Beiträge von matze72

    Hi Hartmut ,

    meine Antwort auf deinen Text fällt recht kurz aus!

    All das was du schreibst usw. ist mir klar bzw. bekannt!

    Harte Drogen (LSD, Amphetamin, Ecstasy, Kokain) lehne ich seit 2011 bis heute ab. Es war sogar in einem Klinik Aufenthalt jemand, der mir das angeboten hatte, und ich habe abgelehnt. Automatisch, ohne dass es mich nur annähernd interessiert hätte!

    Ich bin gespannt, wo und wie ich mein aktuelles Problem in Angriff nehmen kann, um zu verstehen, warum der Alkohol soviel macht hat!

    Diverse Dinge laufen schon bei mir, aber Rückfälle kommen immer wieder, leider!

    Wird spannend für mich, wenn meine Langzeit losgeht!

    LG,

    Matze72

    Ich liege um die Uhrzeit im Bett. Mein Arzt wahrscheinlich auch. Wie kommt es zu diesen seltsamen Uhrzeiten? Bzw. was ist denn das für ein Arzt?

    Hi Alex_aufdemweg

    Hi,

    danke für deine Anmerkung.

    Der Arzt ist halt ab dieser Uhrzeit vor Ort.

    Mir persönlich macht dies nichts, im Gegenteil.

    Ich denke einmal, bei uns im Umkreis wo ich wohne, finden sich nun einmal nicht viele Hausärzte, welche mich aufnehmen würden oder in Frage kommen!

    Von daher bin ich bei diesem Hausarzt gelandet, welcher nicht schlecht ist und mich (und meine Frau) als Patienten aufgenommen hat.

    Dies ist für mich persönlich wichtig, da ich aktuell von der persönlichen Mobilität, da kein Auto vorhanden ist, sehr eingeschränkt bin!

    Ich dreh den Spieß einfach um!

    Welcher Arzt ist denn überhaupt dann da für seine Patienten!

    Mein Stiefvater praktiziert leider nicht mehr am Wohnort, von daher bin ich sehr dankbar für die Dienste dieses Mannes am selben Wohnort!

    Er nimmt die Aufgabe wahr, welche mir weder in einer Klinik angeboten wird bzw. ich sogar vor die Tür gesetzt werde, weil diese sich nicht zuständig fühlen!

    Bestes Beispiel heute!

    Ich soll in der Suchtambulanz erscheinen, weil ich einen Rückfall hatte.

    Ich soll ein neues Medikament einnehmen *edit* , weil mein aktuelles Medikament *edit* in der Langzeitklinik anschlagen würde bei einer Kontrolle und ich dann nicht aufgenommen würde!

    Mit meiner Langzeitklinik habe ich gerade gesprochen!

    Wenn ich Nachweise habe, warum ich das Medikament nehmen muss und diese vorlege, ist dies kein Problem!!!

    Von daher bin ich froh, einen solchen Hausarzt habe, der mir aktiv hilft, was selbst sogenannte Fachkliniken nicht schaffen!

    Gerade von den sogenannten Fachkliniken fühle ich mich in meinem Landkreis im Stich gelassen!

    LG, Matze72

    Hallo @all.

    Leider hatte ich letzten Freitag (09.01.2026) einen Rückfall.

    Ich wurde über Nacht in der Klinik ausgenüchtert und am nächsten Tag nach Hause geschickt.

    Diese Woche werde ich einige Dinge in Angriff nehmen.

    Heute Abend ist meine wöchentliche Selbsthilfegruppe. Zu dieser werde ich mich nachher begeben. Letzte Woche ist diese erstmals aufgrund mangelnder Teilnehmer ausgefallen.

    Dienstags letzter Woche war ich in meiner ADHS Gruppe, aber ich wirkte dort eher teilnahmslos bzw. desinteressiert.

    Diese waren wohl schon erste Warnzeichen, wo ich besser hätte aufpassen müssen denke ich einmal.

    Morgen Abend bzw. Nacht (Hausarzt erscheint erst ab 23:00 Uhr) bin ich bei diesem und habe eine Besprechung. Ich werde mir eine Überweisung ausstellen lassen und stelle mich Donnerstag morgens um 08:00 Uhr in der Suchtambulanz vor.

    Ich habe heute noch mit entsprechender Klinik telefoniert und auf meinen morgigen Arzttermin hingewiesen.

    In meiner Langzeittherapie melde ich mich alle 14 tage um nachzufragen, ob ich einen früheren Termin für die Aufnahme erhalten kann. Aktuell ist dies leider nicht der Fall.

    Ich werde diese Woche hier meinen Thread weiter aktualisieren und berichten. Für mich selbst, um mich daran zu erinnern, dass ich wichtige Dinge in Angriff nehmen muss und jeden Tag aufmerksam und achtsam sein muss, da ich Alkoholiker bin.

    LG,

    Matze 72

    Hallo @all.

    Heute ist Tag 19 meiner Abstinenz.

    Bisher kam der Notfallkoffer 2x zur Anwendung und ich musste mich 1x für meine Selbsthilfegruppe, welche ich jeden Montag besuche, abholen lassen. Diese findet im Nachbarort statt, wo ich immer mit dem Zug hinfahre und entsprechend zu Fuß hinlaufe.

    Alle 2 Wochen besuche ich zusätzlich noch eine ADHS Gruppe in meinem Wohnort. Hier laufe ich gewöhnlich hin.

    Beide Gruppen stellen für mich aber auch immer wieder eine größere Rückfallgefahr dar, da ich diese Zeit auch schon genutzt hatte, um Alkohol zu kaufen, um diesen dann später zu Hause zu konsumieren.

    Ich habe soweit meine Unterlagen und Formulare für meine Langzeittherapie online abgegeben bzw. ausgefüllt. Hier beobachte ich nahezu täglich mein Postfach, ob weitere Neuigkeiten eintreffen oder weitere Unterlagen eingereicht werden müssten.

    Ansonsten habe ich Silvester vermieden aktiv zu feiern oder mich außerhalb der Wohnung zu bewegen. Die meisten Menschen konsumieren Alkohol um den Neujahrstag zu feiern. So vermeide ich Trigger, auch wenn manche alkoholfrei trinken sollten. Einfach um mich selbst sicherer zu fühlen. Ebenso verfahre ich mit Fasching.

    Heute war ich auch alleine einkaufen ohne meine Partnerin. Anfängliche Unsicherheit oder Gedanken, Alkohol heimlich zu kaufen, waren vorhanden. Im Notfall hätte ich allerdings auf ein Telefonat zurückgegriffen. Meine Partnerin war informiert.

    Ich denke, ab nächster Woche werde ich, soweit es mir möglich ist, eine Tagesklinik mehrmals unter der Woche besuchen.

    Einfach, um meine Zeit bis zum Beginn der Langzeit zu überbrücken, mich in der frischen Luft zu bewegen und etwas Tagesstruktur zu erhalten.

    Ich hoffe, die Belastung wird mir nicht zu groß. Denn Stress versuche ich soweit möglich so gering wie möglich zu halten oder ganz zu vermeiden.

    Am 05.Februar ist mein nächster Termin bei meinem Psychologen. Ob meine Trauma nach einer Langzeit noch weiter behandelt werden muss bzw. ob eine Einstellung mit neuen ADHS Medikamenten erfolgt, werde ich da einmal abklären.

    Eine Psychotherapie werde ich erst nach meiner Langzeit in Angriff nehmen, damit ich keine Unterbrechung habe.

    So, das soll dann auch mal für heute gewesen sein.

    Auf diesem Weg wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße,

    Matze72

    Hallo Nayouk24

    Das mit dem Notfallkoffer funktioniert bei mir leider noch nicht wie es soll.

    Gestern war vielleicht ein wichtiger Schritt zu erkennen, dass es funktioniert. Das hatte ich auch mit meinem Telefonkontakt besprochen, dass ich jederzeit anrufen kann. Falls ich diesen nicht erreiche von meiner Gruppe, habe ich eine andere Notfallnummer, welche 24/7 erreichbar ist.

    Dieses Gefühl erkennen und dann handeln, indem du aus deinem Notfallkoffer das Richtige herausholst, dass ist sehr viel wert.

    Wann hast du das letzte Mal getrunken?

    Das letzte Mal war vor 11 Tagen.

    Dann war ich zur Entgiftung im Krankenhaus.

    LG

    Hallo _Eternal_

    Der Antrag ist gestellt und genehmigt und der Aufnahmetermin steht auch fest. Bei mir ist der Kostenträger die Krankenkasse.

    Hatte mich auch gewundert, aber scheint zu stimmen.

    Zitat

    „Nach dem Sozialgesetzbuch ist die Rentenversicherung gemäß §§ 9 und 15 SGB VI nur zuständig, wenn eine medizinische Rehabilitation der Wiederherstellung oder Sicherung der Erwerbsfähigkeit dient. Ist dieses Rehaziel nicht gegeben, greift § 40 SGB V, wonach die gesetzliche Krankenkasse als Kostenträger zuständig ist.“

    Gruss

    hallo,

    eine langzeit läuft aber über den rententräger und meist 12 wochen.

    Hallo Eternal.

    Ich hatte Rücksprache gehalten mit der Klinik.

    Die REHA wird dann von dort aus verlängert und wird dann auch mindestens 12 Wochen dauern.

    Bei mir ist die Krankenkasse der Kostenträger und nicht die Rentenkasse. Die haben das weitergeleitet gehabt und das ist soweit auch abgeklärt.

    LG

    Hallo zusammen und "Frohe Weihnachten".

    Sorry, dass ich mich einige Tage nicht gemeldet hatte.

    Leider hatte ich einen Rückfall und war zur Entgiftung in der Klinik und wurde am Montag entlassen.

    Am Entlassungstag bin ich Abends trotz Erkältung in meine wöchentliche Gruppe gegangen.

    Das hat mir sehr geholfen und ich freue mich auch schon auf die nächste Runde.

    Gestern war ich den ganzen Tag damit beschäftigt, Unterlagen und Fragebögen für meine Langzeit Reha online auszufüllen bzw. hochzuladen. Bis April ist es noch ein bisschen, evtl. habe ich auch Glück, dass ich einen früheren Aufnahmetermin erhalte. Mit meinem Psychologen hatte ich vor 2 Wochen auch ein Gespräch, der mir angeboten hat, auch nochmals die Klinik anzuschreiben.

    Gerade hatte ich dann noch ein Gespräch mit meiner Vertrauensperson von meinem Notfallkoffer, da ich bemerkt hatte, dass wieder ein Art Gefühl hochkommt, welches ich kenne und mich begleitet bis zu meinem nächsten Griff zum Alkohol. Dies hab ich jetzt erstmals gemacht und ich denke, dass ich sobald ich dies nur ansatzweise merke, ich zum Handy greife und mit dieser Person reden werde.

    In diesem Sinne.

    Euch und euren Familien einen schönen Heiligabend.

    Liebe Grüße,

    Matze72

    Guten Abend Nayouk.

    Aufnahme in eine Klinik ist leider oftmals ein Wunschdenken bei mir in der Region! Überfüllt usw..

    Von daher, war heute in meiner Suchtgruppe und ich gehe mit einem guten Gefühl raus.

    Heute kam die Bestätigung, dass mir eine Langzeit genehmigt wurde. Allerdings nur 3 Wochen von der Krankenkasse. Da werde ich nochmals nachfragen, weil dies ja länger gehen sollte!

    LG, schönen Abend

    Hallo Matze,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst und nun den endgültigen Schritt gehen willst.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Voraussetzung ist außerdem, dass sie entgiftet sind, oder begleitet entgiftet werden.
    Wenn du dich dazu entschlossen hast, dann kann dich diese SHG auf deinem Weg in die Abstinenz begleiten.
    Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Nayouk.

    Ich sehe mich als Alkoholiker und möchte dauerhaft abstinent leben.

    Dies geschieht natürlich nicht von selbst und daher arbeite ich jeden Tag daran.

    LG, Matze

    Hallo und willkommen matze72

    Schön das du dich jetzt dazu entschlossen hast. Bin im spectrum(ass).

    Gruss eternal

    Danke dir eternal.

    LG

    Hallo in die Runde.

    Mein Name ist Matze,bin 50 Jahre alt und habe mich hier zwar schon im September registriert, aber mich leider nicht weiter gekümmert.

    Ich bin Alkoholiker und warte aktuell noch auf die Bestätigung vom MD für meine Langzeit.

    Ansonsten habe ich leider immer wieder Rückfälle zu verzeichnen, was sich nun schon knapp 2 Jahre zieht. Der letzte war am Donnerstag.

    Meine Ehefrau leidet sehr als Co-Abhängige und wir stehen auch kurz vor der Trennung.

    Ansonsten bin ich 1x pro Woche in einer Suchtgruppe und, da bei mir in diesem Jahr auch ADHS diagnostiziert wurde, alle 14 Tage in einer entsprechenden Gruppe hierfür.

    Ferner bin ich aufgrund von weiteren Erkrankungen auch in psychologischer Behandlung (u.a. PTBS).

    Ich hoffe auf Austausch unter Gleichgesinnten, da mir das auch schon in der Montagsgruppe recht gut hilft.

    Das soll es jetzt erst einmal gewesen sein von mir.

    Auf diesem Wege allen einen schönen 2.Advent.

    LG, Matze