Beiträge von Elly

    Hallo Maddalena!

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    In was für einer Klinik warst Du? Hast Du einen stationären Entzug gemacht?

    Momentan bist Du dann in einem kalten Entzug und der kann sehr gefährlich werden. Bitte wende Dich

    im Notfall an die Notaufnahme eines Krankenhauses oder wähle die 112. Wir empfehlen in so einem Fall

    zunächst erstmal gemäßigt weiter zu trinken.

    Momentan scheint ja einiges über Dich hereinzubrechen. Da brauchst Du alle Kraft für Dich. Das Thema

    mit Deinem Mann ist dann erstmal zweitrangig.

    Guten Abend Sinuhe,

    gerade in Urlaubsregionen wird, weil es ja so schön ist und man es noch toppen muss, reichlich dem Alkohol zugesprochen.

    Ich glaube da ist es völlig egal, wo man ans Meer fährt.

    Für mich beginnt der Urlaub schon immer mit Stress, weil ich diese langen Fahrten einfach nicht leiden kann. Dann kommt

    noch ein Stau... Und am Urlaubsort angekommen muss man noch alles finden und dann das Gepäck in der Unterkunft

    verstauen. Das allein ist schon, gerade in der Anfangszeit der Trockenheit, eine Herausforderung.

    Verdaue erstmal die ganzen Eindrücke und zu Hause kannst Du Dir noch weitergehende Gedanken in Richtung Therapie

    oder aber realen SHG machen.

    Wichtig war für mich folgender Satz von Dir:

    Zitat

    Glücklicherweise ist mir in diesen Momenten bewusst geworden in welcher Gefahr ich da war und ich habe mich dann weiteren ähnlichen Situationen nicht mehr ausgesetzt sondern sie gemieden und außerdem natürlich immer diese SHG als Anker im Hinterkopf gehabt.

    Sehr gut und hilfreich für Dich, dass Du auch im Urlaub an der Ostsee uns als Anker siehst, und an unsere SHG denkst! :thumbup:

    Dann wünsche ich Dir noch eine schöne Zeit im Urlaub und eine gute Heimfahrt!

    Hallo Marli,

    wieso sollst Du ihn loben, nur weil er den Alkohol weglässt? Etwas, das eigentlich normal ist?

    Und wenn er aufhört zu trinken, dann sollte er es für sich und nicht (nur) für Dich tun!

    Ich habe mal eine Frage. Du hast geschrieben, dass Ihr eine Eigentumswohnung habt und vermieten wollt.

    Wäre das nicht, wenn sich die Lage weiter zuspitzt, eine Alternative für Deinen Mann oder Dich und die Kinder?

    Alkohol ist ein Nervengift und verändert den Süchtigen immer mehr, 4fachmama!

    Man kann kaum noch klare Gedanken fassen und alles dreht sich nur um den Alkohol, den Rausch und den

    Nachschub. Körperliche Beschwerden kommen dann auch noch dazu, vor allem wenn der Pegel absinkt.

    Es ist ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Bis man dann irgendwann gar nicht mehr kann. Dann läuft

    nur noch das Notfallprogramm. Dann sieht der Süchtige nur sich und seine Bedürfnisse. Und dann

    kommen die schlechten Gedanken hoch.

    Es ist eine Spirale, die immer weiter nach unten führt, wenn der Süchtige nichts dagegen tut.

    Alkoholismus kann man stoppen, aber der Süchtige muss das von sich aus wollen.

    Deswegen schalte Du um und sorge für die Kinder und Dich.

    Hallo 4fachmama,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Eure Situation ist derzeit sehr belastend. Und die Kinder sind noch recht klein, nicht wahr?

    An Deiner Stelle würde ich erstmal alle Zahlungen, bis auf die Notwendigen, d.h. Miete,

    Nebenkosten und Lebensmittel einstellen.

    Informiere Dich, wo Du Hilfe bekommen kannst. Wahrscheinlich können Dir die anderen

    Angehörigen hier im Forum gute Tipps geben.

    Möchtest Du Dich im offenen Bereich mit den anderen Angehörigen austauschen?

    Hier ist der Bewerbungslink für Dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den entsprechenden

    Bereich verschieben.

    Hallo Turtle,

    im Grunde braucht man nicht viele Kontakte oder Freunde. Ein paar wenige, gute Freunde sind jedoch für jeden gut.

    Vielleicht fällt es Dir leichter auf andere zuzugehen, wenn Du nicht mehr nur auf Deinen Mann fixiert bist.

    Und der hat, wenn ich das richtig verstehe, mittlerweile mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Um sich selbst

    zu helfen, müsste er sich professionelle Hilfe holen.

    Da er die Partnerschaft mit Dir nicht mehr will, kannst Du im Grunde nur in Liebe loslassen.

    Hast Du Dir schon überlegt, ob Du zurück in die "Heimat" ziehen möchtest?

    Hallo Turtle,

    davon abgesehen, dass Du ihn nicht von seinem Plan mit der Reise abhalten kannst, aber

    hast Du ihn mal gefragt, wie er denn fahren will, wenn er ständig betrunken ist? (Vielleicht

    ist ihm das heute klar geworden, dass er alkoholabhängig ist, und so nicht reisen kann.)

    Damit ist er nicht nur für sich eine Gefahr!

    Am besten wäre es, wenn er sich in einen stationären Entzug begibt. Ohne Alkohol werden auch die

    Depressionen besser werden oder ganz weggehen. Alkohol ist ein Nervengift.

    Was kannst Du für Dich Gutes tun? Freunde oder Familie dieses Wochenende besuchen,

    damit Du mal rauskommst!

    Ich möchte aber auch auf keinen Fall etwas aufgeben, was mich in 90 % der Gesamtzeit sehr glücklich macht. Und ich möchte niemandem etwas unterstellen.

    Vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber wie bekomme ich Gewissheit? Vielleicht habt ihr eine Idee. Bisher habe ich in euren Berichten immer gelesen, dass der Alkoholkonsum, egal ob offen oder vermeintlich "heimlich", immer eindeutig war.

    Im Grunde kannst Du, wenn Dir die Beziehung wichtig ist, ihn doch ganz einfach fragen, Helene.

    Und ihn dann, in Bezug auf Deine Alkoholvergangenheit darum bitten, keinen Alkohol mehr zu trinken. Nicht nur in Deiner

    Anwesenheit, sondern generell. Außerdem ist es für die Gesundheit sowieso besser auf Alkohol zu verzichten.

    Seine Reaktion wird Dir dann schon den Weg zeigen.

    Und sollte er es wirklich ernst meinen, und keinen Alkohol mehr trinken wollen, dann würdest Du doch relativ schnell merken,

    ob es an dem ist. Du hast ja feine Antennen.

    Aber so ganz ohne Erklärung die Beziehung beenden, ist meiner Meinung nach nicht richtig.

    Für meinen Mann war es am Anfang auch schwierig zu verstehen, warum es mir wichtig ist, dass er in meiner Gegenwart

    keinen Alkohol trinkt. Er war immer jemand, dem ein Glas Wein gereicht hat und selten mehr getrunken hat. Ich konnte

    das nie.

    Vor kurzem sagte er zu mir, dass er sogar von sich aus gar keinen Alkohol mehr trinken will, weil ihm das nicht guttut.

    Also sprich mit Deinem Partner, nur so kannst Du es herausfinden!

    Hallo Steffi,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Dein Freund ist schwer krank und trinkt außerdem Alkohol, was zusätzlich zu den Medikamenten, die er sicherlich nehmen

    muss, nicht gut ist. Dass diese Krankheit belastend ist, das ist ganz klar.

    Aber er ist für sich selbstverantwortlich und Du hast da gar keinen Einfluss.

    Hast Du Dich schon ein wenig bei den anderen Angehörigen eingelesen? Leider ist es so, dass sich die Geschichten

    sehr ähneln.

    Hallo Helene,

    vielen Dank für Deine Offenheit!

    Gerade, auch wenn Du selbst keinen Alkohol mehr trinken willst, ist ein Partner, der nicht auf Alkohol verzichten will,

    nicht gut. Das kann ich voll und ganz nachvollziehen.

    Hier ist der Bewerbungslink für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Helene,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Weil Du Dich selbst als Alkoholmissbräuchlerin beschreibst, möchte ich da etwas genauer nachfragen.

    Du hast Dich ja für Dich selbst angemeldet und hier bei uns zu Wort gemeldet.

    Wie ist der Alkoholkonsum bei Dir, trinkst Du gar keinen Alkohol mehr?

    Hallo Lulu,

    wenn Du samt Kinder ausziehen willst und die Sachen schon gepackt hast, dann bist Du schon sehr weit.

    Das solltest Du nicht mehr ausbremsen.

    Genau, lass Dich nicht einlullen!

    Lies Dir Deinen Vorstellungstext nochmal durch!

    Wenn jemand so viel wie er trinkt, dann ist ein Entzug nötig und die Umstellung der Freizeitaktivitäten. Dazu ist

    er anscheinend nicht bereit.

    Dein Partner will nur weniger trinken. Das funktioniert, meiner Meinung nach, nicht!

    Wie sieht es mit der Wohnungssuche aus, hast Du schon eine bestimmte Wohnung in Aussicht? Denn wenn Du

    schon die Kisten gepackt hast, gehe ich mal davon aus.

    Guten Morgen Sinuhe!

    So geht es mir auch, ich finde es wichtig, dass ich mich hier im Forum mit Gleichgesinnten austauschen kann.

    Deine Zeilen lesen sich sehr gut!

    Einen Urlaub am Meer bzw. der Ostsee habe ich auch geplant. Wie schön, dass Du schon konkrete Pläne hast.

    Wie wird die Auszeit aussehen, Hotel, Ferienwohnung oder Campingplatz? Du kannst Dir bestimmt schon denken,

    weswegen ich genauer nachfrage nicht wahr?

    Denn gerade am Anfang ist es wichtig, dass auch das Umfeld, gerade im Urlaub weitestgehend alkoholfrei ist.

    Dir ebenso einen schönen sonnigen Tag!