Beiträge von Elly

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Becca!

    Wie Du schon festgestellt hast, ähneln sich die Geschichten der Angehörigen.

    Für Dich ist es ist schwer, mit dieser Situation umzugehen. Zusätzlich noch, weil Dein Partner so ausfallend wird.

    Aurora hat es schon gut beschrieben, gerade um die Kinder und Dich zu schützen, solltest Du so schnell wie möglich aktiv werden.

    Es ist gut, dass Du Dich hier gemeldet hast und Dich mit den anderen Teilnehmern austauschen willst.

    Klicke den folgenden Link an und schreibe einen kurzen Satz.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Denn ich habe Angst, das so ein Gedanke der erste Schritt zum Rückfall sein kann.

    Das sind Gedankenspiele, die Dir Deine Suchtstimme einreden will.

    Zum Beispiel hatte ich kurz das Gefühl, dass ich irgendwann wieder mal trinken werde, das es, garnicht anders geht, das ich nur eine Begründung brauche... Oder so.

    Es war ein kurzes Gefühl, Maeron.

    Halte Dich an der Realität fest. Das, was ist. Du bist abstinent. Und Dir geht es gut.

    Und was würde es ändern, wenn Du wieder trinken würdest?

    - ich hoffe, das es mit der Zeit immer mehr auf "der Waage" hin zur Absitenz geht, damit ich für mich trocken sein kann und nicht nur für Andere. Denn dies ist für mich noch wichtig.

    Das stimmt mich nachdenklich. Wenn Du nur für andere und nicht für Dich selbst abstinent bist, gleicht es einem Kampf. Mit geballter Faust in der Tasche abstinent.

    Spürst Du für Dich nicht die positiven Veränderungen, wie gut es Dir ohne Alkohol geht? Kannst Du dieses Gefühl nicht genießen?

    1 Jahr, 4 Monate und 25 Tage bin ich nun abstinent.

    - es wird immer mehr normal für mich.

    Normal. Aber scheinbar schwer erkämpft, jeder einzelne Tag.

    Die innerliche Kapitulation vor dem Alkohol, so wie bei mir, ist bei Dir scheinbar nicht, oder noch nicht angekommen.

    Warum hält Dich da immer noch etwas zurück, Dir einzugestehen, dass Du mit Alkohol nicht umgehen kannst und das nie wieder so sein wird?

    Man kann es auch anders auf den Punkt bringen, sorrowful.

    Wenn es Dich nervt, dass jemand immer wieder etwas tut, dass Dir gegen den Strich geht, dann ist das ein eindeutiges Zeichen, dass etwas nicht passt.

    Und manches kann man sich einfach nicht passend machen. Es wird immer wieder ein Thema sein.

    Wir diskutieren hier seit Ende August und gefühlt bist Du kein Stück weitergekommen.

    Weil Du nicht damit umgehen kannst, dass Deine Partnerin Alkohol trinkt. Punkt.

    Es ist etwas, dass Du im Grunde Deines Herzens nicht tolerieren kannst. Nicht umsonst machst Du Dir solche Gedanken.

    Ich erwarte von meinem Partner, dass er in meiner Anwesenheit keinen Alkohol trinkt. Ich habe zwar andere Gründe als Du, aber mein Mann nimmt auf mich Rücksicht und zeigt Verständnis.

    Und er geht ohne mich auf verschiedene Veranstaltungen, was er dort tut, das ist seins. Allerdings kommt er nicht schwankend nach Hause. Eher im Gegenteil, es ist laut seinen Angaben mittlerweile so, dass er selbst dort nur noch selten Alkohol trinkt, weil es ihm nicht bekommt.

    Ich trinke ja selbst selbst seit monaten nichts mehr, und habe kneipenausflüge auch eher vermieden. Jetzt bin ich am wochenende mal wieder mitgegangen, und trotz nichtkonsums mit übelkeit und erbrechen aufgewacht.

    Da tippe ich auch eher auf den Rauch, der Dir Übelkeit verursacht hat, Koda.

    Wenn das eigene Befinden jetzt so aus der Balance ist, daß die Emotionen überkochen, dann ist das doch mehr als nur der Freibrief um ... zu... ?

    Gerade wenn die Emotionen überkochen, ist es wichtig für einen, sofort nach Alternativen zu suchen.

    Und bei mir hat das funktioniert.

    Mir ging es vor einiger Zeit so, ich habe mich mit Atemübungen und Bewegung selbst wieder gefangen. Außerdem hat mir das Gespräch mit meinem Mann über diese Situation, der bei mir war, geholfen. Ansonsten hätte ich sofort im Forum geschrieben.

    Meinen Glückwunsch zum 1. abstinenten Jahr, Lila! :thumbup:

    Unsere SHG ist für Dich da und Du nutzt sie in Deinem Sinne. Wenn es für Dich passt, Dich wenig/er auszutauschen, dann ist das doch ok. Mitgelesen habe ich auch immer schon sehr viel.

    Du weißt, dass Du hier immer Ansprechpartner findest, sollte Dir doch nach Austausch sein.

    Für das Beziehungspflänzchen drücke ich fest die Daumen! 🍀

    Bei uns in der Firma ist während der Arbeitszeit Alkohol komplett verboten.

    Alternativ kannst Du auch etwas zum Essen anbieten. Entweder bestellen, selbst etwas backen oder Fingerfood selbst zubereiten. Belegte Brötchen oder etwas Ähnliches.

    Z.B. einen Blechkuchen und Kaffee, Tee oder auch Selters dazu anbieten.

    Vielleicht warten einige auch nur darauf, dass es mal etwas anderes gibt.

    Mein Partner hat von Anfang an gemeint, ich solle mich mit Alkoholismus auseinandersetzen und muss wissen/ entscheiden, ob ich das "kann" ... also ob ich mit einem alkoholabhängigen Partner zusammen sein kann. Sozusagen damit ich weiß, worauf ich mich einlasse. Diese Formulierung hat er oft im Laufe der Beziehung wiederholt.

    Das war eine klare Ansage, feather!

    Er ist nicht wirklich gewillt, mit dem Saufen aufzuhören.

    Dazu wiederhole ich meine obige Frage:

    Die Frage ist, wie lange willst Du das noch unterstützen? Und wie lange kannst Du das alles ertragen?

    Und nach allem, was ich gelesen habe, gibt es da nach oben keine Grenze: "Du übertreibst!"

    Das stimmt, sorrowful.

    Die neuste Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist, dass man, um gesundheitliche Gefahren auszuschließen, ganz auf Alkohol verzichten soll.

    Jeglicher Konsum ist gesundheitsschädlich.

    Denn Alkohol ist eine toxische, psychoaktive und süchtig machende Substanz.

    Genau, Softi, lies Dich erstmal ein, am besten erstmal nur bei den Alkoholikern.

    Erste Schritte für Alkoholiker - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Und schreibe so viel es geht, hier in Deinem Thread. Es geht um Dich, wie Du stabil abstinent wirst.

    Solltest Du Fragen haben oder Dir ist etwas unklar, dann melde Dich hier in Deinem Thema. Es ist meist einer von uns Moderatoren online, oder aber die anderen, schon erfahreneren Teilnehmer helfen Dir gern weiter.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch!

    Guten Morgen Sonnenschein,

    Du bist erst seit kurzem in unserer Selbsthilfegruppe und ich finde es gut, wie schnell Du Dich ins Thema eingefunden und auch was Du bewegt hast!

    Für mich und ihn ist das alles neu. Vor kurzem war ich mir nicht einmal sicher, ob er Alkoholiker ist. Ich habe in dieser Woche mehr über die Krankheit, die Co-Abhängigkeit und den Entzug gelernt, als in all meinen Lebensjahren davor. Sollte ich mich nicht erst damit auseinandersetzen und auch ihm die Möglichkeit dazu geben? Ihm meine Sicht darauf und meine Regeln dazu mitteilen?

    Der Arbeitgeber und Kollegen sind involviert, es ist Bewegung und kein Stillstand mehr.

    Mich hat es auch gewundert, dass Dein Mann (angeblich) sofort entlassen wurde. Erstens ist das so rechtlich nicht in Ordnung, denn Dein Mann ist krank, Alkoholkrank. Und zweitens seid Ihr Teilhaber an der Firma, hast Du geschrieben.

    Du hast schon mit Deinem Mann geredet und das alles muss erstmal sacken. Da bin ich ganz bei Dir.

    Einen Schritt nach dem anderen. Schau, wie Dein Mann reagiert und ob er von sich aus weitere Schritte in Richtung Abstinenz unternimmt. D.h. einen Arztbesuch und anschließende Entgiftung.

    Irgendwie kann ich kaum glauben, dass er am Wochenende nichts getrunken hat. So wie Du das geschildert hast, kann das gar nicht sein, ohne dass er in einen Entzug fällt.

    Zusammenreißen geht bei Alkoholsucht nicht. Das kann nur jemand sagen, der nicht im Thema ist, Sonnenschein. Das hast Du gut erkannt. Und hoffentlich auch Dein Mann, damit er Nägel mit Köpfen macht und mit seinem Arzt spricht wegen einer Entgiftung. Aber all das muss er von sich aus tun. Da kann ihn niemand zu zwingen.

    Ich wünsche Dir, dass es Dir bald besser geht. Und notfalls gehst Du zum Arzt und lässt Dich erstmal von der Arbeit herausnehmen, damit Du durchatmen und alles verarbeiten kannst.

    ...und ich habe einigen anderen Eltern, mit denen ich im Kontakt bin dadurch dass sie Kinder mit ähnlichen Handicaps oder Problemlagen haben von meiner Trennung erzählt und bin auf sehr wenig Verständnis gestoßen.. sie sind scheinbar größtenteils Supereltern in tadellosen Familien und ich komme mir verachtet vor, dass ich unserem Sohn jetzt auch das noch antue.

    Das trifft auch auch sehr. Ihrer Meinung nach sollte ich sicher weiter kämpfen. Eurer Meinung nach bloß nicht. Meiner Meinung nach...!?!?

    Wahrscheinlich piksen sie "nur" wieder mein ewig schlechtes Gewissen an. Aber wenn dann auch der Expartner ja immer meint, man übertreibe...

    Liebe Api,

    momentan ist alles bei Dir/Euch im Umbruch und es erscheint wie ein Berg, der vor einem steht.

    Du brauchst Dich vor anderen nicht zu rechtfertigen und solltest das auch nicht tun. Bei jeder Trennung gibt es Außenstehende, die nicht verstehen, warum eine Beziehung zerbrochen ist.

    Menschen, die scheinbar ein perfektes Familienleben haben. Doch wenn man genau hinschaut, ist nicht über all nur Sonnenschein. Manche können nur besser ihre Probleme übertünchen!

    Du weißt, dass Du den richtigen Weg gehst, damit Euer Sohn und Du wieder mehr Ruhe bekommt. Lies Dir Deinen Thread hier nochmal komplett durch. Es hat alles seinen Grund.

    Du nimmst Eurem Sohn nicht den Vater. Er kann weiterhin mit ihm in Kontakt bleiben und ihn besuchen, wenn beide das wollen.

    Geh einen Schritt nach dem anderen, alles andere wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Auch, ob Dein Ex-Partner wirklich mit dem Trinken aufhört oder nicht.

    Das alles zerrt an Dir, kein Wunder, dass Du mehr Schlaf brauchst. Denn es kostet Dich schon lange Deine ganze Kraft stark zu sein.

    Ich wünsche Dir viel Stärke und Mut, damit es Euch bald besser geht.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, specht.

    Und Du kannst Du überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    weil der Alltag hier kein Horror ist (Partner "funktioniert ", trinkt nur abends, ist nie aggressiv oder so) - ich täusche das tolle Haus gegen eine Wohnung...

    Es ist ja nicht alles, was noch daran hängt. Das siehst Du momentan nicht richtig, Api.

    Denn es hat ja noch andere Gründe, warum Du Dich trennst.

    Ein Alkoholiker schädigt seine Gesundheit und wird es weiterhin tun. Und Dich hat das und noch vieles andere belastet. Sieh das Ganze positiv!

    Änderung hat immer etwas mit Loslassen zu tun. Alles hat seine zwei Seiten.

    Hallo feather,

    in meinem Begrüßungstext habe ich es schon geschrieben. Du bist gerade 2 Jahre mit dem Mann zusammen und er war davon einen Großteil in Therapie. Scheinbar auch in stationärer Therapie.

    So gesehen hast Du mit ihm wenig Zeit verbracht und wenn, dann hat er nur eine Trinkpause eingelegt oder war wieder nass und hat u.a. seine Wohnung zerlegt.

    Einen wirklichen Willen bei ihm kann ich nicht erkennen, so wie Du das schilderst. Es macht den Anschein, dass er seine Alkoholsucht und seine Verantwortung darüber abgibt.

    Aber es ist sein Part, mit dem Saufen aufzuhören. Niemand anders kann das herbeiführen. Weder gute Worte noch Taten oder noch eine Therapie können da wirklich etwas ausrichten. Das sieht man auch an der Anzahl seiner Versuche, die immer wieder mit dem gleichen Ergebnis endeten. Er säuft weiter.

    Natürlich unterstützt man einen Partner, aber ist er das für Dich wirklich? Du unterstützt damit einen Mann, der nicht wirklich verstanden hat, dass es an ihm liegt. Niemand anders setzt ihm das Glas an den Mund, nur er selbst.

    Die Frage ist, wie lange willst Du das noch unterstützen? Und wie lange kannst Du das alles ertragen?

    Es geht hier um Dich und darum, wie es Dir besser gehen kann.

    Seit Wochen stehe ich jeden Morgen auf und verbringe erst einmal die meiste Zeit auf der Toilette. Magenkrämpfe, Übelkeit, Duchfall. Ich nenne es „meine morgendliche Panikattacke“. Zusätzlich kann ich die meiste Zeit nicht essen und schlafen. Ich funktioniere nur und versuche alle belastenden Gefühle auszuschalten.

    Hallo Sonnenschein,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Wenn es Dir jeden Tag so schlecht geht, dann sind Deine Grenzen schon sehr weit überschritten.

    Du solltest für Dich und die Kinder fit sein. Aber Du lebst derzeit gegen Dich und Deine Gesundheit. Dein Körper und Deine Seele zeigen Dir das ganz deutlich.

    Nimm das ernst und gehe zu Deinem Arzt, sage was los ist, lasse Dich gründlich durchchecken und aus dem normalen Alltag herausnehmen. Werde erstmal wieder richtig gesund.

    Und wenn Du den Termin heute tatsächlich wahrnehmen willst, dann mache danach Feierabend.

    Diese Anschuldigung von Deinem Mann ist an den Haaren herbeigezogen, damit er einen Grund hat, warum Du Dich so veränderst.

    Deswegen solltest Du ihm deutlich sagen, was los ist und dass Du das alles nicht mehr ertragen kannst.

    Das Fass ist am Überlaufen und Du kannst so doch nicht weiterleben, oder?

    Pass auf Dich auf!

    Hallo feather,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Du bist 2 Jahre mit dem Mann zusammen und er hat davon einen Großteil seiner Zeit stationär verbracht. Wie ich herauslese, hast Du Deine eigene Wohnung?

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern in offenen Bereich klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Dein Körper und Deine Seele erholen sich von einer langen, schweren Krankheit. Das dauert und jetzt kannst Du endlich, nicht mehr betäubt, richtig schlafen, Anna.

    Nimm Dir diese Zeit, ohne schlechtes Gewissen oder mit einem inneren Antrieb, dass Du noch mehr schaffen solltest.

    Du kommst innerlich zur Ruhe und das braucht seine Zeit.

    Es wird sich wieder einspielen auf eine normale Schlafenszeit.