Melde mich wieder wenn ich trocken bin, passt auf Euch auf
Beiträge von Fra80
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Vielen lieben Dank an alle für Eure Denkanstöße
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Das abstinent Bleiben versuche ich jetzt aktiv wieder anzugehen, hab doch alles die letzten Tage dafür getan und es war nicht leicht, meiner Hausärztin zu sagen, dass ich nach dem ersten Mal gescheitert bin. Es fällt mir schwer, dass ich immer alles begründen muss, die Zeit in der Klinik brauche ich und ich bin mir bewusst, dass danach der Alltag wieder da ist, aber die Entzugserscheinungen behindern mich zurzeit sehr, danach geht es weiter, aber ich denke gerade, dass es gut ist, diesen Weg zu gehen
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Und ich habe Entzugserscheinungen und meine Hausärztin unterstützt mich, bis ich den Eintrittstermin habe. Hartmut verzeih, dass die Kommnikation aneinander vorbei geht, ich hatte geschrieben, was mich bewegt und ging davon aus, dass das Deine Fragen beantwortet. Wenn dem nicht so war, schreib gerne nochmal was Du wissen möchtest
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Alkohol ist Thema seit mein Mann von Hause aus Narzisst ist und mich jeden Tag versucht klein zu halten
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Möchte doch einfach nur etwas Ruhe und ist das jetzt der falsche Weg? Meine Hausärztin hat mich gestern so bestärkt in dem Klinikaufenthalt, ein unterstützendes und motivierendes Gefühl, das ist doch richtig oder?
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Rennschnecke es geht so nicht mehr weiter, aber ich werde, wie im März schon mal geschrieben habe, nicht die Hunde zurücklassen. Ich brauche Ruhe zum Nachdenken und zur Stabilisierung, deshalb die Klinik nächste Woche und dann werde ich genug Energie aufbringen können, die weiteren Schritte (Auszug, Wohnung suchen etc) zu planen und durchzuführen. Oder findet ihr das falsch, dass ich das jetzt so mache?
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Hartmut vielleicht zum besseren Verständnis wie meine Tage zwischen Job und Haushalt ablaufen, ein paar Dialoge von meinem Mann und mir und ein paar Vorfälle
- Gespräch mit meinem Mann, als er versuchte eine Kollegin anzurufen und sie ging nicht ans Telefon. Darauf hin ich humorvoll gemeint "sie will nicht mit dir reden ;-)", darauf hin mein Mann: "Die hat privaten Stress, genau wie ich"...
- Dann folgendes von gestern: Ich hab nach Feierabend das Telefonat mit meiner Schwester abgesagt weil mein Mann immer gerne mit hört und ich keinen Rückzugsort habe
- Mein Mann meint, irgendwann muss ich mich zwischen ihm und meiner Schwester entscheiden (er mag sie nicht)
Vorfall gestern: Mein Mann hat sehr laut telefoniert mit einer Mitarbeiterin von edit. Ich hatte zu dem Zeitpunkt einen beruflichen Telefontermin (wir arbeiten beide im Homeoffice) und mein Mann war durch die geschlossene Tür lauter zu der Mitarbeiterin von edit als mein eigenes Telefonat. Ich hab meins unterbrochen und ihm gesagt, dass er zu laut war, darauf hin er zu mir "Ist mir doch egal". Später habe ich es nochmal in Ruhe angesprochen: Ich habe zu ihm gesagt, dass ich meinen Telefontermin aufgrund seiner Lautstärke unterbrochen habe und dass ich es nicht gut finde, wie er so reagiert...Daraufhin sagt er, dass ich keine gute Rückendeckung für ihn sei.
Und das geht jeden Tag so...
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Hartmut meinem Mann möchte ich nicht die Schuld zusprechen, wir sind nicht kompatibel, er hat seine Sicht der Dinge und sein Verhalten mir gegenüber zermürbt mich, und dann muss ich daraus meine Konsequenzen ziehen, wenn ich dauerhaft abstinent bleiben will und in die Klink gehe ich, weil mir die 7 bis 10 Tage raus aus dem Alltag helfen werden für eine erste Stabilisierung. Das kann ich zu Hause nicht erreichen. Dass ich nächste Woche in die Klinik kann ist für mich wie ein Rettungsanker, das motiviert mich, nicht zu trinken. Hätte ich diese Perspektive nicht, würde ich spätestens Samstag wieder zur Flasche greifen
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Hartmut im Januar war ich auch beim Eintritt in die Klinik vorher bereits 6 Tage trocken, aber ich brauche diese Unterstützung, vor allem, weil die mich weiterleiten können zum Thema Reha, ich weiß sonst keinen anderen Weg
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Hartmut meine Hausärztin unterstützt mich jetzt täglich, wir haben 3 Mal am Tag Videosprechstunde und ich nehme Medikamente, ich kann meine Hausärztin für den Fall der Fälle sogar nachts erreichen
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Hallo Hartmut
dank der Unterstützung meiner Hausärztin trinke ich seit gestern früh 8 Uhr nichts mehr.
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Hallo nochmal an alle,
erstmal vielen lieben Dank für Eure unterstützenden Worte
Habe gestern mit der Klinik telefoniert und die 7 bis 10 Tage werde ich ab nächste Woche absolvieren, der genaue Aufnahmetag konnte noch nicht genannt werden, verständlich, da die Klinik sehr spontan agieren muss. Aber soweit mir gesagt wurde, geht es Anfang nächster Woche los. Ich war ja schon mal dieses Jahr im Januar 2026 in einer Klinik und hab damals alles auf mich zukommen lassen. Aber jetzt beim zweiten Anlauf bin ich sehr nervös. Und da wollte ich mal fragen, ob das hier erlaubt ist, wenn ich die konkrete Klinik nenne, in die ich nun kommen werde, und ob jemand den Ablauf dort kennt? Ich nenne jetzt bewusst noch nicht den Namen der Klinik, weil ich nicht weiß, ob das hier im Forum zulässig ist.Vielen lieben Dank vorab für hilfreiche Antworten
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Hallo ihr Lieben,
hab immer mal hier gelesen und hab lange nichts von mir hören lassen. Hab es leider nicht geschafft und gestern war ich bei meiner Hausärztin, ab nächste Woche gehe ich für 7 bis 10 Tage wieder in die Klinik. Danach melde ich mich wieder.
Viele liebe Grüße an alle
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Ich hoffe, Ihr hattet alle bisher eine gute und abstinente Woche. Diejenigen, denen es vielleicht gerade nicht so gut geht, "Kopf hoch, ihr seid nicht allein
".Eine Sache, die ich hier gelesen habe, beschäftigt mich schon den ganzen Tag. Da möchte ich jetzt niemanden direkt zitieren, sondern nur mal grundsätzlich etwas dazu sagen, wie es hier im Forum gehandhabt wird, wenn man neu dazu kommt und sich eine Sache dann bewusst machen muss. Ja ich bin Alkoholiker/-in. Das ist keine Doktrin, die hier gelebt oder von Teilnehmern gefordert wird. Diese Aussage ist für jeden einzelnen, der sich für diese Online-SHG entscheidet, essentiell, sozusagen die Basis. Durch das Sagen bzw. Schreiben "Ja ich bin Alkoholiker/-in" wird man sich selbst nochmal während des Sagens bzw. des Schreibens dessen bewusst.
Und in dieser SHG sind alle Moderatoren und Moderatorinnen sehr verantwortungsvoll und verständnisvoll. Und wer das von einer Vor-Ort SHG auch kennt, weiß, wenn man dort zum ersten Mal hinkommt, stellt man sich vor und zwar mit den Worten "Ich bin der/die Fra80 und ich bin Alkoholikerin". Und das ist keine Schande, das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur dauerhaften Abstinenz.
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Allerdings, ich kann nicht genau beschreiben wieso, ist die Beerdigung an sich wichtig, damit ich wirklich begreifen kann, dass das wirklich passiert ist. Die Urne sehen, die Erde in das Grab kippen. Vielleicht ist mir das deswegen so wichtig, weil durch mein Trauma meine Erinnerungen oft verschwommen sind. Es ist für mich wichtig, dabei zu sein, um das später wirklich verarbeiten zu können und nicht wieder an meiner Erinnerung zweifle. Schwer zu beschreiben, aber vielleicht verstehst du ungefähr, was ich meine.
Der Abschied braucht diesen Prozess bzw. ich würde genauso empfinden und ich kann Dich sehr gut verstehen. Es ist symbolisch der letzte gemeinsame Weg. Und wenn ich die vielen Beiträge hier lese, wird mir eine Sache immer sehr bewusst: Hier sind Menschen, die fühlen, die leben und die auch sehr viel Kraft aufwenden, um für sich selbst und für andere in ihrem Umfeld stark zu sein

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Die Woche nähert sich dem Ende und wie ich hier lese, so hat es doch den ein oder anderen diese Woche hart getroffen. Gut ist, wie viele hier auch in schweren Zeiten und unter größter Belastung abstinent bleiben. Und ich möchte einfach mal von Herzen Danke sagen an alle. Diese SHG ist eine für mich unverzichtbare Stütze geworden.
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Heute möchte ich mal denen Mut machen, die vor schwierigen Situationen im Leben stehen.
Danke für deine mutigen, berührenden Worte. Du kannst stolz auf Dich sein, dass Du trotz dieser schweren Schicksalsschläge standhaft geblieben bist. Deine Erfahrung gibt Hoffnung.
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„leider kann ich momentan nirgendwo hin“
aus gesundheitlichen Gründen? Oder weil Dein Mann Dich kontrolliert?Wie haben drei Hunde und die möchte ich nicht im Stich lassen. Zudem erlaubt es meine finanzielle Situation nicht, obwohl ich vollzeit arbeite, dass ich ausziehe. Könnte mir zwar was eigenes suchen, aber dann könnte ich die Hunde nicht mitnehmen