Beiträge von Elly

    Hallo Stromer,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Deiner Schilderung zufolge bist Du nun seit 8 Monaten abstinent. Eine sehr gute Entscheidung von Dir!

    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, das ist Fakt.

    Wolltest Du nur Deine Geschichte erzählen, oder hast Du an eine zusätzliche Online Selbsthilfegruppe

    für den Austausch. d.h unser Forum, gedacht?

    Wenn Dein Mann in den 2 Wochen nicht einmal den Versuch unternommen hat, die Kinder zu sehen, sagt das sehr viel aus, Frau! :thumbdown:

    Ebenso der "Versuch" alleine zu entziehen.

    Das sind alles nur leere Worte, es ist gut, dass Du darauf nicht vertraust.

    Ich drücke Dir die Daumen für einen zügigen Termin beim Psychologen!

    Und so lange kannst Du Deine Gedanken immer hier im Forum lassen. Du wirst gelesen!

    Guten Abend Ende,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Mein Beileid zum Verlust Deiner Oma!

    Da hat sich im Laufe der Jahre so vieles bei Dir angestaut und das sucht jetzt seinen Weg.

    Nimm Dir die Zeit zum Trauern und versuche die Vergangenheit jetzt erstmal ruhen zu lassen.

    Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht.

    Ich habe vor Jahren den Kontakt mit meinem Vater abgebrochen, weil er mir einfach nicht

    gut getan hat. Im Nachhinein wurde mir vieles klar, warum alles so gekommen ist.

    Manchmal muss man sich distanzieren, um klarer zu sehen.

    Und der Austausch mit anderen Angehörigen kann helfen.

    Ich lasse Dir den Bewerbungslink für den offenen Bereich unseres Forums hier.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Nach der Freischaltung werden wir

    Dein Thema in den offenen Bereich zu den "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Ich wünsche Dir, dass Du etwas zur Ruhe finden und schlafen kannst.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Andrea-Maria!

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den

    neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Ilse!

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den

    neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    PS: Wegen der Anonymität empfehle ich Dir bei "Ilse" zu bleiben. Oder hast Du

    eine andere Idee?

    Der Alkohol beeinflusst den Süchtigen gewaltig und als Angehöriger steht man fassungslos daneben.

    Ich kenne es aus der anderen Perspektive und kann Dir nur schreiben, dass der Entschluss,

    mit dem Saufen aufhören zu wollen, aus einem selbst kommen muss. Da helfen weder gute

    noch böse Worte oder Taten.

    Ilse, möchtest Du Dich im offenen Bereich mit den anderen Angehörigen austauschen?

    Hier ist der Bewerbungslink für Dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige"

    verschieben.

    Hallo Ilse,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du hast es genau erfasst, ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken. Und nur

    der Alkoholiker kann, wenn er erkannt hat, dass er einer ist, die Sucht stoppen.

    Und zwar nur er allein. Du hast völlig recht, da ist er für sich selbst zuständig.

    Andersherum kannst Du die Konsequenzen ziehen, damit es Dir und den Kindern

    besser geht.

    Wenn Du Dich hier bei den Angehörigen einliest, wirst Du sehen, dass die Geschichten

    sich sehr ähneln.

    Leider wird der Alkoholkonsum im Laufe der Jahre immer mehr. Ich weiß das aus

    Erfahrung.

    Hast Du schon einen Plan?

    Hallo Grit,

    es freut mich für Dich, dass es Dir mittlerweile so gut geht.

    Du hast damals schon sehr entschlossen gewirkt, als Du Dich bei uns hier

    in der Selbsthilfegruppe angemeldet hast. Aber von dem Gedanken bis

    hin zur Trennung, ist dann doch noch ein großer Schritt, den Du mutig

    durchgezogen hast.

    Du bist ein Mutmacher für andere, die noch nicht so weit sind. Aber bringe

    Dich nur soweit ein, wie es für Dich selbst hilfreich ist. Deine Geschichte

    steht hier und jeder, der es wissen möchte, kann sie nachlesen. Das allein

    ist schon sehr viel!

    Es ist schön zu lesen, dass Du einen Partner gefunden hast, der besser zu Dir passt

    und der Dir guttut.

    Meinen Glückwunsch!

    Ich möchte sie natürlich nicht im Stich und alleine lassen, bin doch kein ‚Raben-Ehemann.‘ Nur ich als ihr ‚Babysitter‘ brauch ein paar Tage Luft. Was empfiehlt ihr mir?

    Wieso fährst Du denn nicht allein, Berni?

    Du kannst da mal Abstand bekommen und siehst etwas anderes.

    Natürlich kannst Du sie alleine lassen, sie ist doch erwachsen und weiß, was sie tut.

    Und wie Fred schon geschrieben hat, sie kann den Beipackzettel der Medikamente lesen!

    Es ist gut, dass Du die Versuche Deines Suchthirns erkennst und dem auch ein

    Ende setzt, Rina!

    Im Laufe der Zeit werden diese "Gespräche" weniger. Deswegen schreiben

    wir ja immer von dem ersten Jahr, in dem man sich aus gewissen Situationen

    herausnehmen soll.

    Danach ist die Abstinenz gefestigter.

    Also, immer schön weiter so! ;) :thumbup:

    . Frau hat zu ihrem massiven Alkoholproblem halt noch schwere Depressionen.

    Alkohol verstärkt die Depression nur zusätzlich, Berni!

    Ich habe schon oft geschrieben, meine traurigsten Zeiten hatte ich in meiner nassen Zeit!

    Das wurde erst besser, als ich aufgehört habe zu saufen! Und sie will nicht aufhören

    zu saufen. Da helfen weder gute Worte noch viel Liebe.

    Hast Du meinen Beitrag #59 bei Dir gelesen?

    Sie sagt immer, ich wäre an allem schuld.

    Na dann, schreibe ich es mal überspitzt. Du setzt ihr also das Glas an den Mund?

    Und wieso bist Du schuld? Weil Du zu gut zu ihr bist, weil Du sie bevormunden willst?

    Niemand war schuld daran, dass ich gesoffen habe, das war ich ganz allein. Und ich

    habe immer wieder irgendwelche Ausreden gefunden: schlechte Laune, gute Laune,

    schlechtes Wetter, eine Bemerkung von jemanden, die mir nicht gepasst hat, etc.

    Diese Liste lässt sich unbegrenzt fortsetzen.

    Hast Du sie mal gefragt, ob sie meint, es geht ihr ohne Dich besser? Und hast Du

    Dich das selbst schon mal gefragt, ob Dein Leben ohne sie ruhiger und zufriedener

    wäre?

    Manchmal ist es nicht nur der Alkohol, der eine Beziehung scheitern lässt. Denn

    einiges brodelt tiefer im Unterbewusstsein.

    Hab ich auch nicht so recht Verstanden, da der stimmungsaufhellende Effekt erst nach 7-14 Tagen eintritt.

    Seit einiger Zeit nehme ich eine Nahrungsergänzung, die mir gegen die innere Unruhe hilft

    und ich kann auch besser schlafen. Es hat auch eine Weile gedauert, bis ich die Wirkung gespürt habe.

    Und als ich einmal versuchte es nicht mehr zu nehmen, habe ich es recht schnell bemerkt, dass ich

    wieder schlechter schlief und meine Stimmung schlechter wurde. Also nehme ich es weiter.

    Und wie Hope schon geschrieben hat, ist es keine "Schande" Antidepressiva zu nehmen.

    Du hast jahrelang gesoffen und alles betäubt, da ist nicht nach ein paar Wochen alles wieder "gut".

    Und wie Du schon festgestellt hast, lässt jetzt die erste Euphorie der Abstinenz nach.

    Hinzukommt, dass jetzt Herbst ist und es in die dunkle Jahreszeit geht. Das macht auch etwas

    mit uns! Wenn Du ein Mittel hast, dass Dir hilft, warum sollst Du es denn nicht nehmen?

    Jetzt geht es mir langsam wieder etwas besser, nachdem ich eine Dosis des Medikaments genommen habe.

    Ich wünsche Dir gute Besserung! 🍀

    Erwarte nicht zu viel von Dir, Du bist ganz am Anfang Deiner Abstinenz. Gut, dass Du das

    Medikament wieder genommen hast!

    Hast Du das Absetzen mit Deinem Arzt besprochen? So wie ich das es mitbekommen habe,

    dauert es über Monate Antidepressiva auszuschleichen.

    Immer eins nach dem anderen, Donnie!

    Erstaunlich, wie lange ein: "Es geht so nicht weiter " weitergeht.

    Seit Jahren schaust Du bei der Selbstzerstörung Deiner Frau zu und verlängerst Dein

    und auch ihr Leid, Berni.

    Wann ist es genug?

    Erst dann, wenn Du für Dich entscheidest bei diesem "Spiel" nicht mehr mitzumachen.

    Sie kann für sich selbst sorgen, das hast Du gerade oben beschrieben. Du brauchst

    nicht das Kindermädchen Deiner Frau zu sein! Gib ihr die Verantwortung für ihr

    Leben zurück!

    Ein Alkoholiker wird von dem Suchtmittel fremdbestimmt. Wann das Fass voll ist, und der

    Alkoholkranke ins Handeln kommt, das ist unterschiedlich.

    Bei manchem setzt dieser Zeitpunkt nie ein und er/sie säuft sich tot.

    Alkoholismus ist eine tödlich verlaufende Krankheit, wenn sie nicht gestoppt wird.

    Und Du kannst nichts dagegen tun, so bitter das ist!

    Lies Dir nochmal alle Antworten hier in Deinem Thema durch, Berni.

    Und dann entscheide, wie lange Du Dich noch ausnutzen lassen willst.

    Je länger man abstinent lebt, desto besser kann man einschätzen, zu welchen Treffen oder

    Veranstaltungen man gehen kann, Paul.

    Doch in der ersten Zeit sollte man sich keinem Risiko aussetzen.

    Und später wirst Du bemerken, dass Du manches gar nicht mehr erleben willst, weil

    Du andere Prioritäten hast. Aber das kommt alles erst im Laufe der Zeit.

    Am Anfang ist es wichtig, dass man die engsten Bezugspersonen informiert, damit

    sie aufmerksam sind und Dich auf "Gefahren" hinweisen.

    Erst vor kurzem hat mein Sohn mir leise zugeflüstert, dass in dem einen Nachtisch

    Alkohol enthalten ist! So etwas ist Gold wert!

    Und gestern war er bei mir Zuhause ohne zu klingeln und hat mir ein kleines Geschenk vorbeigebracht, damit ich es mitnehmen kann.

    Hallo GreenViolett,

    gut, dass Du Dich wieder bei uns meldest!

    Er setzt Dich unter Druck, hat Deinen Wohnungsschlüssel und betritt sie ohne sich bemerkbar

    zu machen?

    Er zeigt, dass er unberechenbar ist und das kann tatsächlich gefährlich für Dich werden.

    An Deiner Stelle würde ich das Schloss auswechseln lassen! Pass auf Dich auf!

    Wenn er tatsächlich nichts getrunken hat, dann ist er im kalten Entzug. Einem Ausnahmezustand.

    Und wenn er doch getrunken hat, dann ist er ebenso im Ausnahmezustand.

    Lass Dich nicht unter Druck setzen und überlege gut, wie es weiter gehen soll.