Beiträge von Hartmut

    Hallo Kaleu,

    ich habe für mich entdecken dürfen das es kein Ersatz sondern, eine der wichtigsten Ergänzungen, zu meinem trocken Leben wurde. Das liegt nicht nur daran das ich im erweitern Bereich Freundschaften geschlossen habe sondern auch , das ich jederzeit meine Selbsthilfe hier abrufen kann.

    warum sollte ich mich denn sonst in einem Alkoholiker Forum anmelden wenn ich keine Hilfe für mich suche? Meine Zeit der Selbbstdarsetllung habe ich am Stammtisch gelassen. :)

    Jeder wie er es sieht und wie er es möchte. Jedoch mindert es nicht dein Erlebnis und soll auch deine Erfahrungen nicht in Frage stellen.


    Gruß Hartmut

    Hallo Kaleu,

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    Alter Verwalter, ich kann mich nicht erinnern, daß ich sowas überhaupt schonmal hatte, daß sich Jemand tatsächlich Gedanken um mich macht und versucht mich von sich aus zu unterstützen

    Das ist schön

    Ich erlebe das fast täglich .

    Ein Beispiel von vielen.
    Jeder der hier im Forum mir antwortet macht sich Gedanken um mich.

    Gruß Hartmut

    Hallo Traurig

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    Er ist im Außendienst tätig und muss öfter Auto fahren, wie bekommt man das denn auf die Reihe.

    Vielleicht nur solange bis er im Suff jemanden tot fährt . Ob das dann Mitwisser, mit Ihrem Gewissen vereinbaren können,muss jeder für sich entscheiden. Auf alle Fälle sollte die Polizei eingeschaltet werden wenn er meint fahren zu müssen und ein Realitätsverlust hat.

    Ich weiß auch nicht was du damit bezwecken möchtest es zu verstehen? Eventuelle sein Verhalten im Suff zu verzeihen oder möchtest du ihn durch dein Verstehen ermuntern aufzuhören? Zudem ich es für persönlich für fast unmöglich halte ,das "Nicht Süchtige", dieses verstehen oder nachvollziehen können.

    Er ist alt genug ,weiß das er ein Problem hat und wenn er was dagegen machen will ,dann wird er es tun. Du hast ihn darauf hingewiesen und er redet dich weich. Er hat auch ein Recht zu Saufen und warum sollte er wegen dir aufhören?

    Du kannst nur etwas für dich tun, um aus der Co-Abhängigkeit, zu kommen und dazu gibt es hier genügend Möglichkeiten sich hier auszutauschen.

    Simone leider ist bei der Sucht die Realität schlimmer wie sich der obrige Text anhört.

    Gruß Hartmut

    Hallo delf,

    danke für deine Antwort.
    Ich kann nur von mir aus eigenen Erfahrungen sprechen das ich es für bedenklich halte . Inwieweit es bei dir ist kannst auch nur du wissen.

    Genauso entziehe ich mich auch jeglicher Prognose , deiner Loslösung von der CO Abhängigkeit . Auch da bist du für dich verantwortlich und ich gebe dir den Rat mit auf den Weg ,dich mal bei längeren CO-Abhängigen, die es geschafft haben ,einzulesen.

    Hallo Kaleu,

    woher hast du die Erfahrungen Prognosen für andere zu stellen? Ich kenne dich aus dem Alkoholiker Bereich und weiß das du auch Anteile der Co Abhängigkeit mit trägst. Waren das dein gemachte Erfahrungen die du weiter gibst?

    Gruß Hartmut

    Hallo delf,

    mich interessieren deine Trink oder Sauf Geschichten nicht. Was mich interessiert , ob du was dagegen tun wirst und schon eine Abhängigkeit siehst.

    das andre was ich hier lese sind nur Geschichten über dein Partner.
    Was machst du denn für dich um aus der CO Abhängigkeit zu kommen ?

    Gruß Hartmut

    Hallo Kaleu

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    Ich bin trocken, mir geht's im Großen und Ganzen prima und das hauptsächlich weil ich endlich damit aufhöre mich dauernd selbst zu zerlegen oder mir dauernd zu Herzen zu nehmen wie ich mich vielleicht verhalten "sollte".

    Ähnlich erging es mir auch und bin froh das ich diesen Entschluss , für mich, am Anfang meines Trocken werden gefasst hatte.

    Je trockener mein Verstand mit der Zeit wurde, umso klarer wurde auch die Akzeptanz eines gewissen Verhaltens meinerseits. Nicht alles wurde durch den Alkoholismus ausgelöst und war schon immer ein Teil meiner Charaktereigenschaft.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xenia,

    ich würde nochmals nachfragen, ob es untergegangenen ist und eventuell vom Therapieplan schriftlich, die Zeiten niederschreiben und dem Arbeitgeber übergeben, damit ein Abgleich deiner Arbeitszeiten vorgenommen werden kann.

    Zitat

    Je früher um so besser. Und ich würde aufpassen, wohin sich meine Prioritäten verschieben und ob sich da nicht schon das Suchtgedächtnis einschleicht

    Genauso sehe ich es auch.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ein Neuer,

    ich finde es gut wie du alles hinterfragst und du kommst mir auch nicht wie ein Rebell vor :lol: Somit können Missverständnisse vermieden werden.

    Es geht auch nicht darum , sich einigeln zu müssen oder in Einsamkeit zu Hause , dahin zu vegetieren. Das wäre auch der verkehrte Weg. Ich bin auch sehr viel draußen unterwegs und habe, um mich herum, ein alkoholfreies Umfeld aufgebaut. Ich dachte anfangs auch das es nicht geht aber nur solange wie ich in meinem alten Umfeld verharrte.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    es kommt darauf an wie du es siehst?

    War es eine Trennung ,wegen sein Saufen und anderer partnerschaftliche Probleme oder eine Trennung ,die notwendig war ,um dich von deiner CO-Krankheit zu lösen.

    Wenn es wegen der CO Abhängigkeit war ,ist ein sauberer Schnitt unausweichlich. Das dieses nicht nur Nutzen nach sich zieht ( zb. Versicherung) mag am Anfang noch eine Hürde sein. Jedoch mit der Zeit komplett auf eigenen Beinen zu stehen ist doch eine wesentlich bessere und unabhängigere Aussicht .

    Gruß Hartmut

    Hallo

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    Beispiel: Du bist auf einer Grillfeier zum Geburtstag Deiner Schwester eingeladen. Deine Schwester, ihr Mann, die Kinder, die Eltern und Schwiegereltern und an die 20 Freunde deiner Schwester (teilweise auch mit Kindern) werden kommen. Es verspricht ein schönes Fest zu werden. Die einen trinken Saft, die anderen ein, zwei Bier, zur Begrüßung bekommt jeder ein Glas Sekt. Aber: Die engsten Freunde wissen um deine Krankheit und man drückt Dir ein Glas Orangensaft in die Hand. Du weißt, es gibt kein Hänseln, kein Überreden, usw. Im Gegenteil: Würdest Du um ein Bier bitten, würdest Du Kopfschütteln ernten und auch keines bekommen. Würdest Du dieser Feier fernbleiben?

    ich würde an deiner Stelle und in Anbetracht deiner kurzen Trockenheit und den mehren Anläufen die du hattest ,ohne wenn und aber im ersten Jahr solche Veranstaltungen fern bleiben und mich und meine Trockenheit kümmern, damit du auch eine gewisse Stabilität erreichen kannst und dir erstmals auch ein anderes Umfeld aufbaust.

    Mein Suchtgedächtnis richtete sich , gerade am Anfang meines Trocken werdens ,nicht nur an Begebenheiten, an denen ich nicht gesoffen hatte ,sondern auch an Sinneswahrnehmungen die ihm dienlich waren, wieder saufen zu können. Und wenn da gerade an so einem Fest ,der Geruch, das Denken oder die Synapsen verrückt spielen, kann es zu spät sein. Selbst wenn ich dann , dieses Fest fluchtartig verlasse , nehme ich diese Eindrücke mit und baue mir automatisch einen Verzicht auf, der zu Suchtdruck werden kann.

    Austesten, riskieren ,probieren, versuchen , experimentieren usw...ist die Sprache des Nasses Denkens (sucht orientiertes Denken) das nun mal am Anfang da ist.

    Es dauerte auch eine Zeit ,bis ich das verstand, was ich eben geschrieben habe. :wink: Nur diese Zeit solltest du dir geben, denn sie notwendig, um überhaupt dir eine Chance zu geben, es trocken verstehen zu können.

    Gruß Hartmut

    Hallo Doro,

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    Hallo, darf ich mal was zu Hartmut sagen?

    Natürlich Doro , deswegen sind wir ja hier um uns auszutauschen :wink: Jeder schreibt seine Erfahrungen hier auf, sonst macht das keinen Sinn. Ich greife hier auch niemand an sondern nur Sichtweisesn oder Erfahrungen auf und stelle meine dazu


    Gruß Hartmut

    Hallo

    wer nicht trocken ist kann auch keine Rückfall haben. Es ist auch wurscht, ob er einen leichten, schweren, mittelschweren ,annehmbaren oder sonst einen schön oder eingeredeten Rückfall hat. Dabei ist es auch unerheblich welche Menge getrunken wird .

    Das Hauptmerkessmal der Alkoholkrankheit ist der Kontrollverlust , deswegen gibt es auch kein kontrolliertes Trinken. Die einen die es probiert haben sind daran verreckt, die anderen üben noch.

    Den Alkoholiker einfach fallen lassen , wenn er noch nicht bereit dazu ist , sich helfen zu lassen. Da nutzten auch keine Lippenbekenntnisse es tun zu wollen sondern nur sein eigenes Handeln.

    pensamentos , es gibt hier im Forum so viele Geschichten von Menschen die es geschafft haben aus der CO Krankheit herauszukommen. Du musst sie nur lesen und dich dabei erkennen. Nur wenn du dich weiterhin mit seinen Belangen als Kranker beschäftigst wird das nichts.


    Gruß Hartmut

    Hallo pensamentos,


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    Trockener Alkoholiker und ab und zu ein Bier??

    wenn ein Alkoholiker Alkohol zu sich nimmt ist er nicht trocken. Für mich war er es auch nach deiner Erzählung nie. Ein kurzer Reset und das war es. Es ist da auch unerheblich woher er sein Saufen bekommt und wer es ihm gibt. Er ist für sich verantwortlich und sonst niemand. Er ist nicht entmündigt und keiner flößt ihm den Suff ein. Zudem er genau weiß wie er sein Zeug bekommt.

    "Trockenleg Versuche" und /oder jemand anders dafür verantwortlich zu machen ,das er nichts mehr trinkt , ist ein CO Verhalten. Das ist aber deine Baustelle für die du dich vordergründig kümmern solltest.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ette

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    Mit meinem Ex hatte ich am Anfang eine solche Beziehung

    Das war und ist dein EX und nicht der Maßstab aller Männer. Vertrauen kann ich nur am Neuen Partner aufbauen und nicht am EX abbauen.

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    Du weißt schon, gebranntes Kind .....

    Ein Kind das sich an der Herdplatte verbrannt hat kocht ja heute auch mit dem Herd. Du kennst deine CO Anteile und wirst auch im Austausch mit deiner SHG Gruppe sehr schnell merken wenn da was schief lauft und du vor Liebe erblindet sein solltest.

    Ich denke aber auch ,das zu viel Denken sehr hinderlich sein kann. Ich hatte mehrere Fernbeziehungen, die einerseits dienlich für mein Saufverhalten waren aber auch meine jetzige Freundin ist aus einer Fernbeziehung, nur heute in "trocken" Tüchern .

    Gruß Hartmut

    ps. ohne Männer und Frauen Denken geht es nun mal nicht. Aber das auf einen Nenner zu bringen ist echt spannend :) :)

    Hallo Ette,

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    Sehnsucht nach einer Partnerschaft zum Beispiel. Ich lebe jetzt 5 Jahre allein und kann mir inzwischen schon vorstellen, mit jemandem zusammen zu leben. Und doch habe ich nicht wirklich Lust, mich auf so etwas einzulassen. Mein Sohn meint, wenn ich alleine bliebe, hätte ich auch nicht die Gefahr, so verletzt zu werden, wie es mal geschah. Er meint, ich wäre ein Schisshase, weil ich mich lieber allein durchs Leben schlage. Hmmmm..... wieder etwas, worüber ich nachdenken muss.

    du musst es wollen und hast auch das Rüstzeug um eine Partnerschaft ohne CO Anteile zu führen. Fernbeziehungen oder Wochenendbeziehungen sind ein gutes Übungsfeld um den Partner / Lebensgefährden erstmals kennen zu lernen. Es müssen ja nicht gleich die Hochzeitsglocken im Tal erklingen :)

    wenn das mal kein Männer Denken ist :)

    Gruß Hartmut

    Hallo bluevelvet,

    alles was du gerade schreibst hat nichts mit Selbstschutz zu tun sondern du steckst ganz tief in der CO Abhängigkeit. Du machst dir selbst was vor und baust dir weiterhin eine Mauer um dich selbst.

    Er ist in der Klinik und es wird sich um ihn gekümmert. Hilfe durch Nichthilfe ist für Ihn und für dich am besten .

    Was tust du für dich? Wo bleibst du dabei? Welche Gedanken machst du über dich ohne IHN im Hintergrund zu haben?


    Bluvelet, es ist nicht einfach alles zu verstehen, denn auch der CO Kranke hat am Anfang seiner Loslösung nasse Gedanken. Da gehört auch mal ein Vorschussvertrauen, für der weitergegebene Erfahrungen von Co-Abhängige dazu , die es schon länger geschafft haben und sie dir zur Verfügung stellen.

    Soviel mal meine Gedanken.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen

    mal etwas zum überdenken, was mein Eindruck hier ist, der nicht zum Anlass genommen werden sollte , um wieder zu diskutieren. Einfach mal darüber nachdenken.

    mir kommt es leider so vor, das sich der ganze Thread zu einer Unterhaltungsplattform entwickelt . Da spricht jeder ,für jeden ,über jeden um nicht bei sich bleiben zu müssen. Was das alles in einem öffentliche einsehbaren Alkoholiker Forum zu suchen hat bleibt mir ein Rätsel. Suchtfragen oder Trockenarbeit sind da weit weg.

    werden dann Auffälligkeiten von Forenmitglieder geäußert kommt es zum Auffordern, einer anderen schreib oder Ausdrucksweise und konstruktive Trockenarbeit bleibt dabei auf der Strecke.

    Das dieses für den eine oder anderen notwendig sein kann. kann ich noch nachvollziehen . Nur würde ich dieses im erweiterten Bereich tun und nicht hier im öffentlichen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frucht,

    es freut mich das du 106 tage ohne Alkohol lebst.

    Zitat

    jeder der geglaubt hat ich schaff es nicht, jeden tag um alkohol zu sein und selber trocken zu bleiben, den belehr ich eines besseren: ich bin seit 106 tagen (in worten hundertsechs) trocken und hab auch nicht vor dies zu ändern. punkt.

    möchtest du dir aber hiermit Schulterklopfer abholen oder warum meldest du dich? Du bist weiterhin mit einem Medikament nüchtern und denkst immer noch das es mit eisernen Willen geht?
    Wie nun ?
    Mit eisernen Willen oder Medizin ?
    Und wieso möchtest du jemanden belehren und sprichst auch noch von Erfahrung?

    Zitat

    meine erfahrung hat sich also bewahrheitet: mit eisernem willen kommt man auf den richtigen weg

    Solange der Wille am Anfang steht kann ich dir recht geben.

    ich wünsche dir mehr Weitsichtigkeit und weniger Durchhalteparolen die für mich immer noch nach Stammtisch anhören.

    Vielleicht solltest du des öfteren schreiben damit wir deine Weg besser kenne lernen, als hier nach 2 Monaten ein Statement abzugeben , das in meinen Augen von Selbstbeweihräucherung nur so trieft.

    Gruß hartmut