Beiträge von Maraike

    Hallo Ralf.

    Schön, daß du hier bist.

    Hab alles von Anfang an von dir gelesen.

    Jetzt hast du gemerkt, das das mit dem kontrollierten trinken für Alkoholiker nicht funktioniert.

    Ich bin selbst schon viele Jahre bei den AA^s. Sie geben mir Kraft und Halt. Leider hatte ich letztes Jahr trotzdem einen Rückfall und mein Mann hat es gemerkt.

    Auch bei meinem Mann war wieder Enttäuschtung und Wut da. Das braucht dann vieler viel Zeit.

    Ich wünsche dir, daß dir deine Fraz verzeihen kann und du ihr Vertrauen wieder erhält.

    Für dich alles Gute.

    Liebe Grüße Maraike.

    Ich gehe in eine Selbsthilfe Gruppe und da haben sich auch schon Pärchen gefunden. Beide trocken und im gleichen Ort und man kann zusammen was unternehmen.

    Vielen wäre das ja auch was für dich und es gibt verschiedene Gruppen, fals es einem in der ersten Gruppe nicht gefällt.

    Liebe Grüße Maraike

    Hallo zusammen.

    Ich war schon öfters hier und hab von euch gelesen. Leider fällt es mir immer sehr schwer hier rein zu kommen und bei mir weiter zu schreiben. Gibt's da einen Tipp?

    Mir geht es im Aigenblick gut und das Grübeln hat etwas aufgehört. Habe viel im Gsrten zu tun und das lenkt mich ab. Doch auch dabei kreisen meine Gedanken manchmal um meine Alkoholsucht. Ich weiß, das jch nie mehr normal leben werde. Das bedrückt mich oft. Wie ist das bei euch, due ihr schon lange trocken seit?

    Liebe Grüße Mataike

    Hab wieder etwas erfahren über

    "Implodierte Wut" beschreibt, wenn unterdrückte Wut nicht nach außen, sondern nach innen gerichtet wird, was zu einer Art psychischem oder physischem "Kollaps" führen kann. Anstatt die Wut zu zeigen, wird sie verdrängt, was körperliche Symptome wie Verspannungen, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme sowie psychische Folgen wie Selbstabwertung und Depressionen haben kann. Der Begriff beschreibt also das Gegenteil von Wutausbrüchen.

    Ich glaube, diese Wut ist in mir und verursacht meine Depressionen und meine Unzufriedenheit die ich versuchen, mit Alkohol zu deckeln.

    Seit ich das gelesen habe, ist ein großer Knoten in mir aufgegangen. Meine Depressionen verschwinden langsam und es geht mir besser.

    Ich bedanke mich bei den Menschen die mir schreiben und mir helfen.

    Wie gesagt. Ich habe keinen Entzug, da ich vorher trocken war und es jetzt nach den zwei kleinen chantres es auch wieder bin. Nur habe ich wieder Suchtdruck und möchte weiter trinken. Deshalb ärgert es mich, das ich es nicht lassen kann mir hin und wieder Alkohol zu kaufen und oft meinem Suchtdruck nach gebe. So erreiche ich keine dauerhafte und zufriedene Abstinenz. Deshalb wollte wissen wie langjährige trockene Alkoholiker mit Suchtdruck umgehen. Lässt das nach, geht das irgendwan weg?

    Mein Arzt kennt mich und weiß Bescheid. Deshalb war ich ja dort. Außerdem hatte ich schon länger nichts getrunken und dann nur zwei kleine Chartres. Ich habe keinen Entzug. Es ärgert mich nur, das ich die Kleinigkeiten nicht auch ganz weglassen kann und nicht ganz auf Alkohol verzichten kann. Denn ich weiß, wenn ich wieder anfange mir mal was an Alkohol zu kaufen, das es wieder mehr werden kann. Und ich möchte eine Dauerhafte Abstinenz. Denn ich denke jetzt wieder an Alkohol und habe Suchtdruck. Deshalb hat mir mein Arzt auch was zur Beruhigung verschrieben.

    Aber ich will nicht immer wieder die gleichen Fragen beantworten und mich wiederholen. Bitte immer alles von Anfang an lesen, da wird ja bereits alles erzählt.

    Wie komme ich denn immer gleich suf meine Seite? Komm da immer nur rein, wenn mir jemand was geschrieben hat.

    Ebenso möchte ich mir manchmal was abspeichern was ich gut finde. Jemand hat was über die Therapie geschrieben was sehr wahr war und ich meine Therapien überdacht habe.

    Außerdem möchte ich euch sagen, daß ich heute morgen beim Hausarzt war und * bitte keine Medikamentennamen *verschrieben bekommen habe. Denn ich bin sehr unruhig. Mein Mann schimpft, weil ich dauernd am Handy in euerem Forum lese, doch ich kann am nichts anderes denken.

    Liebe Grüße an alle hier.

    Hab ich am Samstag um 20.54 Uhr geschrieben. Die anderen wissen es. Und nun noch Mal für dich.

    Ich habe am Mittwoch zwei kleine chantre Fläschchen beim Bäcker gekauft und ich Frage mich, obwohl ich weiß, das ich, wenn ich trinke, wieder in die Abhängigkeit rutsche, es nicht dauerhaft schaffe, Abstinenz zu leben. Ich habe schon viele Entzüge gemacht und auch schon fünf Therapien. Mein Arzt weiß Bescheid und meine Blutwerte werden immer kontrolliert. Habe GGT von 45, da ich auch Medikamente nehmen muss. Am 10.10. bin ich wieder bei meinem Arzt zur Kontrolle. Ich gehe auch zur Suchtberatung und in die AA- Gruppe. Leider nicht regelmäßig und ich werde wieder versuchen öffter in die Gruppe zu gehen. Mein kokettieren mit Alkohol führt immer wieder zu Rückfällen. Ich möchte jetzt endgültig vom Alkohol weg. Ich will nicht mehr lügen und verheimlichen. Weil ich weiß, hätte mein Mann mich nicht dabei ertappt, hätte ich mir wieder was gekauft. Habe ja gemerkt, wie gleich der Suchtdruck anfing.

    Ich hoffe, nun all die Fragen beantworten zu haben.

    Nayouk hat das schon richtig erkannt. Ich halte meinen Körper immer bei Laune.

    Hallo Maraike,

    Spiegele doch mal deine aktuelle Situation an den "Grundbausteinen" und schaue, wo du Ansatzpunkte für eine Veränderung in deinem Leben finden kannst.

    Damit hast du deinem Suchthirn nicht nur ein Hintertürchen geschaffen, sondern gleich ein Scheunentor geöffnet.
    Das ist "wasch mich, aber mach mich nicht nass". So kann es nicht funktionieren.

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Ich glaube, ehrlich sein, ist der Knackpunkt. Noch bekomme ich Unterstützung von meinem Mann. Doch wenn das nicht mehr der Fall ist, bin ich alleine.

    Ich denke Nayouk hat es richtig erkannt. Ich habe meine Alkoholabhängig noch nicht ernst genug genommen, da ich mir öffter Mal was kaufe. ich möchte dann einteilen und das klappt nicht. Ich will meine Abstinenz Entscheidung diesmal einhalten und durchziehen. Ich trete seit 30 Jahren auf der Stelle und es ändert sich nichts. Im gegenteil.es wird schlimmer und meine Familie leidet.

    Es würde mich freuen, wenn ich erfahren könnte, wie es euch am Anfang ging. Doch jetzt geht es mir erstmal schlecht. Die Selbstvorwürfe sind furchtbar. Helfen mir aber jetzt nicht weiter.

    Grüße

    Wenn ich deine Nachrichten lese, dann denke ich, Maraike hat es nocht nicht wirklich akzeptiert, dass sie Alkoholikerin ist.
    Die Krankeitseinsicht und damit die Akzeptanz der damit verbundenen Konsequenzen ist der Schlüssel zur Stabilisierung der Abstinenz.

    Gehe nochmal in Ruhe in dich und teile uns mit, wie du dich entscheiden hast.

    Denke über deine Antwort nach und melde mich wieder.X/