Beiträge von Sunny_77

    Hallöchen ihr alle ☺️

    Geht er denn wenigstens Normal mit dir um, oder streitet ihr euch viel?

    Wir gehen vollkommen normal miteinander um. Eigentlich leben wir wie eine gut funktionierende WG zusammen.

    Doch, es ist einfach. Denn wenn du kein Problem mit seinem Trinkverhalten hättest, wärst du nicht hier. ER hingegen hat für sich wohl kein Problem mit seinem Trinkverhalten sonst würde er es ändern.

    Eigentlich hast du vollkommen recht. Ich kann auch nicht erklären, warum ich es immer und immer wieder weiter laufen lassen.

    irgendwie gleichen sich die Geschichten alle sehr.

    Ja, da hast du Recht. Es tut gut, zu wissen, dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen und Gedanken.


    Heute ist nach 2 Wochen Urlaub der erste Tag, wo mein Mann sich ohne Feierabendbier auf die Couch setzt. Ich habe aber das Gefühl, dass er immer wenn er nicht trinkt, schlechte Laune hat.

    Ich glaube schon, dass mein Mann mir anmerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich bin oft sehr abweisend und merke selber wie ich mich ihm gegenüber verändert habe. Ich kann es jedoch nicht verstehen, dass er nicht ein einziges Mal auf die Idee kommt, was das Problem sein könnte... Schließlich merkt er dich selber wie viel Leergut er wegbringt. Was sich jedoch verändert hat ist ,dass ich null Kommentar mehr zu der Menge abgebe, die er trinkt.

    Beste Beispiel war mein vergangener Geburtstag. Er hat eine Kiste Bier besorgt, jedoch hat niemand eine Flasche getrunken. Es wurde außer von ihm nichts getrunken. Er hat es geschafft die Kiste an zwei Tagen alleine zu trinken. Sowas muss man doch merken, vor allem da wir im Frühjahr bereits kurz vor der Trennung gestanden habe.

    Ich kann es einfach nicht verstehen.

    Hallo Lebenskünstler,

    eigentlich lebe ich schon sehr viele Jahre so und weiß, dass ich dies nicht noch weitere Jahre so möchte. Wir haben noch zwei Kinder im Haus wohnen. Ich habe mich gefühlsmäßig schon sehr distanziert und wünsche mir eigentlich, dass wenn die Kinder aus dem Haus sind, eigene Wege zu gehen. Ob ich das noch so lange aushalte ist ne andere Frage. Definitiv werden es keine 10 Jahre ..man wird ja schließlich nicht jünger 😊

    Nun bin ich wieder seit ein paar Tagen hier am lesen ... Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist so erschreckend, wie die Zeit vergeht und wenn man dann hier seine Einträge liest und feststellt, dass sich nichts verändert hat.

    Als ich zuletzt in der Pension war und im Februar dann wieder nach Hause bin hat mein Mann es angeblich eingesehen, dass er zu viel trinkt. Nun ja das Ganze ist dann ein paar Wochen gut gegangen und seit ca. Mitte April ist es so wie vorher. Er trinkt in der Woche (jedoch nicht täglich) 1- 4 Bier, meist 0,5 Dosen und am Wochenende sind es meistens mehr.

    So richtig betrunken wirkt er fast nie, ich glaube seine Toleranz ist da im Laufe der Zeit höher geworden. Wir hatten jetzt zwei Wochen Urlaub und es ist kein Tag vergangen, am dem er nicht getrunken hat. Teilweise schon morgens um 11:00 Uhr am Kiosk eine Flasche Bier.

    Ich merke an mir selber, dass ich mit ihm überhaupt kein Alkohol mehr zusammen trinken möchte. Früher war das anders.

    Irgendwie könnte ich diesen Text hier vermutlich alle paar Wochen schreiben. Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob ich übertreibe. Hat er ein Problem oder habe ich ein Problem mit seinem "Bierchen". Das ist alles nicht so einfach.

    Nun bin ich bereits seit 8 Tagen in einer Pension, um etwas Abstand von zu Hause zu bekommen und mir Gedanken über das "Wie geht's weiter" zu machen.

    Mein Mann versucht noch nicht mal das Gespräch zu mir zu suchen. Ich weiß das er bis vergangenen Sonntag weiter sein "Bierchen" getrunken hat. Wie es den Rest der Woche aussah, weiß ich nicht. Heute habe ich mit ihm ein paar Erledigungen gemacht, alles in einem ordentlichen, freundschaftlichen Ton.

    Wir sind dann noch kurz in den Supermarkt gefahren, da er sich unbedingt noch alkoholfreies Bier kaufen wollte. Raus ist er mit alkoholfreiem und normalen Bierdosen. Zwar nur zwei Stück, aber ich verstehe es einfach nicht.

    Ich sage ihm, dass ich mich trenne und es fühlt sich für mich an, als wäre es ihm egal.

    Er leidet sehr unter der aktuellen Situation und die Kinder gewiss auch, aber ich sehe gerade keinen Ausweg.

    Wenn dieser scheiss Alk nicht wäre, ist es der beste Mann, den Mann sich vorstellen kann. Er ist mein bester Freund.

    Heute bin ich kurz zu Hause gewesen. Ich verstehe mich zum Glück ganz gut mit meinem Mann. Wir streiten zumindest nicht. Der Alkohol ist seinerseits gar kein Thema. Ich weiß allerdings, dass er seit Dienstag bis gestern definitiv etwas getrunken hat. Die Menge spielt für mich gar keine Rolle. Ich kann es noch nicht mal sehen, wenn er eine Flasche in der Hand hat.

    Er hat den kompletten Pfand heute weggebracht. Dieser war im Keller mittlerweile gestapelt.

    Den Kühlschrank hat er heute dann mit 0,0 Dosen bestückt. Ich bezweifel, dass dies eine gute Alternative ist. Wie sind hier die Erfahrungswerte? Mittlerweile bin ich einfach nur noch skeptisch.

    Hallöchen alle Miteinander,

    nun lese ich schon sehr lange in diesem tollen Forum mit und habe mich nun endlich getraut, mich anzumelden.

    Es geht um meinen Mann, mit dem ich nun seit fast 30 Jahren zusammen bin , 2 tolle Kinder habe und eigentlich glücklich bin, wenn der Alkohol nicht wäre.

    Von Beginn an unserer Beziehung hatten wir seeehr viele unschöne Momente, die auf seinem damaligen Kontrollverlust beim Trinken zurückzuführen waren. Viele Dinge davon habe ich ihm bis heute nicht verziehen. Früher hat er jedes Wochenende bis zum Vollrausch getrunken, oft wusste er nicht wie er nach Hause gekommen ist oder wo er überhaupt war.

    Dieses Verhalten hat sich auf jeden Fall geändert. Ich kann es zeitlich nicht genau sagen, vermute aber, dass er bestimmt schon seit 2-3 Jahren fast täglich trinkt. In der Woche sind es meist "nur" 1-3 Bier , am Wochenende sind es immer mehr.

    Wenn wir mal zusammen unterwegs sind, oder Besuch da ist, hat er eine Trinkgeschwindigkeit, bei der keiner mitkommt.

    Ich habe bereits mehrfach mit ihm darüber gesprochen, dass ich das nicht mehr toleriere und er sein Konsum überdenken soll. Er sieht hier kein Problem. Im Sommer 2025 habe ich ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt, dass ich mich trenne, da er genau so weiter macht, wie bisher.

    Er hat dann für 7-8 Wochen komplett verzichtet. Ich hatte die Hoffnung, dass er es eingesehen hat. Seit September trinkt er nun wieder fast täglich sein Bier. Es gibt nur sehr wenige Tage, wo er mal nicht eine Flasche öffnet. Ich habe mir dann vorgenommen das Jahr 2025 zu Ende gehen zu lassen, habe ihm keine Vorwürfe etc. mehr gemacht. Er hat im Dezember deutlich mehr getrunken wie die Monate zuvor (hier waren es wochentags 3-4 Flaschen, Wochenende wieder mehr ).

    Vor 14 Tagen nun habe ich ihm mitgeteilt, dass ich mich trenne. Ich werde nicht Ernst genommen. Nach wie vor ist er der Meinung er hat kein Problem, trinkt nur weil er mit sich nichts anfangen kann, unzufrieden ist, keine Freunde hat usw.

    Aktuell bin ich woanders untergekommen und werde hier bis Ende Februar bleiben können, um ein bisschen Abstand zu bekommen. Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass er einsieht, dass er zu viel trinkt. Es ist das erste Mal in den ganzen Jahren, dass ich diesen Schritt wage.

    Ich bin echt traurig, weil ich weiß, dass er die letzten Tage weiter getrunken hat.

    Vielen Dank, dass es dieses Forum gibt.

    Ich freue mich auf den Austausch.

    Viele Grüße

    Sunny