Ich finde den Avatar spitze. ![]()
LG
Bibi
Ich finde den Avatar spitze. ![]()
LG
Bibi
So, liebe Bibi, jetzt wirst du gerade das erste Mal "gewaschen" - bin schon gespannt ob auch noch geföhnt werden musst 😉
Hallo Jump,
tja diese Waschung ist berechtigt. Hoffe das der Fön nicht gleich um die Ecke kommt. ![]()
LG
Bibi
Hi Bibi,
nein es ist nicht kompliziert. Deine Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, von der Deine Ärzt*innen wissen müssen, damit sie Dich richtig behandeln können und Dich gegebenenfalls auch auf Deinem jetzt abstinenten Weg unterstützen können. Sie haben Schweigepflicht.
Was die Sicherheit und Wirksamkeit angeht. Du kannst in den Fäden einige Berichte davon lesen, dass Mittel nicht oder nicht ausreichend gewirkt haben. Das wäre nicht passiert, wenn die Ärzt*innen Bescheid gewusst hätten. Dazu kommt ja auch noch die Gefahr, das Dir keine Medikamente mit Alkohol gegeben werden dürfen. Und die Tatsache, dass es bei der letzten OP gut gegangen ist, sagt gar nichts. Das können nur Ärzt*innen beurteilen.
Du bist nicht die Erste, von der ich lese, dass sie sich nicht Ihren Ärzt*innen gegenüber öffnen. Und es werden gerne mal alle möglichen Gründe vorgeschoben. Aber neben den oben genannten medizinischen Gründen, warum Deine Ärzt*innen Bescheid wissen sollten. Ist das eigentliche Problem für Dich ist, dass Du damit anfängst Deine Krankheit zu verstecken und nicht da zuzustehen. Und das ist eine Riesenhintertür für die Sucht. Herausschleichen aus der Sucht funktioniert nicht.
Hallo Kazik,
Du hast mit allem recht. Rennschnecke hat auch recht. Ich habe aber gerade genug Sorgen und kann mir aufgrund meiner finanziellen Sicherheit keinen Fehler erlauben. Oberste Priorität hat bei mir, dass ich nüchtern bleibe. Das ich wieder richtig laufen kann und wieder arbeiten kann. Die Hintergründe kann ich Euch gerne in ein paar Wochen erzählen. Mir sind die Gefahren bewusst. Bei keinem der Fachärzte wo ich schon aufschlagen musste, z.B. Neurologe, Kardiologe usw. war etwas auffälliges bei mir zu erkennen. Das sind auch schon Voruntersuchungen wegen der OP. Ich muss da jetzt erst mal so durch.
LG
Bibi
Wieso tust Du Deiner Ärztin mit dieser Info was an?
Du erleichterst doch damit ihre Arbeit und erhöhst die Sicherheit und Wirksamkeit deiner Behandlung ...
Letztendlich würde ich mir damit was antun. Kann mir meinen finanziellen Boden nicht abgraben. Ist kompliziert wirklich. Bei mir dreht sich alles um den Bewegungsapparat. Zur Rheumatologin muss ich auch noch. Alles erblich bedingt. In unserer Familie gibt es mehrere Personen mit diesen Erkrankungen. Die nicht Saufen. Klar habe ich mir mit dem Alkohol bestimmt noch einiges mitgegeben. Ist ja bekannt, dass der Alkohol den Knochen Mineralien entzieht. Sicherheit und Wirksamkeit hatte ich bei meiner letzten OP. Es hat alles super geklappt.
Bibi
Hallo Rennschnecke,
ich mag übermütig klingen, aber da ich seit Sept. 2023 sowieso schon in ärztlicher Behandlung bin und von sämtlichen Fachärzten auf den Kopf gestellt wurde, kann ich das meiner Ärztin im Moment nicht auch noch antun. Da hängt bei mir schon zu viel im argen zwischen Ämtern. Ich kann hier leider nicht näher darauf eingehen. Mir ist auf jeden Fall klar, dass die Sucht mich bis zu meinem Lebensende begleiten wird. Ich weiß auch das ich noch ganz am Anfang meiner Abstinenz stehe, aber das kann ich gerade echt nicht machen. Es soll nun für immer sein. Mehrere Versuche scheiterten ja kläglich. Wenn ich es jetzt nicht durchziehe, dann erfährt meine Ärztin alles.
LG
Bibi
Meine Erkenntnisse der trockenen Tage:
Zu Beginn meiner Trockenheit (vor 113 Tagen) lag ich ich ca. 5 Wochen hauptsächlich auf dem Sofa. Träge, müde und lustlos. Ich las hauptsächlich Bücher. Hatte mir Anregungen aus der Forums-Bücherliste geholt. Als dann ab Woche 6 meine Kräfte wieder zurückkamen fiel mir auf, dass ich ja gar nicht die so perfekte Hausfrau war wie ich dachte. Hier herrschte sozusagen die Grundordnung. "Man kann immer jemanden rein lassen". Ich fing an wie wild zu putzen. Habe mich immer geärgert über zu wenig Stauraum. Ich begann meine Schränke auszumisten. Ein Ende ist noch nicht absehbar.
Aber es macht mir Spaß. Über jede neue polierte Ecke oder entrümpelte Schublade freue ich mich. Dann dachte ich darüber nach, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Dann wurde mir klar, meine Tage waren immer viel zu kurz. Im Geschäft schrieb ich mir immer schon eine Liste. Also was ich alles erledigen möchte. Zu Hause machte ich aber erst mal das erste Bier auf. Wollte ja fertig sein mit dem Saufen bevor mein Mann vom Geschäft kommt. So bekam ich ja nicht mal die Liste für den Tag fertig und lag besoffen auf dem Sofa wenn mein Mann heim kam.
Ich habe mich Jahre damit nur gestresst. Jetzt habe ich so dermaßen viel Zeit. Innere Ruhe!!!!! Fühle mich nicht mehr gehetzt. Dann fällt mir auf, wie gut ich auf einmal in meinem Online-Scrabble bin. Das spiele ich schon ein paar Jahre. Nun steigt aber mein Score. Bestimmt denken meine würdigen Gegner ich schlafe neuerdings auf dem Duden.
LG
Bibi
Guten Morgen Bibi,
ich denke es liegt auch an der Erziehung. Als Kind ist es Überlebenswichtig sich anzupassen und im Erwachsenenalter eher schädlich. Darauf muss man aber erst mal kommen. Im Rückblick kann ich sagen, oft habe ich mich nicht getraut für mich einzustehen, da ich angst hatte Freundschaften zu verlieren oder das ich gekündigt werde auf der Arbeit. Ich stehe noch am Anfang damit, jedoch weiß ich wenn sich die Leute dann entfernen, dann waren es auch nicht die richtigen Menschen für mich.
Lg Chapa
Hallo Chapa,
Dein erster Satz gibt mir zu denken. Das ist wahr. Ich war als Kind auch immer angepasst. Zu Hause, in der Schule usw. Als ich ab 15 mehr unterwegs war als zu Hause, ist meine Anpassung in Rebellion übergegangen. Da ging es dann auch los. Die "normalen" Menschen waren für mich "Spießer" und ich suchte immer das Abenteuer und eben die "durchgeknallten" Menschen. Hinterher ist man immer schlauer.
LG
Bibi
Sorry. Dachte die Medikamentengruppe sagt über den Namen des Medis nichts aus. Aber ich verkneife mir solche Dinge ganz.
LG
Bibi
Hallo Seeblick,
so wie Du das geschrieben hast, würde ich es sofort unterstreichen. Allerdings weiß kein einziger meiner Ärzte von meiner Alkoholsucht. Vor 10 Jahren, als ich meinen Führerschein verlor, rannte ich einen Tag später panisch zu meinem Hausarzt (er ist schon mehrere Jahre im Ruhestand) und erklärte ich bin Alkoholikerin und er solle mir doch bitte helfen. Da bekam ich zur Antwort: "Sie sind doch keine Alkoholikerin. Ihre Leber- und Blutwerte sind total in Ordnung und ich solle halt nur ein Glas Wein am Abend trinken und nicht mehr. Ich war sprachlos. Aber ich bekam dafür ein paar Beruhigungspillen edit. Die habe ich aber nicht genommen.
Da ich ja schon eine Knie-OP hinter mir habe, wird es auch dieses Mal gutgehen. Ich hatte mich anstatt für eine Vollnarkose für die Spinalanästhesie entschieden. Als ich ab Hüfte abwärts gelähmt war, fragte mich der Narkosearzt, was ich von der OP mitbekommen möchte. Ich antwortete, eigentlich nichts. Dann öffnete er meine Kanüle an der Hand, spritzte was rein und sagte "dann Tschüss". Und so war es auch. Bin erst im Aufwachraum wieder zu mir gekommen. Laut Ärzten war ich recht schnell wieder fit. Auf meinem Zimmer stand eine Tablettendose mit früh/mittags/abends. Voll mit allen möglichen Tabletten. Ich habe nur eine genommen und habe geschlafen. Dachte das sind alles Schmerzmittel. Ich hatte ja aber keine Schmerzen. Als die Schwester abends noch mal zum Blutdruckmessen kam, bekam ich gleich Schimpfe. Warum ich die Tabletten nicht alle genommen habe. Ich sagte ihr, dass ich aber keine Schmerzen habe. Sie meinte dann, die werden nicht aus Jux so sortiert und ich müsse die alle nehmen. Habe ich dann brav getan.
Im Nachhinein bin ich froh, dass mich mein damaliger Arzt nicht ernst genommen hat. Denn eine Entziehungskur oder ähnliches wäre das Todesurteil für meinen Job gewesen.
Die nächste OP wird erst März/April 2026 stattfinden. Nun bin ich ja trocken (war ich bei erster OP auch) und habe auch nicht vor wieder dem Alkohol zu verfallen!!
LG
Bibi
Guten Morgen,
mal kurz was hier tippen. Muss heute Vormittag noch zum Arzt. In diesem Zusammenhang was ich beim letzten Arztbesuch erlebt habe:
Das Wartezimmer war gestopft voll. Kein freier Stuhl mehr. Ich saß zum Glück schon. Ein paar Patienten standen im Vorraum und warteten auf einen Platz. Einer der stehenden Patienten fiel mir gleich ins Auge. Er sah wahrlich schlecht aus. Aufgedunsen und Ballonbauch. In meinen Kopf schoss "oh der Arme". Der hat sicher ein Alkoholproblem. Dann stand die Dame neben mir auf, da sie aufgerufen wurde. Auf diesen Stuhl setzte sich "der Arme". Was mir in den Kopf geschossen war bestätigte sich. Er roch fürchterlich nach abgestandenem Alk. Ich konnte nicht sitzenbleiben und bin nach ca. 5 min. zur Toilette. Ich musste fast würgen. Dann bin ich mit dem Gedanken "Mensch Bibi. So hast Du auch ständig gerochen", zurück ins Wartezimmer. Es war dann zum Glück ein Stuhl in der gegenüberliegenden Ecke frei.
LG
Bibi
Willkommen Meli,
eine tolle Entscheidung die Du da getroffen hast. Ich bin hier auch noch ganz frisch und bin glücklich dieses Forum gefunden zu haben. Auch ich habe mich entschieden, ab jetzt ein Leben ohne Alkohol zu leben. Ich habe mich vor 113 Tagen vom Alkohol verabschiedet. Es war nicht einfach und es wird weiterhin "Wachsamkeit" von mir fordern. Aber ich sage Dir; es geht mit soviel besser und ich bin so gespannt, was noch für Verbesserungen folgen werden. Aber Fakt: ALLES WIRD BESSER.
LG
Bibi
Oh ja Alex,
da komme ich gerade auch dahinter. Tatsächlich habe ich mich auch beruflich eher zurückgehalten, habe hingenommen, klein beigegeben; um bloß nicht ertappt zu werden. Ich merke ganz deutlich wie ich von Tag zu Tag mehr darauf achte was ICH eigentlich will und brauche. Sicher werde ich kein Hardcore-Egoist das ist nicht mein Ding. Aber ich habe auch keine Lust mehr auf Manipulationen.
LG
Bibi + Guten Morgen
Hallo Miteinanander,
heute war wieder ein schöner Tag. Ich war doch tatsächlich eine ganze Stunde spazieren. So lange bin ich schon länger nicht gelaufen, da ich Probleme mit den Knien habe. Das schon operierte läuft sich prima, aber das andere blockiert und eiert rum. Ist nicht so angenehm. Aber dieses Knie kommt ja im Frühjahr 26 auch unters Messer. Kann nur besser werden. Trotzdem habe ich den Sonnenschein genossen und habe noch ein paar schöne bunte Blätter für die Herbstdeko gefunden. Es geht mir gut und es wird von Tag zu Tag besser. So soll es bleiben! Alkohol interessiert mich nicht.
LG
Bibi
Hallo Chapa,
das klingt doch schon ganz prima. Auch ich bin dabei meinen Sprachfehler zu korrigieren. Nämlich auch mal NEIN! sagen zu können. Auch ich konnte während meiner trinkenden Zeit schlecht Grenzen setzen. In vielen Bereichen habe ich mich oft breit schlagen lassen, zu Dingen und Unternehmungen, zu denen ich eigentlich überhaupt keine Lust hatte. Das fällt mir nun nüchtern recht leicht. Ich muss in erster Linie nach mir schauen. Mich und meine Gefühle achten. Ich denke das ist ganz wichtig für einen trockenen Weg. Bleib dran. Es wird wirklich jeden Tag besser.
LG
Bibi
Hallo Nayouk, hallo KaDett,
ich habe den Traum natürlich schon lange verdaut. Nur im ersten Moment war ich sehr verwirrt und geschockt.
Dir KaDett erst mal offiziell Hallo und Danke für Deine Begrüßung schon von gestern. Da haben mir so viele gestern geschrieben, dass ich gar nicht dazu kam Dir auch zu Danken. Ich muss mich auch noch vertraut machen mit dem Forum. Was Du schreibst, empfinde ich genauso. Meine Augen glänzen wieder und sind nicht ständig gerötet. Meine Haare sehen nicht mehr aus wie ein Schrubber. Die waren komplett trocken und stumpf. Da half keine Pflege mehr. Auch mein täglicher morgentlicher Toilettengang ist wieder eine wahre Freude. Vor allem auch, weil ich nicht mehr zur Toilette rennen muss. Meine krampflösenden freiverkäuflichen Tabletten für den Bauch, habe ich seit dem ich nicht mehr Saufe, nicht 1x mehr nehmen müssen. Vorher waren die öfters nötig.
LG
Bibi
Hallo Alex,
da hast Du recht. Viele viele Jahre war die Suchtstimme sogar schlauer als ich. Ein Erlebnis in der Nacht hatte ich von Tag 47 auf 48 meiner Abstinenz. (Habe ich in meinem Kalender vermerkt). Ich träumte ich wäre auf einem großen Fest im Freien. Es war dunkel und irgendjemand drückte mir eine Getränkedose in die Hand. Ich habe diese Dose durstig geöffnet und getrunken. Sofort schmeckte ich, dass es ein alkoholisches Getränk ist. Ich bin in Panik wach geworden und hatte den Geschmack von Alkohol in meinem Mund??!! Ich bin aufgestanden und habe mir mitten in der Nacht meine Zähne geputzt. Mein Mann fragte mich, warum ich mitten in der Nacht meine Zähne putze. Habe es ihm dann erzählt. Ist doch abartig. Ist mir zum Glück seither nicht nochmal passiert. Dieser Traum hat mich komplett geschockt.
Bibi
Guten Morgen,
Bibi ist wach und hat wieder göttlich geschlafen. Wie ein Baby. Dieser erholsame Schlaf hat sich bei mir nach ca. 4 Wochen Abstinenz eingestellt. Zuvor bin ich in aller Regelmäßigkeit nachts zwischen 3 und 4 Uhr glockenhell wach gewesen. Mit Schweißausbrüchen und Herzrasen. Habe mir dann immer eingeredet, Mensch Bibi Du bis alt und in den Wechseljahren. Das der Alkohol daran schuld ist, war mir eigentlich klar, habe ich aber einfach verdrängt. Wie blöd muss man sein um sich das jahrelang anzutun.
Rennschnecke : Hallo und Danke. Ja Ihr könnt Euch hier mal wirklich auf die Schulter klopfen. Das was dieses Forum bewirken kann (auch nur durchs lesen)ist nicht zu verachten. Ich bin inzwischen "süchtig" nach diesem Forum. Ich habe täglich mehrfach hier reingeschaut und habe in der Legende gesehen, dass außer mir auch andere Gäste da sind. Nun fühle ich mich aber noch wohler, durch den Austausch.
LG und allen einen schönen Tag
Bibi
Hallo Stromer, Alex_auf dem Weg und Mattie,
danke für die herzlichen Begrüßungen. @Alex_auf dem Weg. Du hast recht mit dem "Rauchen aufhören". Ich muss und werde mit dieser Baustelle noch etwas warten. Denn wenn ich nervöse Zustände bekomme, ist es momentan noch besser zur Kippe zu greifen als zum Alkohol. Ich gebe mir damit noch etwas Zeit.
Für heute verabschiede ich mich von Euch (bin müde) und werde morgen wieder hier sein.
LG und eine gute Nacht allen
Bibi
Hallo liebe Lebensmut74,
Danke für Dein herzliches Willkommen. Ja in Deinem Tread habe ich mich auch mehrfach wiedergefunden. Es ist schon ein Elend mit dem Alkohol. Dein Name hat mir schon Mut gemacht, bevor ich mich hier angemeldet habe. Yes. Noch viele "trockene Partys" dürfen kommen. Inzwischen kann ich auch schon wieder so herzlich lachen, wie in meinen versoffenen Zeiten. Aber jetzt spüre ich auch die Freude und weiß warum und über was ich lachen muss.
LG
Bibi
Hallo Rina,
danke schön.
LG
Bibi