Hallo. Ich bin Maraike , 68 Jahre, und seit über 30 Jahren Alkoholabhängig. Ich schaffe keine dauerhafte und zufriedene Abstinenz. Warum will es einfach nicht in meinen Kopf. Vieles wäre mir erspart gebliebenen. Nun will ich schauen, was ihr so schreibt und von euch lernen.
Ich hoffe, das ich es fertig bringe mich zu öffnen. Will es doch nun auch dauehaft schaffen.
Ich glaube, ich sollte etwas zu meiner Person schreiben.
Mein Vater war Alkoholabhängig und ich musste mit ca. 12 Jahren daheim schon mittrinken. Alkohol war jeden Tag dabei. Anfangs war ich sogar richtig stolz darauf. Das mir manchmal schlecht war und ich brechen musste hab ich nicht so ernst genommen.
Mit 18 hat mich mein Vater raus geschmissen. Ich war in einem Mädchen Wohnheim da ich noch zur Schule ging. . Alkohol war da kein Thema mehr für mich. Da ich am Wochenende in Wirtschaften bedient habe, hab ich auch fast nichts getrunken. Das ich Mal Alkoholabhängig werden würde, hätte ich nicht gedacht. Allerdings, wenn ich ausgegangen bin, habe ich schon immer Alkohol getrunken. Aber nicht viel, war ja auch teuer.
Erst als ich 36 Jahre alt war,habe ich durch eine Ehekrise zum Trinken angefangen. Mein Mann war beruflich sehr angespannt und ich war mit Halbtagesjob, zwei kleinen Kindern, Haushalt und Garten, überfordert. Erst abens Wein, damit ich schlafen konnte. Dann am Morgens zur Stimmungs Aufhellendung .Es wurde schleichend immer mehr. Ich brauchte auch immer mehr. Ich hab dann heimlich getrunken weil es schon aufgefallen ist . Dann, nach ca. 3 Jahren merkte ich, das was nicht stimmt. Ich konnte nicht mhr hne Alkohol sein.
1995 mein erster Entzug in der Klinik.
Seit dieser Zeit ist es ein ständiges auf und ab und immer wieder Therapien und Klinik Aufenthalte
So. Das zu meiner Person .
Liebe Grüße