Beiträge von Hartmut

    Also ist der Co-Abhängige ebenso Suchtkrank wenn ich Dich jetzt so richtig verstehe.

    Dann bin ich nicht Co-Abhängig, ich bin definitiv nicht süchtig danach, drehe mich trotzdem immer wieder im Kreis!

    Ist es von Bedeutung für dich zu klassifizieren, ob man suchtkrank ist, wenn man sich ständig im Kreis dreht und ein massives Problem damit hat, oder ist es nicht wichtiger, sich dem zu widmen, was belastet?

    Es scheint bei dir belastend zu sein, sonst wärst ja nicht hier auch wenn die Empathie durch Asperger etwas eingeschränkt ist. Ich bin zwar nicht mit Asperger vertraut, aber wenn ich die Sucht als solche definieren müsste, würde ich sagen, sie hat Asperger-ähnliche Züge.

    Hartmut du verstehst meinen Punkt einfach nicht.

    Das hat meine letzte "Co-Abhängige" in der nassen Zeit auch zu mir gesagt, dass ich das und das nicht verstehe und ich habe munter weitergesoffen.;)

    Übrigens muss ich nicht verstehen, wenn genau die Verhaltensweise, die einen Co-Abhängigen ausmacht, hier beschrieben wird. Ich muss nicht mal ein Alkoholiker verstehen, mich herein fühlen, denn das hindert daran, objektiv zu bleiben. Die Abläufe genügen, um Parallelen zu meiner Sucht zu ziehen und eigene Schlüsse daraus zu ziehen.

    Der einzige den ich verstehen muss, der bin ich selbst. Es ist meine Selbsthilfe und wenn es deine Ist dann ist doch alles gut. Oder?

    Ich verstehe aber den Punkt, dass dies ein Forum ist, um sich von seiner Sucht zu befreien, seine Sucht zu verstehen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Alles andere ist "Privatvergnügen" und meine Post ist kein Angriff, sondern eine Feststellung.

    Es gibt einfach zu viele Co-Abhängige, die sich ständig im Kreis drehen, sich als unverstanden darstellen und sich dabei selbst im Wege stehen. Auch das ist kein Vorwurf, es ist Sucht.

    Und wenn jemand anderes aus der CO-Ecke das, was ich schreibe, hilfreich findet, ist doch alles gut. Wenn nicht, ab in die Tonne und weiter experimentieren.

    Nix für ungut

    Ich frage mich auch , warum du nicht loslassen kannst und immer wieder versuchst zu erklären, wie ein Alkoholiker tickt. Auch wenn die Grundlagen mehr oder weniger (mehr weniger) stimmen, hat das doch nichts mit dem einzelnen Alkoholiker zu tun.

    Ich weiß, dass viele Co-Abhängige sich immer wieder ein neues Bild von ihrem "eigenen" Alkoholiker malen, es interpretieren und letztendlich auch für ihn reflektieren.

    Niemand kann einen Alkoholiker vollständig verstehen, nicht einmal der Alkoholiker selbst, der selbst nur bestimmte Sequenzen seines irrsinniges Verhaltens nachvollziehen kann.

    Aber ich muss jetzt wirklich mal damit aufhören Cos überhaupt mit Alkoholikern zu vergleichen

    "Tun muss man Tun" ;) Zudem ein Vergleich CO und Alkoholiker immer hinkt . Was sie verbindet, ist die Sucht. Bei Alkoholikern gibt es den Begriff "Kapitulation" Kann ich für CO-Abhängige nur wärmsten empfehlen.

    Erstmal danke für dein Verständnis.

    Alles klar Hartmut. Das verstehe ich. Du hast recht: es passt halt zu mir.

    Einfach auf ein Buch hinweisen, das geholfen hat und gut ist.

    Nun zu dem anderen: Schuster, bleib bei deinen Leisten.:whistling::saint:

    Wenn ein Alkoholiker nach dem Aufhören schon trocken ist, warum gibt es dann Co-Abhängige, die hier immer wieder aufschlagen, weil ein Rückfall den nächsten jagt?

    Bei Alkoholikern ist es so "einfach". Wenn sie nicht mehr trinken sind sie trocken.

    Aber das ist ja nicht Deins. Es ist auch gut, dass ein Co-Abhängiger nicht alles über die Sucht des Partners weiß. Das aus einem einfachen Grund: Er kann sich dann besser um sich selbst kümmern. Zu hart oder zielorientiert?

    Es geht um die Ausarbeitung wissenschaftlicher Studien in einem Selbsthilfeforum, das auf eigenen Erfahrungen basiert. Da passt dann das eben nicht. Oder hier bei uns nicht. Es ist nicht in dieser Form erwünscht. Unabhängig davon, dass es zu dir passt.

    Wenn wir es zulassen würden, könnte es zu einem Flächenbrand kommen, und die eigene persönliche Sichtweise sowie Meinungen und Erfahrungen würden nicht mehr auf persönlichen Erfahrungen, sondern sich auf wissenschaftlichen Grundlagen stützen.

    Wir haben das nun hier geduldet und dann sollten wir einfach wieder zum "Alltagsaustausch" zurückkommen.

    Das Forum hat auch ein Bereich, wo Buchempfehlungen gemacht werden können.

    Thalia1913
    12. Oktober 2021 um 07:38

    Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Dialog Hilfe zur Selbsthilfe für die Betroffenen ist, auch wenn er auf einer wissenschaftlichen Abhandlung beruht.

    Obwohl ich die Frage stellen würde, wie jemand weiß, dass es ihm hilft und wann es ihm hilft, besonders wenn er sich gerade auf den Weg macht?

    Es geht nicht darum, dass es nur ein Dialog ist, sondern darum, dass Selbsthilfe nicht nur aus wissenschaftlichen Studien besteht. Und wir können hier aus eigener Erfahrung uns austauschen. Ich habe es auch stehen lassen und nur darauf hingewiesen, dass wir eine Selbsthilfegruppe sind und dass dies der Schwerpunkt des Forums ist.

    ie Wissenschaft sollte uns ja dabei unterstützen,

    Sie hat mich nicht unterstützt, weil ich eine wissenschaftliche Ableitung für meine nassen Gedanken gefunden hatte, was beinahe tödlich endete. War das nun hilfreich oder hätte es hilfreich werden können?

    Wir sind hier auch eine Selbsthilfegruppe, und der Schwerpunkt sollte auch darauf liegen, nicht auf einer Bruchbesprechung. Dazu sollten wir auch wieder zurückkehren.


    ps, nach dieser Abhandlung natürlich;)

    Ist es noch Selbsthilfe oder eine wissenschaftliche Beratung?

    Meine Wahrnehmung bestimmt meine Realität. Wenn sie hilfreich ist, ist das gut; wenn nicht, ändere ich meine Wahrnehmung und suche weiter. Übrigens, ich kann alles wissenschaftlich belegen und jede Studie oder Variante finden, die zu mir passt.

    Wenn es mir nützt, ist es gut, wenn nicht, frage ich mich warum mache ich das überhaupt?

    Waren paar Fragen und Gedanken , die mir gerade durch den Kopf gehen.

    Ich verlasse mich in der Regel auf Selbsthilfe, die durch Austausch zustande kommt und suche nicht nach fundierte wissenschaftliche Studien, die dies bestätigen.

    Aus meiner männlichen Perspektive:

    Unsicherheit aufgrund fehlenden Wissens über die Krankheit verstärkt den Beschützerinstinkt. Es ist ähnlich wie bei einer Schwangerschaft – in einer guten Beziehung fühlen sich oft beide Partner schwanger. Und nun werdet ihr eben beide trocken.

    Ich hatte keinerlei Probleme mit meiner Partnerin, da ich es zu meiner Sache gemacht und es zur "Chefsache" erklärt habe. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich keine Sorgen machen muss, es ist nichts Ansteckendes und es macht nicht handlungsunfähig.

    Sie kann mich zwar gerne unterstützen mit einem alkoholfreien Haushalt, aber alles andere ist meins.

    Ja, Hartmut ich sehe mich als Alkoholikerin, ic

    Es ist zunächst erschreckend, aber auch erleichternd, so etwas bei sich festzustellen, denn von da an geht es weiter.

    Trinkst du noch, oder wie sieht es aus?

    Arzt muss. Das gilt es als Nächstes zu tun. Ich habe eine gute Hausärztin, mit der ich auch privat bekannt bin, was mich ein bisschen beunruhigt, ob das gut ist zu ihr zu gehen.

    Hast du schon einen Termin beim Arzt?

    Es ist nachvollziehbar, dass du alles mitteilen möchtest, was in dir vorgeht. Wir befinden uns jedoch noch im Vorstellungsbereich, und der eigentliche Austausch beginnt während oder nach der Entgiftung.

    ein kleines Abendessen, öfchen an, aufs Sofa gekuschelt und Pater Brown geschaut ☺️

    Das ist ein gutes Zeichen. Wer bei Pater Brown keinen Saufdruck bekommt, ist auf dem richtigen Weg.:):mrgreen:

    Nun habe ich auch die Zeiten, in der ich getrunken habe, mit etwas anderem als "Belohnung" für mich ersetzt, was mit der Zeit geholfen hat, mein Suchthirn umzuschreiben

    .

    Hallo Cambrina

    Willkommen bei uns. Es ist gut, dass du dein Trinkverhalten überprüfst und dich hier gemeldet hast.

    Dies ist der Vorstellungsbereich, in dem sich ausschließlich bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Ein Austausch darüber erfolgt erst nach einer Freischaltung.

    Siehst du dich als Alkoholiker? Und ist eine lebenslange Abstinenz dein Wunsch?

    1. Es bringt mir nichts mich damit zu beschäftigen, ich sollte mich nur mit mir selbst befassen

    :thumbup:

    2. Ich übertrage die Frage auf mich selbst: habe ICH die gleiche Chance mich aus meiner Co-Abhängigkeit zu befreien nach so vielen Jahren, wie jemand, die erst kürzer in einer solchen Situation ist?: meine Antwort ist ganz klar ein JA! Und vielleicht, also ganz vielleicht sind meine Chancen ja sogar gerade deswegen "gut", weil ich schon so oft auf die Schnauze gefallen bin und diese nun um so voller habe? - Wie auch immer, jedenfalls nicht schlechter, nur anders.

    :thumbup:

    3. Das selbe könnte auch für den Alkoholiker gelten...

    Egal ;)

    Heute Nacht bin ich ein mal hochgeschreckt und mir fiel siedendheiß ein, dass ich meine Selbsthilfegruppe verpasst habe. Ich wollte dann gleich heute früh Bescheid geben, dass alles okay ist, ich nur krank war.

    Gibt es einen tieferen Grund, sich dort zu melden? Ist es dort üblich? Vielleicht um zu zeigen, dass man nicht rückfällig geworden ist? Eine Art, Rechenschaft abzulegen? Oder mehr das "Pflichtbewusstsein"?

    Gerade am Anfang hatte ich das Gefühl, jemandem nach außen zu zeigen: Seht her, ich trinke immer noch nichts. Ich bin allein für meine Nüchternheit verantwortlich und muss niemandem Rechenschaft ablegen. Es ist meine persönliche Verantwortung, da ich sonst die Gruppe als Vorwand benutzen könnte, um wieder zu trinken, falls sie einmal nicht verfügbar ist oder ein Treffen ausfällt.

    Vielleicht gibt es die Co-Abhängigkeit in mehreren "Varianten"?

    Wenn du eine neue einführen möchtest, dann tu es. ;) Wenn es dir hilft, dich vollständig von deiner CO-Rolle zu verabschieden, schadet es ja nicht. Es ist ja deine Selbsthilfe.

    Gibt es bei Alkoholiker auch. Sie möchten sich nicht als Alkoholiker bezeichnen, und wenn eine Umformulierung ihnen hilft, trocken zu bleiben, ist das doch nicht schlecht. Das Ergebnis hinter der Formulierung muss stimmen und darf keine Hintertür offenlassen.

    Ausnahme beim Aufprall ins Forum da dulden wir keine Umformulierungen.

    Jede Baustelle hat ihre Berechtigung und einige gehen mit der Sucht Hand in Hand.

    Es ist allerdings schwierig, über Themen zu sprechen, für die uns die Qualifikation fehlen. Wir alle hier sind nur Selbst Betroffene und da liegt der Fokus darauf, die Sucht zu stoppen. Und das in Form der Selbsthilfe.

    Ich hoffe, dass du für deine anderen Angelegenheiten professionelle Unterstützung erhältst.

    Kennst du den Artikel schon?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40