Beiträge von Bergfloh

    Dieses Forum hilft mir so. Gerne lese ich bei euch mit, aber auch eure Ratschläge machen mir soviel Mut.

    Bin gerade vom Sport zurück und platze vor Freude und Energie. So gut ging es mir schon lange nicht mehr.

    Danke an meinen Körper, dass er alles mit mir mitmacht :mrgreen: und auch jetzt zeigt, du spinnst zwar, aber es ist guuuut!

    Danke an das Forum - mit euch ist der Weg so viel schöner :)

    Einen Monat heute erreicht :thumbup: und weiter gehts. Heute hätte ich einen geschäftlichen Anlass mit Weindegustation gehabt - und abgesagt, ohne Begründung. Ich gehe an solche Anlässe einfach nicht mehr und fertig.


    Heute aufgewacht, fröhlich, glücklich, Zumba ruft. Tag 30, ich bin bereit :mrgreen:

    Jetzt steht bis Ende Jahr noch eine Hochzeit an, ansonsten sage ich alles ab. Meine Nüchternheit hat allererste Prio!!!!!!! Das gebe ich nicht mehr her. :twisted:

    Habe gerade in den Spiegel geschaut, verdammt, seh ich gut aus! Eigenlob stinkt, aber der Unterschied vor fast einem Monat ist enorm.

    Glänzende Augen, schöne Haut und keine Augenringe- Säcke. Herrlich!!!!!!

    Auf gehts, noch einen Tag, dann habe ich den ersten Monat voll 8o

    Erste Reaktion auf eine Bewerbung erhalten. Das tut doch schon einmal gut! Mein Ego ist wieder etwas am glänzen :lol:

    Dass ich seit einer Woche immer gleich losheulen könnte und auch mache, ist eigentlich nicht so mein Wesen.

    Klar stehe ich etwas unter Druck und das Gespräch mit dem Vorgesetzten war mies, unprofessionell und unterste Schublade. Sogar dort hatte ich geheult. Einen Tag später, als ich meiner Arbeitskollegin davon erzählt hatte, auch.

    Aber eigentlich weine ich nicht gleich los..... ist das meine Abstinenz? 28 Tage?

    Tag 27, noch drei Tage bis zum ersten Monat. Und es ist enorm, welche Qualität mein Leben erhalten hat.

    Abends unternehme ich etwas, früher hätte ich Bier oder Wein getrunken und herumgehängt.

    Der Sport tut mir gut, meine Psyche ist manchmal nicht soooo belastbar. Dann heule ich, wenn der Frust mit dem Job zu gross ist. Ich kanns angehen, aber eine Lösung gibts nicht immer sofort. Aber ich habe gute Qualifikationen, Sorgen mache ich mir keine.

    Einen geschäftlichen Anlass habe ich für Sonntag abgesagt, ich setze eure Tipps um. Dort wird eh gesoffen. Generell gehe ich allem aus dem Weg, das ich irgendwie absagen kann. Nach meinem Gespräch ist es mit mittlerweile wurst, ob es bei der Chefetage gut ankommt, wenn ich mich bei Anlässen blicken lasse. Ha! Es ist so befreiend, nein zu sagen und zu sich selber zu stehen.

    Auch die Tränen und der Frust darf raus. Es wird nichts mehr mit Alkohol unterdrückt!

    Ja, liebe Rennschnecke. Was habe ich immer alles runtergeschluckt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Bin immer noch sehr wütend wegen dem gestrigen Gespräch und suche mir Leute mit denen ich reden kann und Rat holen darf.

    Bei meiner Stelle geht es um alte Machtstrukturen, um Männerdominanz und ja nichts modernisieren. Ich reibe mich da auf.

    Heute geht es mir nicht so gut. Die Realität rund um meine Stelle ist nach dem gestrigen Gespräch brutal. Heute Nacht um drei Uhr war fertig mit Schlaf.

    Ich habe noch nie so wenig Wertschätzung wie bei dieser Stelle erlebt. Ebenfalls ist es ein sehr nasses Umfeld. Die Leute kann ich nicht ändern (Vorgesetzte, Mitarbeiter, etc) aber ich kann mich ändern.

    Jammern bringt nichts, aber für sich selber einstehen auf jeden Fall. Die Schmerzgrenze ist erreicht. Kein Wunder ist die Fluktuation hier sehr gross.

    Heute setze ich mich dran, einen neuen Lebenslauf aufzusetzen, Fotos habe ich letzte Woche machen lassen. Fotos ohne geschwollene Augen mit einer schönen Ausstrahlung. Dank einer Abstinenz von fast einem Monat :lol:

    Einen Termin mit einem Coach habe ich auch schon vereinbart und am Abend gehts ins Training, ein paar Kilometer laufen.

    Packen wirs an :thumbup:

    Aha, und gute Laune und Erfolge wurden wohl ausschließlich mit Wasser begossen?:)

    Das klingt mir etwas nach Ausrede. So habe ich auch mal anfangs gedacht, um mir meine Sicht schön zu reden und zu denken. War ein Fehler. Ich habe immer gesoffen, den Frust runtergespült und die Erfolge gefeiert.


    Nicht der äußere Anlass war entscheident, sondern meine innere Sucht. Sie schrie nach ihrem Tribut und musste bedient werden.

    Du hast völlig recht, ich habe immer einen Grund zum Saufen gehabt 😅

    Ohweh, wenn ich ganz ehrlich bin, üüübel. Heute das Gespräch wegen dem Job gehabt. War richtig schlimm. Werde neuen Job suchen müssen.

    Aber ich bin es endlich angegangen, habe es angesprochen und gesehen, dass ich mit meinem Problem nicht durchkomme.

    Bald habe ich meinen ersten Monat voll.

    Mein Schlaf ist immer noch unberechenbar, aber letzte Nacht habe ich so toll und erholend geschlafen!

    Heute steht mir ein Gespräch bei der Arbeit bevor. Früher hatte ich mich dermassen geärgert und am Abend einen/zwei Weinflaschen geöffnet. Ich war eine Frustdrinkerin. Heute packe ich den Stier bei den Hörnern und gehe es endlich an! Ich habe das Gespräch gewünscht und will Verbesserungen, ansonsten suche ich mir etwas anderes.

    Also, Ärmel hoch, nicht jammern, anpacken. Und wenns nicht gut läuft, ab ins Training

    Heute Nacht zum ersten Mal seit meiner Abstinenz einen Traum gehabt, in dem ich Trinke. Ich weiss, dass ich mich noch gewundert hatte, he, trinke doch nicht mehr.

    Beängstigend, dass das Unterbewusstsein so bringt. Vom Tabak träume ich nicht, obwohl ich seit mehr als einem Monat erst aufgehört hatte.

    Gestern war ein langer Tag mit einer anschliessenden Sitzung. Als ich in die Runde der Sitzungsteilnehmer schaute, sah ich, wer immer gerne nach den Sitzungen versumpft. Ich will nicht hochnäsig rüberkommen, aber ein Mitglied ist richtig aufgeschwemmt, hat rote Augen und den dicken Bauch gabs auch nicht umsonst.

    Für das anschliessende Essen mit Trinken habe ich mich schon vorgängig entschuldigt gehabt und da ich ausnahmsweise kein Auto hatte, bin ich einige Kilometer gelaufen, bis mein Mann mich aufgegabelt hatte.

    Eure Erfahrungen nehme ich ernst und gehe möglichst den Besäufnissen aus dem Weg.

    Heute habe ich frei und geb mir Sorg, Training und Friseur, was will man mehr? :lol:

    Tag 20, der volle Monat rückt näher.

    Es geht mir so gut, heute Morgen tappte ich zur Kaffeemaschine und war so glücklich, keine Watte im Kopf zu haben. :wink:

    Gestern Abend war ich im Pilates, lernte neue Leute kennen und sank mit leichtem Muskelkater ins Bett.

    Früher hätte ich auf dem Balkon meinen Jobfrust mit Alk runtergespült.

    Und schon sind wir beim Thema: Job.

    Aber eben, alles ändern geht nicht, ich will zuerst weiterhin an mir arbeiten und geniesse die erlangte Zufriedenheit, Gesundheit und Freiheit :wink::wink::wink:

    Da ich ein Zahlenfreak bin, habe ich zwei Apps, die mir aufzeigen, wie positiv mein Verzicht auf Nikotin (38 Tage) und auf Alk (19 Tage) ist. :/ macht mich nachdenklich, was ich alles meinem Körper über Jahre zugemutet hatte.

    Schlecht geschlafen, wahrscheinlich arbeitet es in mir drin, weil ich die Probleme nicht dämpfe.

    Danke für eure Inputs, sie machen mich nachdenklich. Auch was meinen Job betrifft.

    Nun wünsche ich allen und auch mir einen guten Mittwoch, am Abend gehts wieder ins Training, der Muskelkater hat nachgelassen :lol:

    Ja ich bin in einem schwierigen Umfeld.

    Und ich weiss, rechtfertigen hört sich dumm an. Dann wird man halt gefragt und man gibt eine Antwort.

    Ich als Anfängerin muss noch etwas üben.

    Es ist einfach krass, wie sehr der Alk verankert ist. Und es fällt mir erst jetzt so richtig auf.

    So, jetzt bin ich zu Hause und kann in Ruhe schreiben.

    Meine Arbeit zu beschreiben ist etwas kompliziert, sagen wir so, ich arbeite im Büro mit vielen Abendsitzungen. Es gibt auch viele öffentliche Anlässe, bei denen ich helfen muss. Aber nicht in der Gastro.

    Manchmal kommt es mir aber fast so vor :/

    Schwierig ist immer, wenn ich mich rechtfertigen muss, weil ich keinen Alkohol trinke. Total bescheuert, oder? Bei öffentlichen und geschäftlichen Anlässen hatte ich mich immer im Griff und hörte nach ein paar Gläsern auf zu trinken.

    Das Problem war eher zu Hause. Und vor 18 Tagen an einer Feier. Dort schoss ich mich komplett ab. :roll:

    Das will ich nie nie mehr.