Beiträge von Halbmond02

    Hallo Sonnenschein CoA , ich bin irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen und habe dann zum Glück auch sehr lange geschlafen. Aufgewacht und zack wieder geweint. Habe es geschafft einer Freundin zu schreiben und wir waren 3 Stunden lang spazieren und haben geweint, denn sie hat sowas ähnliches vor kurzer Zeit auch durchgemacht.

    Ich komme immer noch nicht damit zurecht, dass es das jetzt quasi gewesen sein soll. Was wir alles zusammen aufgebaut haben, wie wir uns entwickelt haben, was wir alles teilen und erlebt haben, erleben wollten und wie das alles zerfällt. Ich muss mich konstant selber zurückhalten, nicht mit ihm zu reden oder an seine Zimmertür zu klopfen. Gestern Abend hatte ich ihm beim Spazieren noch geschrieben und gefragt, ob er zuhause ist - einfach weil meine Gefühle so stark sind - ich weiß aber, dass mir das nichts bringt. Heute morgen hat er mich gefragt, ob ich Brötchen haben will, ich habe abgelehnt und danach wieder geweint. Ich bin konstant damit konfrontiert, wie sehr ich ihn vermisse und wie sehr er versucht, dass alles wieder "normal" wird, ohne etwas richtiges zu unternehmen. Ich bin wirklich zerrissen.

    Ich weiß ja, was ich tun muss, aber es kommen trotzdem Selbstzweifel. Was ich mit der Forderung eines Arztbesuchs bezwecken wollte, war ja, dass er sich Hilfe sucht und das hat er ja eigentlich schon damit angefangen, dass er stattdessen zum Sozialpsychiatrischen Dienst gegangen ist. Ich bin mir unsicher, ob ich zu hart zu ihm bin. Er hat gestern so viel eingestanden und der eine Satz von ihm geht mir auch nicht mehr aus dem Kopf - dass er dankbar ist, dass ich so lange versucht habe, ihm zu helfen. Das triggert mich enorm. Ich will ihm helfen und ich will ihn beschützen, aber es funktioniert nicht, wenn er das nicht annimmt. Ich möchte einfach alles versucht haben.


    Liebe Grüße,

    Halbmond

    Liebe Seepandarine , Sonnenschein CoA und Cathy - da kullern schon wieder die Tränen bei mir. Danke für eure warmen Worte, das fühlt sich tatsächlich ein bisschen wie eine Umarmung an. Danke. Wirklich.

    Ich bin ein bisschen spazieren gegangen, das sah bestimmt befremdlich aus, so mit verweintem Gesicht und schluchzend, aber ich bin stolz auf mich, dass ich nicht heulend im Bett versunken bin - auch wenn das ebenfalls okay gewesen wäre. Am schlimmsten ist gerade das Vermissen. Ich vermisse meinen Partner so sehr und obwohl er direkt vor meiner Nase ist, ist er nicht er selbst. Das sagt auch eine alte Freundin von ihm, sie erkenne ihn nicht wieder. Es ist schwer damit umzugehen und ich hoffe, es wird irgendwann leichter und tut nicht mehr so furchtbar weh.

    Liebe Grüße, Halbmond

    Danke für die Worte Simsalabim und EllaDrei .

    Ich habe jetzt akut gerade niemanden wirklich, der mich auffängt, alle sind beschäftigt oder arbeiten. Ich bin ein eher introvertierter Mensch und habe mich sehr an meinem Partner orientiert, der auch mein bester Freund ist. Mein Freundeskreis ist die Jahre über immer kleiner geworden, viele sind weggezogen. Ich kenne viele Leute, aber es sind alles nur Bekannte. Die zwei Freundinnen, mit denen ich 1x im Monat etwas mache, haben gerade selber ihre Baustellen und können deshalb nicht einfach so abrufbereit sein. Ich schreibe mit meiner Familie, aber hinfahren kann ich da nicht so einfach. Es ist schwer.

    Hallo liebe Community, ich habe heute das Gespräch mit meinem Partner (eigentlich sind wir in einer Beziehungspause, aber habe keine Ahnung wie ich ihn sonst nennen soll) gesucht und er ist natürlich nicht zum Arzt gegangen. Er sagt, er hat nur Ausreden und weiß, dass das nicht zählt. Er hätte sogar Zeit gehabt, aber es einfach nicht gemacht. Er hat endlich gestanden, dass er mich hängen lässt, dass er keine Verantwortung übernimmt und er die Schuld trägt, wie ich mich fühle und wie es jetzt zwischen uns ist. Er sagt, er ist traurig, dass er der Grund ist, warum es mir schlecht geht. Er will die Beziehung nicht beenden, sondern möchte, dass alles wie früher ist. Ich habe gesagt, dass ich nie wollte, dass es so kommt, wie es jetzt ist. Ich habe alles gegeben, um ihm zu helfen und er hat mir zugestimmt.

    Ich habe ihm die Kündigung überreicht, weil er nicht zum Arzt gegangen ist - ihm schien die Konsequenz nicht richtig bewusst zu sein, obwohl ich sie letzte Woche deutlich und mehrmals ausgesprochen habe. Er muss bis Ende Februar hier aus der Wohnung raus sein und ich fühle mich furchtbar damit. Ich habe Angst vor der Mitbewohnersuche, der Bürokratie und dem Geldmanagement. Aber ich muss da durch.

    Ich bin klar geblieben, habe alles angesprochen, woran ich denken konnte und ihm letztendlich gesagt, dass er eine Entscheidung treffen muss, ob er zum Arzt gehen wird, regelmäßig zur Suchtberatung geht und Therapie machen will, sodass unsere Beziehung überhaupt noch eine Chance hat und wenn nicht, dass ich heute Schlussmachen muss. Er sagt, er macht es. Ich bin zweigespalten, ob ich das glauben soll. Ich werde es sehen. Wir haben uns danach noch umarmt, aber es hat sich absolut furchtbar angefühlt. Ich liebe ihn und gleichzeitig kann ich nicht ertragen, wie er gerade ist. Ein Gefühl, das ich niemandem wünsche.

    Eigentlich wollte ich heute auf ein Konzert, aber ich bin nur noch am Weinen und ich möchte nicht unter betrunkenen Menschen sein. Es fühlt sich alles schlimm an.

    Eure Halbmond.

    Hallo ihr Lieben, danke für eure Worte!

    Bei mir sieht es nun so aus, dass mein Partner gestern überraschenderweise beim sozialpsychiatrischen Dienst meiner Stadt war und sich hat beraten lassen. Er hat mir das über Text erzählt, gesagt dass er sich dort sicher gefühlt hat und er hat betont, dass das nur ein kleiner Schritt sei, aber er möchte, dass ich das weiß. Ich bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich ihn gar nicht groß gelobt, sondern mich einfach für die Info bedankt habe. Er hat auch gesagt, er schafft es Dienstag nicht zum Arzt und ich habe nochmal darauf gepocht, dass es diese Woche passieren muss. Er sagt, er will das auch. Nun bleibt mir vorerst nichts außer genau hinzuschauen, ob er wirklich Taten folgen lässt oder ob er nur versucht mich zufriedenzustellen.

    In der Zwischenzeit miste ich unsere Wohnung aus und putze - das ist leider eine große Aufgabe, aber dadurch, dass ich damit anfange, mache ich mir hoffentlich nicht mehr so riesige Gedanken, falls es wirklich dazu kommen sollte, dass er ausziehen muss.

    Liebe Grüße an alle, Halbmond

    Hallo ihr Lieben, ich habe heute das Gespräch mit meinem Partner initiiert.

    Habe lange gefragt und gebohrt und schließlich ist ein kleiner Knoten geplatzt und er hat mir erzählt, er sei schon seit Jahren schleichend unglücklicher mit der Beziehung und dass ich mich verändert hätte - es sei sein Fehler gewesen, das nicht anzusprechen und so lange herunterzuschlucken. Er hatte viele Dinge über mich zu sagen, die mir sehr weh taten, viele Vorwürfe. Vieles ist überzogen, aber wenn das seine Wahrnehmung ist, kann ich es nicht ändern. Er sagt, er will mich glücklich machen und sagt dann nicht, wenn ihn etwas stört. Er achtet nicht auf sich und er weiß, dass das nicht gut ist, macht es aber trotzdem.

    Ich habe ihn gefragt, ob wir die Beziehung lieber sein lassen, aber das will er nicht. Er sagt er erkennt sein Alkoholproblem, aber er hat Angst zu handeln. Ich habe ihm ein Ultimatum gestellt, dass er entweder Dienstag zum Arzt geht, ehrlich ist und das durchzieht, was der Arzt empfiehlt oder er ausziehen muss. Er sagt, er geht Dienstag zum Arzt. Unsere Beziehung habe ich auf Eis gelegt. Ich habe gesagt, dass wir Freitag nochmals reden müssen und ich mir bis dahin Gedanken mache, ob ich nicht doch will, dass er bald auszieht und dann auch die Beziehung beende. Habe ihm gesagt, er soll sich auch Gedanken machen, ob die Beziehung für ihn noch tragbar ist.

    Jetzt im Nachhinein habe ich mit Enttäuschung zu kämpfen, weil ich nicht so konsequent war wie ich sein wollte, aber gleichzeitig muss es mir mit der Entscheidung auch gut gehen und kleine Schritte vorwärts sind immer noch besser als gar keine oder rückwärts zu gehen. Mein Kopf ist einfach voll und ich finde heraus, wie ich mich fühle, wenn ich es fühle. Bitte seid nicht zu hart zu mir, ich versuche wirklich wirklich das Beste für mich zu machen, aber es ist langsam und schwer.

    Liebe Grüße, Halbmond

    Hallo ihr Lieben, heute ist ein schlechter Tag für mich. Ich zweifle alles an.

    Mein Nachbar kennt meine Situation und hat mich heute gefragt, ob ich nicht übertreiben würde und dass mein Partner und ich wie "Arsch und Eimer" aufeinander passen und es doch schade wäre, würde er ausziehen. Ich bin total ins Zweifeln gekommen, aber ich weiß, dass ich nicht übertreibe und zu wissen, dass mein Partner es schafft meinen Nachbarn so zu überzeugen, dass er denkt, es wäre nicht so schlimm, schockiert mich. Ich fühle mich gerade sehr alleine und hinterfrage mich, obwohl ich das nicht mehr sollte.

    Hallo erstmal an alle,

    Ich bin seit 10 Jahren verheiratet mit einem, Alkoholiker jeden Tag mindestens 3 halbe Lieter. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Alle 3 Monate kann man sagen spitzt sich die Lage zu und er betrinken sich so sehr das er sogar einnässt. Das ist einfach total ekelhaft und peinlich. Ich hab ihn immer geschützt versucht zu kontrollieren. Bin die halbe Nacht wach geblieben oder konnte nicht gut schlafen immer wieder aufgewacht. Das letzte mal wo es passiert ist waren wir auf unserem Campingplatz und wir hatten Besuch. Da konnte ich es nicht verstecken und er auch nicht. Wieder alles nass Topper, Bettdecke, Bettlaken Klamotten. Ich war fertig enttäuscht, traurig beschämt und habe ihm und mir eine Ansage gemacht. Ich will das nicht mehr. 3 Monate später wieder das gleiche und nun suche ich mir eine neue Wohnung. Es tut ihm leid und er sagt er erkennt jetzt alles. Aber aufhören mit sein 3-4 Bier wird er nicht. Er macht mir Vorwürfe ich würde 10 Jahre weg schmeißen. Ich bin diesmal fest entschlossen ich benötige definitiv meine eigenen 4 Wände. Um mich nicht mehr in dieser Situation so zwanghaft zu verhalten und auf mich zu schauen. Das stresst mich so sehr mein Herz raßt ich bekomme Bauchschmerzen und von Schalf ganz mal abgesehen. Ich kann das alles nicht mehr. Das macht mich fertig. Ich hoffe ich steh das durch.

    Hallo Claudi, wie geht es dir mittlerweile?

    Ich habe deine Beiträge gelesen und finde das Verhalten meines Partners sehr ähnlich zu deinem. Meiner trinkt 6 kleine Bier pro Tag, also 0,33l pro Flasche, und ich lese irgendwie von wenigen Erfahrungen hier mit Bier, aber sehr viele mit Wein, Schnaps etc. Manchmal zweifle ich an mir und meiner Wahrnehmung und denke, es könnte noch viel schlimmer sein, aber das stimmt ja nicht.

    Ich hoffe dir geht es mittlerweile besser in deiner eigenen Wohnung. Wollte dir nur sagen, dass mir deine Erfahrung hilft.

    Vielen Dank für euren Input Sonnenschein CoA und Aurora !

    Sonnenschein CoA Ich stimme dem zu, er hat den Ernst der Lage noch nicht begriffen und er versucht mit allen Mitteln ihn nicht begreifen zu müssen. Das tut weh.

    Aurora Du hast es sehr gut in Worte gefasst - ich fühle mich unwert und nicht Ernst genommen. Er ist lieb und "kümmert" sich um mich, aber er ignoriert meine Gefühle und Bedürfnisse zum Thema Alkoholkonsum. Das Thema ist wie ein schwarzes Loch. Wie du merke auch ich langsam, dass seine Aktionen um Nähe aufzubauen eigentlich nur der Ausdruck seines Bedürfnisses sind - ich möchte nämlich überhaupt keine Nähe mehr zu ihm, solange er das Thema ignoriert und es ist egoistisch von ihm, das zu übergehen. Er tut so als wäre nichts.


    Jetzt ein kleines Update. Ich habe heute sehr viel geweint. Mein Partner ignoriert meinen Brief weiterhin. Vorgestern hat er mir Naschen vor die Tür gelegt und ich habe ihm gesagt, ich brauche kein Naschen, ich brauche ein Gespräch. Er sagt, er ist dazu noch nicht bereit. Am selben Tag schreibt mir mein Nachbar, dass er ihn gesehen hat, wie er leere Pfandflaschen in unseren Gemeinschaftskeller abgestellt hat - also weiterhin seinen Konsum versucht zu verheimlichen.

    Heute habe ich mit meiner Therapeutin geredet und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es so nicht weitergehen kann. Ich werde das Wochenende noch abwarten, ob er sich bei mir bzgl. eines Gesprächs meldet und ansonsten versuchen, ihm nächste Woche ein Gespräch "aufzudrängen" und ihm zu sagen, dass ich nicht mehr mit ihm zusammen leben kann und will. Davor habe ich große Angst, denn es ist eine Entscheidung, die ich nicht zurücknehmen kann, wenn sie erst einmal ausgesprochen ist. Ich kann sehr schwer alleine sein und ich habe große Sorge, wie ich dann mit einer bevorstehenden Mitbewohnersuche umgehen und woher ich die ganze Kraft hernehmen soll, denn alleine kann ich mir meine Wohnung nicht leisten. Ich habe mein Leben mit diesem Mann geplant und zu akzeptieren, dass das sehr wahrscheinlich nicht mehr geht, ist extrem hart für mich. Ich versuche aber meinen Mut zu sammeln, weil ich nicht mit jemandem sein kann, für den Alkohol die höchste Priorität ist und unsere fast 6 Jahre Beziehung und seine Gesundheit einen untergeordneten Rang spielen. Ich liebe diesen Mann und ich weiß, dass er mich auch liebt, aber diese Sucht zerstört alles. Es ist so verdammt schwer.

    Liebe Grüße, eine traurige Halbmond

    Ihr Lieben, ich habe für heute noch einen Nachtrag.

    Mein Partner hat mich soeben gefragt, ob er bei mir im Bett schlafen könne, da ihm kalt sei. Ich habe gesagt, das ist mit allem was gerade zwischen uns los ist, nicht möglich. Ich bin unfassbar verblüfft, wie er zu der Annahme käme, er müsse sich über Wochen in seinem Zimmer verstecken, nicht mit mir über seinen Konsum reden und glaube dann, es sei okay so etwas zu fragen. Es fühlt sich an, als würde er unsere Situation der letzten 2 Monate komplett ausblenden und versuchen zu verdrängen, um so zu tun, als wäre nichts. Ist das schon "gaslighting"? Sind ihm meine Gefühle und Bedürfnisse so wenig wert? Ist das sein Ausdruck von Überforderung?

    Ich habe keine Worte.

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe meinem Partner am Freitag einen Brief geschrieben, in dem ich klar meine Grenzen benannt habe und was die Konsequenzen sein können, falls er sie übergeht. Ich war sehr ehrlich, sehr klar und habe mein Herzblut in diesen Brief gesteckt, es fiel mir unglaublich schwer. Danach bin ich für das Wochenende zu meiner Familie gefahren und habe versucht mich etwas auszuruhen. Samstagabend kam die erste Nachricht seit 2 Wochen von ihm, nämlich dass er nicht schlafen kann. Hatte geantwortet, dass es mir auch so geht und das war das Ende der Unterhaltung, danach kam nichts mehr. Ich war irgendwo erleichtert, weil ich dachte, vielleicht trifft mein Brief ihn ja doch. Es ist verwirrend.

    Seit heute bin ich wieder in meiner Wohnung und mein Partner hat die Zimmertüre zu und sagt kein Wort. Alles wie immer. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber ich hatte auf eine Art "Aha-Moment" gehofft. Vielleicht kommt der noch oder vielleicht werden meine Gefühle und meine Lebensrealität weiterhin ignoriert.

    Ich allerdings habe den Schritt gewagt und falls sich nichts ändert, weiß ich, dass ich meine Konsequenzen durchsetzen muss (wie zB. dass er sich eine neue Wohnung suchen muss). Das fällt mir alles extrem schwer, aber ich bin auch erleichtert, dass ich eine Art "Plan" habe und nicht mehr nur im "Warten" gefangen bin. Ich habe gehandelt, so banal das auch klingt.


    Liebe Grüße, Halbmond

    Hallo zusammen, ich bin Halbmond02, Mitte 30 und lebe seit 5 Jahren in einer Beziehung zu meinem jetzt-alkoholabhängigem Partner. Wir leben seit ca. 2 Jahren zusammen in einer Wohnung. Er hat schon getrunken, als wir uns kennenlernten und ich habe es als "einfaches Feierabendbier" abgetan, aus dem auch mal zwei werden konnten.

    Seit ein paar Monaten sehe ich gesundheitliche Verschlechterung, er wirkt abwesend und wird sehr vergesslich, hat oft Magenprobleme - da habe ich dann genauer hingeschaut und bemerkt, dass er Pfandflaschen versteckt. Ich habe oft versucht mit ihm darüber zu reden, mit mal mehr und mal weniger Erfolg. Er trinkt zwischen 4-8 Flaschen Bier pro Tag alleine in seinem Zimmer, lügt mich immer wieder an, trinkt heimlich, erzählt Freunden nicht die Wahrheit über unsere "Beziehungsprobleme", blockt jegliche Hilfe ab und redet seit 2 Wochen nicht mehr mit mir. Ich fühle mich einsam und weiß, es kann so nicht weiter gehen. Ich bin in Therapie und tausche mich mit Freunden aus, aber hier im Forum zu lesen, hilft mir auch enorm, sodass ich jetzt den Entschluss gefasst habe, mich hier anzumelden. Ich hoffe, ich kann irgendwann eine unabhängige Entscheidung treffen und wieder mehr zu mir selber finden, denn so wie es jetzt ist, kann ich nicht weitermachen. Mein Leidensdruck ist zu groß.

    Liebe Grüße,

    Halbmond