Du sagst es
Und das ist auch völlig richtig und verständlich.
Du sagst es
Und das ist auch völlig richtig und verständlich.
Was soll ich sagen? Wer steht uns bei wenn der alkoholkranke Angehörige aufgrund der Folgeerkrankungen nicht mehr entscheiden kann?
Ich will kein Klugscheißer sein, aber ist es vielleicht nur deine Befürchtung ,das er auf der Straße landet?? Von der Kündigung bis
zur Übergabe der Wohnunge sind es dann noch 3 Monate! Zeit ihm klar zu machen, das er sich in dieser Zeit a um eine Bleibe kümmern muss,
Wir hatten in unserem Bekanntenkreis einen ähnlichen Fall .Die Frau hatte auch die Befürchtung, das ihr Mann den Bach runtergeht, wenn sie ihn
verlässt!! Sie ist dann tatsächlich gegangen. Das Ergebnis war, das er besser zurecht kommt als gedacht. Wenn er so fertig ist , dann kann er
eh keine Wohnung selbst halten und gehört in eine Klinik! So schnell sitzt er nicht auf der Straße! In der Klinik gibt es den sozialen Dienst!
Wenn er das alles nicht will, dann kann man hm nicht helfen! Jeder hat das Recht sich totzusaufen! Ich weiß als Außenstehender kann
man tolle Ratschläge geben! Triff irgendeine Entscheidung, dann geht es dir wahrscheinlich besser. Sonst gehst du selber unter. Ich wünsch
dir alles Gute .Es gibt immer einen Weg,nur manchmal sieht man es nicht.LG
Hallo Bono,
Vielen Dank für Deine Antwort.
Mir geht es soweit gut und ich gehe auch nicht unter. Dennoch wäre ich froh zu wissen dass er eine neue Wohnung hat.
Ich gehe nicht unter, da ich meine eigene Wohnung habe und hier total glücklich bin.
Bei uns ist es mittlerweile sehr schwierig eine Wohnung zu finden.
Ich könnte jetzt sagen, es ist unglaublich schwer eine Wohnung für ihn zu finden . Wieso muss ich mich hier rechtfertigen?
Ich bin eine gestandene Frau
Ich habe bisher kaum ode wenig Hilfe bekommen.
Soll ich ihn auf die Straße setzen? Ich möchte eure Meinung
Wenn es keine andere Möglichkeit gibt?! Rechtfertigen mußt du dich vor Niemanden, außer vor dir.
Danke, aber es geht nicht um Rechtfertigung
Ich weiß dass ich nichts tun kann.
Wer steht uns bei wenn der alkoholkranke Angehörige aufgrund der Folgeerkrankungen nicht mehr entscheiden kann?
Eine gesetzliche Betreuung? Weiß nicht, ob das schon angesprochen wurde. Vielleicht liest Du Dir Deinen Faden noch mal von vorn bis hinten durch und lässt alles noch mal sacken. Da gibt es genug Adressen, an die er sich wenden kann und wird - wenn er muss.
Wir wollen Dir ja nichts Böses, im Gegenteil. Aber irgendwie drehen wir uns hier im Kreis ...
Warum sprichst du mir mein Bewusstsein ab?
Lies Dir bitte nochmal Deinen kompletten Faden durch. Vielleicht verstehst Du dann.
Dein Ton hat sich geändert.
Wir sind nicht gegen Dich und wollen Dir nichts Böses.
Alternativen sind Dir genannt worden. Der weitere Verlauf auch, er wird nicht aufhören.
Ich habe kein Helfersyndrom und ich fühle mich auch nicht als co abhängig.
Wie können wir noch helfen? Was willst Du hier noch erreichen für Dich?
lG WW
Wie ist Dein Plan, wieweiter?
Willst Du ihm so lange die Hälfte der Miete zahlen, ihm Lebensmittel bringen und das Treppenhaus, eventuell noch anderes putzen?
Wann ist für Dich die Grenze erreicht?
Er ist noch nicht tot
hallo wie weiter,
in deinen Beiträgen spüre ich deine innere Zerrissenheit, dieses auf und ab mit einem nassen Alkoholiker an der Seite ist wie eine Achterbahnfahrt. Sie wird dich auf Dauer zermürben.
Als Angehörige haben wir oft den Wunsch zu helfen. Nur all diese Hilfen halten einen nassen Alkoholiker in der Sucht fest. In seinen Augen läuft ja alles, also braucht er nichts zu ändern und macht so weiter. Er sollte aber Konsequenzen seines Handelns spüren.
Überlege dir, was du ändern kannst, und was du konsequent umsetzen kannst. Du kannst nicht alles auf einmal ändern, aber den ersten Schritt solltest du gehen. Deine Unterstützung hält ihn in der Sucht.
lg Morgenrot
Er ist noch nicht tot
Du willst das also bis zu seinem Lebensende so durchziehen und nicht raus aus der Co-Abhängigkeit? (Dieser Zustand ist eine Co.Abhängigkeit. Auch wenn Du nicht das Gefühl hast, von einer Person abhängig zu sein. Du bist abhängig, weil Du das Gefühl/Bedürfnis hast, Dich nicht aus der Situation lösen zu können/wollen).
Du hast also wie oben erwähnt beschlossen, weiterzumachen.
Was genau erhoffst Du nun aber hier in der Selbsthilfegruppe für Dich?
Hallo wieweiter,
du hast eine Menge Rückmeldungen bekommen und ich kann mir vorstellen, dass du viele Gefühle in dir hast. Wut? Hilflosigkeit? Druck? Da ist echt was auf dich eingeprasselt.
Im Grunde genommen weißt du selbst, dass die Situation nicht ideal ist. Es geht um einen Menschen und ich kann verstehen wie schwer es ist, ihn sozusagen seinem Schicksal zu überlassen. Bei mir hat es damals auch viele Jahre gedauert, bis ich loslassen und gehen konnte. Das ist es ja auch, was uns zu Coabhängigen macht, unter anderem. Es geht auch um Emotionen, Werte und Prägungen.
Aber es macht uns auch kaputt, nach und nach. Ich bin psychisch krank aus der Ehe rausgegangen, erschöpft, mit einer Angststörung, Depressionen. Ich hätte viel eher einen Schlussstrich ziehen müssen aber ich habe es nicht geschafft. Aus vielerlei Gründen.
Wenn ich hier noch immer Hilfe zur Selbsthilfe mache, seit mehr als 17 Jahren, ist es deshalb weil ich hoffe, dass andere dadurch schneller einen Ausstieg finden können. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist und dass es ein Prozess ist. Und eine Entscheidung, die nur du alleine treffen kannst und musst.
Ich würde es gut finden, wenn du alles mal sacken lässt. Merkst, wie eventuell sich was in dir bewegt. Wenn du den Mut hast, dich hier weiter auszutauschen. Ja, er ist ein alkoholkranker Mann aber er schafft es halt immernoch, dich auszunutzen. Das finde ich schlimm denn das hat kein Mensch verdient, auch du nicht. Aber Fakt ist, dass es auch immer deine eigene Entscheidung ist und du dich nicht zu rechtfertigen brauchst.
Liebe Grüße Aurora
Alles anzeigenHallo wieweiter,
du hast eine Menge Rückmeldungen bekommen und ich kann mir vorstellen, dass du viele Gefühle in dir hast. Wut? Hilflosigkeit? Druck? Da ist echt was auf dich eingeprasselt.
Im Grunde genommen weißt du selbst, dass die Situation nicht ideal ist. Es geht um einen Menschen und ich kann verstehen wie schwer es ist, ihn sozusagen seinem Schicksal zu überlassen. Bei mir hat es damals auch viele Jahre gedauert, bis ich loslassen und gehen konnte. Das ist es ja auch, was uns zu Coabhängigen macht, unter anderem. Es geht auch um Emotionen, Werte und Prägungen.
Aber es macht uns auch kaputt, nach und nach. Ich bin psychisch krank aus der Ehe rausgegangen, erschöpft, mit einer Angststörung, Depressionen. Ich hätte viel eher einen Schlussstrich ziehen müssen aber ich habe es nicht geschafft. Aus vielerlei Gründen.
Wenn ich hier noch immer Hilfe zur Selbsthilfe mache, seit mehr als 17 Jahren, ist es deshalb weil ich hoffe, dass andere dadurch schneller einen Ausstieg finden können. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist und dass es ein Prozess ist. Und eine Entscheidung, die nur du alleine treffen kannst und musst.
Ich würde es gut finden, wenn du alles mal sacken lässt. Merkst, wie eventuell sich was in dir bewegt. Wenn du den Mut hast, dich hier weiter auszutauschen. Ja, er ist ein alkoholkranker Mann aber er schafft es halt immernoch, dich auszunutzen. Das finde ich schlimm denn das hat kein Mensch verdient, auch du nicht. Aber Fakt ist, dass es auch immer deine eigene Entscheidung ist und du dich nicht zu rechtfertigen brauchst.
Liebe Grüße Aurora
❤
Ich rate dir auch, eine gesetzliche Betreuung für ihn zu beantragen, du kannst auch beim Sozialpsychiatrischen Dienst deiner Stadt/Gemeinde anrufen und es gibt auch in jeder Stadt/Gemeinde eine Wohnungsnothilfe Stelle die dir das weitere Vorgehen erklären kann.
Ja er hat das Recht sich todzusaufen. Aber warum in meiner Wohnung.
Meine Ärztin wird eine Betreuung in die Wege leiten. Das dauert aber.
dann
Was soll ich sagen? Wer steht uns bei wenn der alkoholkranke Angehörige aufgrund der Folgeerkrankungen nicht mehr entscheiden kann?
Wie weit ist es denn mit der Betreuung?
Übrigens, nicht nur der Alkoholiker hat das Recht, sich totzusaufen, auch der Co-Abhängige hat das Recht, sich bis in den Abgrund mitziehen zu lassen. Das ist deine Entscheidung.
Wenn du nicht handelst und Pech hast, wirst du es eben erleben müssen, dass du ihn todgesoffen auffindest. Das bleibt ja auch dann immer ein Bild, das mit der Wohnung in Verbindung steht.
Ich bin ein ein schlechter Ratgeber, was du tun musst, denn ich bin nicht betroffen. Aber wenn nichts getan wird, dann hat sich seit deiner Anmeldung hier nichts verändert. Nur Denken, eine andere Einstellung befreit nicht von der CO-Abhängigkeit.
Ich denke auch so . Das sind ja auch nur Denkanstöße.Keiner will dir was Böses.Mehr kann und soll das Forum ja auch nicht.Ja das ist aber auch für mich
eine große Hilfe.Ja und manchmal kam auch schon bei mir etwas Gegenwind, wenn ich falsch lag und das ist voll in Ordnung für mich.
Ich denke,du müsstest ins Handeln kommen, sonst drehst du dich im Kreis.LG Bono
Weißt du, dieses Helfen und Sorgen ist leider deine Co-Abhängigkeit zu deinem alkoholerkranktem Partner. Du entscheidest selbst wie viel Raum du ihm und seiner Erkrankung von deinem Leben geben möchtest. Es ist allerdings schwer für dich selbst zu heilen und aus der Co-Abhängigkeit zu kommen, solange du keinen Abstand zu deinem Partner und seinen Problemen hast. Du brauchst dich nicht um ihn kümmern, das sind nicht deine Aufgaben. Er ist krank und Kranken soll man helfen, ja, aber bei ihm ist es eine Suchterkrankung, die nur er selbst beeinflusst. Er macht sich sterbenskrank durch seinen extremen Alkoholkonsum. Er könnte aufhören, wenn er wollte und überleben, aber er hat sich entschieden weiter zu machen, keine Hilfe zu holen und konsumiert täglich seine Dosis Gift - und du gibst ihm den Raum, das Geld, Aufmerksamkeit und Sicherheit das er seinen "Selbstmord auf Raten" weiter durch führen kann. Du unterstützt nicht ihn und seine Gesundheit, sondern einzig und allein seine Sucht, die ihn immer schwächer werden lässt. Das solltest du immer bedenken, seine Sucht liebt dich als Co-Abhängige und du hilfst und unterstützr ihn momentan darin, seine Sucht in Ruhe und ungestört auszuleben. Er wird auch durch dein aufopferndes Verhalten nicht mehr gesund werden, er wird daran zu Grunde gehen.
Wenn du abspringst und ihn in Liebe gehen lässt, das andere sich um ihn kümmerm, die ihn professionel begleiten und unterstützen, hat er die letzte und einzige Chance gesund zu werden bzw nicht noch weiter abzurutschen und befindet sich in der Betreuung die ER wirklich braucht und nicht seine Sucht.
Du füttersr seine Sucht mit allem was du gibst, tust und machst. Du opferst deine Lebzeit, deine Kraft um einen Alkoholsüchtigen weiter in seinen täglichen Konsum zu unterstützen und bereitest ihm noch sein Nest vor, in dem er eines Tages sterben wird.
Soll so dein Leben weiter gehen? Willst du ihn nicht lieber Stück für Stück in professionelle Hände geben, ihn aus deinen Lebensbereichen gehen und ihn selbst entscheiden lassen ob er leben oder sterben möchte? Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, du brauchst dich nicht schämen, das du ihn nicht retten kannst, er ist Suchtkrank, er führt seinen eigenen Kampf. Du hast bis hier hin so viel versucht und getan für ihn und das ist bemerkenswert, aber es wird die Zeit kommen, in der du ihn loslassen musst, für dich, für dein Leben. Auch wenn du dich verantwortlich für ihn fühlst, du hattest nie die Verantwortung für ihn, einzig und allein für dich und dein Wohlbefinden, dein Leben.
Auch wenn es schwer fällt ihn loszulassen, ist es der einzig richtige Weg den du für dich gehen kannst, eure Partnerschaft existiert schon lange nicht mehr. Du bist die ganze Zeit allein und er an der Flasche. Er kümmert sich nicht um dich oder wies dir geht, er hat sich gegen dich entschieden und du bist aber immer noch da und er nutzt dich aus.
Hier ist niemand böse zu dir und es ist wahrlich nicht leicht geliebte Menschen gehen zu lassen, vorallem wenn sie süchtig sind, aber manchmal muss man loslassen, bevor man selbst tot unglücklich wird.
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