Beiträge von Hartmut

    Mein Interesse war nicht durch Co-Verhalten motiviert. Ich registriere , dass das hier im Forum nicht erwünscht ist und kann das akzeptieren.

    Dies ist ein Forum für Alkoholiker und Co-Abhängige. Die meisten, die hierher kommen, sind nicht nur Angehörige von Alkoholikern.

    Es liegt daher nahe, dass wenn jemand hier schreibt, dass er sich um den Alkoholiker kümmert, Informationen einholt und Fragen stellt, die sich auf das Trinken des Alkoholikers beziehen, dieser auch privat mit anderen über seine Sucht spricht. Suchen nach Themen, die darauf hinweisen, dass es vielleicht doch nicht so schlimm ist. Da schrillen alle Alarmklocken bei CO Abhängigen

    Und was wäre daran schlimm, Co-abhängig zu sein? Ist das ein Makel? Auch hier gilt, ähnlich wie bei Alkoholikern, dass die Erkenntnis von dir selbst kommen muss. Ist es nicht auch gut, da mal genauer hinzuschauen?

    Aber ein kurzer Abriss: mein Mann trinkt ab und an alkoholfreies Bier. Ansonsten nichts mehr.

    Also trinkt er. Wenn ich als Alkoholiker alkoholfreies Bier trinke, das übrigens bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten kann, habe ich nicht wirklich aufgehört, sondern täusche mich selbst. Warum sollte ich zu etwas greifen, das wie Alkohol aussieht und mich an Alkohol erinnert, wenn ich tatsächlich damit abgeschlossen habe?

    Und wer garantiert, dass es immer nur bei einem alkoholfreien Bier bleibt?

    Ich weiß, dass es aus der Sicht eines (eventuell) Co-Abhängigen anders aussieht und man das auch kundgeben möchte: 'Schau her, er bemüht sich doch. Aber wenn alles in Ordnung wäre, würde ich selbst keine Fragen mehr stellen. Wenn ich das tue, kann es entweder Interesse oder Unsicherheit sein. Was es genau ist, musst du selbst herausfinden.

    Ich selbst bin verhalten, habe Angst, dass es wieder von vorne los gehen könnte.

    die wird bleiben .Denn ein Alkoholiker ist nie geheilt .

    Schau mal hier. Ein Schloss beim User bedeutet dass er gesperrt ist.

    Das Forenteam
    14. Oktober 2023 um 12:27

    Also bitt löscht die Beiträge von mir bevor ihr mich in 1-2 Wochen freischaltet.

    Nein, es ist doch ein Teil deines Weges. Das Schöne am Trockenwerden ist doch, seine Entwicklung später mal zu sehen, und man muss sich nicht mehr hiner irgendwas verstecken.

    Alles gut, melde dich einfach wieder.

    Es geht mir nicht darum freigeschaltet zu werden und ich brauche auch keine Überwachung, das klingt für mich ehrlich gesagt wie "halt die Klappe"

    Was den kalten Entzug betrifft, könnte man es so ausdrücken: "Halt die Klappe darüber"

    Hat jedoch nichts mit Austausch zu tun. Wenn du dich hier nicht austauschen möchtest, was eine Freischaltung notwendig macht, weil es dir zu strong ist, ist das deine Entscheidung.

    Es gibt Alkoholiker, die daran sterben, und das ist es uns hier nicht wert.

    Ich hoffe ihr seit jetzt nicht böse auf mich aber ich vertraue den Ärzten hier nicht mehr und hoffe auf die SHG am Dienstag, die können mir bestimmt einen empfehlen.

    Gruß AL

    Nein, du bist selbst in deiner Verantwortung und was du machst, ist deine Sache. Du befindest dich in einem kalten Entzug, den wir hier nicht tolerieren, aber deswegen machen wir keine Vorwürfe. Es ist dein Leben, dein Risiko und dein Vorgehen.

    Wir versenden nur Warnungen, da damit nicht zu spaßen ist. Bis Dienstag sind es noch ein paar Tage, und bis dahin ist die körperliche Entgiftung weitgehend abgeschlossen, zumindest im Normalfall.

    Wie es bei dir aussieht, weiß ich nicht, und was bis dahin noch passiert, auch nicht.

    Das ist auch nur der Vorstellungsbereich, wo wir solche Themen abklären, bevor es zu einer Freischaltung und dem Austausch im Forum kommt. Das geschieht nach einer überwachten körperlichen Entgiftung oder nach dem die in der Regel zwischen 7-14 Tage dauert. Solltest du vorher von einem Arzt überwacht werden, erfolgt die Freischaltung früher.

    Bis dahin, das kannst du sicherlich nachvollziehen, begleiten wir keinen kalten Entzug und wollen da auch nichts davon lesen.

    Hallo, heute ist der vierte Tag ohne Alkohol und mir geht es erstaunlich gut, ich war auch beim Arzt und bis zum 10.1 krankgeschrieben und am Dienstag habe ich mein erstes Treffen im Freundeskreis/AA davor habe ich allerdings ein bisschen Angst.

    Nun sind wir auch eine Selbsthilfegruppe .

    Ich erinnere mich noch an meine Anfänge hier und war auch bei einer realen Gruppe, aber ich bin hier geblieben. Der eine braucht den sozialen Kontakt und möchte unter Menschen sein, dem anderen reicht es erstmal anonym, sich zu stabilisieren.

    Gut, dass du beim Arzt warst. Was hat er wegen der Entgiftung gesagt? Wirst du überwacht oder bekommst du Unterstützung mit Tabletten oder Ähnlichem?

    Ja, warum habe ich mich nicht vorher hier gemeldet? Es war eine spontane schnelle Entscheidung. Ich war glücklich.

    „Wenn es mir schlecht geht, gehe ich in meine Selbsthilfegruppe. Wenn es mir gut geht, renne ich dorthin.“

    So oder so ähnlich lautet der Ratschlag, der für mich viel Sinn macht. Gerade weil es mir gut geht, weil alles soweit in Ordnung ist und ich mich dadurch sicher, stabil und fast unangreifbar fühle, sind diese Gefühle und Emotionen gefährlicher, als wenn es mir schlecht geht. In solchen Momenten neige ich dazu, alte Verhaltensweisen wieder aufzunehmen und Risiken zu unterschätzen.

    Wenn es mir schlecht geht, weiß ich, was auf dem Spiel steht. Da passe ich besser auf, dass ich nicht in den Drang zum Saufen rutsche.

    Und Hand aufs Herz – wo bekomme ich leichter Unterstützung als in einer Gruppe, die rund um die Uhr offen ist und immer jemanden hat, der mir beistehen kann? Das ist jetzt nicht nur auf mich bezogen, sondern eine allgemeine Feststellung.

    Wenn ich jedoch weiß, dass ich Alkoholiker bin, und dann trotzdem spontan Alkohol in den Einkaufswagen lege, dann ist es schon zu spät – der Schalter in meinem Kopf ist bereits auf „Saufen“ umgestellt.

    Alles Gute.

    Und noch etwas zum Nachdenken: Der nächste Rückfall könnte der letzte sein – nicht, weil es nie wieder passiert, sondern weil es dann auf meinem Grabstein steht.

    Mit Hilfe des Forums will ich wieder kapitulieren.

    Erstmal schön, dass du den Mut hast, dich zu melden und Hut ab, dass du es wieder versuchen möchtest.

    Was ich jedoch direkt mal frage, warum hast du dich nicht vorher gemeldet, bevor du wieder getrunken hast? Du bist doch schon lange bei uns. Hattest du kein Vertrauen oder wolltest du wieder trinken?Es ist ja nicht so, dass ein Rückfall uns unbekannt wäre.

    Was bedeutet "schleichend"? Wann war das?

    Gibt es einen Unterschied, von der Stärke der Sucht(kann man das so sagen?), zwischen einem Pegel-Trinker und jemanden, der (fast) jeden Abend 2 Feriersbend“Bierchen“ trinkt und dem Quartalstrinker?

    Nein, es gibt keinen "Alkoholiker Light". Sucht ist Sucht. Es gibt ja auch kein bisschen schwanger, um den Vergleich mal zu machen.

    Menschen, so viele verschiedene Arten von Sucht, dass es ihr zu schwarz weiß erscheint zu behaupten: nie wieder Alkohol ist das einzig richtige wenn man süchtig ist. Ihrer Meinung nach kann man das nicht so

    Die Schwierigkeit resultiert aus der Tatsache, dass es sich um Meinungen und nicht um fundierte Erfahrungen handelt, was häufig zu Argumentationen auf Basis von Halbwissen führt, die sich bei genauerer Prüfung als unhaltbar erweisen.

    Es ist nicht so, dass die betroffene Person böswillig denkt denn dieses Verhalten ist charakteristisch für co-abhängige Personen.

    Der einzige Weg aus der Sucht ist, clean zu leben, sonst verlängerst du dein Leiden nur.

    Ihr wollt mir einen weiteren Absturz ersparen!

    Nein, das will ich nicht.

    Du kannst jederzeit wieder trinken, das ist nicht meine Sache. Es ist deine Verantwortung, welche Risiken du eingehst und welche du vermeidest, denn du kannst nur für dich selbst trocken sein. Nicht für mich, nicht für das Forum, nicht für deine Frau.

    Ich will meiner Frau nicht von heute auf morgen ihr Getränk verbieten.

    Ich habe meiner Partnerin nichts verboten, sondern klargestellt, dass es in diesem Haus keinen Alkohol mehr gibt. Es war meine Verantwortung. Wenn sie trinken wollte, musste sie es woanders machen. Sie hatte jedoch kein Problem damit, denn sie ist nicht süchtig.

    Meist wird der Gedanke, Alkohol für andere zu verbieten, aus dem eigenen, nassen Denken geboren, weil man selbst immer dafür gesorgt hat, dass etwas zum Trinken zu Hause war.

    Jedoch ist das Denken einer nicht süchtigen Person wesentlich entspannter, denn wer nicht trinken muss, wird auch nicht trinken.

    Hallo, um es deutlicher zu schreiben. Alkohol zu Hause zu haben, ist immer ein Risiko, da er griffbereit steht.

    Da nützen die besten Aussagen wie "es macht mir nichts aus" oder "ich habe früher etwas anderes getrunken" nicht. Das sind Rechtfertigungen, um die Gefahr für sich schönzureden oder abzuschwächen.

    Wenn ich das Risiko eingehe, ist alles gut, aber dadurch wird es nicht plötzlich zu keinem Risiko. Rückfälle sind zeitlos.

    Trocken zu werden ist ein Prozess, der erst mit dem eigenen Tod endet. Ich weiß, dass mein Gehirn geschädigt ist, bis der Tod uns scheidet, und auch wenn mein heutiges Gefühl sagt, es ist alles in Ordnung, kann morgen etwas passieren, wo das Gefühl sagt, ach, ich kann ja mal probieren.

    Rückfälle werden von Emotionen ausgelöst nicht aus meinem heutigen Denken .

    Mag mir hier jemand mal erzählen, wie ein Alkoholiker mit Tod eines nahestehenden Angehörigen umgeht?

    Das würde implizieren, dass alle Alkoholiker gleichgeschaltet wären und alle dieselben Prägungen, Charaktereigenschaften und soziales Verhalten hätten, was natürlich Blödsinn ist.

    Trauer lässt sich bei Menschen nicht an der Sucht festmachen. Oder meinst du, dass ein nasser Alkoholiker keine Gefühle hat?

    Ich frage mich, wie ein Nichtalkoholiker mit dem Tod eines nahen Angehörigen umgeht? Welche Bewältigungsstrategien werden dabei angewendet?

    Weil ich selbst noch nicht so lange nüchtern bin und daher noch recht mit mir beschäftigt bin. Und vor allem auch das Gefühl habe, ich dürfe noch keine Tipps geben

    Es geht nicht darum, Tipps zu geben. Es reicht, bei einem Austausch eigene Erfahrungen wiederzugeben. Dann haben alle etwas davon. Nur Mut. :thumbup:Es ist hier kein Strafgerichtshof, sondern jeder Einzelne, sei es erst ein paar Tage oder schon seit Jahren trocken, trägt dazu bei, jedem die Möglichkeit zu geben, einen Weg zu finden, der ihn trocken hält.

    Aber nur trocken zu sein allein macht nicht glücklich, es sollte auch eine Zufriedenheit mit sich bringen.

    Nun, alles, was aussieht wie Alkohol oder ähnliche Eigenschaften in der Zusammensetzung hat, sei es Kinderpunsch, alkoholfreies Bier, Wein oder Sekt, lasse ich weg. Zudem trinke ich nicht aus einem Bierglas, Maßkrug, Weizenglas oder Schnapsglas.

    Würde ich das machen, würde das Unterbewusstsein auf Hochtouren laufen und eine Symbiose mit dem Suchtdrang bilden.

    Ich muss mich auch nochmal wirklich hinterfragen, ob es der Geschmack wirklich ist, denn den Geschmack habe ich auch immer auch als Grund angegeben, als ich noch gesoffen habe.

    Mir schmeckte das Bier, der Wein und der Schnaps, und ich habe meine Einfallsreichtum auch auf alle Sorten Wein angewandt.

    Jetzt bin ich trocken und brauche solchen Humbug nicht mehr.

    Ja er hat das Recht sich todzusaufen. Aber warum in meiner Wohnung.

    Meine Ärztin wird eine Betreuung in die Wege leiten. Das dauert aber.

    dann

    Was soll ich sagen? Wer steht uns bei wenn der alkoholkranke Angehörige aufgrund der Folgeerkrankungen nicht mehr entscheiden kann?

    Wie weit ist es denn mit der Betreuung?

    Übrigens, nicht nur der Alkoholiker hat das Recht, sich totzusaufen, auch der Co-Abhängige hat das Recht, sich bis in den Abgrund mitziehen zu lassen. Das ist deine Entscheidung.

    Wenn du nicht handelst und Pech hast, wirst du es eben erleben müssen, dass du ihn todgesoffen auffindest. Das bleibt ja auch dann immer ein Bild, das mit der Wohnung in Verbindung steht.

    Ich bin ein ein schlechter Ratgeber, was du tun musst, denn ich bin nicht betroffen. Aber wenn nichts getan wird, dann hat sich seit deiner Anmeldung hier nichts verändert. Nur Denken, eine andere Einstellung befreit nicht von der CO-Abhängigkeit.

    Ja gut, ich möchte sie gerne als Freundin behalten und bin mir nicht sicher,wie ich damit umgehen soll.

    Das kann ich verstehen. Aber wenn du sie fragst, ob sie in deiner Anwesenheit nicht trinken könnte, da du auf dem Weg bist, trocken zu werden und es als Rückfallgefahr ansiehst, erkennst du genau, wie bereit sie dafür ist oder eben nicht. Es ist lediglich eine Bitte, nicht mehr und nicht weniger.

    Wenn ich an Alkohol denke, ekel ich mich regelrecht davor

    In meinen nassen Zeiten habe ich morgens getrunken, mich übergeben und trotzdem alles heruntergeschluckt. Das Gefühl des Ekels hindert mich nicht daran, wieder mit dem saufen zu beginnen.

    In letzter Zeit trinkt sie zum Feierabend gerne 2,3. Gläser weinhaltige Getränke. Frage,

    Ferndiagnosen über Trinkverhalten aufgrund irgendwelcher Aussagen kann man nicht aufstellen. Das kann nur die betroffene Person selbst wissen.

    Alkoholismus ist ja auch eine schwerwiegende Form des Missbrauchs. Missbrauch beginnt, wenn der Alkoholkonsum negative Folgen hat oder genutzt wird, um einen bestimmten Zustand zu erreichen.

    Ja ich bin mir nicht sicher, ob ich sie darauf ansprechen sollte?

    Warum? Willst du die Welt um dich herum trocken legen? ist doch ihre Sache.