Beiträge von Hartmut

    Hallo Kaleu

    ich halte nichts von Menschenversuche , bei dem das scheitern der Tod sein kann. Wer trotz besseren Wissens, solche Konfrontationsmaßnahmen zu Testzwecken missbraucht, lässt das Suchtgedächtnis als eine Willensschwäche dastehen.

    Aber das Rad wird ja bekanntlich jeden Tag neu erfunden .

    Gruß Hartmut

    Hallo lavandula,

    wenn du deinen Weg hier aufschreibst ist das dein Ding. Es geht darum das andere Personen, die durch dein Schreiben erkennbar sind und damit unfreiwillig beteiligt werden, dem öffentlichen Internet Voyeurismus nicht ausgesetzt werden .

    Es ist nun mal so, das es auch Personen im näheren Umfeld gibt , die nichts besseres zu tun haben.

    @matthias

    Zitat

    da stimme ich dir sehr zu - n lohnenswertes ziel aufzeigen - n gangbaren weg beschreiben - erfahrung vermitteln - vorbild sein

    Das sehe ich etwas differenzierter.

    Solange ich es für mich mache und für mich als Selbsthilfe schreibe, finde ich es OK. Sollte ich jedoch für andere Schreiben und eben "aufzeigen wollen" , würde ich nie aus meinem CO-Verhalten herauskommen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Thomas,

    Zitat

    Was bitteschön sind Trinkpausen??

    Wenn der Wunsch der Abstinenz nicht vorhanden ist , so wie auch die Einsicht fehlt, unheilbar krank zu sein. Dabei denkt das durch ein Reset des Körpers und Geistes geheilt zu werden. Noch der Glauben hat ,sich zwischendurch die Birne voll zuhauen, um Probleme aller Art lösen zu können. Dadurch auch den Rückfall bewusst einplant.

    Auch das sind für mich Trinkpausen.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich lese hin und wieder was von " Ehrenrunden drehen" oder so ähnlich. Ich kann nichts ehrenhaftes daran erkennen, sich im Vorfeld, einen gedanklich vorbereiteten Rückfall , schon schön zu reden um danach einfach weiter zu machen. Zudem lese ich auch des öfteren, das einem Rückfall positive Seiten abgewonnen wird.

    Für mich hätte dann die Trockenarbeit , für ein abstinentes Leben zu führen, den Sinn verloren. Wenn ich den Rückfall vorher schon gedanklich mit einbaue sind das für mich Trinkpausen.

    Gebe ich denn da nicht dadurch dem Rückfall zu viel hohen Spielraum mit einem positiven Stellenwert?

    Wie seht ihr das?

    Gruß Hartmut

    Hallo Kerstin,

    du weißt was zu tun ist. Ich würde das nicht schreiben, wenn ich dich und deinen Weg nicht kennen würde. Es ist ja nicht das erste mal das dich diese Gedanken überkommen.

    Zitat

    die therapie ist hier sehr intensiv aber gut,

    Ist das so?

    ich würde mit deinem Therapeuten sprechen das ich ein alkoholfreies Umfeld brauche und dieses in der Therapie nicht gegeben ist. Das ich Saufdruck habe und kurz vorm Rückfall stehe.

    Wie reagierst du?

    Gedanklich bist du ja schon mitten drin oder irre ich mich da?

    Gruß Hartmut

    Hallo Kawi.

    Zitat

    Bleibe ich nicht mein ganzes Leben abhängig,

    abhängig im Sinne der Einstellung zu meiner Alkoholkrankheit. Stofflich gestoppt heißt nicht gedanklich ausgelöscht.

    Zitat

    suchtkrank?

    Ja.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kaffeebuch,

    wie du das empfindest , auslegst , interpretierst ist deine Sache. Zudem Monty sicherlich auch allein antworten kann. Leider ist es nun mal bei der Co und der Alkoholkrankheit so , das der eigene Tiefpunkt ausschlaggebend ist, um selbst für sich was zu tun. Das kann man ausdiskutieren , schön reden oder auch von allen Seiten betrachten . Nur ändert das nichts.

    Hallo Monty

    das du sehr viel mitgemacht hast steht außer Frage und ich zolle dir großen Respekt aber vergesse dich nicht dabei. Er ist weg und es ist auch egal ob er entgiftet oder den Tiefpunkt erreicht hat oder wieder säuft. Solange du dir Gedanken um seinen Wertegang machst solange schaust du nicht auf dich.

    Deswegen war auch meine Frage gezielt nach dem Tiefpunkt gestellt. Was muss denn noch alles passieren , um dir mehr Aufmerksamkeit zu widmen als Ihm?

    Gruß Hartmut

    Hallo Monty,

    Zitat

    sorry Hartmut hatte nicht bedacht, dass bei Anderen die Co - knöpfe angehen könnten wenn ich hier von meinem zur Zeit nicht gerade tollem Leben erzähle. Tut mir leid.

    du musst dich nicht entschuldigen. Es ist dein Problem von dem du dich lösen musst und es gehört dazu. Nur sollte jeder Co der sich daran beteiligt auch bewusst sein das er auch erkrankt ist.

    Mache dir aber auch mal darüber Gedanken, wie hoch dein Selbsterkennungswert im Internet ist, wenn du diese Geschichte hier öffentlich zu tragen bringst. Es kann jeder lesen .

    Gruß Hartmut

    Hallo drybabe,

    Zitat

    Was mich auch mal interessieren würde, denn das Leben geht ja irgendwann auch in Beziehungsangelegenheiten weiter: Wie hälst Du es/haltet Ihr es mit dem "Outing" als Alkoholkranker Mensch, wenn Ihr einen neuen Partner kennenlernt oder Euch in jemanden verguckt?

    was meinst du denn wie lange du dich verstecken kannst? Was meinst du denn was deine Partnerin von dir hält, wenn du die Beziehung mit einer Lüge oder Verheimlichung beginnst ?

    ich halte ein Outing ,für meinen Selbstschutz , überall wo ich in Gefahr kommen könnte und gerade für die Offen und Ehrlichkeit in einer Beziehung für unabdingbar.

    Gruß Hartmut

    Hallo Stella,

    Zitat

    Und so kann jedeR Co für sich entscheiden, wie er/sie mit dieser Situation umgeht

    kann das ein CO entscheiden am Anfang seines Weges? Ich sehe da eine Gefahr. Wenn ich von mir ausgehe konnte ich als trocken werdender Alkoholiker nicht entscheiden , denn mein Denken war noch nass. Dieses nasse oder kranke Denken hat sich jahrelang aufgebaut und ist auch nicht in kurzer Zeit weg.

    Das sind nun male meine Erfahrungen dazu.

    entschuldige Monty das ich dein Thread dazu benutzte.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich mache mir im Moment nicht nur Sorgen um Monty. Denkt bitte daran das jeder einzelne CO , der hier antwortet auch krank ist und auf sich achten sollte. Wie schnell ist das der CO-Knopf gedrückt und es wird sich dabei vergessen.

    Monty nimm mal deine ganzen Thread, nochmals zum Anlass und verwirkliche die Hilfe die dir geboten wurde. Ich wünsche dir viel Kraft das du die Situation für dich meisterst.

    Gruß Hartmut

    Hallo Katharina,

    ich weiß nicht wie ich in den nassen Jahren reagiert hätte aber in den trocken Jahren wäre ich stolz auf dich. Nur es geht dabei nicht um den nassen oder trocken Alkoholiker . Es geht ganz allein um dich und wie du dein Leben ohne den Gedanken"schäbig" zu sein denkst , meisterst. Du hast nun was für dich getan, was dir gut tat. Deswegen sind auch die Reaktionen deiner Eltern zweitrangig.

    Gruß Hartmut

    Hallo kithi_k,

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    st es in Ordnung, wenn ich mich an den Text macht und den hier reinstellen würde?

    würdest du gerne Post über dich im Internet lesen wollen? Denke daran es ist persönlich und jeder , der einen Anschluss hat, dieses auch lesen kann. Freunde, Familie ,Kollegen Chefs und auch nicht Wohlgesinnte.

    Wenn du was anonymeres schreiben möchtest ,wäre dann der erweiterte geschützterte Bereich, der nicht von Suchmachinen gefiunden werden kann besser.

    Aber hier im Offene Bereich wollen wir das nicht.

    Gruß Hartmut

    Hallo,

    von Matthias habe ich eben eine Steilvorlage bekommen die ich gleich mal zur Diskussion stelle. Danke Matthias.

    am Anfang meines Weges bekam ich das Rüstzeug, von den Erfahrungen der Langzeittrockene, wie ich mich zu verhalten hätte , wenn es gerade am ANFANG zum Saufdruck kommt. Mit der Zeit kam dann der Oberbegriff "Notfallkoffer" von irgendjemand auf. Ich war auch "nur" am Anfang , hin und wieder , von Saufdruck befallen und wusste dann was zu tun ist.

    Dafür war dieser "Notfallkoffer " auch gedacht . Jedenfalls soll er nicht als ein Sicherheitsdenken , für Alkoholiker sein , die versuchen im nassen Umfeld oder mit keiner Änderungen trocken zu werden . Das da immer wieder Saufdruck aufkommt, kann ich aus meinen Erfahrungen , der unzähligen Trinkpausen , bestätigen. Denn da nutzt er nichts.

    Er kann nur eine kleine Stütze, bei aufkommenden Saufdruck sein und hilft auch nur , für bekennender Alkoholiker, die genau wissen das sie unheilbar krank sind. Nicht mehr oder weniger.
    Ohne Änderungen brauch ich den nicht.

    Wie seht ihr das ?

    Es kann ja sein das ich auch einem Irrtum unterlegen war oder bin.

    Gruß Hartmut

    Hallo Harry

    ich lese immer was von einem Notfallkoffer . Ich halte davon nichts, denn das suggeriert mir nur, das ich nicht ändern müsste , denn ich habe ja eine Notfallkoffer. Pflaster drauf und der Saufdruck ist weg .?????

    Ich muss in einem trocken Leben wissen wohin ich mich wenden kann wenn plötzlich Saufdruck aufkommt. Aber sicherlich nicht , wenn ich mich bewusst in die Gefahr begebe um in einem nassen Umfeld trocken zu werden.

    Zitat

    .Dann habe ich aber niemanden mehr zu dem ich absolutes Vertrauen hätte! Wir lesen uns.

    hast du nur zu trinkende Menschen Vertrauen, die dein Vertrauen missbrauchen und in deinem Beisein trinken? Solange du dich in diesem Umfeld bewegst, solange wirst du auch keine andere Menschen kennen lernen, die das Vertrauen wert sind.

    Gruß Hartmut