Beiträge von Bibitor 66

    10 Monate ohne einen Tropfen Nervengift

    Liebes Forum,

    ich kann es selbst kaum glauben, aber ich bin seit 10 Monaten nüchtern und vermisse den Scheixx Alkohol überhaupt nicht.

    Da war ich doch zu Beginn meiner Abstinenz sehr skeptisch mir gegenüber, ob ich es denn dieses mal wirklich packen sollte. Ich habe mir selbst nicht getraut. Dann waren zu Beginn auch immer wieder die Gedanken an den Alkohol vorhanden und meine immer wieder auftauchende Unruhe hat mir auch nicht gerade Mut gemacht.

    Meine ganze Erfahrung über die Sucht und dieses Suchtgedächtnis habe ich hier im Forum gelernt. Aus allen Beiträgen konnte und kann ich mir hilfreiches für meinen Alltag rauspicken. Ganz am Anfang hatte ich hier mal gelesen: "Flechte mal einen Zopf!" Das war eine Empfehlung in einem Beitrag gegen Suchtdruck. Das habe ich getan als ich Suchtdruck hatte und es hat geholfen. Der Suchtdruck verschwand.

    Es ist ja nicht so das mir nicht bekannt war das Alkohol süchtig machen kann. Aber mir war nicht klar, dass ich schon lange mitten in der Sucht gefangen war. Alleine hätte ich da nicht wieder rausgefunden. Das ich mich so stabil fühle, habe ich nur dem Forum zu verdanken.

    Und damit ich weiterhin diese Stabilität in mir fühlen kann, halte ich großen Abstand von allen Feiern und alkohollastigen Veranstaltungen. Dann bin ich täglich in "meinem" Forum unterwegs. Das Forum ist mein größter Stützpfeiler um weiter an meiner Abstinenz zu arbeiten.

    Denn geheilt werde ich niemals sein. Ich habe nur geschafft das Suchthirn schlafen zu legen. Ich werde alles dafür tun, damit es nicht wieder geweckt wird.

    So und nun weitermachen..............

    LG

    Bibi

    Hallo Absti,

    super das Du durchgehalten hast! Deine Situation ist aber auch wirklich stressig. Das eine Mutter zu ihren Kindern steht ist eigentlich normal und sollte auch so sein. Nur wenn Dich die Tochter ständig beleidigt (Bsp. Penner) dann sollte die Mutter auch mal das Wort für Dich ergreifen. Schließlich gibt es da ja auch noch die Partnerschaft.

    Bleib weiterhin stark.

    LG

    Bibi

    Ich finde schon das es ein kleiner Kampf war und mit dem durchhalten, meine ich einfach das es schwierige Situationen zu meistern geben wird in denen ich einfach hoffe stark genug entgegen zu sein

    Guten Morgen Tiffy,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinen 3 Monaten Freiheit. Das ist doch schon mal eine gute Zeitspanne ohne Alk. Ich kann Dir aus meinen Erfahrungen nur sagen, es wird von Monat zu Monat besser und leichter. Schwierig ist es allemal. Wenn man Jahrelang gesoffen hat, hat man eben ein gieriges Suchthirn. Dieses muss zum Schweigen gebracht werden. Für mich war es zu Beginn meiner Abstinenz auch anstrengend. Es war kein Kampf aber viel Sortierung.

    Für mich stand fest, ich will nicht mehr Saufen. Ich will leben! Und ich will vom Leben etwas mitbekommen. Das funktioniert nur ohne Alkohol.

    Die Zeit, der Abstand zum Alk arbeitet für uns. Genieße Deine positiven Veränderungen und glaube mir, es werden noch viele kommen. Ich bin nächste Woche 10 Monate weg vom Gift und verspüre immer noch tägliche Verbesserungen meiner Gesundheit und verdammt viel Klarheit.

    Weiterhin alles Gute.

    Bibi

    Herzlichen Glückwunsch zu 19 Jahren Forum. Das ist eine beachtliche Zeit. Dein Faden ist sehr spannend. Ich bin noch nicht ganz durch damit, aber bewundere Deine Stärke die Du an den Tag gelegt hast und legst.

    LG

    Bibi

    und der herrliche Geruch hat mich total an meine Kindheit erinnert

    Das ging mir mit vielen Gerüchen schon so. Frisch gemähter Rasen, Koch- und Essengerüche, Regen...... Mein Geruchssinn hat sich auch sehr intensiviert. Ich habe schon oft gedacht, oh was die Nachbarn da gerade kochen, riecht wie bei meiner Oma. Ich habe vermutlich überhaupt keine Gerüche mehr wahrgenommen.

    Aber die Neugier - ohne jedes cache - auf alte Gemäuer, Wüstungen, Burgen, Bunker, Bergwerke, aufgegebene Industrieanlagen - nennt sich heute "Lost Places" - hat mich schon immer ziemlich gejuckt. Dahinter stecken Geschichten und Geschichte zum dazu lernen und staunen.

    Das war auch immer meins. Wir sind schon als Kinder in Bunker geklettert und in alten Industrieanlagen auf Entdeckungen gegangen. Vor 2 Jahren wurde bei uns in der Nähe ein alter Bahntunnel (im Wald) freigelegt. Da musste ich auch gleich durchlaufen. Natürlich in Begleitung.

    Der Fluch der sozialen Medien. Auch ein Grund dass ich Facebook und Konsorten verlassen habe

    Ich war noch nie bei Facebook und Co. Ich hatte noch nie das Bedürfnis mein Leben mit der ganzen Welt zu teilen. Allerdings nutze ich Whatsapp. Da praktisch. Aber da schaue ich bei bestimmten Leuten (die ich gespeichert habe) überhaupt nicht in die Statusmeldungen, weil ich weiß da kommt immer nur was mit Alk. Erspare ich mir. Muss ich nicht gesehen haben.

    Ich bin jetzt einfach mutig :) und luge mal unter Deinem Rollo durch.

    Ich wollte Dir nur mal mitteilen, dass Du für mich auch eine ganz wichtige Person hier im Forum bist. Du hast mich von Anfang an in meinem Faden begleitet und dafür möchte ich Dir mal Danke sagen.

    Mein Umgang mit dem Forum und der Fülle an Beiträgen hier ist ganz unterschiedlich. Unterschiedlich aus dem Grund, weil ich ja nicht jeden Tag gleich drauf bin. Viele Beiträge kann und will ich auch nicht lesen, da mich diese runterziehen. Dann habe ich auch oft das Gefühl ich muss darauf jetzt etwas schreiben und lasse es dann doch. Ich denke das ist ganz normal.

    Ich weiß nicht, ob ich da irgendwann einen gleichbleibenden Rythmus für mich finde.

    Auf jeden Fall finde ich Dein Profilbild von Anfang an umwerfend und auch Deine Beiträge sind mir immer wichtig. Nicht nur bei mir.

    LG

    Bibi