Beiträge von Elly

    Wenn es aber zur definitiven und endgültigen Trennung kommt, weiß ich nicht, wie ich das alleine schaffen soll. Da werde ich viel Unterstützung brauchen. Wir sind sehr sehr lange zusammen und noch kann ich mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.

    Hallo Panama,

    ist denn Dein Mann wieder bei Euch eingezogen? Davon hast Du nichts geschrieben, wie es

    insgesamt weiter gegangen ist.

    Drehe die Frage mal um: Kannst Du so weiterleben mit seinem Alkoholkonsum?

    Zu der manisch-depressiven Person. Ich gehe mal davon aus, dass es Deine Mutter ist,

    das habe ich so herausgelesen. Wenn es nicht so ist, dann entschuldige.

    Versuche von Dir aus auf Distanz zu gehen. Du hast mit Dir und den Kindern wirklich

    genug um die Ohren.

    Meine Mutter war auch depressiv, aber das hat sie nie zugegeben. Dafür hat sie dann

    noch zusätzlich Alkohol getrunken und wurde dadurch noch schwerer krank. Über sie

    könnte ich auch so einige Geschichten erzählen.

    Wichtig ist, dass Du Dich aus diesem Geschehen, so gut wie möglich herausnimmst.

    Telefonate, Besuche, etc. blocken!

    Es ist kein Wunder, dass es Dir so schlecht geht. Ich kann das verstehen, aber Du

    solltest dafür sorgen, dass es Dir besser geht! Nimm Dich selbst wichtig und

    gönne Dir Auszeiten!

    Ja, das stimmt, Erna. Die "Kinder" sind aufmerksamer in diesem Thema.

    Erst vor kurzem, auf einer Feier, teilte mir mein Sohn mit, welcher

    Nachtisch mit Alkohol ist.

    Deine Gedankengänge... Du musst für Dich selbst trocken sein. Nur für Dich.

    Du spürst doch selbst, um wie viel besser es Dir ohne Alkohol geht.

    Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Yellow!

    Gut, dass Du zu uns gefunden hast. Hier wirst Du Angehörige finden,

    deren Geschichten sich ziemlich ähneln.

    Als Angehörige ist diese Situation schwer zu ertragen. Aber Du kannst

    nichts an dem Alkoholkonsum Deines Mannes ändern, aber dafür sorgen,

    dass es Dir besser geht.

    Und deswegen ist es gut, dass Du Dich hier gemeldet hast! Hier geht

    es um Dich.

    Möchtest Du Dich im offenen Bereich mit den anderen austauschen?

    Hallo simsala,

    für einen nicht süchtigen Menschen ist es nicht nachvollziehbar, was in dem Alkoholsüchtigen vorgeht.

    Manchmal versteht man es als Alkoholiker auch nicht wirklich. Ich habe auch jahrelang getrunken und

    hatte dennoch große Angst vor Krankheiten, die von der exzessiven Sauferei ausgelöst werden könnten.

    Und trotzdem saß ich jeden Abend wieder mit dem Alkohol da und wurde immer verzweifelter und mutloser.

    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört die Seele und den Körper.

    Zum Schluss war es so weit, dass ich tagsüber mein Händezittern nicht mehr verbergen konnte. Das hörte

    erst auf, wenn ich die ersten Schlucke abends intus hatte.

    Ab da war dann bei mir der Zeitpunkt, dass ich verstand, dass ich mich selbst zerstöre. Auf der einen Seite

    wollte ich, dass es aufhört und trank mich fast zu Tode. Auf der anderen Seite wollte ich leben.

    Und diesen Punkt musste ich erst erreichen, um zu verstehen, dass mich der Alkohol zerstört.

    Mithilfe des Forums wurde mir diese Spirale bewusst und so schaffte ich es in ein abstinentes Leben

    zu starten. Das jedoch schaffen nur wenige und dann noch weniger bis zum Ende ihres Lebens.

    Und deswegen bin ich hier, um anderen genauso die Hand zu reichen, damit sie sehen, man kann es

    schaffen. Ein zufriedenes Leben ohne Alkohol!

    Leider hat es Dein Mann nicht geschafft, aber Du hast dafür die Reißleine gezogen, die Kinder und

    Dich vor der gänzlichen Zerstörung in Sicherheit gebracht. Du bist stark, auch wenn Du es momentan

    nicht ganz so fühlst und siehst.

    Es wird für Euch, wenn die erste Trauer überwunden ist, leichter. Nicht so wie früher, aber das Leben

    wird wieder leichter!

    Der Psychiater ist kein Allgemeinmediziner, Annelui!

    Ich empfehle Dir trotz allem, mit Deinem Hausarzt zu sprechen.

    Er kann Dir bestimmt beistehen und Dir Hilfe anbieten, damit es

    Dir bald besser geht

    Und vielleicht ist es auch gut, sobald es Dir etwas besser geht, dass Du wieder

    zur Arbeit gehst. Mich lenkt die Arbeit gut ab und ich komme auf andere

    Gedanken.

    Was kannst Du heute unternehmen, damit Du aus der Wohnung kommst?

    Frische Luft und Bewegung ist auf alle Fälle gut! Oder auch ein Treffen mit

    einer Freundin oder Familie.

    Hallo SIE38,

    Im Grunde habe ich Deine Frage verstanden.

    Du möchtest von den trockenen Alkoholikern wissen, wie sie ihrem Partner

    in der nassen Zeit gesehen haben. Wie sie mit ihm umgegangen sind?

    Richtig?

    Ich kann die Überschrift abändern, dann wird es bestimmt klarer für die anderen

    User hier im Forum.

    Guten Morgen Annelui,

    hoffentlich hast Du noch etwas Ruhe finden können.

    Wenn Du noch immer körperliche Beschwerden hast, dann überdenke,

    ob es doch eine Erkrankung sein könnte. Manchmal kommt alles zusammen.

    Und wenn es seelischer Druck ist, der kaum auszuhalten ist, dann rufe am

    Montag Deinen Hausarzt an. Lasse Dich untersuchen und eventuell auch

    arbeitsunfähig schreiben für die erste Zeit. Vielleicht kann Dich der Arzt

    auch anderweitig unterstützen.

    Pass auf Dich auf!

    Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Kaos!

    Es ist gut, dass Du zu uns gefunden hast.

    Du bist nicht allein mit Deinem Gefühl, dass der Alkoholkonsum des Partners ungesund ist.

    Es belastet ausserdem die Beziehung ungemein.

    Möchtest Du Dich mit den anderen Angehörigen im offenen Bereich austauschen?