Ich will ja lernen mit mir zunächst "unangenehmen" Menschen, auch umzugehen.
Also, was gibt es Besseres, als dieses Forum als ein Testfeld zu betrachten, in dem alle, ob wir es wollen oder nicht selbst betroffen sind? Ich gebe zu, dass ich auch nicht automatisch jeden Menschen hier oder im realen Leben ins Herz schließe, aber es kreuzen sich die Wege nun mal.
Für mich zählt vor allem, was hole ich für mich da raus und ob es sich überhaupt lohnt, den Konflikt inszenieren zu lassen , denn wie immer, wo Druck ist, folgt auch ein gewisser Gegendruck.
Und unser „Suchthirn“ spielt seine ganz eigene Melodie, die sich nicht einfach ignorieren lässt. Unerwartete Reaktionen können in alle Richtungen ausbrechen, sodass ich manches aushalten muss, was gar nicht notwendig wäre, wenn es möglich ist sich zurückzuziehen.
Ich sage immer dass ich nicht aktiv auf Alkohol zulaufe, doch ich muss bereit sein, wenn er an meine Tür klopft. Gerade am Anfang war die Konfrontation mit Alkohol ein echt schwierig auf meinem Weg
Ebenso wie der Umgang mit Menschen, die mir nicht richtig passten. Manchmal platzte es heraus, und ich reagierte impulsiv auf jede gefühlte Provokation. Doch mit der Zeit wurde mir klar: das Selbsthilfe und Selbstfürsorge Hand in Hand laufen.
Heute renne ich nicht mehr dem Gefühl der inneren Anspannung hinterher, sondern gehe gezielt den Weg, der wirklich zu mir passt weiter.
Vielleicht können Sie dort auch etwas mitnehmen.