Magst du erzählen, was deine Trigger sind?
Hallo Stern,
Ein großer Faktor ist bei mir Stress.
Wenn ich sehr gestresst bin, können mich Situationen aus dem Alltag triggern die mich sonst kalt lassen würden.
Hier ist es dann besonders wichtig für mich dass ich mich schnell sortiere und die Gedanken verwerfe.
Das ist dann dass Alarmsignal kürzer zu treten und mehr Pausen einzulegen.
Was mich zu anfangs auch oft getriggert hat ist Musik aus der nassen Zeit.
Viele Lieder meide ich bis heute, weil dann das gedankenkarusel anspringt.
Es gibt viele Trigger die kann man nicht vorhersagen und deshalb muss ich wissen, wie ich damit umgehe wenn sich die Suchtstimme meldet.
Als Beispiel jetzt aktuell erst passiert.
Ich habe mich mit mückenspray eingesprüht und das irgendwie leicht eingeatmet.
Vermutlich ist das alkoholhaltig da hab ich wohl nicht richtig aufgepasst.
Das hat im Mund kurz geschmeckt als hätte ich was getrunken.
Das hat sich das Suchtgedächtnis sofort geschnappt und wollte mir mehr einreden.
Das ganze war nach kurzer Zeit wieder vorbei, zeigt mir aber wieder wie hinterlistig diese Sucht ist.
Lesson learned: Mückenspray nicht einatmen (es gibt vermutlich noch 1000 andere gute Gründe das nicht zu tun)😅
Vieles ist nüchtern auch gar kein Problem, sondern einfach das ganz normale Leben. Und dieses ganz normale Leben ist ja genau das, was ich wieder haben wollte. Fühlt sich super an.
Ganz genau, ich bin nass oft an Situationen im Alltag gescheitert, über die ich heute gar nicht mehr nachdenke.
Zum Beispiel die Warteschlange an der Kasse im Supermarkt. Früher blanker Horror mit Panikattacken, heute ist mir das einfach egal.
Danke für den Denkanstoß zu den Triggern.
LG Bingo