Beiträge von Elly

    Hallo Morgendämmerung,

    was spricht denn gegen Medikamente, hast Du sie schon mal ausprobiert? Wenn es Dir dann besser geht, warum denn nicht?

    Hast Du schon etwas nicht verschreibungspflichtiges zur Stimmungsaufhellung probiert?

    Mir hilft L-Tryptophan gut, allerdings nehme ich mehr von dem, was empfohlen wird. Du kannst ja mal googeln.

    Hallo Siri,

    Deinen Zwiespalt kann ich gut verstehen. Aber Deine Mutter wird immer einen Weg finden an ihr Suchtmittel zu kommen.

    D.h. ob Ihr nun die Rechnung von ihrem Konto überweist, oder sie jemand anders dafür findet, ist im Grunde egal.

    Ihr bestellt Ihr ja den Wein nicht und so gesehen, seid Ihr da außen vor. Ihr überweist eine Rechnung mehr,

    so sehe ich das.

    Ihre Erkrankung ist derzeit so weit fortgeschritten und sie ist alt genug selbst zu wissen, was sie tut. Außerdem

    würde sie in einen kalten Entzug kommen und das ist auch gefährlich. Sie will nicht aufhören zu trinken und leider

    ist da jeder, der ihr nahesteht, machtlos.

    Hallo Embudu,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Im Laufe der Zeit wird der Alkoholkonsum immer mehr. So ähnlich hast Du das ja auch schon bei Deinem Mann beobachtet.

    Dein Mann sieht sein Alkoholproblem nicht ein und da ist im Grunde fast jedes Wort zu viel. Du hast recht, niemand

    außer dem Alkoholiker ist schuld an dem Saufen. Es wird nur immer ein Grund gesucht und vorgeschoben.

    Der Austausch mit anderen Betroffenen wird Dir guttun.

    Hier ist der Bewerbungslink für den offenen Forenbereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema zu den

    "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

    Guten Abend MarLe,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du zu uns gefunden hast. Die Sucht macht einen einsam und zusätzlich verändert Alkohol die Psyche.

    Linde hat schon einiges erwähnt. U.a. ist der Arztbesuch und eine Begleitung bei der Entgiftung wichtig, damit Du

    Dich nicht einem kalten Entzug aussetzt, der gefährlich werden kann.

    Wie geht es Dir momentan, hast Du schon Alkohol getrunken?

    Hallo Bina,

    am Anfang der Abstinenz war ich gefühlt viel krank. Der Körper erholt sich und holt einiges nach und ist nicht mehr betäubt.

    Und dementsprechend fühlt man mehr.

    Aber einen Hexenschuss hatte ich auch während meiner nassen Zeit öfter. Ich glaube nicht, dass es an der Entgiftung liegt.

    Kannst Du Dich nicht mit TV ablenken? Netflix, Amazon Prime oder der Mediathek von ARD oder ZDF? Da gibt es so viele Themen,

    die einen auf andere Gedanken bringen. Oder telefoniere wieder mit Deinen Lieben, für die Du sonst kaum Zeit findest. Außerdem

    kannst Du auch hier im Forum viel erlesen!

    Ich wünsche Dir schnelle Genesung! 🍀

    Ja, am Anfang hatten wir alle es schwer mit mir! ;)

    Mir ist auf einmal vieles aufgefallen, was mir nicht gepasst hat und ich habe das kundgetan.

    Früher habe ich darüber hinweggesehen. Aber mit Beginn der Abstinenz war mein altes "Ich" wieder da.

    Wenn Du müde und erschöpft bist, dann gönne Dir so viel Ruhe wie möglich! Am Anfang der Abstinenz

    ändert sich so viel. Der Körper kommt wieder ins Gleichgewicht und gesundet.

    Hallo Bina,

    das hast Du gut gemeistert! Es sind nur ein paar Minuten Druck gewesen und Du hast es für Dich gut gelöst!

    Diese Situationen werden im Laufe der Zeit weniger. Dein Suchtgedächtnis versucht es halt, Dich

    wieder in Spur zu bekommen. Aber Du weißt, wo es enden könnte.

    Ich lasse Dir den Notfallkoffer zum Anklicken da, dort sind auch einige gute Tipps enthalten:

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Und dabei hab ich dann doch glatt mein 1 jähriges verpasst. Aber irgendwie gefällt mir es auch, dass ich nicht mehr mitzähle...

    Glückwunsch zum 1. Geburtstag Deiner Trockenheit.

    Mir war der Jahrestag immer wichtig. Im ersten Jahr habe ich jeden Tag und später jede Woche mitgezählt.

    Das hat mir Halt gegeben und mich motiviert.

    Und Dich hat es ebenso motiviert, wie ich gerade nachgelesen habe.

    Von Anfang an hast Du Dich ein wenig gegen unsere Hilfsangebote gesträubt und es auf Deine Weise mit der Abstinenz

    durchgezogen.

    Wichtig ist das Endergebnis, wenn es so für Dich passt, dann ist doch alles ok.

    Immer schön weiter so! :thumbup:

    Ich glaube, Du hast noch nicht innerlich akzeptiert, wie sehr Dir der Alkohol geschadet hat; Maeron.

    Wie schlecht es Dir ging, hast Du das schon so weit weggeschoben?

    Wieso bekommst Du Saufdruck, wenn Du über den Alkohol in Deinem Leben nachdenkst?

    Mich schreckt es noch nach über 10 Jahren ab, was der Alkohol in mir und mit mir angerichtet hat.

    Ich bin so froh, dass ich nicht mehr trinken "muss". Nicht mehr diese Zittrigkeit, die Unruhe und das

    Gieren nach dem Suchtstoff Alkohol.

    Noch immer bin ich dankbar, dass ich diese Zeit hinter mir gelassen habe. Und da will ich auch nie wieder hin!

    Du bist mit der geballten Faust in der Tasche trocken und das kann nicht gut gehen.

    Ich wünsche Dir, dass Du Deine Sichtweise bald ändern kannst, weil Du Dir sonst das trockene Leben selbst

    schwer machst!

    Wann startet die ambulante Therapie? Warte doch erstmal ab, was alles auf Dich zukommen wird, wahrscheinlich

    ist es ganz anders, als Du es Dir jetzt ausmalst. Bzw. was Dir Dein Suchtgedächtnis vormachen will.

    Ich wünsche Dir eine gute Nacht!

    Hallo jj_!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Dein Vater ist schwer krank und ihm kann leider nur geholfen werden, wenn er das wirklich will.

    Und danach sieht es bedauerlicherweise nicht aus. Es ist traurig, vor allem weil er noch so jung ist.

    Doch diese Krankheit kann nur er selbst zum Stillstand bringen und danach sieht es nicht aus.

    Wir sind keine Ärzte und können keine Prognosen abgeben. Aber Du kannst Dich mit anderen

    EKA (Erwachsene Kinder von alkoholkranker Eltern) im offenen Bereich austauschen. Dann kannst

    Du feststellen, dass Du mit Deinen Sorgen und Nöten nicht allein bist. Der Austausch kann Dir

    helfen das alles ein wenig besser zu verstehen und zu verkraften.

    Hier ist der Bewerbungslink für Dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für EKA"

    verschieben.