalten oder ähnlichen Quatsch.

    Weniger kalkulierbar als der Tag selbst ist für mich, was es im Nachhinein mit mir macht, wie du, Seeblick ,schreibst. Darauf werde ich ganz besonders achten und mich innerlich auf alles vorbereiten. Ich werde berichten.

    Viele Grüße

    Mattie

    Eine Hochzeit steht an. Ich will und muss da hin. Ich bin engste Angehörige.

    Wie wäre dieser Tag für mich abgelaufen, wenn er zwei Monate früher stattgefunden hätte, als ich noch nicht abstinent war?

    Die Trauung ist um vierzehn Uhr. Ich hätte ab zwölf Uhr zu Hause, für mich allein, die ersten beiden Flaschen Bier getrunken (möglicherweise mit schlechtem Gewissen verborgen vor meinem Mann), damit ich nicht so hibbelig auf den Sektempfang gegen fünfzehn Uhr lauere, sondern die Zeremonie entspannt wahrnehme.

    Nach der Trauung hätte ich das erste Glas Sekt gekippt und, wenn keiner geguckt hätte, vermutlich gleich mal nach dem zweiten gegriffen und ex. Bei der anschließenden Feier hätte ich es ärgerlich gefunden, wenn es zunächst Kaffee und Kuchen gibt, und hätte mich ein bisschen dafür geschämt, dass ich die erste in der Gesellschaft bin, die ein Glas Wein bestellt.

    Im Lauf des Abends hätte ich ständig danach geschielt, was die anderen trinken, hätte mir den Wein demonstrativ mit Wasser gefüllt (guckt ihr auch alle?)und dem unfähigen Kellner hinterhergeblickt, der viel zu langsam mit seinen Weinflaschen umhergeht und nachschenkt. Allmählich hätte ich auch angefangen, lauter und impulsiver zu reden, als ich es eigentlich sollte. Vielleicht hätte ich versucht, weinselig ein Lied anzustimmen, bei dem keiner mitsingt, weil heutzutage keiner mehr auf Hochzeiten singt.

    Dann hätte ich irgendwann gemerkt, dass ich leicht schwanke, wenn ich zur Toilette gehe, hoppala, und das wäre der Zeitpunkt, wo ich meinem Mann zugeflüstert hätte, komm, lass uns gehen. Dass bloß niemandem auffällt, dass ich schon zu viel getrunken habe! Oder war ich bereits dumm aufgefallen? Die komische Tante, die immer schon gern Wein getrunken hat?

    Zuhause hätte ich dann den Abend bei einer Flasche Wein noch ganz allein verschwommen und vernebelt Revue passieren lassen, bis ich sturzbetrunken ins Bett gefallen wäre, nur um so gegen halb vier Uhr morgens mit Herzklopfen und einem Anflug von Panik unterm Brustkorb aufzuwachen und erschreckt festzustellen, shit, du hast mal wieder viel zu viel getrunken, warst du peinlich? Ist jemandem etwas aufgefallen? Wo soll das bloß noch hinführen?

    Und der Sinn dieses einzigartigen Tages wäre irgendwie völlig zur Nebensache verkommen, alles überlagert von dem verdammten Alk.

    Leute, was freue ich mich auf meine Rhabarberschorle! :)

    In diesem Sinne allen ein schönes langes Wochenende!

    Mattie

    Darf ich hier einen TV-Tipp geben? Wenn nicht, lösche ich das natürlich wieder.

    Heute, 20.15 Uhr, ZDF, 'Im Rausch'. Ich hab den Film bereits in der Mediathek gesehen und fand ihn spannend und bewegend. Eine alkoholabhängige Journalistin soll einen Artikel über Alkoholismus schreiben ... Unter anderen mit Katrin Sass (trockene Alkoholikerin) als sie selbst.

    Deshalb auf den Rat alter Hasen hören.

    Ich finde es einzigartig und bewundernswert, wie die Langzeittrockenen sich hier zum Teil seit vielen Jahren austauschen und den Neuen zur Seite stehen! Es ist absolut nicht selbstverständlich, in diesem Maß Zeit und Mühen auf sich zu nehmen, um sich immer wieder zu erklären und auf Fallstricke hinzuweisen. Wie bereits gesagt, finde ich das auch für mich ausgesprochen wertvoll. Ich sehe allerdings nicht, dass alle Langzeittrockenen den einen gangbaren Weg gegangen wären. Ich sehe da durchaus kleine feine Unterschiede und ich picke mir das heraus, was sich für meine Persönlichkeit passend und förderlich anhört.

    Genauso wertvoll finde ich aber auch die Posts von anderen Neuen. Die gleichaltrige Frau, die zur gleichen Zeit aufgehört hat wie ich und in deren Emotionen ich mich wiederfinde, oder die jüngere Frau, die aus ehrlichem Herzen auflistet, was sie an ihrer trockenen Zeit jetzt nicht so toll findet und womit sie trotzdem klarkommen muss, oder der User, der sich darüber freut, dass den Kindern auffällt, dass der Papa seit der Abstinenz anders ist ... All das berührt mich, stärkt mich, all das setzt sich in mir zu einem großen Ganzen zusammen. Für mich hat dieses Forum seinen Wert in der Vielfalt mit dem einen großen Ziel: abstinent bleiben.

    Liebe Grüße

    Mattie