Beiträge von Hartmut

    Ich lese hier oft die Frage, ab wann kann ich wieder wo teilnehmen wo eventuell oder auch ziemlich sicher Alkohol konsumiert wird.

    Warum will ich da teilnehmen, wär erstmal die wichtigere Frage für mich.

    Das ist in meinen Augen nasses Denken.

    Genau auf den Punkt.

    Wenn ich ganz am Anfang auf ein Sauf Fest gehen möchte, und die Begründung "der Alkohol ist überall und allgegenwärtig vorschiebe oder ähnliches wie, "ich kann mich ja nicht zu Hause einsperren" dann ist es das berühmte nasse Denken.

    Ich habe von einem nicht Süchtigen noch nicht gehört, dass der Alkohol allgegenwärtig ist. Höchstens er wurde gefragt.

    Das andere was ich immer wieder hier am Anfang bemerke, dass die Euphorie und Motivation etwas zu verändern an dem Punkt "umsetzten" ihre Grenze hat.

    Wir schreiben ja auch von dem ersten Jahr, wo ich alles, was mit Sauf-Veranstaltungen zu tun hat, zu vermeiden wäre und sich in dieser Zeit ein alkoholfreies Umfeld aufbaut. Die wenigsten suchen sich neue Freunde, die wenigsten neue Hobbys fern der Sucht. Oder geschweige denn machen die Bude alkoholfrei.

    Unabhängig von dir mal Meks.

    Wenn ich Empfehlungen als Zwangsjacke sehe, habe ich den Sinn der Empfehlung nicht verstanden. Entweder ich möchte die Hintergründe der Empfehlung verstehen oder weil ich eben darauf keinen Bock habe, nur gegenargumentieren.

    Dann kommt der Klassiker. Im Supermarkt, im Café um die Ecke, in der Kneipe steht der Alkohol oder am Nachbartisch wird gesoffen. Alleine das zeigt mir doch schon, wie mein Denken auf dem Alkohol fokussiert ist.

    Im trockenen Zustand habe ich zumindest die Möglichkeit zu entscheiden, laufe ich darauf zu oder ich gehe ich auf Konfrontation. Das war im nassen Zustand anders. Es ändert aber bei allem, was ich tue eines nichts. Ich bin und bleibe Alkoholiker. Und da läuft eben einiges in den Hirnrinden anders ab.

    Ich probiers mal.

    Gehst du da über Safari rein oder einen anderen Browser zum Beispiel Edge, Chrome, Firerfox oder Opera?

    Wenn Safari, dann bitte auf Einstellungen gehen.

    Scrollst auf Safari runter

    dann die App öffnen,

    wieder etwas runterscrollen, bis du

    Verlauf und Websitedaten löschen

    siehst, drückst darauf und löscht den Verlauf und Daten, dann müsste es gehen

    Ps. Wenn nicht, schaust du rechts neben dem Schreibtisch oder unter der Spüle, ob da ein Abfalleimer steht, da kannst du dann das iPhone entsorgen:mrgreen:

    Natürlich wurde dort Alkohol ausgeschenkt. Es hat mich nicht gestört oder getriggert

    Bewundernswert. Ich kann es heut bei weit über 16 Jahre nicht sagen, ob mich was triggert oder nicht. Wie das Unterbewusstsein mit sowas umgeht. Was es mitnimmt, was abgespeichert wird und zu eventuellen späteren Anlass wieder hervorkommt.

    Nicht verkehrt verstehen. Es ist toll, dass es dir gefallen hat und du dich selbst immer wieder motivierst. Ist wichtig, sich selbst zu überprüfen, aber ich kann es nicht ausschließen. Und das ist gut so.

    ZWANGSerkrankkung! Die Frage ist doch die....... wen du schon von einer Zwangserkrankung sprichst...... ;) Wer hat sich die Zwänge auferlegt.

    Der Wille auf alle Fälle nicht. Und darum geht es in diesem Thread. Bevor dieser Fred zerschossen wird mal eine Frage. Hast ,oder hattest du selbst ein Alkoholproblem?

    Es ist ja an Alkoholiker gerichtet. Ursprung. Das der Wille nicht alleine ausreicht trocken zu werden oder zu bleiben.

    Wenn die Frage erklärt wird warum wir uns das antun, hätten wir kein Suchtproblem. Das wäre ja dann willentlich geschehen.

    Natürlich gibt es immer Begleitumstände, die zur Sucht führen könnten. Nur wird nicht jeder dadurch süchtig.

    der Willi ist gestorben,das fällt mir gerade ein

    Der Herr sei seiner Seele gnädig.:mrgreen: Jedoch sprechen wir hier von einem Suchtverhalten, was vieles normales aushebelt.

    Wenn ich mir die ganzen Suchtgeschichten, sei es Co oder Alkoholiker anschaue, kommt jeder mit einem normalen Denken an seine Grenzen.

    Ich werde trotzdem weiter gut auf mich aufpassen.

    Das ist dein Hauptjob. Du bleibst bei allen, was um dich herum passiert, übrig. Sei es dir wert .

    Trotzdem hebe ich jetzt nicht ab, passe auf mich auf und freue mich auf einen weiteren trockenen Tag.

    Wie schon mal geschrieben. Ich bin echt überrascht, so schnell nach einem Rückfall wieder Fuß zu fassen. Da darf es auch schon mal etwas Panik sein. Nach so vielen Jahren, Rückfall und die leidigen Zusatzbelastungen steckt man auch nicht so einfach weg.

    Panik ist mir auch nicht fremd. Es ist ähnlich wie beim Saufdruck. Da muss dann auch mal die Zeit die Symptome mit lindern.

    Finde sie sehr reif und selbstbewusst!

    Dann hat sie ja alles, was sie braucht. Sie kennt dich mit und nun ohne Alkohol und ist sicherlich auch intelligent genug es einzuschätzen.

    Nun ist es auch nicht unüblich, dass trocken werdende Alkoholiker die Welt um sich herum "retten" wollen. Als Rechtfertigung nichts mehr zu saufen, unter dem Deckmantel, andere davor zu bewahren. Wie das bei dir ist, wirst du selbst einschätzen müssen.

    Nur ist die Welt um mich herum nicht plötzlich dümmer geworden, weil ich aufgehört hatte zu saufen, auch nicht trockener. Es wusste jeder weiterhin Bescheid, wohin ein übermäßiger Alkoholkonsum führen kann.

    Sie mal einen Cocktail probiert oder mal einen Asti, was Girls eher so trinken!

    Was soll sie sonst sagen? ;)

    Als ich in diesem Alter mit Freunden mich zum Saufen verabredet hatte und die Eltern nachfragten. War es immer nur ein bis zwei Bier.;)

    Vertraue ihr, lebe das nüchterne Leben vor und alles andere wird sich zeigen.

    Manchmal kommt es mir hier sogar so vor wie wenn sofort auf die Bremse gedrückt wird ohne überhaupt genau zu lesen oder vorher lieber mal nachzufragen!

    Oder weil eben genau gelesen wurde. ;)

    Mal eine andere Frage, wie geht ihr mit dem Thema Alkohol bei euren Kindern um?

    Also vorallem im Alter so zwischen 15-18 wo ja fast jeder mal was ausprobiert!

    Habe jetzt nicht nachgelesen -. Betrifft es dich selbst? Hast du Kinder in diesem Alter?

    Eine Sekunde lang war das ein komisches Gefühl, dann aber ok.

    Wer hat da in der Sekunde aus dir gesprochen, die Sucht oder du? Ich möchte ja nichts madig machen, aber wenn es dich an Alk erinnert, kann diese Sekunde der Anfang von höheren Risiken werden.

    Sieht aus wie Alk, erinnert an Alk also weg damit. Das ist meine Vorgehensweise.

    Ich denke es hilft zumindest darin, sich nicht wie ein Totalversager zu fühlen weil die Willenskraft nicht reicht.

    Unabhängig davon, dass eine Krankheit, wenn sie ausbricht, kein Versagen ist, halte ich solche Denkweisen für sehr gefährlich. Sie sind jetzt schon eine Entschuldigung dafür, irgendwann wieder zu saufen.

    Wenn ich weiß, dass mein Wille eventuell nicht ausreichen wird, muss ich mir andere Schutzmaßnahmen zur Unterstützung mit in meinem Weg einbauen

    Ich glaube, ich bin nur ganz knapp einem Rückfall entkommen.😢

    Entkommen oder bereitest du dich darauf vor?

    Wenn ich deine letzte Zeile lese, analysierst du alle Emotionen und verbindest es unwillkürlich mit dem Alkohol. Dass die Sucht Alkohol als Lösung anbietet, ist nicht verwunderlich, das ist ihr Job.

    Das war auch jahrelang deine Medizin für alles. Nur hat der Alkohol nicht nur die Wirkung süchtig zu machen, sondern auch die Nebenwirkung, dass er nicht hilft und sich nichts wegsaufen lässt. Sonst würde es dir und vielen andern hier heute richtig blendet gehen. Oder? ;)

    Ich bin kein Psychologe oder kann andere ins Hirn greifen, aber ich weiß, dass es normal ist Gefühle und Emotionen als das, was sie sind anzusehen. Ein Schrei nach irgendwas, aber nicht nach Alkohol.

    Am Anfang des Weges heißt es auch einfach mal es nur auszuhalten. So ein Suchtdruck ist zudem zeitlich begrenzt.

    Wünsch dir gutes ein Gelingen.