Hallo Sweppes,
es ist so, dass der Grund aufzuhören und abstinent zu bleiben aus dem Abhängigen selbst kommen muss. Nur aus ihm selbst kommen kann.
Genau, das meine ich mit "der Anlass muß groß genug sein "
Ich finde und fand dieses Wissen damals, als ich mich anfing mit Sucht zu beschäftigen, ganz wichtig. Denn dadurch habe ich verstanden, dass es nicht meine Verantwortung ist.
Stimmt, ist es nicht... das habe ich für mich aber ganz schnell gewusst. Trotzdem kann man unterstützen .
Ich bin ja mit einem Alkoholiker in 2. Ehe verheiratet, er ist seit fast 20 Jahren trocken. Er hat die Vorgaben gemacht was für ihn wichtig ist in
unserem gemeinsamen Zusammenleben. Zum Beispiel ein alkoholfreies Zuhause. Natürlich akzeptiere ich das und achte beim Einkaufen darauf, nicht was zu kaufen wo Alkohol drin ist.
Das ist die Unterstützung ![]()
Aber grundsätzlich handelt er für sich, eigenverantwortlich und offen, was seine Suchterkrankung angeht. Alles andere würde für mich selbst, also für mein Leben, wieder in eine ungesunde Richtung gehen.
Liebe Grüße Aurora
Eigenverantwortlich kann ich gut nachvollziehen! Wie meinst du "offen" ? Das er mit dir offen darüber kommuniziert? Oder allgemein nach außen?
Da hatten wir bei der letzten Suchtberatung ein gutes Gespräch drüber, wo uns gesagt wurde, das man schon differenzieren soll wie weit man nach außen offen damit umgeht.