Beiträge von Alex G.

    Hallo,

    jetzt verstehe ich auch was du mit dem Nein meinst.

    Und mit den Krücken hast du natürlich Recht, das geht mir genauso.

    Ich werde meine Krücken auch immer in meiner Nähe haben, auch wenn ich sie mal nicht unbedingt brauche.

    Zur Zeit brauche ich sie aber noch sehr zum gehen. :wink:

    Ohne meine Krücken war ich vielleicht schon wieder gefallen.

    Gruß,Alex

    Hallo Saalenixe,

    sorry wenn ich dich da in irgendeiner Weise falsch verstanden habe, aber
    für mich hat sich das so "angehört" als ob du noch nicht wüsstest ob du nüchtern leben möchtest.

    Ich versehe halt manches nicht sofort und da frage ich halt nach.

    So hatte ich zum Beispiel den Verdacht, das dir zwar deine Freunde nichts anbieten, aber trotzdem in deiner Gegenwart trinken. das diese Freunde nur ein Freund ist, der nicht trinkt, hast du mir ja erklärt.

    Was deine Person hier betrifft solltest du ja auch zu deinem Schutz keine Angaben machen, genauso wenig zu deiner Selbstständigkeit.
    Von mir weis auch keiner womit ich nebenbei mein Geld verdiene.

    Du sollst dich ja auch nicht ewig verkriechen, aber der Alltag verbirgt viele Gefahren für uns Alkis, von denen solltest du schon wissen.

    Also, bitte entschuldige meine manchmal so unverständliche Aufnahmefähigkeit. :wink:

    Gruß, Alex

    Ich nochmal...

    Zitat

    wie es mit dem NEIN generell aussieht.. da muß ich noch sehr arbeiten.
    ich denke das wären Erfahrungen die mehr in den geschlossenen Bereich gehören.

    Also bist du dir noch nicht sicher ob du generell und für immer nüchtern leben möchtest!?

    Ich denke auch nicht das das Erfahrungen sind die in den geschützten Bereich gehören. Denn dort sind nur Menschen die ein Leben ohne Alkohol möchten, für immer.

    Wie soll dein arbeiten an dir weiterhin aussehen? Weitersaufen und abwarten? Wenn ja, dann bist du wohl falsch hier.

    Gruß, Alex

    Hallo Saalenixe,

    achso, ich dachte nur so weil du von Freunden geschrieben hast. :wink:

    Tja, der Unterschied zu dir und deinem Freund ist, das du Alkoholkrank bist und er scheinbar nicht.

    Für uns Alkis gibt es, nur das eine Glas, nicht.

    Allerdings verstehe ich ihn nicht so ganz wenn er sagt, das ihm beim Geruch von Bier übel wird und dann doch einmal im Jahr trinkt.

    Aber wie Andi schon schreibt ist es ja seine Sache, hier geht es um dich und um dein Leben.

    Gruß, Alex

    Hallo Saalenixe,

    Zitat

    Da wird sich zeigen, ob ich schon stark genug bin der Versuchung zu widerstehen. Die Freunde, bei denen ich da wohne, bieten mir nichts an. sind aus eigener Erfahrung bestens mit der Sache vertraut.

    Deine Freunde bieten dir nichts an, aber trinken sie in deiner Gegenwart?
    Haben deine Freunde eigene Erfahrung mit der Krankheit, oder meinst du deine Erfahrung?

    Viele Grüße, Alexej

    Hallo Mandala,

    ich trank seit dem ich 15 war fast täglich, heute nicht mehr. Ich weis das ich Alkoholiker bin und kenne meine letzte Konsequenz auch.

    Auch mein Ausstieg war nicht leicht.
    Lange Weile habe ich jetzt nicht mehr auch nicht, wenn ich nur Tee trinke und im Internet bin.
    Hobbys habe ich jetzt und ich lebe sie auch aus.

    Ich möchte gar nicht mehr trinken, was möchtest du,
    wenn ich fragen darf?

    So, nun muss ich aber schlafen gehen.

    Viele Grüße, Alexey

    Hallo Andi,

    Ich möchte Leben und das kann ich nur ohne Alk. Wobei dieses kann bei mir nichts mit Verzicht zu tun hat, da ich aus meiner Kindheit und den vielen Trinkpausen mein Leben kenne, und ich für mich weis, das ein Leben ohne Alk schöner ist. Denn nur aus diesen Zeiten kenne ich das Wahre Leben,
    was ich auch wieder zu 100% haben möchte, mit allem was wirklich dazugehört, und dazu zählt der Alkohol nicht.

    Da ich aber erst am Anfang meines neuen wahren Lebens stehe, und auch aus meiner eigenen Erfahrung weis, das ich bisher immer wieder auf den Alk zurückgegriffen habe, was natürlich viele Gründe hatte, möchte ich diesmal vorsichtiger sein als bisher.

    Ich möchte ein Leben ohne Alk leben, aber dazu muss ich mich an gewisse Grundregeln halten. Tue ich dies nicht, wie bisher, weis ich für mich das dies nicht funktioniert und es ganz schnell kein Leben mehr wäre.

    Ich möchte ein zufriedenes Leben ohne Alk erreichen, also muss ich etwas dafür tun, täglich, auch wenn ich das manchmal vielleicht nicht möchte, weil es mir eventuell mal schlecht geht, oder zu gut.
    Ich darf nicht übermütig werden, weil ich weis, das das für mich nicht gut ist, ich möchte aber auch nicht übermütig werden, also muss ich etwas dafür tun, egal wann und wo.

    Ich muss viele Dinge verändern, um nicht wieder in den Sumpf zu gelangen, ich will da nicht mehr hin, da für mich unter dem Sumpf gleich die Hölle beginnt, ich möchte das nicht mehr erleben, also muss ich etwas dafür tun.

    Lange Rede kurzer Sinn, ich möchte alles richtig machen diesmal, und da hilft es mir persönlich, wenn ich mich zu manchen Dingen auch ein bisschen zwinge. Ich muss mich manchmal selbst zwingen zu irgendetwas, aber nur so lange, bis ich den Sinn oder Unsinn verstanden habe. Ab dann, tue ich es gerne oder gar nicht.

    Viele Grüße, Alex

    Hallo Pauly,

    in diesem Thread "versteckst" du dich also. :shock::D

    Ich möcht mich noch mal krz für deine Glückwünsche bedanken die du mir vor meiner Entgiftung gegeben hast.
    Sie haben bis jetzt angehalten. :wink:

    Heute möchte ich dir mal ein paar von ihnen senden.

    Also, alles Gute zu deiner bald abgeschlossenen LZT., halt die Ohren steif und mach weiter so! :)

    Wir lesen sicher noch von einander.....

    Viele liebe Grüße, Alex

    Ach ja, bevor ich es vergesse, was du da geschrieben hast:

    "Halt mich jetzt bitte nicht für bescheuert, aber in den letzten Wochen habe
    ich mich beim Autofahren dabei erwischt, dass ich mir fast gewünscht
    habe, dass ich mal in eine Alkoholkontrolle käme und dann ruhigen
    Gewissens blasen könnte... Verlegen "

    Das kenn ich auch, so etwas hat mich mein Gutes Gewissen auch schon denken lassen. :wink:

    Hallo Teichlinchen,

    Da musste ich schmunzeln: Mein 48 Jahre alter Teddy ist schon verarztet, Pflaster am Arm und liegt mit einem genüsslichen Lächeln auf meiner Krankenhaustasche.

    Ich war auch erst vor kurzem zur Entgiftung in einem ganz normalen Krankenhaus auf der Inneren Station, da hatte ich auch meinen 27jährigen Hundi dabei, der hat gerade die ersten Nächte gut auf mich acht gegeben. :D

    Bei mir waren es 3 Man Zimmer, einer davon war auch mehr oder weniger freiwillig zur Entgiftung, einer hatte eine Allergische Reaktion und war 3 Tage da und dann hatten wir einen Zimmerkollegen der einen Herzinfarkt hatte. :cry:

    Also bei mir war es gemischt, da es keine reine Entzugsklinik war.

    Angst brauchst du wirklich keine zu haben, meine hatte ich auch umsonst. :wink:

    Also alles Gute und bis bald ....

    Viele Grüße, Alex

    Hallo, herzlich willkommen hier.

    Du kannst stolz auf dich sein. :!:


    Dies wird der Schritt in dein neues wahres Leben!

    Angst brauchst du keine zu haben, du machst genau das richtige!

    Ich freue mich jetzt schon, von dir später mehr zu lesen.

    Alles, alles Gute wünsche ich dir für deinen neuen Weg.


    :wink:

    Viele Grüße, Alexey

    Hallo Loop, ich möchte mich nur zu einem kurz äußern.

    du schreibst: "Ich würde gerne ergründen wie es sein kann, dass man das wirkliche Gefühl hat, ohne Alkohol nicht mehr zu können... "

    Das brauchst du nicht zu ergründen, das kann ich dir glaube ich auch so verraten.

    Dieses wirkliche Gefühl, wie du es bezeichnest, ist kein wirkliches Gefühl,
    es ist ein falsches, unechtes Gefühl, das der Alkohol erzeugt.

    So sehe ich es und so habe ich es erlebt. Ich habe erst wieder wahre und wirkliche Gefühle seit dem ich ohne Alkohol lebe.

    Ich wünsche dir baldige Einsicht und alles gute!

    Viele Grüße, Alexey

    Hallo Paulchen,

    Herzlich willkommen hier!!!

    Bei Jäger und Sammler musste ich lachen, so einer bin ich nähmlich auch.

    Was Alkoholbehaftete Dinge angeht, habe ich alles erst vor kurzem entsorgt.
    Unter anderem waren da auch zum Beispiel ein paar schöne Biergläser, mit schönen Jagdmotiven. Flaschenöffner und Korkenzieher gibt es bei mir auch nicht mehr, wozu auch.

    Und bei uns war diese Woche Sperrmüll, da habe ich einges entdeckt, was ich vorher auch von diesem hatte, weil ich immer dachte, irgendwann könnt ich oder ein anderer es gebrauchen.

    Vieles konnte ich gebrauchen und hebe ich auch auf, aber bei manchen Sachen habe ich mich wirklich gefragt, wozu ich das überhaupt mitgebracht hatte. Da ist einiges auf den Sperrmüll gewandert und auch jetzt in guten Händen.

    Du siehst also, du bist auch damit nicht alleine. :)

    Mir hat es nicht weh getan, mich von Alkoholbehafteten Sachen zu trennen, ich hab soger meine schöne warme Wollmütze abgegeben, auf der stand nähmlich der Name einer Brauerei. Damit will ich nun wirklich nichts mehr zu tun haben.

    So, mehr kann ich dazu nicht schreiben.

    Viele Grüße, Alexey

    Hallo Bernd,

    Entzugserscheinungen können sehr plötzlich auftreten, bei einem Krampfanfall zählt jede Sekunde, das müsste dein Arzt eigentlich wissen.

    Zudem können reale Halluzinationen auftreten, von denen du also nicht merkst das sie nicht war sind, das kann für dich und deine Umwelt sehr gefährlich werden. Es besteht also die Gefahr, das du selbst nicht merkst das es dir schlecht geht.

    Gruß, Alex

    Hallo Bernd,

    herzlich willkommen hier.

    Es ist gut das du dein "Problem" jetzt als deine Krankheit ansiehst und offen mit ihr umgehen möchtest.
    Dies war für mich ein wichtiger Schritt, der bei mir auch noch nicht so lange her ist.

    Sicherlich hast du hier auch schon öfters vom Kalten Entzug gelesen und bist dir hoffentlich darüber im klaren das dieser Lebensgefährlich werden kann?


    Du solltest dich umgehend in Ärztliche Behandlung begeben, nur dort ist ein(e) sicherer Entzug/Entgiftung möglich.
    Mit einem kalten Entzug riskierst du dein Leben.

    Viele Grüße und alles gute, Alex

    Hallo Veganer,

    herzlich Willkommen hier.

    Ein Kalter Entzug, so wie du ihn gerade durchmachst kann Lebensgefährlich sein.

    Du schreibst: "im netz habe ich gelesen dass die ersten 3 tage ohne alkohol wohl die schlimmsten seien, bei mir scheint das wohl umgekehrt zu sein! wie kann das denn nur sein?"

    Daraus lese ich, das es dir immer schlechter geht.
    Du solltest dich schnellst möglich zu einem Arzt begeben und ihm offen und ehrlich sagen wie es dir geht und was du möchtest.

    In der Regel dauert eine stationäre Entgiftung 8-10 Tage, davor braucht man auch keine Angst zu haben, denn dort werden eventuell auftretende Entzugserscheinungen sofort behandelt und man ist rund um die Uhr überwacht.

    Viele Grüße, Alex

    Hallo Sonja,

    du schreibst, "Meine Trockenheit ist mir wichtig. Meine Würde nicht weniger."

    Diese 2 Sätze hab ich so ähnlich auch schon einmal gesagt, nur stand bei mir nicht, meine Würde, sondern mein Stolz.

    Viele Grüße, der Alex

    Hallo Sonja,

    Freund schreibt,
    "Viele Menschen, so meine ich, gehen einen zu großen Konfrontationsweg.
    Sie meinen dem Alkohol ins Auge schauen zu müssen, ihn beherrschen zu wollen.

    So nach dem Motto:
    Die Flaschen dürfen im Schrank stehen, ich muss lernen, damit umzugehen.
    Ich muss mich weiter überall bewegen können, auch wenn der Alkohol präsent ist. "

    Genau das dachte ich lange Zeit auch, bis vor kurzem hab ich auch gedacht
    das es mir nichts ausmachen darf, wenn ich zwischen zwei Menschen sitze und sie sich rechts und links neben mir die Kante geben. Mein Wille sollte stark genug sein. Das dies ein Irrtum meinerseits war, weis ich heute.

    Die Distanz zum Alkohol steht für mich an erster Stelle!!!

    Wäre mein Wille die ganzen Jahre stark genug gewesen, wäre ich wohl vielleicht erst gar nicht zum Alkoholiker geworden.
    Denn schon als Kind hab ich mir geschworen, das ich nie so werden wollte wie mein Vater.

    Heute bin ich Alkoholkrank, wieso, weshalb, warum, spielt nicht die größte Rolle. Ich bin es, und ich werde es mein Leben lang bleiben.

    Warum ich nach vielen Pausen immer wieder zur Flasche griff wollte ich auch immer genau wissen, hatte ich mir doch immer geschworen, nie wieder zu trinken.

    Heute möchte ich nicht wissen was ich alles falsch gemacht habe in den ganzen Jahren, heute möchte ich wissen wie ich es richtig machen kann.

    Für Experimente wie ich sie schon oft gemacht habe, habe ich keine Zeit mehr, ich will endlich LEBEN.
    Und Leben kann ich nur ohne Alk. Ich möchte den Kampf gegen den Teufel nie mehr weiterführen, deshalb lass ich ihn nicht mehr in meine Nähe.

    Für mich würde dieser Kampf nicht erst losgehen wenn ich den Alk in meinen Körper lasse, ist er in meiner Nähe denke ich an ihn, wenn ich an ihn denke, ist er zumindest schon im Kopf. Und vom Kopf bis in den Körper ist es nicht mehr weit.

    Der Alkohol ist ein unschlagbarer Gegner für mich, er hat mich immer niedergeschlagen, und ich hatte immer erst Schmerzen als er mich fest im Würgegriff hatte.

    Der Alkohol kennt mein "Ich" wohl besser als ich, denn er hat mich bis jetzt immer überlistet. Und er würde es wieder schaffen, wenn ich nah genug an ihn heran gehen würde.

    Ich halte jetzt Abstand, lieber einen Meter mehr als einen zu wenig.

    Viele Grüße, der Alex

    Hallo Freund,

    du schreibst, "klar habe ich deine Strategie bei meinen Einkäufen auch so verfolgt, bin bewußt am Alkohol nicht dran vorbeigegangen. Es gibt auch andere Läden."

    Dazu möchte ich sagen, das du mich ja erst auf diese Strategie gebracht hast. Und ich fahre mit ihr bisher sehr gut, mitlerweile gehe ich gerne diese Umwege. Der räumliche Abstand tut mir sehr gut.

    Gruß, der Alex

    Hallo Sonja,

    vor dem Supermarkt habe ich auch Respekt, aber auch ich muß da hin.
    Klar muß ich da manchmal am Alk vorbei, aber ich schaue dann woanders hin und konzentriere mich auf das was ich einkaufen möchte.
    Ich war letztens in einem und suchte vergeblich die Knabbereien,Salzstangen usw. Ich suchte die Gänge mehrfach ab und fand nichts. Ich fand sie deshalb nicht da ich bewusst dieses Regal nicht ansteuerte.Ich wollte nicht in die Nähe kommen. Als ich dann eine Angestellte dieses Ladens fragt, wo diese Knabbereien sind und sie in die Richtung der Regale zeigte, bedankte ich mich bei ihr für die Auskunft und ging ohne Salzstangen und Co. aus dem Laden. Es gibt ja noch mehr Geschäffte...
    Ich möchte nicht mehr in die Nähe von Alkohol kommen.

    Wenn ich an deiner Stelle wäre und ich würde mich in dem Zimmer deines Freundes befinden, würde ich mich nicht wohl fühlen, da ich weis das in diesem Schrank das Gift steht, was für mich den Tod bedeutet. Ich würde ständig daran denken müssen.

    Wenn du ihm wirklich etwas bedeutest, dann dürfte er auch kein Problem haben, den Alk aus seiner Wohnung zu entfernen.

    Viele Grüße, der Alex