Beiträge von Elly

    Das Schlimme ist momentan das er uns einfach nicht in Ruhe lässt und ich uns permanent schützen muss, da er sich von niemandem belehren lässt. Es ist ganz furchtbar.

    Guten Abend Lila,

    wie sehen die Übergriffe aus? Du solltest im Notfall wieder die Polizei rufen, wenn er Euch zu nahe kommt!

    Da er einfach keinerlei Einsicht je gezeigt hat, er nicht mehr normal ist und mir in der Vergangenheit übel mit gespielt hat mit seinen verbalen, hoch aggressiven Angriffen, die Gott sei Dank nicht körperlich endeten, da ich mich immer noch irgendwie zu schützen wusste. Andere Menschen hat er körperlich verletzt und er befindet sich auf Bewährung.

    Der Grat ist extrem schmal, bis er auch Dir gegenüber körperliche Gewalt anwendet, zumal er unter Drogen und Alkohol steht. Somit ist er völlig unberechenbar!

    Und ich muss damit aufhören, dass er mir immer leid tut wenn ich das mit dem Alk anspreche. Ja,- ER tut MIR leid… dass ich IHM mit der Aussage heute morgen „den Tag versaut habe“ oder ihm iwie anders wehgetan habe…

    Es ist genau andersrum, Pitti!

    Du solltest Dir leid tun, dass er Dir den Tag versaut, weil er fortwährend säuft.

    Weil er sauer reagiert, nur weil Du den Alkoholkonsum angesprochen hast. Er schiebt Dir damit den schwarzen Peter zu und macht auch noch so, als ob Du etwas Unwahres angesprochen hättest. Dem ist nicht so!

    Es ist seine Verantwortung, was er mit seinem Leben anfängt. Und er versäuft die meiste Zeit davon, genauso wie ich es früher getan habe. Wie viel verschwendete Zeit und Energie. Aber das sehe ich erst seit meiner Abstinenz.

    Und bei Dir soviel Zeit und verschwendete Energie, die Du versuchst ihn zu verändern, versuchst ihn vom Alkohol wegzubringen, was nicht funktioniert. Du meinst es gut, aber Du kommst nicht gegen den Alkohol an.

    Nur er kann dem allen Einhalt gebieten, aber so wie es aussieht, wird er das nicht tun.

    Du hast außerdem bemerkt, dass der Alkoholkonsum immer größeren Raum einnimmt. Und das wird noch mehr werden, im Laufe der Zeit. Und Du wirst immer mehr alleine sein.

    Es liegt an Dir, ob Du dieses Spiel weiter mitspielst, oder Dich dagegen entscheidest.

    "Trocken werden kann man nur alleine, aber alleine schafft man es nicht." Ein sehr interessanter Satz. Die Einsicht, dass der Alkohol immer stärker sein wird als ich, die muss ich alleine haben. Und dann muss ich mir Menschen suchen, die mich beim Trockenwerden unterstützen.

    Ein sehr interessanter Satz, welcher der Wahrheit entspricht, drybabe!

    Dass dort viele Langzeittrockene waren, die uns Tag und Nacht zur Seite standen.

    Und dass ich auf sie gehört habe. Ohne Gegenargumente. Ohne Anspruch auf Richtigkeit.

    Ich habe ihnen einfach geglaubt.

    So ist das hier im Forum auch, wir sind hier 24/7 erreichbar!

    Jederzeit kann man hier schreiben, Antworten kommen relativ schnell, in der Nacht allerdings nicht sofort.

    Aber Schreiben geht immer und nach dem Abladen fühlt man sich gleich besser, weil man weiß, dass man gelesen wird. Früher oder später!

    Man ist nicht allein und das macht unsere online Selbsthilfegruppe so wertvoll!

    Hallo Lila,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Mami,

    der Notfallkoffer ist oben in der Übersicht bei den Angehörigen angepinnt.

    Notfallkoffer für Co's - Was packt ihr in euren Notfallkoffer? - Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Wie es scheint, hast Du die Übersicht noch nicht entdeckt. Es lohnt sich bestimmt für Dich, auch mal bei den anderen Angehörigen die Threads zu lesen! Du kannst am Anfang starten, sodass Du die Geschichte und Entwicklung der anderen Angehörigen erlesen kannst.

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Klicke jeweils auf die Verlinkung (blaue Schrift), dann kannst Du die Threads bzw. die Übersicht sehen.

    Guten Morgen Nayouk,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Schön, dass Du zu uns gefunden hast.

    Ich habe in den ganzen Jahren "nur" das Forum als Selbsthilfegruppe gehabt. Und ich bin nicht die Einzige, die sich nur hier mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht.

    Wenn Du Dich hier intensiv austauscht und Dir das reicht, dann ist das doch ok.

    Und solltest Du merken, es reicht nicht, kannst Du Dich noch immer nach einer realen SHG umschauen.

    Ich wünsche Dir und allen Mitlesenden ein schönes Wochenende!

    Hallo Solom,

    ein paar Zeilen von Dir habe ich gesammelt und will Dir Deine Fragen beantworten. Aus der Sicht einer Alkoholikerin.

    mein Ex hat mich angeekelt weil er sich nur selbst bemitleidet hat,nie Schuld an irgendwas war, frech und nie für irgendwas Reue gezeigt hat,auch nicht im Nachhinein,selbst da war er noch der tolle Hengst in seinen Augen,oder hat so seine Selbstzweifel übertüncht,wer weiß.

    Ich habe nur noch schriftlich Kontakt zum Vater aber die Lügen, Manipulationen kann ich trotzdem heraus lesen.

    Es liegt nicht alles am Alkohol. Natürlich verändert der Alkohol die Persönlichkeit. Aber die Grundzüge bleiben trotz allem.

    Aus Deinen Zeilen lese ich heraus, dass Dein Ex einfach ein unangenehmer Mensch ist. Völlig von sich überzeugt und dann noch von seinen Eltern in allem bestärkt wird.

    Und vielleicht hast Du ihn auch nie wirklich nüchtern erlebt. Wenn man säuft, hat man noch einen gewissen Restpegel am nächsten Tag.

    Alkoholiker isolieren sich ja auch oft, sind nicht gern unter vielen Leuten. Aber wieso ist das so?

    Bei mir war es so, dass ich nicht wollte, dass mich jemand besoffen sieht. Direkt mitbekommt, wie ich mich verändere. Mir persönlich war das peinlich.

    Ich war diejenige, die allein im Kämmerlein gesessen hat und sich hat volllaufen lassen.

    Das ist bei vielen Frauen ähnlich, wie ich mittlerweile mitbekommen habe.

    Dafür habe ich mich online so einige Male blamiert. Bis ich auch das sein gelassen habe.

    Aber auch bei mir habe ich im Laufe der Zeit bemerkt, dass ich immer aggressiver wurde. Meine Persönlichkeit hat sich immer mehr zum Schlechten verändert.

    Das war dann auch der Grund, warum ich aufgehört habe zu saufen. Ich konnte mein negatives Ich nicht mehr ertragen. Außerdem ging es mir körperlich immer schlechter.

    Deswegen wird auch von einem Tiefpunkt bei den Alkoholikern gesprochen. Aber nicht jeder Alkoholiker erkennt diesen Zeitpunkt und säuft sich tot.

    Hallo Biene,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du Dich bei uns an/gemeldet hast.

    Sehr gut, dass Du schon eine Ansage gemacht hast und sich bis spätestens Ostern etwas ändern muss.

    Dein Vorteil ist, dass es Dein Haus ist und Ihr nicht verheiratet seid.

    Wie Du erkannt hast, wirst Du hier bei den Angehörigen bestimmt die gewünschte Unterstützung bekommen.

    Annehmen ist eins, selbst handeln das andere.

    Für den Austausch klicke den Link an und schreibe einen kurzen Satz dazu:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Ja, Surrender, Du kannst echt froh sein, dass Du den Anfang gefunden und abstinent geblieben bist!

    Sehr gut!

    Der Austausch mit anderen trockenen Alkoholikern ist auf jeden Fall hilfreich.

    Wenn Du möchtest, können wir Dich für den offenen Bereich freischalten. Du brauchst nur den Link zu klicken und einen Satz zu schreiben:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du findest Dein Thema nach der Freischaltung in dem Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker".

    im Eingabefeld die Buchstaben ein Eigenleben führen

    Schreibst Du über das Handy? Da habe ich teilweise auch Probleme, weil die Buchstaben manchmal doppelt erscheinen. Aber das liegt an der Einstellung des Handys, habe ich festgestellt.

    Bestimmt findest Du Dich bald im offenen Forum zurecht und wenn Fragen sind, dann melde Dich.

    Der geschützte Bereich ist erst nach 4 Wochen aktiver Teilnahme für neue Teilnehmer möglich.

    Guten Abend Surrender,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss vor über einem Jahr, abstinent zu leben!

    Magst Du mal kurz schildern, wie Du den Ausstieg angegangen bist, wie Du erkannt hast, dass Du Alkoholiker bist und etwas verändern musst?

    Ein Rückfall ist für mich, auch im Gedankenspiel mit verschiedenen Gründen, schwer vorstellbar geworden.

    Gedankenspiele sind eben das, was sie nur sind: Spiele

    Erst wenn man wirklich in einer Ausnahmesituation ist, eine solche habe ich vor 2 Wochen erlebt, kann man beurteilen, wie man wirklich reagieren wird.

    Wie ich reagiert habe. Ich habe sie durchstanden, ohne zum Alkohol zu greifen. Der erstens nicht greifbar war und von dem ich wusste, dass er alles nur noch verschlimmern würde.

    Ich habe die Situation, die Tage danach durchgestanden und überstanden. Mit dem klaren Bewusstsein, dass es nur ein schmaler Grat ist und bleibt für einen trockenen Alkoholiker.

    D.h. ich muss immer aufmerksam sein und gut auf mich aufpassen.

    Denn wenn man zu selbstsicher und selbstgerecht wird, kann es einem schnell den Boden unter den Füßen wegreißen und zum Glas greifen lassen.

    Auch aus diesem Grund bin ich hier, in unserer Selbsthilfegruppe, um mir bewusst zu machen, dass ich mir nie zu sicher sein darf und aufmerksam bleibe!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, rory mciviy,

    gut, dass Du zu uns gefunden hast. 11 Monate abstinent bist Du jetzt, meinen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung!

    Der Alkohol ist ein Nervengift und verändert die Seele und schädigt den Körper. Und Du hast es richtig erkannt, Dein Körper und Deine Seele sind am Heilen.

    Erst mit der Einsicht, dass ein trockenes Leben kein Verzicht, sondern die Rückgewinnung des Lebens selbst ist, konnte meine Heilung beginnen

    Alles dauert seine Zeit und die innere Suchtstimme wird im Laufe der Zeit leiser und weniger.

    Wie bist Du die letzten 11 Monate durch die Zeit gekommen? Hast Du bei uns mitgelesen, eine Therapie gemacht oder Selbsthilfegruppen besucht?

    Schön, dass es Dir besser geht, Siri. Auch, wenn der Urlaub vorüber ist. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.;):thumbup:

    Und zwischendrin sorgst Du gut mit Aquafit für Dich! Super!

    Und nun, wo es das nicht mehr ist, führt es zur völligen Isolation meiner Mutter.

    Der Isolation kann sie entgehen, wenn sie in ein betreutes Wohnen zieht. Dann hat sie Gesellschaft.

    Gut, dass Dir das so deutlich bewusst ist!

    Was war der ausschlaggebende Punk der Einsicht?

    Bei mir war es, dass ich körperlich und seelisch am Ende war. Ich habe dann akzeptiert, dass der Alkohol immer stärker als ich selbst sein wird.

    Das alles muss aus dem Alkoholiker von selbst kommen.

    Das verletzt mich so sehr. Weiß gar nicht warum. Er verletzt mich körperlich und seelisch und jetzt noch dieses Verhalten nach außen. So eiskalt.

    Momo, sei froh, dass die Beziehung beendet ist. Egal, wer jetzt den Punkt gesetzt hat!

    Ein Alkoholiker ist in der Sucht gefangen und redet sich meist alles so, wie es ihm passend erscheint.

    Und Du hast geschrieben, dass er unter Alkoholeinfluss völlig neben sich stand, und nicht mehr wusste, was er tat. Er ist auf Dich körperlich losgegangen!

    Der Alkoholkonsum nimmt im Laufe der Zeit immer mehr zu und der Alkoholiker wird immer mehr eskalieren. Das habe ich selbst an mir erlebt!

    Halte Abstand, akzeptiere die Trennung und siehe das Positive, Du kannst durchatmen und neu anfangen, ohne Angst vor weiteren Ausbrüchen zu haben!

    Guten Abend Gomlibur,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist gut, dass Du etwas gegen Deinen Alkoholkonsum unternimmst und Dir Hilfe geholt hast.

    Momentan bist Du in einer Ausnahmesituation. Du befindest Dich in der Entgiftung, bzw. im Entzug.

    Mit Medikamenten kenne ich mich nicht aus. Wir sind hier auch keine Ärzte.

    Aber sollte es Dir weiterhin schlecht gehen, rufe Deinen Hausarzt an, wenn Du eine Notfall-Telefon-Nr. hast. Andernfalls wende Dich an die 112, um nach Hilfe zu fragen!