Beiträge von Elly

    Mon Cheri, naja, ich wusste nicht mal dass da Alkohol drinnen ist.

    Für mich gar nicht erstaunlich. Ein Mon Cheri war bei mir, am Anfang meiner Säuferkarriere, der Auftakt zum Besäufnis.

    Deshalb ist es für trockene Alkoholiker wichtig, auf die Inhaltsangaben bei verschiedenen Lebensmittel zu achten.

    Zum Thema "Mon Cheri" essen muss ich etwas schreiben, weil es mich förmlich anspringt, Miata

    Meine Oma brachte mir als Kind immer Weinbrandbohnen mit, weil sie dem Kind (also mir) doch so gut geschmeckt haben. Damals war ich um die 10 Jahre alt, so genau weiß ich das nicht mehr.

    Ja, sie haben mir geschmeckt, aber ich habe auch eine Wirkung gemerkt und alle haben sich gewundert, warum ich am Nachmittag so gut auf dem Sofa neben ihnen geschlafen habe.

    Für mich wäre normale Zartbitterschokolade viel besser gewesen!

    Später liebte ich Mon Cheri und habe sie öfter gegessen. Aber das ist für mich heute nicht mehr möglich. Ganz einfach, weil ich genau weiß, wie es enden wird. Nur ein paar dieser Pralinen und ich bin zurück in der Sucht.

    Es gibt so viele andere Süßigkeiten, da muss ich kein Risiko eingehen.

    Ich hatte nie den Gedanken, dass ich wieder normal trinken kann. Denn ich habe akzeptiert, dass ich Alkoholikerin bin. Und ich will nie wieder dahin zurück, wo ich einmal war, nämlich ganz unten, schwer krank und tief verzweifelt.

    Du bist scheinbar momentan noch am Zweifeln, oder aber Dein Suchtgedächtnis will Dir etwas vormachen.

    Und jetzt bekommst Du tatsächlich den Gegenwind, den Du erwartet hast. Aber trotzdem ist es gut, dass Du darüber geschrieben hast. Denn so kannst Du unsere Meinung dazu lesen und Dir weiterhin Gedanken machen.

    Und wie es Bolle schon geschrieben hat, je länger Du abstinent bist, desto mehr verstehst Du unsere Worte.

    Hallo Nayouk24

    Ich habe deinen Beitrag erst gerade gelesen…😏 So geht es mir im Moment auch. Ich finde das merkwürdig. Jetzt, wo ich mich gesund ernähre, regelmäßig Fahrrad fahre und mich bewege, habe ich das Gefühl, dass es körperlich schlechter wird, als vor dem Alkoholentzug. Genauso wie bei dir machen wir die Muskeln und Verspannungen und Steifheit arge Probleme.


    Auch das was Paul_dry berichtet

    habe ich bei mir festgestellt. Eine so komische Situation, wie zum Beispiel gestern, als ich kurz überlegt habe, wie ich sonst die Mikrowelle bedient habe, wenn ich XX aufwärme. Das ist völlig verrückt… und hat mir ein wenig Angst gemacht. Ich musste sofort an das Korsakow Syndrom denken…das ist nicht gerade ein beruhigende Gedanke.

    Deinen Beitrag habe ich zu Dir geholt, um Dir darauf zu antworten, Maerchenfee.

    Im Grunde bist Du schon auf der richtigen Spur, Du hast viel geschafft in den letzten 2 Monaten und das schafft Dich jetzt.

    Du bist viel aktiver, als Du es in der nassen Zeit warst. Der Körper und die Seele müssen erst hinterherkommen.

    Du regenerierst Dich von einer langen, schweren Krankheit.

    Und Du machst das richtig gut, bist ehrlich zu Dir selbst und auch zu Deinen Ärzten!

    Aber es dauert alles seine Zeit, nimm sie Dir und nimm Rücksicht auf Dich selbst!

    Immer weiter so, vielleicht mit etwas weniger Tempo?! ;)

    Apropos "krank-machend". Immer, wenn ich in meinem Faden schreibe, habe ich danach einen Migräne-Anfall 🤯. (Habe schon versucht auf dark modus umzustellen, aber es geht nicht.) Ich Frage mich was das zu bedeuten hat???...werde mal nachdenken und Pause machen.

    Jump! 🏵️

    Guten Morgen Jump!

    Liest und schreibst Du am Handy oder PC/Laptop?

    Es kann sein, dass bei Dir viel aufgewühlt wird durch die SHG oder aber es liegt am Blaulicht. Es gibt Brillen mit Blaulichtfilter.

    Im Forum gibt es 2 Versionen, d.h. eine neue und eine alte. Alter Stil oder Community 2.0. Hast Du das schon mal ausprobiert? Zu finden unter Deinem Profil oben in der Leiste und dann Einstellungen.

    Außerdem kannst Du die Helligkeit am PC/Laptop und Handy herunterregeln.

    Hallo Yoyo,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss vor 4 Wochen abstinent leben zu wollen.

    Jedoch ist so, dass sich hier bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz wollen.

    Wie hast Du das bei Deiner Familie, etc. kundgetan? Ich bin ab jetzt abstinent, ich trinke keinen Alkohol mehr oder wie hast Du das gesagt?

    Was wirst Du sagen, wenn eine wichtige OP bevorsteht und die Ärzte Dich befragen, damit sie informiert sind?

    Denn bei einem Alkoholiker wirken die Medikamente usw. nicht mehr so wie früher, weil der Körper seine Grenzen im Grunde nicht mehr kennt. Ebenso kann man verschiedene Medikamente, die Alkohol enthalten, nicht mehr einnehmen, weil dann die Gefahr eines Rückfalls gegeben ist.

    Und darüber müssen die Ärzte Bescheid wissen.

    Kannst Du noch nicht einmal vor Dir selbst sagen: Ich bin Alkoholikerin?

    Guten Abend Miata,

    wie geht es Dir derzeit?

    Du bist sehr still und gerade nach einem Rückfall ist der Austausch mit den anderen, trockenen Alkoholikern wichtig.

    Bist Du weiterhin abstinent, frage ich mal ganz direkt?

    Manchmal glaube ich, er hat Angst davor, dass sich einiges zum Gute wendet, wenn er sich entschließen würde, den Alkohol hinter sich zu lassen. Er suhlt sich gern in seinem Schmerz.

    Das ist bei mir genauso gewesen, Biene! Und das macht eindeutig der Alkohol, der ein Nervengift ist und somit auf Körper und Seele wirkt.

    Ich war nie trauriger als in meinen nassen Zeiten! Das habe ich schon so oft geschrieben.

    Zum Schluss hat die Sucht mir fast mein Leben genommen. Ich war total mutlos und verzweifelt. Denn ich hatte den Glauben an meine eigene Kraft verloren. Mein Körper und meine Seele waren völlig am Ende.

    Das Forum hier hat mir geholfen und aufgezeigt, dass es zu schaffen ist. Ich habe nach diesem Strohhalm gegriffen und habe den ersten Schritt getan.

    Du fragst Nayouk nach dem Auslöser, bei mir war es die schiere Verzweiflung und mein Tiefpunkt. Ich konnte so einfach nicht weiterleben.

    Aber an diesen Punkt kommen nicht alle Alkoholiker, sie saufen sich elendig zu Tode. 19.000 Frauen und 43.000 Männer in Deutschland allein in 2023, habe ich gerade ergoogelt, ausschließlich an Alkohol. Und da sind noch nicht die Todesursachen erfasst, die mit Alkohol einhergehen!

    Leider ist es so, dass nur der Alkoholsüchtige allein den Weg aus der Sucht finden kann und muss. Es nützt nichts, wenn er jemand anders zuliebe mit dem Saufen aufhört. Denn dann ist er bei nächster Gelegenheit wieder ganz schnell wieder an der Flasche.

    Und es liegt an dem Angehörigen, ob er das bis zum bitteren Ende miterlebt, oder ob er seine Konsequenzen zieht.

    Hallo Happy,

    in jeder Beziehung gibt es mal Streit. Das ist doch völlig normal. Aber gerade am Anfang der Abstinenz ist man besonders empfindlich und braucht solche Situationen nicht wirklich!

    Aber Du hast Dich gefangen und bist nicht wieder in alte Muster zurückgefallen. Das finde ich super! Du hast einen Weg gefunden, mit diesen, jetzt wieder neuen Gefühlen umzugehen. Mein Kompliment!

    Und ich finde gut, dass Du auch siehst, wie sehr Deine Frau in der Vergangenheit belastet war. Es dauert alles seine Zeit.

    An Deiner Stelle würde ich nochmal in Ruhe mit ihr sprechen und ihr sagen, dass Du dabei bist Dich zu verändern und dass es für alle nicht einfach ist.

    Meine Familie hatte am Anfang auch so ihre Schwierigkeiten, als ich trocken geworden bin. Denn ich habe einiges nicht mehr hingenommen, nicht mehr zugeschüttet, und habe klar gesagt, was mir nicht passt. Es hat eine Weile geruckelt, aber dann haben wir uns zusammengerauft.

    Aber auf beiden Seiten muss der Umgangston zugewandt und liebevoll bleiben, das ist sehr wichtig!

    Einfach mal durchatmen, sich umarmen oder auch miteinander lachen. Das hilft!

    Hallo Ahimsa,

    auf jeden Fall hast Du richtig reagiert und erstmal viel getrunken. Sehr gut!

    Du kannst Dich auch in solchen Fällen hier bei uns in der SHG melden, es ist meist jemand online, der Dich auf andere Gedanken bringen kann.

    Ich wünsche Dir und allen Mitlesern ein schönes Wochenende!

    Hallo SouthAfrika!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du Dir Gedanken machst und Dich bei uns gemeldet hast.

    Leider kann der Angehörige nichts an der Alkoholsucht des Partners ändern. Überwachen geht schonmal gar nicht. Erstens ist es nicht Deine Aufgabe und zweitens, wenn ein Alkoholiker saufen will, dann findet er Wege.

    Hier gibt es einige, u.a. auch ich, die ohne Reha trocken geworden sind. Eine erfolgte Teilnahme garantiert noch keine lebenslange Abstinenz. Dazu gehört schon einiges anderes. Z.B. Veränderung der privaten Kontakte und einen zeitweisen Rückzug aus dem alten sozialen Umfeld, etc.

    Möchtest Du Dich mit den anderen Angehörigen im offenen Bereich austauschen?

    Das wird Dir weitere hilfreiche Informationen geben. U.a. ist auch für Dich interessant, wenn Du Dich in die verschiedenen Geschichten der Angehörigen im Forum einliest.

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Ich würde gerne weiterhin mit der Bewerbung für den offenen Bereich warten, bis ich möglichst bald einen alternativen Arzt-Termin finden kann.

    Guten Morgen Iphigenie,

    meinen Glückwunsch zu 26 abstinenten Tagen!

    Wie ist Dein Arzttermin gelaufen?

    Derzeit schreiben wir noch im Vorstellungsbereich, der nur für den kurzen Austausch gedacht ist.

    Außerdem bist Du mittlerweile 26 Tage abstinent und somit kann die Freischaltung durch uns Moderatoren erfolgen.

    Der offene Bereich ist für den Austausch gedacht.

    Bitte fülle den folgenden Link aus, damit wir Deinen Thread in den offenen Bereich verschieben können.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur einen kurzen Satz schreiben, das reicht.